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Veröffentlicht am 12.03.2023

Spannender finaler Band

Das Erbe der Teehändlerin
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Frankfurt 1889. Der Teehandel, den Friederikes Ehemann Tobias Ronnefeldt gegründet hat, soll nun auch in der dritten Generation fortgeführt werden. Für ihren Enkel Rolf ist sie ein Vorbild, er möchte die ...

Frankfurt 1889. Der Teehandel, den Friederikes Ehemann Tobias Ronnefeldt gegründet hat, soll nun auch in der dritten Generation fortgeführt werden. Für ihren Enkel Rolf ist sie ein Vorbild, er möchte die Geschäfte übernehmen. Um Erfahrungen zu sammeln geht er auf eine Weltreise, die in nach Indien, Ceylon und China führt. Und Rolf möchte seine Ideen mit nach Frankfurt nehmen. Dort wartet auf ihn auch die Unternehmerstochter Anna Reither, die ihm nicht mehr AUS DEM Kopf geht.

Meine Meinung
Dies ist nun der dritte und finale Band der Saga um die Teehändlerfamilie Ronnefeldt. Wie schon die beiden Vorgänger, so hat mir auch dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich es, während es um Rolfs Reise ging, etwas langgezogen fand. Und doch war es sehr interessant. Der Schreibstil war auch wieder so, dass keine Unklarheiten im Text meinen Lesefluss stören konnten. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Rolf, der in Indien eine Entscheidung treffen musste, die seinem Gegenüber absolut nicht gefiel. Ob sie, die Entscheidung, wohl ein Nachspiel haben würde? Auch war er wohl etwas zu leichtgläubig. Zumal er mit Anna korrespondierte. Er hätte wohl nachfragen sollen. In Anna Reither, die nicht verstand, wieso er plötzlich nicht mehr schrieb. Der geneigte Leser wird verstehen, was ich damit meine. In Elise, die in den USA ihr Glück gefunden hatte, wie wir ja aus dem Vorgängerband schon wissen. Und letztendlich in Friederike, die mit ihrem Enkel Rolf sehr zufrieden ist. Und dann gibt es da noch dieses Grundstück in den USA, das Carls Freund aus Hamburg ihm überschrieben hatte. Ob es sich als Glück erweist? Die Autorin hat am Ende (die handelnden Personen waren ja bereits am Anfang des Buches kenntlich gemacht) im Nachwort noch das Eine oder andere über die Historie geschrieben, denn es geht hier ja um die Teehandelsfirma Ronnefeldt. Das Buch war wieder (bis auf die etwas gezogenen Stellen bei Rolfs Reise) sehr spannend geschrieben. Es hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher gibt es von mir eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 08.03.2023

Enttäuscht

Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3)
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In Coopers Chase, der Seniorenresidenz, stapeln sich die Akten ungelöster Mordfälle. Nun Ermittelt der Donnerstagsmordclub im Fall Bethany Waites. Die Journalistin war vor fast zehn Jahren ermordet worden. ...

In Coopers Chase, der Seniorenresidenz, stapeln sich die Akten ungelöster Mordfälle. Nun Ermittelt der Donnerstagsmordclub im Fall Bethany Waites. Die Journalistin war vor fast zehn Jahren ermordet worden. Sie war einem Steuerbetrug zu nahegekommen. Aus den cold case wird bald ein sehr heißer. Dann wird Elisabeth vor eine grausame Wahl gestellt: Entweder sie tötet oder sie wird getötet. Die ehemalige Geheimagentin in der Hinsicht keine Erfahrungen hätte, doch der Donnerstagsmordclub kennt hier natürlich einen eleganteren Weg aus dieser Zwickmühle. Dabei nutzt er ganz nebenbei die Bedrohung für seine eigenen Zwecke.

