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Veröffentlicht am 02.11.2022

Romeo und Julia ft. Dunbridge Academy

Dunbridge Academy - Anyone
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Tori und Sinclair - hach, ich hab die beiden schon in Band eins so ins Herz geschlossen und hab mich riesig gefreut, dass auch sie ihre eigene Geschichte bekommen haben. Vor allem, weil ich gerne Friends ...

Tori und Sinclair - hach, ich hab die beiden schon in Band eins so ins Herz geschlossen und hab mich riesig gefreut, dass auch sie ihre eigene Geschichte bekommen haben. Vor allem, weil ich gerne Friends to Lovers lese und die Vorlage hier einfach perfekt war. Denn das Setting und der Schreibstil haben für mich direkt wieder gestimmt und ich bin wirklich gut durch die Geschichte gekommen.

Auch, dass Henry, Emma, Grace, Olive und die anderen viel Platz gefunden haben, mochte ich sehr! Es war für mich sehr ausgewogen zwischen Lovestory und angenehmen und aufregenden Freundschafts- und Schulsequenzen. Es war auch wirklich so schön, dass die zwei eine gemeinsame Leidenschaft beziehungsweise ein Hobby gefunden haben, unzwar die Theater-AG. Eine schöne Thematik, die super in die Handlung mit eingeflossen ist und noch allerlei Dramen geliefert hat.

Neben sämtlichen Schwierigkeiten beim Erwachsen werden, standen hier besonders Kommunikationsprobleme, Familienproblematiken und Toxische Beziehungen im Vordergrund. Gerade die Kommunikationsprobleme und Unsicherheiten, die auch den Weg zwischen Tori und Sinclair etwas erschwert haben, fand ich echt gut dargestellt. Allerdings hat es auch gleichzeitig etwas das Leseerlebnis abgeschwächt, weil es teilweise echt intensiv war, was alles durch fehlende Kommunikation im Raum stand.

Aber so ist es nunmal leider oft - weshalb ich es auch prinzipiell richtig cool finde, dass Sarah Sprinz es hier aufgegriffen hat! Es hat auch super in die Geschichte der beiden gepasst. Mich hat in dem Buch vor allem auch Henry und seine Art sehr begeistert und die Freundschaft zwischen ihm und Sinclair hat einfach mein Herz erwärmt! Wie die zwei sich ausgetauscht haben und gleichzeitig immer humorvoll miteinander umgingen - einfach so so schön.

Genau diese Freundschaft, die im letzten Viertel nochmal so bedeutsam wurde, hat für mich auch nochmal einiges reingebracht, dass mich letztlich doch besser überzeugen konnte. Aber leider bin ich lange nicht ganz so warm mit der Geschichte geworden, was leider vor allem an Tori gelegen hat. Sie kam mir leider anders vor, als ich sie in Band eins kennengelernt hatte - irgendwie viel jünger im Charakter und naiver. Auch wenn man erleben durfte, wie sie hadert, erwachsen wird und an sich wächst, hat es mir leider einen kleinen Dämpfer beim lesen verpasst.

Ich hab mich trotzdem so über die süße Geschichte gefreut, die wichtige Thematiken abgedeckt hat und ein echt spannendes Ende hatte! Zum Glück konnte ich direkt zu Band drei greifen, hihi. Nach Anywhere kann ich auch Anyone ans Herz legen. Besonders denjenigen, die sich an der ja eigentlich so wichtigen und richtigen Thematik der Kommunikationsprobleme nicht stören.

3,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 02.11.2022

Ein schöner Reihenabschluss!

Someone to Stay
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Es hat lange gedauert, bis ich zu Band Drei der Reihe gegriffen habe. Und ich weiß gar nicht warum, weil mir schon Band eins und zwei sehr gut gefallen haben! Someone New war sogar mein allererstes Buch ...

Es hat lange gedauert, bis ich zu Band Drei der Reihe gegriffen habe. Und ich weiß gar nicht warum, weil mir schon Band eins und zwei sehr gut gefallen haben! Someone New war sogar mein allererstes Buch im Genre New Adult!

Ich brauchte aber dementsprechend auch etwas, bis ich wieder mit der Gruppe der Reihe auf einer Welle war. Dann kam aber alles wieder hoch und ich habe mich gefreut, in die Geschichte von Aliza und Lucien einzutauchen - Charaktere, die ich schon in den Bänden zuvor super interessant und sympathisch fand! Mit dem Schreibstil kam ich wieder super zurecht und ich bin echt schnell durch die Geschichte geflogen, weil mir die Mischung aus ernsten Themen, Drama und Humor richtig gut gefallen hat.

