Commissaria Degrassi wird an eine Mordserie erinnert, die sie vor kurzem abgeschlossen hatte, als eine weitere Leiche gefunden wird. Doch der Täter wurde gefasst und sitzt fest. Ein Nachahmungstäter? ...
Commissaria Degrassi wird an eine Mordserie erinnert, die sie vor kurzem abgeschlossen hatte, als eine weitere Leiche gefunden wird. Doch der Täter wurde gefasst und sitzt fest. Ein Nachahmungstäter? Oder wurde der wirkliche Mörder noch nicht gefunden? Und dann hat die Commissaria auch noch einen schweren Unfall und kommt ins Krankenhaus. Ausgerechnet dann, wenn sie die Antwort auf die Frage ihres Freundes weiß.
Zuerst hatte ich ein paar kleine Probleme mit dem Schreibstil und den Redewendungen der Autorin, aber das Buch war so spannend, dass ich mich mit solchen Nebensächlichkeiten nicht befassen konnte. Irgendwie war das ganze so verwirrend-spanndend, dass ich das Buch mal wieder in Rekordzeit ausgelesen hatte. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Es gab einen etwas düster-mysteriösen Lokalkolorit, genauso wie der Krimi war und das Cover. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es bringt den Krimi auf den Punkt. Emons hat das wieder sehr gut getroffen. Die Charaktere kannte ich noch nicht, hatte aber keine Probleme damit. Mir gefiel es, dass es auch einige Verweise auf frühere Bücher gab und was aus dem Privatleben der Protas.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Grado im Nebel ist ein mysteriös-spannender Krimi, den man unbedingt lesen sollte! 5 Sterne für dieses tolle Verwirrspiel.
Als ich das Buch bei Vorablesen gesehen habe, war ich hellauf begeistert. Ich musste es haben. Ich hätte fast meine schwer erarbeiteten Punkte dafür ausgegeben. Dann dachte ich, ach was ich lese die Leseprobe. ...
Als ich das Buch bei Vorablesen gesehen habe, war ich hellauf begeistert. Ich musste es haben. Ich hätte fast meine schwer erarbeiteten Punkte dafür ausgegeben. Dann dachte ich, ach was ich lese die Leseprobe. Da kam dann Stanley vor. Stanley ist die einzige Überraschung in dem Buch. Keine Angst, Stanley ist nett fg, auch wenn es nicht das gewöhnliche Haustier ist. Jedenfalls hab ich das Buch dann bei Vorablesen gewonnen. Erst war die Freude groß.
Es gibt viel Lokalkolorit und eine nette Dorfgemeinschaft, etwas Witz, Liebe und gaaaaaaaaaaanz viel Geschichte. Leider hat mich niemand darauf vorbereitet und auch nicht auf die Tatsache, dass die Protas Abba nicht mögen. Geschichte mag ich nicht (und davon kam zu viel vor) und Abba liebe ich. Das war dann einfach zu viel und damit war das Buch für mich unten durch. Allerdings ist der Schreibstil gut, ich war schneller fertig als gedacht.
Nur fand ich dann, dass es manchmal nach einigen Wochen weiterging, nicht gut. Warum? Warum fehlen uns da ein paar Wochen? Und dazu gab es zu viele Charaktere, sie wurden oft nur flach und unwirklich abgehandelt, weil auf knapp 400 Seiten wohl viel gekürzt werden musste? Das fand ich sehr schade. Und warum kann man die handelnden Personen nicht einschätzen? Urplötzlich bekommen sie mitten im Buch einen anderen Charakter, als ob man da aus zwei Buchcharakteren plötzlich und unerwartet einen gemacht hat. Das sorgt für ein kleines Durcheinander und trübt das Lesevergnügen enorm.