Meine Meinung
Von diesen Büchern habe ich schon viel gehört und wollte daher auch einmal eines lesen. Vielleicht habe ich einen Fehler gemacht, dass ich mit dem dritten Band anfing, denn ich war von diesem Buch doch sehr enttäuscht. Auch wenn ich die Personen nicht kannte, was ich natürlich dem Nichtlesen der ersten beiden Bände zuschreiben muss, so wurde ich mit keinem der Protagonisten wirklich warm Die Ermittlungen sind für meinen Geschmack zu sehr auseinandergerissen. Ich kam nie wirklich richtig in die Geschichte rein. Und vermutlich von daher fehlte es definitiv an Spannung, die erst gegen Ende aufkam. Und das Ende war eigentlich gar kein Ende, denn der Fall wurde nie wirklich aufgelöst. Der Leser weiß, was mit Bethany Waits passiert ist, der Donnerstagsmordclub jedoch nicht. Und das ist in meinen Augen ein schlechtes Ende. Oder besser gesagt gar keins, also ein offenes Ende. Zwar habe ich, wie gesagt, die Vorgänger nicht gelesen, aber wenn in diesem Buch noch etwas über die vorherigen Ermittlungen gestanden hätte, wäre es mir bestimmt aufgefallen. So muss ich davon ausgehen, dass im nächsten Buch auch nichts über den vorliegenden Fall geschrieben wird. Der Donnerstagsmordclub hat also diesen Fall nicht aufgeklärt. Ich werde von diesem Autor kein Buch mehr lesen. Und wegen der fehlenden Spannung, dem Durcheinander in den Ermittlungen und dem offenen Ende vergebe ich nur zwei von fünf Sternen, bzw. vier von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 26.02.2023

Sehr spannend

Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Die versteinerten Katzen. (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 2)
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Es ist soweit. Lukas, Elli und ihre Freunde aus dem Flüsterwald reisen in den fernen Katzenflüsterwald. Dort biete sich ihnen ein fruchtbares Bild: Aller Katzen sind versteinert! Die fremde Magierin ist ...

Es ist soweit. Lukas, Elli und ihre Freunde aus dem Flüsterwald reisen in den fernen Katzenflüsterwald. Dort biete sich ihnen ein fruchtbares Bild: Aller Katzen sind versteinert! Die fremde Magierin ist ihnen wieder einen Schritt voraus. Was will sie? Obwohl sie wissen, wie gefährlich es ist, schmieden sie einen Plan um diese Frau aufzuhalten…

Meine Meinung
Ich war schon richtig gespannt auf das Buch, das sich leicht und flüssig lesen ließ. Keine Unklarheiten im Text störte meinen Lesefluss. Der Stil ist kindgerecht, was mich aber nicht vom Lesen abhielt, denn auch Erwachsene können sich an diesem Buch erfreuen. Ich war richtig gespannt, wie Lukas, Elli und ihre Freunde das mit den versteinerten Katzen wieder hinbekommen wollen. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Lukas, der einen Weg finden muss, damit er überhaupt in den Flüsterwald reisen kann. In Ella, die ihm dabei natürlich hilft. Welche Dummheit Ella macht erfährt der Leser beim Lesen dieses Buches. Es gibt wieder viele Abenteuer und Kämpfe die die Freunde bestreiten müssen. Und am Ende einen bösen Cliffhanger! Und ich möchte doch so gerne wissen, wie es weitergeht, doch weiß ich noch nicht mal, wann der nächste Band erscheint. Der vorliegende war auf jeden Fall mal wieder sehr spannend geschrieben. Er hat mich gefesselt und ich bin mit den Protagonisten mitgereist. Von mir eine klare Leseempfehlung und natürlich die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 22.02.2023

Interessante und spannende Fortsetzung

Der Weg der Teehändlerin
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Im Frankfurt des Jahres 1853 möchte Friederike Ronnefeldt, ihres Zeichens Teehändlerin, ihre Kinder gut versorgt wissen. Es geht schließlich auch um die Zukunft des Unternehmens. Doch die Geschwister haben ...

Im Frankfurt des Jahres 1853 möchte Friederike Ronnefeldt, ihres Zeichens Teehändlerin, ihre Kinder gut versorgt wissen. Es geht schließlich auch um die Zukunft des Unternehmens. Doch die Geschwister haben eigene Ideen, was Friederike nicht immer gefällt. Mine möchte gerne Schauspielerin und Elise Lehrerin werden. Sie wollen nicht heiraten. Wilhelm ist von der Malerei begeistert. Eines scheint jedoch sicher: Der Älteste Carl, wird das Geschäft übernehmen, nachdem er seine Lehrjahre in Hamburg abgeschlossen hat. Doch ist er der Rolle gewachsen?

