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Veröffentlicht am 01.07.2020

Stehe zu deinen Wurzeln

The Gipsy Gentleman
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Monica Bellini ist das Pseudonym der Autorin Lisa Torberg. Unter diesem Namen schreibt sie prickelnd-sinnliche Liebesromane. So auch der gestern erschienen „The Gipsy Gentleman“ der dazu noch soviel mehr ...

Monica Bellini ist das Pseudonym der Autorin Lisa Torberg. Unter diesem Namen schreibt sie prickelnd-sinnliche Liebesromane. So auch der gestern erschienen „The Gipsy Gentleman“ der dazu noch soviel mehr zu bieten hat und mich bestens unterhalten hat.

Sofort startet man in die Handlung und landet direkt bei Carina mitten in Sizilien, Taormina. Nach ihrem Examensabschluss ging es ein paar Tage mit ihren Freundinnen zum ausspannen, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Doc müssen die Freundinnen Carina auch ein wenig zum entspannen zwingen. Gesagt getan und so findet sie sich wenig später in den armen ihres Fake-Ehemann Mr. Dark an Hot wieder und die magische Anziehungskraft möchte auch gar nicht enden. Auf Grund eines Schicksalsschlagen muss Carina vorzeitig ihren Urlaub abbrechen und so auch ihren Unbekannten verlassen. Anscheinend hat das Schicksal dann irgendwann ein nachsehen und versucht die Wege wieder aufeinander zuzufügen.
Die Handlung ist zum einen sehr schnelllebig, zieht sich aber über einen längeren Zeitraum hinaus. Es fügt sich jedoch alles sehr passend zusammen und die zeitlichen Etappen passen einfach perfekt zum Geschehen. Es ist auch eine Zeit, in der sich die Protagonisten selbst finden müssen und so auch eine Reise zu sich selbst durchführen müssen.
Die Handlung ist so aufgebaut, dass sie nie zum Stillstand führt, dich bis zum Ende auf Spannung hält und mit sinnlichen und gefühlvollen Abläufen dazwischen versöhnt. Die Charaktere sind sehr leidenschaftlich und sie spielen keine Spielchen, sondern lassen sich aufeinander ein. Man spürte wahrlich das knistern der Luft und mir gefiel auch sehr, dass die intimen Szenen nicht ausschweifende Wiederholungen fanden. Alles wird mit einem bezaubernden Epilog abgerundet.

Carina, Journalist, ist als Tochter des Earls of Willingdon, keine normale junge Frau und muss dementsprechend eine gewisse Etikette bewahren. Nur allzu gerne bricht sich aus diesem Käfig immer mal wieder auf und entpuppt sich dabei als wahre Weltenbummlerin und geht in ihrer Berufung wahrlich auf. Sie scheut sich vor nichts, hat keine Angst, gewiss eher eine wissbegierige Neugier und kann durchaus sprichwörtlich anpacken. Ganz im Gegenteil, als Countess of Willingdon möchte sie außerhalb dieser Kreise wieder jeder andere Mensch behandelt werden. Heute mit 28 Jahre und einigen Erfahrungen reicher möchte sie das Schicksal auf eine neue Probe stellen und zu dem Mann führen, mit dem sie unvergessliche Stunden vor fast vier Jahren verbrachte. Wird Carina es schaffen sesshaft zu werden und sich ihrer gesellschaftlichen Verpflichtungen zu stellen oder wird sie wieder davonrennen?

