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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2025

konnte mich leider nicht begeistern

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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„Ich liebe die Gegenwart und bin fasziniert von der Zukunft. Rückwärtsgewandtes interessiert mich nur bedingt.“
Seite 58

Mit dem Wunsch ein Buch über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen zu schreiben, ...

„Ich liebe die Gegenwart und bin fasziniert von der Zukunft. Rückwärtsgewandtes interessiert mich nur bedingt.“
Seite 58

Mit dem Wunsch ein Buch über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen zu schreiben, reißt die Journalistin Anna in den Norden Sylts. Doch Fenja ist verschwunden …

„Das Herumwühlen in alten Geschichten bringt erfahrunggemä9ß oftmals Dinge zutage, die besser im Verbogenen bleiben, daher sollte man genau abwägen, wie weit man geht und ob man mit den Antworteten auf die Fragen umgehen kann, die man gestellt hat.“
Seite 176

Die Landschaftsbeschreibungen und das Setting sind einfach wunderschön und so gemütlich, dass ich am liebsten gleich meine Koffer packen und losreisen möchte ♥
Die Handlung ist sprunghaft, wird aus zwei Perspektiven erzählt und es dauerte einen Moment, bis ich mich zurechtgefunden hatte, aber dann war ich schnell in der Geschichte drin. Allerdings konnte mich weder der Stil richtig einfangen, noch bin ich mit den Figuren warm geworden. Ich habe einige Verhaltensmuster nicht verstanden und fand es auch moralisch hier und da schwierig wie die Figuren agiert haben. War leider nicht mein Buch und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

Die Zeiten sind unruhig und düster. Umso wichtiger ist es also, Licht n die Welt zu tragen und den Menschen Geschichten nahezubringen.
Seite 60

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2025

wahnsinnig gut durchdacht, spannend und bewegend ♥

Stromlinien
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Eure Mama ist eine Mörderin!“ Dieses Wort hatte sich uns schon früh eingebrannt. Mörderin.
Seite 118

Die Zwillinge Enna und Jale sind unzertrennlich. Bis Jale spurlos verschwindet, genau den dem Tag, ...

Eure Mama ist eine Mörderin!“ Dieses Wort hatte sich uns schon früh eingebrannt. Mörderin.
Seite 118

Die Zwillinge Enna und Jale sind unzertrennlich. Bis Jale spurlos verschwindet, genau den dem Tag, als ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen wird. Als sie weder Schwester noch Mutter finden kann, macht Enna sich auf eine verzweifelte Suche durch das Marschland, ohne zu ahnen, was sie bei dieser Suche alles finden wird.

„Wenn ich an deiner Stelle wäre …“
„Bist du aber nicht.“ Doch eigentlich fühlte es sich gut an, dass er es sich zumindest vorstellte. Ich wollte ja selbst nicht an meiner Stelle sein. Und noch weniger, wollte ich allein meiner Stelle sein.
Seite 120

Der Einstieg in das Buch ist mir nicht so sehr leichtgefallen, der Stil, der Figuren, die wechselnden Sichten … ich kam leider nicht so gut rein. Aber ich bin unglaublich froh, dass ich drangeblieben bin, denn hier entwickelt sich eine Geschichte, die ich so nicht habe kommen sehen.
Neben Ennas Perspektive, die sich auf die Suche nach Antworten macht und dabei Unterstützung von ihrem Schulkollegen Luca erhält, gibt es noch einige andere Perspektiven, darunter von Alea, der Mutter der Zwillinge und auch von Jale, der verschwundenen Schwester. Aber das sind nicht die einzigen Perspektiven, denn die Geschichte dieser Familie reicht weit zurück und ist unglaublich verstrickt.
Obwohl immer wieder Antworten eingestreut werden, bleibt die Spannung bis ganz zum Schluss erhalten. Ich finde es wirklich bewundernswert, was die Autorin hier für einen Plot auf die Beine gestellt hat!