Aliza ist ein authentischer Charakter und ich fand ihre Entwicklung in dem Buch richtig gut erkennbar und erlebbar. Wie sich die Beziehung zwischen ihr und Lucien aufgebaut hat, war für mich in einem richtig angenehmen Tempo. Eine schöne Slowburn-Geschichte, in der auch eine Menge Tiefe steckte. Für mich ein sehr schöner Abschluss der Reihe und ich freue mich schon sehr darauf, mehr von der Autorin zu lesen.

4,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Ein gelungener Auftakt mit Gossip Girl-Vibes!

Westwell - Heavy & Light
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Ich war mir schon vorher ziemlich sicher, dass mir das Setting von Westwell ganz gut gefallen könnte. Und so war es auch! Denn ich liebe New York als Setting in Filmen, Serien und Büchern sehr und finde ...

Ich war mir schon vorher ziemlich sicher, dass mir das Setting von Westwell ganz gut gefallen könnte. Und so war es auch! Denn ich liebe New York als Setting in Filmen, Serien und Büchern sehr und finde es wurde hier auch echt gut genutzt. Die High Society wurde besonders durch die Familien von den Protagonisten Helena und Jessiah sehr gut dargestellt und es hat tatsächlich etwas Gossip Girl-Vibes versprüht.

Anfangs bin ich noch recht distanziert in die Geschichte gestartet und hatte mir hat etwas Authentizität gefehlt, kam aber mit den beiden Protagonisten im Laufe der Geschichte immer besser klar und die Beziehung zwischen ihnen fand ich wirklich toll. Da ist Knistern und Feuer und die „verbotene“ Anziehung macht es nochmal intensiver.

Helena ist ein ganz cooler Charakter, der aber nicht ganz auf einer Linie bleibt. Sie ist sehr taff, weiß was sie will und lässt sich den Mund nicht verbieten, sagt alles ziemlich gerade raus. In einigen Szenen hat sie mir etwas zu sehr zurückgesteckt, was wiederum eine authentische Schwäche in ihrem Charakter zeigt. Sie hat aber auch eine sehr weiche, gutherzige und mitfühlende Seite, die sie besonders im Kontext ihrer Familie zeigt. Ihre ehrgeizige mit Rache getriebene und gleichzeitig liebe Persönlichkeit macht sie zu einem ziemlich starken Charakter, dem ich gut durch die Geschichte folgen konnte! Mit Jessiah habe ich ebenfalls etwas gebraucht, kam dann aber auch auf eine gute Wellenlänge mit ihm. Er ist sehr verletzlich und trotzdem ein ähnlich starker Charakter, der sich noch deutlicher von allen Menschen um sich rum freimacht - sich voll und ganz nach seinem Herzen gehen lässt. Das finde ich besonders toll an ihm!

Insgesamt hat mir die Geschichte echt gut gefallen - es war eine schöne Liebesgeschichte mit genügend Drama und Spannung. Ich mochte extrem gerne, wie offen, ehrlich und kommunikativ Jess und Len zueinander waren. Allgemein hat die Handlung viel Spannung mit drin gehabt, die nicht übermäßig war, aber besonders mit ihrem offenen Ende neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich freu mich sehr drauf und kann den Auftakt von Westwell insgesamt sehr empfehlen! Ein gelungenes Buch, das ich gerne gelesen habe.

4,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 28.09.2022

Gute Idee, weniger stark umgesetzt

The Atlas Six
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Über The Atlas Six habe ich vorher schon viel positives gehört. Auf TikTok gab es ja auch einen kleinen Hype um das Buch. Umso enttäuschter bin ich leider, dass ich den absolut nicht verstehen kann! Ich ...

Über The Atlas Six habe ich vorher schon viel positives gehört. Auf TikTok gab es ja auch einen kleinen Hype um das Buch. Umso enttäuschter bin ich leider, dass ich den absolut nicht verstehen kann! Ich habe durchgehend versucht Gutes an dem Buch zu sehen und es zu mögen - aber bis auf die Idee dahinter hat mir leider nicht wirklich was gefallen.

Fangen wir mal mit dem Grundlegenden an: Das Cover ist wirklich schön und ich finde, dass das Buch ansprechend aussieht und auch der Klappentext ziemlich interessant klingt. Sechs Protagonisten, wow! Eine Sache, die mir grundlegend gut gefallen hat, die aber auch einiges Risiko mit sich bringt: Das man schwerer eine Connection zu den Protagonisten findet. Und genau das ist passiert. Schuld daran war allerdings auch der Fakt, dass sie für mich einfach nicht stark gemacht waren. Sie hatten (natürlich) unterschiedliche Persönlichkeiten und einige hatten auch spannende Charakterzüge, aber bis auf bei vielleicht ein oder zwei Personen kamen die leider kaum zu Geltung, weil es auch kaum genug Raum dafür gab. Aber vielleicht halten die Folgebände hier noch Entwicklungspotential bereit. Beziehungen waren zwar in unterschiedlichem Stil vorhanden, aber auch ziemlich mau.