Dante, ist ein Bild von einem Mann. In ihm fließt nicht nur englisches und spanisches Blut, nein noch soviel mehr. Mit seinen inzwischen 35 Jahren ist er nicht nur tüchtiger Geschäftsmann im Gastronomie- und Securitybereich, er ist auch ein besonderer Schlichter und Wohltäter für sein Volk, seiner großen und bunten Familie. Jedoch wurde Dante und sein Bruder Damiano dazu erzogen, nie zu zeigen wo seine wahren Wurzeln liegen, was ich persönlich sehr schade finde, aber auf der anderen Seite auch verstehen kann. Denn das Imperium was sich die beiden Brüder aufgebaut haben, kann ihnen niemand nehmen und dafür würde sich auch niemand falsch verurteilen. Dante muss auf sein inneres Vertrauen, voll und ganz stehen zu dem was er ist und darauf vertrauen, dass bestimmte Menschen mit dem Herzen sehen und nicht jeder voller Vorurteile ist.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, gefühlvoll und mit eine leichten Humor versetzt. Man spürt wahrlich was in den Charakteren vorgeht, die bildlichen Beschreibungen sind sehr aussagekräftig und auch die Randinformationen sind informativ, aber nicht überladend. Es liegt eine gegenwärtige Spannung in der Luft und hält dich fesselnd bei der Handlung. Man liest sich sehr flüssig durch die unterschiedlichen Kapitellängen, welche ab und an zusätzliche Titelinformationen tragen. Es wird in der Erzählperspektive zwischen Carina und Dante gewechselt. Diese Stielwahl mag ich besonders gern, so kann man alle Gedankengänge und Gefühle besser nachempfinden.

Das Cover hat mir auf den ersten Blick sofort gefallen, die dunklen Töne in schwarz und rot harmonieren sehr gut und auch das abgebildete Paar hätte aus meiner Sicht nicht passender gewählt werden können.

Mein Fazit: Ein wunderschöner Roman der mir sehr schöne Lesestunden beschert hat. Mir gefiel besonders die Mischung aus Gefühl, Leidenschaft und Spannung sowie einer nicht alltäglichen Story mit einen Einblick in gesellschaftliche und menschliche Schichten.

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Veröffentlicht am 29.06.2020

Wahre Schönheit leuchtet von innen heraus

Dying Rose – Rosalia & The Beast
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Zusammen mit anderen lieben Leserinnen habe ich „Dying Rose – Rosalia & The Beast“ von Laura Winter und einer Leserunde im Juni 2020 gelesen. Es war für mich der erste Roman von der Autorin und gewiss ...

Zusammen mit anderen lieben Leserinnen habe ich „Dying Rose – Rosalia & The Beast“ von Laura Winter und einer Leserunde im Juni 2020 gelesen. Es war für mich der erste Roman von der Autorin und gewiss nicht der letzte, die nächsten stehen schon in den Startlöchern.

Es handelt ich hier um eine moderne Märchenadaption, angelehnt an „Die schöne und das Biest“ jedoch ohne fantastische Elemente, sondern im Bereich Romance mit Spannungselementen gelegen. Ein wenig hatte ich auch immer das Gefühl an „Cinderella“ erinnert zu werden. Um in die Geschichte einzuführen, lernt man die ersten Hintergründe über den Prolog kennen, danach startet man direkt in der Handlung. Das Ende ist in einem Epilog verfasst und das wichtigste mit für mich, es blieben keine Fragen oder dergleichen offen, alles wird aufgelöst. Man lernt so einige verschiedene Charaktere und ihre Arte kennen. Es ist dadurch sehr vielfältig und auch nur die eine gewisse Rolle spielen, finden hier Erwähnung. Es ist einiges zum schmunzeln, zum staunen, auch zu nachdenken mit dabei und vor allem mit einer nicht zu erwarteten Wendung, die kurz mein Herz hat stehen lassen. Also mein Leserherz hat sich bei lesen sehr wohlgefühlt und ich war auch sofort vom Handlungsstrang gefangen.