Und jetzt komme ich zu meinem Liebling: Das Cover. Mit dem Cover steht und fällt meine Leselust. Denn im Internet sah es sehr schön aus, es fiel total in mein Beuteschema. Als ich es meinem Mann gezeigt habe, sagte er, ohne dass ich was sagte: „Fischeinwickelpapier, das ist keine Wertschätzung für ein Buch. Ich wollte als Autor nicht so ein Buch vorgeknallt bekommen.“
Also ich finde, die Farben sind zu matt und der Einband ist einfach zu dünn, es sieht billig aus, dafür sind die Seiten umso dicker. Also da ist das Buch schon gleich beim Auspacken die Enttäuschung gewesen. Das ist wie, wenn ich ein Kleidungsstück im Internet bestelle, und dann bin ich enttäuscht, weil es nicht so ausfällt wie das Bild versprochen hat. Nach dem vorsichtigen Lesen des Buches ist es schief gelesen! Dazu die Beschreibung hinten, wo nicht drin stand, das es nur so von Geschichte wimmelt, und dazu noch dass die Hauptprotas Abba nicht mögen. Charaktere, die sich mittendrin irgendwie verändern und einfach zu viele, so dass man nicht in die Tiefe gehen kann. Ich fühle mich mal wieder vom Bild im Internet und die Beschreibung stimmt meiner Meinung nach nicht, weil sie Sachen unterschlägt. Das ist mit Abstand das schlechteste Buch vom äußeren, das ich je hatte.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Also ich hatte meine Probleme mit dem Buch. Das fing an mit dem Auspacken und endete erst als das Buch zu Ende war. Zeitsprünge, sich drastisch verändernde Charaktere (die man nicht wiedererkennt), zu viele Charaktere, Hauptprotas mögen kein Abba, zuviel Geschichte…. Ich finde, mit 3 Sternen und keiner Empfehlung ist das Buch mehr als gut bewertet.
Susanne M. Riedel hat immer ihr Notizbuch dabei und schreibt sich alles auf, daraus entstanden geniale, lustige Geschichten. Humor ist Trumpf.
Ich hab mich so scheggich gelacht. Es war total witzig und ...
Susanne M. Riedel hat immer ihr Notizbuch dabei und schreibt sich alles auf, daraus entstanden geniale, lustige Geschichten. Humor ist Trumpf.
Ich hab mich so scheggich gelacht. Es war total witzig und ich hab das Buch wirklich genossen. Mal was anderes und fast nix über C. Außer Sylvester mit farbigen Laserstrahlen, wie biologisch, dazu noch umweltfreundlichen Strom. Und dann die Sache mit dem Plastikstrohhalm. Auch der Berliner Lokalkolorit und viel Berlinerisches gefielen mir sehr gut und die schlagfertige Antwort zur Beschreibung des Wegs nach Berlin Mitte (ehemaliger Osten). Und das mit dem Perlhuhn einfach genial. Aber auch: Der Anhang konnte nicht geladen werden. Werde ich sicher auch nicht mehr vergessen. Es gab auch lustige neue Wortschöpfungen: vor allem Maiglückchen gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil trieft vor lauter Humor, einfach genial.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich hab mich so scheggich gelacht und meinem Mann viel aus dem Buch vorgelesen, so hatten beide was davon. Ich wünsche mir noch gaaaaaaaanz viele Bücher der Autorin. Am liebsten als Hörbuch oder als DVD. Susanne M. Riedel ist die weibliche Antwort auf Wladimir Kaminer und Dieter Nuhr. 10 Sterne für das Lachmuskeltraining.
Rena wandert von heute auf morgen nach Schweden aus, weil sie von ihrem verstorbenen Vater ein Haus geerbt hat. Mit ihrem Auto und ihrem Hund kommt sie dort an und findet eine Bruchbude vor. Zum haus gibt ...
Rena wandert von heute auf morgen nach Schweden aus, weil sie von ihrem verstorbenen Vater ein Haus geerbt hat. Mit ihrem Auto und ihrem Hund kommt sie dort an und findet eine Bruchbude vor. Zum haus gibt es noch ein bisschen Geld zum Renovieren. Ihr Ex-Freund und ihre Eltern helfen ihr dabei. Und da sind noch Arvid und Lilja und der böse Nachbar.