Es wechselt zwischen Familientragödie, Teenagerdingen, gesellschaftlichen Problemen und wunderschönen Landschaftsbeschreibungen aus denen unglaublich viel Liebe spricht. Das Cover passt einfach perfekt zu diesem Buch und zeigt Enna, die auf der Suche ist und dabei so viel mehr herausfindet, als sie es sich je zu träumen gewagt hätte.
Die Auflösung fand ich super, ich konnte das Buch irgendwann einfach gar nicht mehr aus der Hand legen. Tolle Figuren, die sich nach und nach entwickeln und ein großes Gesamtbild schaffen, das unglaublich durchdacht und überraschend ist. Große Leseempfehlung, mit dem Tipp dran zu bleiben – es lohnt sich!

Würdest du ein Geheimnis erfahren wollen, auch wenn du wüsstest, dass es dich zerreißt?
Seite 401

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  • Cover
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Veröffentlicht am 16.03.2025

liebevoll, kurzweilig und gut fürs Herz ♥

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Ich putze mir die Nase, werfe das Taschentuch in einen Abfalleimer und straffe die Schultern. Okay, reißt euch alle zusammen. Auch du, Herz.
Seite 55

Als Alice ihren Freund mit ihrer Freundin in ausgerechnet ...

Ich putze mir die Nase, werfe das Taschentuch in einen Abfalleimer und straffe die Schultern. Okay, reißt euch alle zusammen. Auch du, Herz.
Seite 55

Als Alice ihren Freund mit ihrer Freundin in ausgerechnet ihrem Bett erwischt, wirft sie erst die Beiden aus dem Haus und später dann die Matratze aus dem Fenster. Blöd nur, dass die dabei auf dem Kopf von Lennon landet. Lennon, der nicht lockerlässt, bis sie mit ihm was trinken geht. Und auch dann einfach nicht aus ihrem Leben verschwinden will …

„Wenn du dich nicht betrinken willst, warum bist du dann hier?“
„Weil ich höflich bin. Und nett. Und weil ich jemandem versehentlich eine Matratze auf den Kopf geworfen habe.“
Seite 58

Ich liebe das Cover, es sticht hervor, ist aber nicht überladen und besticht mich ganz besonders durch seine Schlichtheit ♥ In die Geschichte verliebt habe ich mich gleich auf den ersten Seiten, in die humorvollen und schlagfertigen Dialoge, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, die wunderschöne Freundschaft zwischen Alice und ihrer Chefin Zara, der ein Kinderbuchladen gehört und an Alice verpeiltes Chaoswesen, dass so gut auch in meinen eigenen Alltag passt :)

Die Geschichte entwickelt sich langsam, ist kurzweilig und wärmt das Herz. Mir persönlich wurde in diesem Buch etwas arg viel Alkohol konsumiert. Gerade in Situationen, wo ein kühler Kopf doch schlau gewesen wäre, greift Alice zum Glas und muss ich mit den Konsequenzen herumschlagen. Gerade gegen Ende des Buches hat mir die Handlung hier nicht mehr so gut gefallen. Außerdem war mir Lennon als Love Interest zu glatt, zu perfekt, zu …argh! Ich bin mit ihm nicht ganz warm geworden.

Nichts desto trotz überwiegt meine Liebe zur ersten Hälfte des Buches und ich kann diese Geschichte auf jeden Fall weiter empfehlen mit all ihren kleinen Feinheiten und Schmunzelnmomenten und ich würde mich riesig freuen, wenn hier eine ganze Reihe draus wird, denn die Nebenfiguren waren durch und durch bezaubernd ♥

Weiß gar nicht, ob man das noch Kater nennen kann – fühlt sich mehr nach Säbelzahntiger an.
Seite 72

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2025

rau und ehrlich und düster - nichts für mal eben

How To Kill a Guy in Ten Ways
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Pom Pom´s
Glatze
Groß
Mittleres Alter
Rote Vorhänge
Elster-Tattoo
Das ist der Anfang.
Seite 89

Nachdem ihre kleine Schwester vergewaltigt wurde, will Millie helfen. Sie gründet eine Hotline und fährt ...

