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Veröffentlicht am 04.01.2022

Ernstere Themen und wunderschön

Bridgerton – Ein hinreißend verruchter Gentleman
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Jetzt kommen wir schon zum sechsten Band der Reihe, zwei fehlen noch (Gregory und Hyacinth) und man kann auf jeden Fall gleich mal sagen, dass sich dieser Teil so sehr von seinen Vorgängern unterscheidet, ...

Jetzt kommen wir schon zum sechsten Band der Reihe, zwei fehlen noch (Gregory und Hyacinth) und man kann auf jeden Fall gleich mal sagen, dass sich dieser Teil so sehr von seinen Vorgängern unterscheidet, wie es nur möglich ist. Die Themen sind auch deutlich ernster und trauriger, aber trotzdem ist die Geschichte wieder wirklich schön.

Generell war Francesca schon immer anders als ihre Geschwister, zurückhaltender und auch ernster. Sie unterscheidet sich aber auch noch in einem anderen Punkt von den anderen Bridgerton-'Kindern'. Sie ist nämlich mit gerade mal zarten 22 Jahren Witwe geworden.
Jetzt ist es 1824, vier Jahre sind seit dem Tod ihres Mannes vergangen und Francesca ist nun bereit, erneut zu heiraten. Man merkt also, die Geschichte verläuft ganz anders, als bei den ersten 5 Teilen.

Ich muss zugeben, ich hatte des öfteren meine schweren Momente mit den Charakteren, vor allem mit Michael. Er hat sich, meiner Meinung nach, oftmals richtig aufgedrängt, obwohl er gute Absichten hatte, aber das hat mich eben ab und zu etwas gestört.
Mit Francesca hatte ich nicht direkt Problem, es war einfach ungewohnt, dass sie so anders war, als die anderen Personen in ihrer Familie, was ja bei weitem nicht schlecht ist. Manche von ihren Gedanken konnte ich aber nicht so ganz nachvollziehen, aber das kann ja nicht immer der Fall sein.

Alles in allem fand ich aber auch dieses Buch wieder wirklich gut, vor allem, wegen eben diesen ersten Themen, wie Francescas verfrühtes Witwendasein, ihre Kinderlosigkeit und auch, dass man Michael schon am Anfang der Geschichte kennengelernt hat.
Was mir auch wirklich gut gefallen hat, war der Briefwechsel am Anfang von jedem Kapitel, da es ja die Kolumne von Lady Whistledown nicht mehr gibt.

Fazit:

Auch wenn ich in diesem Buch nicht so mit den Charakteren mitfiebern konnte, wie in den anderen Teilen, fand ich auch die Geschichte von Francesca wirklich sehr berührend und schön.

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Nicht ganz wie erwartet, aber trotzdem toll!

Bridgerton – In Liebe, Ihre Eloise
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Mittlerweile sind wir beim 5. Geschwisterteil der Bridgerton Familie angekommen und ich kann im Voraus schon sagen, dass ich Eloise, schon seit ich die Serie zum ersten Mal gesehen habe, absolut geliebt ...

Mittlerweile sind wir beim 5. Geschwisterteil der Bridgerton Familie angekommen und ich kann im Voraus schon sagen, dass ich Eloise, schon seit ich die Serie zum ersten Mal gesehen habe, absolut geliebt habe und mich dadurch noch mehr auf ihre Geschichte gefreut habe.

Ich kann auch gleich mal sagen, dass das Buch meine Erwartungen nicht ganz getroffen hat, aber gefallen hat es mir trotzdem sehr sehr gut!
Die Geschichte war mal etwas ganz Anderes, als seine Vorgänger, was aber nicht schlecht war, da es wirklich gut zu Eloise gepasst hat. Diese galt mit ihren 28 Jahren schon als 'alte Jungfer', was für sie nicht schlimm war, bis ihre beste Freundin Penelope ihren Bruder Colin geheiratet hat. Nachdem sie bereits ein Jahr mit Sir Phillip korrespondiert hatte und auch schon einen informellen Heiratsantrag bekommen hat, kommt ihr dieser nicht mehr so absurd vor und sie beschließt, ihn auf seinem Anwesen zu besuchen. Was sie allerdings nicht wusste war, dass Sir Phillip bereits zwei Kinder mit seiner verstorbenen Frau hat. Drama war also vorprogrammiert, was aber wirklich fantastisch zu Eloise gepasst hat.