Im Roman selbst geht es um sehr wichtige Kernaussagen und Messages. Zum einen vertraue nicht jedem blind, denn selbst in deinem engsten Umfeld kann es dir sonst die Luft zum atmen entziehen. Vor allem lasse dich nicht ausnutzen, wer dir gut zugetan ist, gibt dir auch das gleiche zurück, was du zu geben bereit bist.
Zum zweiten sehe mit deinem Herz und nicht nur mit den Augen, die dich blenden können. Wahre Schönheit strahlt von innen und macht soviel mehr aus, als nur ein schönen Antlitz. Was nützt dir Schönheit, wenn dein Charakter hässlich ist. Der Mensch leuchtet aus seinem inneren heraus und erst mit einer gewissen Zeit oder seine Taten findet man heraus, wie dein gegenüber wirklich ist.

Rosalia, 22, ist noch recht jung, schlägt sich gut durchs Leben, aber ist zu gutgläubig. Sie vertraut auf das gute, was sie sieht und wird von so vielen Menschen geblendet. Sie würde alles für ihre Familie tun, doch bekommt sie das auch zurück. Sie ist ein Mensch, der hinter die Fassade blickt, sie ist neugierig, wissbegierig, emotional, leidenschaftlich und hat großen Mut zu kämpfen und sich aufzulehnen. Das schöne ist, dass sie kein Püppchen ist und sich immer mehr behauptet und am wahren Leben teilnimmt. Einige Schlachten hat sie zu überwinden, doch ich mochte sie von Anfang an, sie ist ein wahrer Sonnenschein und einfach echt.

Vincent, (32), hat eine tragische Geschichte hinter sich mit vielen Tiefen und wenig Höhen. Er spielt Menschen gerne etwas vor und vertraut nur wenigen. Dafür wurde er zu sehr verletzt, um sich schnell auf andere einzulassen. Zudem ist er in manchen Situationen sehr eingeschüchtert, obwohl er diese Rolle sonst gegenüber anderen perfekt ausstrahlt. Rosalia, ist die erste die wieder tief etwas in ihm weckt und bei der er sich aus seinem Schneckenhaus herauswagt, sich öffnet. Vincent ist ein ganz toller markanter und charismatischer Charakter, man muss ihn einfach mögen und hinter seiner Fassade schauen. Ich mochte hier auch gerne den Namen Vincent, denn so hieß auch das „Biest“ aus der damaligen TV-Serie in den 80ziger Jahren.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht, lebendig, witzig und vor allem auch spannend sowie fesselnd. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren, die bildlichen Beschreibungen waren perfekt und ausreichend. Die verschiedenen Nebencharaktere geben ihren besonderen Charme dazu ab, egal ob man sie nun mag oder nicht. Die einzelnen Kapitel haben sehr unterschiedliche Leselängen und fließt der Text nur so dahin. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive im Wechsel zwischen Rosalia und Vincent wiedergegeben.

Das Hardcover ist schlicht weg bezaubert. Es trägt einen Schutzumschlag mit goldener und roter Schrift, dadurch schimmert es wunderschön. Auch ohne den Schutzumschlag ist es ein wahrer Hingucker. Der Rest des Covers ist schwarz, eine junge Frau ist abgelichtet und die Applikationen lassen es schlicht strahlen. Auch im inneren sind wunderschöne Verzierungen zwischen den einzelnen Kapiteln enthalten.

Mein Fazit: Eine wunderbare Interpretation von die schöne und das Biest, die sehr facettenreich, unterhaltsam und atemberaubend war. Sehr gerne habe ich diese Geschichte gelesen und kann sie nur weiterempfehlen, aber sucht nicht nach einem Märchen, das wahre Leben kann viel grausamer sein und dennoch kann man sein persönlichen Happy End finden.

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Veröffentlicht am 29.06.2020

Spiel oder Liebe...entscheide dich

Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders
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Zusammen mit zwei anderen lieben Leserinnen ging es mal wieder um den Kampf mit dem Sub und da haben wir uns den 1. Teil der Colorado-Ice-Reihe mit „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ ...

Zusammen mit zwei anderen lieben Leserinnen ging es mal wieder um den Kampf mit dem Sub und da haben wir uns den 1. Teil der Colorado-Ice-Reihe mit „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ vorgenommen. Auch die beiden Folgebände wollen wir in diesem Jahr noch zusammen lesen.