Das Haus der alexandrinischen Geheimgesellschaft hat von Beginn an neugierig gemacht und sollte eigentlich auch - gemeinsam mit den magischen Fähigkeiten und den verfolgten Zielen, im Vordergrund stehen. Sie wurde meiner Meinung nach überhaupt nicht gut genutzt - man bekommt kaum eine Vorstellung davon. Wo der Klappentext verspricht, dass die Medäer hier Magie studieren, wurde das leider kaum bemerkbar. Man bekommt nicht viel mit, im Nebensatz werden vielversprechend klingende Initationen, Wettbewerbe und Unterrichte abgehandelt und nebenbei immer Mal Monate in der Zeit gesprungen - ohne, dass man groß davon was mitbekommt. Was über Monate bis Jahre läuft hätte genauso gut in zwei Wochen sein können. Was hinter der vielversprechenden Bibliothek steckte fand ich auch sehr dürftig und nicht schlüssig für die große Rolle, die sie spielen soll.

Hauptsächlich unterhalten sich die Protagonisten miteinander, sitzen herum - wobei der Ort nicht einmal gut genutzt wurde und man kaum bildlich mitgenommen wird - und machen sich entweder Gedanken oder probieren sich an Gedankenexperimenten. Ich mag Dialoge und auch Monologe, aber in dem Buch passiert leider unglaublich wenig und ich war überwiegend von der Handlung gelangweilt. Es gab immer mal Passagen die spannender wurden, das einzig erwähnenswerte war aber das Ende, das einen kleinen Plottwist bereit hielt. Davon habe ich Teile auch kommen sehen, aber wie es letztlich verstrickt war und die Handlung ihren Knotenpunkt gefunden hat, fand ich von der Idee her schon gut.

Das Buch ist in dritter Person geschrieben - was die sechs Protagonisten-Sache nochmal mehr erschwert hat. Der Schreibstil ist für mich leider gar nichts, weil super viele Dinge verwirren und man sich in Gedanken und Gesprächen aber auch in Fakten super oft nicht abgeholt fühlt. Ich habe an einigen Stellen Dinge nicht verstanden (obwohl das Buch auf Deutsch war, haha). Was für mich noch erhellend war, waren die Charakterskizzen im Buch. Bis auf das und die Idee hinter The Atlas Six konnte ich dem Buch leider nichts abgewinnen. Ich bin theoretisch schon neugierig, was noch passieren wird, glaube aber aufgrund von Schreibstil, schwachen Charakteren und all den erwähnten Kritikpunkten nicht, dass ich die Reihe noch weiterlesen werde. Für mich leider ein riesiger Flop und keine Empfehlung…

2 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 24.09.2022

Tausendprozent Wohlfühlatmosphäre und ganz viel Liebe!

A Place to Grow
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Das Buch hat mich sofort wieder in das wundervolle Setting gezogen. Die Familie McCarthy, Cherry Hill und ganz Palisade - ich lieb‘s nach wie vor und noch mehr!

Die Thematik mit dem Festival hat mir richtig ...

Das Buch hat mich sofort wieder in das wundervolle Setting gezogen. Die Familie McCarthy, Cherry Hill und ganz Palisade - ich lieb‘s nach wie vor und noch mehr!

Die Thematik mit dem Festival hat mir richtig gut gefallen. Es hatte so viel Potential für schöne Momente, Konflikte und Verstrickungen, die richtig gut genutzt wurden. Es war mir nicht zu dramatisch, aber es wurde auch nicht langweilig - eine richtig süße Geschichte mit Höhen und Tiefen.

Ich kam mit Lilac als Protagonistin super klar. Sie ist authentisch und liebenswert und weiß mittlerweile ziemlich genau, was sie möchte und was sie an Palisade hat und liebt. Die Kombi mit Polly und June im Trio mochte ich auch wieder mega - eine schöne Ergänzung, die auch noch ein bisschen mehr Humor ins Buch gebracht hat.

Mir haben Lilac und Bo so so gut zusammen gefallen und ich hab ihre Geschichte und die Beziehung zwischen ihnen viel mehr gefühlt, als es in Band eins der Fall war. Besonders die offene Kommunikation zwischen den beiden hat mir gut gefallen, wofür ich Bo auch sehr gern hatte. Von Anfang an wurde klar, dass die beiden eine schwierigere Vergangenheit haben, die Stück für Stück aufgedeckt wurde und trotzdem gab es auch in der Gegenwart die schöne Story und viele schöne Momente. Es wurde diesmal auch etwas tiefer, hatte ich das Gefühl.

Am Ende ging es mir leider etwas zu schnell - richtig schade, bis dahin fand ich alles so perfekt. Aber trotzdem eine so tolle Geschichte, für die ich definitiv eine Leseempfehlung aussprechen kann. Ich freue mich riesig auf Band drei auf Cherry Hill.

4, 5 / 5 Sterne

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