Ganz außer Frage steht, dass Eloise wohl eine der stärksten, aber auch stursten Protagonistin der Reihe ist. Ich finde ihren Charakter einfach nur großartig und ich persönlich konnte jede einzelne ihrer Handlungen zu 100% nachvollziehen.
Außerdem fand ich es wirklich toll, wie sie mit den Zwillingen umgegangen ist, was bestimmt nicht jede der Protagonistinnen so gehandhabt hätte.
Sie ist ganz klar eine Bridgerton, aber doch ist sie ganz anders, was ich an ihr einfach bewundere.
Zu Sir Phillip kann ich nicht sonderlich viel sagen, aber eines steht fest, nämlich, dass er eine wunderbare Charakterentwicklung hatte und man wirklich gemerkt hat, wie er mit sich selbst hadert und sich bessern will.

Alles in allem war auch dieses Buch wieder absolut gelungen, auch wenn es nicht ganz an Band 4 rankommt, da ich mir ein bisschen was anderes erwartet hatte.

Fazit:

Ich kann ehrlich nichts anderes mehr sagen, als: Lest die Reihe! (oder schaut die Serie😂). Ich bin auf jeden Fall ein riesen Bridgerton-Fan!

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Mein liebster Bridgerton

Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis
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Willkommen zurück im England des 19. Jahrhunderts. Mittlerweile sind wir beim drittältesten Bridgerton angekommen, meinem Liebling unter den Männern, Colin. Ich weiß nicht ganz wieso, aber seit Band 1 ...

Willkommen zurück im England des 19. Jahrhunderts. Mittlerweile sind wir beim drittältesten Bridgerton angekommen, meinem Liebling unter den Männern, Colin. Ich weiß nicht ganz wieso, aber seit Band 1 hab ich ihn schon in mein Herz geschlossen, auch wenn er manchmal etwas blind und schwer von Begriff ist.

Penelope hab ich von Seite 1 an ins Herz geschlossen, da sie sich doch ordentlich von den bisherigen Protagonistinnen unterscheidet. Sie ist eindeutig nicht auf den Mund gefallen und weiß eigentlich immer, was sie sagen kann und was eher nicht. Außerdem passt sie mit ihrem Charakter, den man im Laufe des Buches immer besser kennenlernt und ihrer Art perfekt in die Rolle des Mauerblümchens, welches aufblüht. Am Anfang hatte man mit ihr Mitleid, da sie das Schicksal hatte, als 'alte Jungfer' zu sterben, und je mehr man gelesen hat, desto mehr hat man für sie gejubelt und sie eigentlich auch bewundert.
Wer die Serie geschaut hat, bevor er das Buch gelesen hat, wurde schon ein bisschen gespoilert, aber trotzdem war die Enthüllung großartig.

Colin...ach Colin. Wie schon erwähnt ist er mein Liebling unter den Bridgerton-Männern. Man kann ihn total gut verstehen, sich teilweise auch in ihn hineinversetzen und man merkt, dass auch die Charaktere in diesen Büchern bei weitem nicht perfekt sind.
Das war auch etwas, was ich in diesem Band wirklich toll fand. Nämlich, dass man die Ecken und Kanten der Personen gesehen und miterlebt hat. Dass sie nicht so perfekt sind, wie sich der 'ton' das immer vorstellt.

Was auch in diesem Band der "Bridgerton" Reihe auf keinen Fall fehlt, ist der Humor und das Drama, welches ich jedes mal aufs neue genieße, mich aber auch ein bisschen über die Charaktere aufrege.😅
Für mich hat vor allem Lady Danburry die ganze Geschichte noch besser gemacht, weil ich ihren Charakter und die Rolle, die sie spielt, einfach nur toll und super unterhaltsam finde.

Alles in allem ist der Autorin dieser Band fantastisch gelungen und bis jetzt ist er mein liebster!
Fazit:

Was soll ich sagen? In diesem Band hat man unglaublich starke Charaktere, alle mit ihren Ecken und Kanten, eine großartige Liebesgeschichte und auch den notwendigen Humor und nicht zu vergessen: Das Drama!
Ich liebe die ganze Reihe, deshalb gibt es von mir ganz klar eine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Schlechtes Ende!!!

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
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Jetzt sind wir bei dem Band angekommen, bei dem ich nicht weiß, was ich sagen soll. Gleich mal am Anfang: Bei mir ist das Buch am Ende an der Wand gelandet, weil dieses Ende mich so wütend gemacht hat. ...

Jetzt sind wir bei dem Band angekommen, bei dem ich nicht weiß, was ich sagen soll. Gleich mal am Anfang: Bei mir ist das Buch am Ende an der Wand gelandet, weil dieses Ende mich so wütend gemacht hat.