Ich konnte mich noch entfernt daran erinnern, dass mir die damalige Leseprobe schon gefallen hatte und habe mir daher auch den Roman zulegen müssen. Daneben konnte mich natürlich auch das bezaubernde Cover, in diversen Rottönen, überzeugen.
Direkt und ohne Umschweife wird man in die Handlung geworfen, ich mag ja sowas sehr und in den ersten 6 Kapitel wird man zunächst seicht eingeführt. Danach geht dann die Fahrt erst so richtig los und ab da an war ich gefangen von der süße Story. Natürlich steht auch ein sehr schöner Sport und zwar Eishockey mit zur Seite, der sich nicht zu sehr in den Vordergrund rückt. Die Mischung ist wohl dosiert aus begeisterten Sport, romantische, süße und herzliche Momente, gepaart mit Humor, prickelnder Leidenschaft und auch etwas Dramatik, die aber glücklicherweise nicht unnötig aufgebauscht wurde.

Abigal (Abby), wagt den Schritt in ihre Heimat Gleenwood Falls nach der Trennung ihres Mannes wieder zurück und möchte zusammen mit ihrer Tochter Dani neu durchstarten. In dieser neuen Situation sucht sich einen Job, eine neue Bleibe und muss sich mit ihrem Ex rumschlagen. Dabei will sie eigentlich auch nichts mehr mit dem Sport, der sie nun Jahre begleitete zu tun haben, aber selbst ihre Tochter ist davon infiziert und die Gegend in der sie nun wieder lebt sowieso. Abby ist einer herzliche und starke Persönlichkeit. Sie hat gelernt zu kämpfen und sich das zu holen, mit dem sie sich wohlfühlt. Sie hat eine besondere Gabe andere Menschen von dem richtigen zu überzeugen und ist nicht mehr bereit sich das Herz brechen zu lassen. Besonders gut gefiel mir, dass sie sich treu bleibt und nicht mehr in ihr altes jugendliches Muster verfällt. Für ihre Tochter würde sich alles geben. Doch in ihrer Heimat trifft sie auch wieder auf alte Geister, denen sie sich irgendwann stellen muss.

Jackson, ein Mann der Tat, den alle mögen, der immer hilfsbereit ist und deren Traum von Profi-Eishockey noch nicht vorbei ist. Jedoch ist er nicht weniger glücklich im Leben. Doch die Herzensdame fehlt noch an seiner Seite. Genauer gesagt, hat er sich schon vor vielen Jahren gefunden, doch sie hat seinen besten Freund geheiratet und plötzlich ist sie wieder in seinem Leben aufgetaucht, so auch die alten Gefühle. Doch vielleicht waren sie niemals weg. Jackson weiß eigentlich genau was er will, nun heißt es das erste Mal auch dazu zu stehen und seine wahren Gefühle zu zeigen und nicht das Gegenteil zu projizieren. Manchmal ist er unsicher oder einfach nur zu gut zu den anderen. Er muss einfach mal an sich selbst denken und vor allem handeln.
Bei den Nebencharaktere waren die Kinder natürlich goldig und besonders gefiel mir auch Jacksons Schwester Becky, die immer ihren Senf mit dazu gibt, was aber auch total nötig war. Einen kleinen Einblick erhielt man auch auf die Brüder, die in den nächsten Bücher genauer betrachtet werden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht und bildgewandt. Was mir am Anfang kurz Probleme bereitete war der nicht angezeigte Perspektiven wechsel, jedoch kommt man schnell hinein und gewöhnt sich dann auch daran. So wurde die Story aus der Sicht von Abby und Jackson im stetigen Wechsel sowie aus der Erzählperspektive wiedergegeben.
Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen, jedoch fliegt der Text nur so dahin. Die Handlung spielt in einer typischen amerikanischen Kleinstadt.