Meine Meinung
Dies ist der zweite Band der Ronnefeldt-Saga und das Buch hat mich genauso begeistert wie der erste Band. Das Buch ließ sich wieder leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich war auch gleich wieder in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Friedericke, die sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder macht und eben wie damals üblich, für sie einen Ehepartner zu finden versucht, zumindest für die Mädchen. Doch, wie bereits im Klappentext erwähnt, haben die ihren eigenen Kopf. Wer wissen will, ob sie sich durchsetzen, Minchen also Schauspielerin wird, Elise Lehrerin, der muss dieses Buch lesen. Auch im Teehandel gibt es das eine oder andere Problem, das es zu lösen gilt. Und Carl macht in Hamburg auch so einige Erfahrungen. Positive und negative. Und dann ist da noch Käthchen, Friederikes Schwester, die wegen ihres unehelichen Sohnes (wer den ersten Band gelesen hat, weiß davon) Gewissensbisse hat. Hat sie damals das Richtige getan? Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Band, der ja demnächst erscheinen soll. Dieses Buch ist spannend geschrieben, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Klasse Auftakt

Die Seelenpferde von Ventusia, Band 1 - Windprinzessin
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Ventusia liegt hinter den Winden, in einer anderen Welt. Jeder hat dort eine magische Verbindung zu seinem Seelenpferd. Doch seit die Mädchen von Ventusia in unserer Welt versteckt worden sind, suchen ...

Ventusia liegt hinter den Winden, in einer anderen Welt. Jeder hat dort eine magische Verbindung zu seinem Seelenpferd. Doch seit die Mädchen von Ventusia in unserer Welt versteckt worden sind, suchen diese Pferde nach ihnen.
Fiona begegnet beim Ausreiten zwei wilden Hengsten. Es sind die schönsten Pferde, die sie je gesehen hat. Die Tiere sind jedoch sonderbar und folgen ihr überall hin. Sie hat sogar das Gefühl als wollten sie mit ihr sprechen. Als dann mitten in der Nacht ein fremder Junge vor Fionas Fenster im Apfelbaum auftaucht und ihr sagt, dass sie aus dem magischen Reich Ventusia stammt und unbedingt dorthin zurückkehren muss, erfährt sie, dass sie dort ihr Seelenpferd finden und Ventusia retten muss. Denn dieses Reich ist in größter Gefahr.

Meine Meinung
Von dieser Autorin hatte ich schon einmal ein Buch gelesen, das mir recht gut gefallen hatte. Außerdem mag ich Bücher mit Pferden als Protagonisten. Und so habe ich auch hier zugegriffen. Und ich habe es auch nicht bereut. Es ließ sich leicht und flüssig lesen, hatte keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Auch waren mir die beiden Hauptprotagonisten gleich sympathisch. Da ist Fiona, die von einem Jungen, der im Apfelbaum sitzt, erfährt, dass sie eigentlich aus Ventusia stammt, und dass Ventusia sie braucht. Kann sie das glauben? Und wird sie sich dazu entscheiden, zurückzukehren? Dann gibt es auch in Ventusia ein Mädchen, das jedoch nicht als Mädchen erkannt werden darf. Sie wurde immer als Junge ausgegeben, da es für sie als Mädchen dort zu gefährlich gewesen wäre. Doch warum war es zu gefährlich? Der geneigte Leser wird dies beim Lesen des Buches erfahren. Er wird auch erfahren, wozu sich Fiona entschließt. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es war spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht, denn, auch wenn ich schon der älteren Generation angehöre, so mag ich doch sehr gerne Kinder- bzw. Jugendbücher. Und Dieses Buch ist ab 10 Jahren. Es hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Von mir eine Weiterempfehlung und natürlich die volle Bewertungszahl