Den Schreibstil mochte ich in diesem Band immer noch total gerne und ich fand es auch ganz gut, dass die Geschichte sowohl von Tris, als auch von Tobias erzählt wird, da man so dann doch noch einen anderen Blickwinkel auf das Ganze hat. Mich persönlich hat aber auch wieder in diesem Band das ganze hin und her und die Streitereien zwischen den beiden extrem gestört.
Ich denke auch, dass der eine Streit, in dem Tobias Tris nicht vertraut, auch gut rausgeschnitten werden hätte können. Es kommt einem vor, als wäre dieser Szene nur drinnen, um auf die Endseitenzahl zu kommen, da es nicht unbedingt relevant war.

Generell hatte ich mit den beiden ein paar Probleme in diesem Band, da sie teilweise gegeneinander gearbeitet haben, als miteinander und man so aber auch die Konflikte hätte vermeiden können. Im Großen und Ganzen mochte ich die Persönlichkeiten von den beiden aber wirklich gern, wenn sie doch nur nicht zu stur wären.
Wirklich überrascht in diesem Band hat mich Peter. Dieses Verhalten hätte ich echt nicht von ihm erwartet, aber ich möchte nicht zu viel spoilern.

Auch wenn mir die Storyline in diesem Band nicht so gut gefallen hat, weil einiges nicht ganz zu dem gepasst hat, was wir aus den vergangenen Bänden gelernt haben, dacht ich doch, dass es ein gutes Ende für die Reihe ist.
Bis ich zum Ende gekommen bin...WAS WAR DAS?!?! Das war ja mal sowas von unnötig. Die ganze Szene war nicht mal wirklich beschrieben und auf einmal soll das passiert sein, ohne, dass etwas erklärt wird? Nein danke! Soweit ich weiß, ist hier das Filmende um einiges besser und ich wünschte, dass das auch im Buch so gewesen wäre.
Jedenfalls ist hier mein Buch gegen die Wand geschleudert worden. Bitte sagt mir, dass ich da nicht die Einzige bin😅
Fazit:


Wenn man mal vom Ende absieht, ist das Buch ein Anschluss für die Reihe, der ganz okay ist, der aber besser gemacht werden hätte können. In diesem Fall passt auf jeden Fall der Spruch "Manchmal ist es auch gut, dass etwas vorbei ist".
Alles in allem kann ich die Reihe aber empfehlen, da sie als Dystopie doch wirklich gut ist.

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Schwächer als sein Vorgänger

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
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Ich hab gleich mit dem Buch begonnen, nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, was man auch definitiv so machen solle, da man sonst einiges vergisst und somit weniger versteht. Ich muss ganz ehrlich sagen, ...

Ich hab gleich mit dem Buch begonnen, nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, was man auch definitiv so machen solle, da man sonst einiges vergisst und somit weniger versteht. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieser Band um einiges schwächer war, als sein Vorgänger.

Die Geschichte setzt genau dort an, wo Band 1 aufgehört hat, was ich wirklich gut finde, da so nichts "verloren" geht. Auch vom Schreibstil her fand ich es einfach nur großartig, da sich dieser wirklich gut lesen lässt.
Spannung gab es auch wirklich viel, weil es durch die vielen Kampf- und Actionszenen wirklich nicht langweilig geworden ist und man immer weiterlesen wollte, wie es denn jetzt mit Tris, ihren Freunden und Tobias weitergeht.

Man hat auch die Nebencharaktere besser kennengelernt, was bei manchen wirklich super war, da man so die Geschichte noch ein bisschen besser verstanden hat. Tris wurde auch noch mehr beschrieben, was, meiner Meinung nach, nicht unbedingt zu ihrem Vorteil war. Ihre Gedanken haben sich wirklich oft wiederholt und an gewissen Stellen war sie mir fast schon unsympathisch.
Außerdem fand ich es ein bisschen unnötig, dass Tris und Tobias sich so oft gestritten haben, weil sie 99% dieser Streits wirklich vermeiden hätten können, wenn sie sich einfach ausgesprochen hätten.

Was ich wirklich toll fand an der Storyline war, dass man jetzt auch in die Fraktionen der Candor, Ken und Amite einen Einblick bekommen hat und man bei den Charakteren richtig verfolgen konnte, wie sie sich Gedanken machen, wie sie zu den Überzeugungen ihrer Fraktion stehen und über das Fraktionssystem nachdenken. Auch, dass die Fraktionslosen eine Rolle gespielt haben und man ein bisschen was über diese erfährt hat mir gut gefallen.
Fazit:


Alles in allem kann ich sagen, dass der Band nicht schlecht ist, aber wegen den ganzen Streitereien zwischen den Protagonisten nicht an den ersten Teil der Reihe rankommt. Nichtsdestotrotz mag ich die Reihe ganz gern und kann sie auch empfehlen.

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