Mein Fazit: Dieser Roman hat sich ganz still und heimlich in mein Herz geschlichen und mich mich einem wohligen Hach-Gefühl zurückgelassen, so dass ich mich auf die anderen Familienmitglieder jetzt schon freue und gerne wieder zurückkehre.

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Veröffentlicht am 22.06.2020

Wachse über dich hinaus...

Wenn die Wahrheit Schatten wirft
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Bei „Wenn die Wahrheit Schatten wirft“ handelt es sich um Band 2 der Cecilia-Reihe und gleichzeitig um die Debütreihe von Anna Nigra. Der 2. Band hat mir sogar im Vergleich zu 1 noch ein wenig mehr gefallen, ...

Bei „Wenn die Wahrheit Schatten wirft“ handelt es sich um Band 2 der Cecilia-Reihe und gleichzeitig um die Debütreihe von Anna Nigra. Der 2. Band hat mir sogar im Vergleich zu 1 noch ein wenig mehr gefallen, obwohl hier die Liebe zu den Prinzen deutlich zurückgetreten ist, aber mit Spannung und Drama, möchte man einfach wissen, wie es nun weitergeht. Und wie sich es für eine gute Reihe gehört, hält uns das Buchende neugierig für den nächsten Teil am Ball.

So nun habe ich mich voll und ganz mit dieser königlichen Dynastien angefreundet und dieser Band ist da auch ganz anders als sein Vorgänger. Auch hier ist wieder ein wunderschönes Buchcover, diesmal in seinem schillernden blau, als Augenweide am Start und auch der Wiedererkennungswert zu Cecilia sowie Marissa bleibt erhalten.
Und wieder beginnt mit einem interessanten Prolog und endet natürlich auch mit einem Epilog und zwar von der selben Person, und meine Vermutung lag auch diesmal wieder richtig, doc das müsst ihr schon selbst herausfinden.
Nahtlos setzt dieser Teil am Ende der letzten Geschehnisse an. Cecilia hat es hart getroffen und nach und nach sickert die Wahrheit durch, was ihr, Marissa und deren Mutter vorenthalten blieb. Cecilia muss sich nun in Amerika zurecht finden, getrennt von ihrer Familie, die weiterhin festgehalten werden. Aber am anderen Ende des großen Teiches ist es gar nicht so schlecht, wie immer behauptet wurde, ganz im Gegenteil. Als sich Cecilia endlich wieder dazu entschließt am Leben teilzuhaben, lernt sie eine wunderbare neue königliche Familien kennen und sie beginnt zu kämpfen mit jeder Phase ihres Körper. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, ihre Familie zu retten und dafür ist ihr jedes Mittel recht.

Cecilia, auch Lia (18), ist über sich hinausgewachsen. Von dem wohlbehüteten zu Hause und aus den Armen ihrer Familie, ist sie nun fast auf sich alleine gestellt und ihr Kampfgeist ist geweckt. Nichts kann sie davon abhalten, in ihren persönlichen Krieg zu ziehen und sich ihre Familie zurückzuholen. Lia lernt schnell und weise dazu und muss auch ihren Horizont erweitern und gewissen Menschen einfach vertrauen. Doch ihre gesunde Skepsis hat sie zum Glück nicht verloren. Anders als zuvor, versucht sie mehr ihren Kopf, als ihr Herz entscheiden zu lassen.

Noran, (21) der zukünftige König mit einer großen Aufgabe. Er weiß viel und doch schaffte er es nichts, schlimmeres zu verhindern. Der Vorzeigesohn, der gehorsam seinen Eltern folgt. Doch auch sein Herz gibt ihm eine Richtung vor. Doch ist es dafür nicht bereits zu spät?
Elias, (19), der ungehorsame Prinz und der Retter in der Not, zumindest versucht er alles dafür und er lehnt sich immer wieder auf. Er wusste von Beginn an was er wollte und kämpft unaufhörlich dafür.