Der Schreibstil ließ mich zunächst auf ein Teenie Buch schließen. Nichtsdestotrotz hab ich mich rasch eingelesen, war in der Geschichte und habe mich köstlich amüsiert. Einige Male konnte ich wirklich laut lachen. Die Auflösung war dann doch etwas überraschend.
Das Cover ist sehr liebevoll gemacht, daher wollte ich das Buch unbedingt haben. Es gefällt mir sehr gut. Zum Buch passt es auch wunderbar. Eine 1.
Ein paar Schwachpunkte hat das Buch trotzdem. Man lernt nur einen begrenzten Teil der Schweden kennen. Und das Ende ist zu schnell abgehandelt, es wird nicht alles wirklich aufgeklärt. Das fand ich so schade. Für ein Buch aus einem Selbstverlag hat es relativ wenig Rechtschreibfehler.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Viele Verwirrungen, amüsant bis zum geht nicht mehr, fast Cosy Crime und das Buch macht Schwedensehnsucht. Bis auf den schwachen Abgang ein sehr empfehlenswertes Buch. 4 Sterne und ich bin sehr gespannt, was es als nächstes von Lotta Josefsdotter zu lesen gibt.
Das Cover von „Sommer der Träumer“ hat mir gut gefallen. Es passt zum Titel und ist romantisch angehaucht mit Meer und so. Das perfekte Buch für mich, dachte ich. Vor allem, nachdem ich die Leseprobe von ...
Das Cover von „Sommer der Träumer“ hat mir gut gefallen. Es passt zum Titel und ist romantisch angehaucht mit Meer und so. Das perfekte Buch für mich, dachte ich. Vor allem, nachdem ich die Leseprobe von Vorablesen gelesen hatte. Es gefiel mir, dass die achtzehnjährige Erica Hart, nachdem ihre Mutter stirbt aus ihrem Leben ausbrechen möchte. Weg von ihrem herrschsüchtigen Vater. Das Werk beginnt in London im Jahr 1960 und führt uns dann auf einer eher kurzen Reise (weil Bobby, Ericas Bruder, seine Freundin nicht verpassen möchte, die sich nicht von ihrem schrecklichen Leben bei ihrem Vater trennen getraute) auf die griechische Insel Hydra.
Als Teil einer Künstlergemeinschaft, zu der ich – beim Lesen des Buches - wurde, habe ich das Buch erst mal verschlungen, bis es mir dann langweilig wurde. Es war dann immer und immer wieder dasselbe, bis es dann gegen Ende hin, dann doch wieder „interessanter“ wird. Zwischendurch aber starb ich dann fast vor lauter Langeweile. Gegen Schluss war ich dann aber auch eher traurig. Nichts mehr von der Leichtigkeit und den Sommergefühlen.
Die Charaktere von Charmian und Erica haben mich – gefühlsmäßig - mitgenommen und ich wollte dann doch lieber nicht tauschen. Mariannes Schicksal ließ mich erst mal nicht wirklich kalt. Allerdings an alle Charaktere kam ich nicht wirklich richtig dran. Sie blieben etwas schwammig und erschienen weiter weg.
Der Schreibstil ist eigentlich wirklich gut und nahm mich am Anfang auch gefangen, bis es mir einfach zu langweilig wurde. Es war etwas zäh. Eigentlich schade. Aber vielleicht kommt es dadurch, dass ich sonst eher Krimis lese oder mehr humorvolle Bücher. So konnte ich nicht wirklich in die Freiheit, die Sonne, das Meer abtauchen und die Erlebnisse in Griechenland, die nicht wirklich alle so glücklich waren, wie sie schienen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein Buch, das sich zu lesen lohnt, wenn man zwischendurch nichts Großes erwartet, sich einfach durchziehen lässt und einen dann das Ende zufriedenstellt, auch wenn es nicht so wirklich ein Happy End ist. Es ist halt nicht alles Gold, denn schon zu Anfang und mittendrin merkt man, dass es doch nicht alleine die pure, glückliche Leidenschaft und die Leichtigkeit des Sommers ist. 3 Sterne.
PS: Dadurch, dass es etwas langweilig ist, zwischendurch, ist es gut, gegen den Stress des Alltags.