Marissa, die jüngere Schwester von Cecilia tritt ab sofort mehr in Erscheinung und sie hat mit vielem zu kämpfen. Sie beweist, dass sie auch stak sein kann und bringt alles mögliche auf, um der verzwickten Situation zu entfliehen. Auch sie setzt dabei viel aufs Spiel.

Neue Nebencharaktere treten hervor und dabei sind wieder so einige witzige, liebevolle, kecke und auch vor allem tückische Gegenspieler mit dabei. Ein bunter Mix, der einfach noch das nötige aus dem Roman herauskitzelt.

Den Schreibstil mochte ich sehr, er war wieder sehr angenehm. Der Fokus hat sich verändert und kraftvollen sowie hautnahen Beschreibungen, denen ich jederzeit folgen konnte, sind geblieben. Im Vordergrund stand diesmal viel mehr die Spannung, die Dramen und der Überraschungsmoment. So wurden auch wieder die richtigen Gefühle beim lesen geweckt Spannung pur, nervenaufreibend, leicht humorvoll, mitfühlend und die Charaktere fühlten sich einfach zum greifen nah an. Die Liebe blieb diesmal zwar etwas auf der Strecke, jedoch störte mich das nicht und nach auch nichts an den Gefühlen und Emotionen heraus.
Die einzelnen Kapitel haben ungefähre gleichbleibende Leselängen und fließen sehr schnell dahin. Zu der Kapitelangabe ist auch noch ein Datum enthalten und die Handlung streckt sich über mehrere Monate. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Cecilia und Marissa erzählt.

Mein Fazit: Ein weiterer gelungener Teil dieser Reihe, der mich mitnehmen konnte und vor allem wieder neugierig auf die Fortsetzung macht. Mir hat die Fortsetzung sogar noch besser gefallen und kann daher nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Vertraue in dein Können....

Academy of Arts: Herzensmelodie
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Herzklopfen pur! Begleite Toni auf ihrer Suche nach sich selbst und der Musik in ihrem Leben! Diese New Adult-Romance begeistert auf ganzer Linie und lässt dich im Rhythmus deines Herzens durch die Wohnung ...

Herzklopfen pur! Begleite Toni auf ihrer Suche nach sich selbst und der Musik in ihrem Leben! Diese New Adult-Romance begeistert auf ganzer Linie und lässt dich im Rhythmus deines Herzens durch die Wohnung tanzen. »Academy of Arts. Herzensmelodie« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.
Endlich wieder etwas mit Musik von Sina Müller lesen, vor allen nach ihrer Rockstar-Romance Band „Amblish“ war ich mehr als neugierig.

„Bist du bereit, dein Herz zu verlieren?“

Die Handlung startet mit einem längeren und einleitenden Prolog, der dich aber noch nicht ganz erahnen lässt, wo dich denn die Reise hinführen wird, lediglich trifft man sogleich auf Toni und Vincent. Danach begleiten wir Toni und ihre Anreise zu ihrer künftigen Wirkungsstätte, der Academy of Arts, kurz AcA, eine Hochschule für Kunst aller Art und deren Lernmethode auch keinem üblichen Schema entspricht. Die Studenten werden in dieser Zeit viel über sich selbst erfahren, ihrer Grenzen und ihrer Talente. Dort treffen wir auch auf Vincent wieder, deren Rolle sich dann schnell erklärt. Zwischen Toni und Vincent liegt ein immer währendes Knistern in der Luft zum Greifen nah. Beide merken, dass sie sich gegenseitig gut tun und über ihre Vergangenheit sowie in ihre Zukunft hinein helfen können. Doch bis dahin gibt es einige Hürden zu überwinden. Alles endet in einem sehr schönen Epilog. Die eingebauten Wendungen haben mich überrascht und auf diese immerwährenden Klischees, aus einigen andere gleichen Romanen, wurde hier schlicht weg verzichtet.

Antonia, Toni, bezeichnet sich selbst als anders. Sie möchte nicht auffallen, ist eher unscheinbar, obwohl schwarze Klamotten und rote Haare, sie nicht unsichtbar machen können, drängt sie sich nie gerne in den Vordergrund und geht Konfrontationen lieber aus dem Weg. Einzig alleine in ihrer Musik mit ihrer Geige fühlt sie sich wohl und kann sie sich völlig gehen lassen. Ihren großen Traum von der Musik möchte sie zum Leben erwecken. Zu Vincent hat sie sogleich einen besonderen Bezug und er schwirrt ihr auch ständig im Kopf herum. Vincent zeigt ihr, was das Leben noch so zu bieten hat.

„Denn im Leben geht es nicht darum sich von einer Person abhängig zu machen. Die Königsdisziplin liegt darin, das Glück in dir selbst zu finden. Dann und nur dann kannst du Menschen, die du liebst, so glücklich machen, wie sie es verdienen.“

Vincent, ein außerordentliches Musiktalent, der seinesgleichen sucht. Er verkörpert nach außen etwas anderes, als wie er im Grunde wirklich ist, doch ihm ist es gleich, was die anderen über ihn denken. Er ist gerne für sich allein, sucht sich seinen Kontakt, wenn er ihn braucht und hält ansonsten den Rest gekonnt auf Abstand. Toni, ist die erste Person, die wieder etwas in ihm berührt. Zunächst durch ihre Musik, durch ihr Wesen und auch der Rest erobert nach und nach sein Herz. Jedoch sträubt er sich gewaltig. Doch es verzerrt ihn immer wieder nach ihr und er weiß einfach nicht warum, doch eins weiß er Toni hat Talent und er möchte es der ganzen Welt zeigen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig, leicht und spritzig, sehr angenehm und mit der richtigen Prise Humor hinterlegt. Was mir auch sehr gefiel, dass er diesmal sogar teilweise noch poetisch und ausgeschmückter ist. Ein wandelndes Rad zwischen moderner Sprache und schöne Wortakrobatik. Die Seiten fliegen einfach so dahin. Die Kapitellängen sind unterschiedlich lang gewählt.
Die Dialoge und Erzählungen sind sehr unterhaltsam, erfrischend, regen zum nachdenken an, sind aber auch unheimlich herzerwärmend durch romantische und süße Gesten sowie mit knisternden und prickelnden Momenten gemischt. Die Beschreibungen sind sehr schön bildgewandt dargestellt , man fühlt sich oft mittendrin dabei.
Abwechselnd und gekennzeichnet wird man in der Ich-Perspektive von Toni und Vincent durch die Geschehnisse begleitet. Der Perspektivenwechsel war hier genau richtig gewählt, sonst wäre wahrscheinlich einiges untergegangen.
Die Geschichte strahlt durch ihre authentische und liebeswerten Darsteller, auch in den Nebencharakteren, ist voller Gefühl und man spürt jederzeit die Musik in der Luft.

Das Cover ist minimal gestaltet und nicht sehr aufwendig, aber gerade das wenige reicht für mich aus, es konzentriert sich auf das wesentliche und ich finde es gerade so und in seiner Farbgestaltung wunderschön. Zu jedem Kapitel gibt eine kleine Musiknote. Zu der Kapitelzahl gibt es eine kleine passende Überschrift und die Kennzeichnung des Charakters. Handlungsorte sind Amsterdam, Lieberose und Wien.

„Weißt du, manchmal braucht man einfach nur Zeit. Und ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Tja, und wie es aussieht, bin ich nun endlich bereit dazu mein Leben wieder in die Hand zu nehmen und mir das zurückzuerobern, was mir so sehr fehlt.“

Mein Fazit: Eine sehr gefühlvolle, süsse und überraschende Romanumsetzung. Die Herzensmelodie war jederzeit zu spüren. Anders sein bedeutet nicht schlecht, sondern besonders und jeder hat das gewisse Etwas in sich selbst, was andere nie erreichen werden.

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