Pom Pom´s
Glatze
Groß
Mittleres Alter
Rote Vorhänge
Elster-Tattoo
Das ist der Anfang.
Seite 89

Nachdem ihre kleine Schwester vergewaltigt wurde, will Millie helfen. Sie gründet eine Hotline und fährt Frauen, die nachts bedrängt werden oder nicht nach Hause kommen, nach Hause. Doch das ist nicht ihr einziges Ziel – Millie will den Täter finden. Sie will Rache für ihre Schwester.

Ich kann nicht behaupten, dass ich gestern Abend mit der Absicht losgezogen bin, irgendeinen fussballbesessenen Banker zu ermorden, aber ich kann auch nicht behaupten, dass es überraschen passierte.
Seite 122

Der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht. Der pinke Buchschnitt war in Kombination mit dem grünen Cover nicht wirklich meins, aber es sticht auf jeden Fall ins Auge.

Den Einstieg fand ich etwas zäh, es hat gedauert, bis die Geschichte sich entwickelt und auch der Schreibstil ist nicht ganz mein Fall. Dann wird es allerdings ziemlich rasant und Millie begeht ihren ersten Mord. Ehrlich gesagt habe ich das nicht kommen sehen, ich dachte, es wird um die Schicksale mehrerer Frauen gehen, Rettungsaktionen und Detektivarbeit. Aber dieses Buch wird sehr sehr blutig und gewalttätig. Millie verliert sich in ihrem Rachedurst und sackt immer tiefer ab. Das Buch ist sehr rau und kantig, ungeschönt und es fühlt sich leider auch sehr sehr echt an. Als schwarzhumorig würde ich das Buch nicht beschreiben. Am Ende war ich wirklich schockiert und unentschlossen, was ich denken soll, aber ich fand es auch so spannend Millies Weg zu verfolgen. Zum Ende kann ich nicht so viel sagen, ohne zu spoilern, ich hatte es so auf jeden Fall nicht erwartet und ich finde es auch eher schwierig. Gleichzeitig gibt es aber eine sehr sehr überraschende und gute Entwicklung im letzten Drittel des Buches, die ich absolut gefeiert habe.

Das Buch ist definitiv anders, es rüttelt auf und lässt nachdenklich zurück, es ist krass und laut und düster und nicht für Zwischendurch. Ich würde es einem ausgewählten Kreis schon empfehlen und bin auch froh es gelesen zu haben, auch wenn es mir teilweise zu heftig war.

Es ist anstrengend sich von Leuten beeindruckt zu zeigen, die alle versuchen, auf genau diesele Weise anders zu sein. Wenn sie düster und gefährlich wirken wollen, sollten sie sich ab und an auf einen mörderischen Rachefeldzug begeben.
Seite 144

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  • Handung
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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 03.03.2025

deutlich zu grausam für ein Jugendbuch

Seven Ways to Tell a Lie
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„Wenn sie wüssten.“
„Wenn sie was wüssten?“
„Das du ein Monster bist!“.
Seite 64

Wane, eine Kleinstadt, voller Klischees und voller Schein. Ein Video in dem ein Schulbus in eine Schlucht stürzt, erschüttert, ...

„Wenn sie wüssten.“
„Wenn sie was wüssten?“
„Das du ein Monster bist!“.
Seite 64

Wane, eine Kleinstadt, voller Klischees und voller Schein. Ein Video in dem ein Schulbus in eine Schlucht stürzt, erschüttert, die Highschool. Als Jonah sich selbst und seine Freunde in dem Video erkennt, ist er schockiert. Von wem ist das Video? Was steckt dahinter? Und weiß diese Person von dem dunklen Geheimnis, was er und seine Freunde seit einem Jahr verbergen?

„Aber Jonah … das ist kein harmloser Internetstreich mehr. Da hat jemand ein sehr, sehr dunkles Geheimnis ausgebgraben.“
Seite 70

Ich habe ein spannendes Jugendbuch erwartet, das auf den Umgang mit Fake Videos und Falschmeldungen hinweist. Stattdessen gibt es eine Freundesgruppe mit unfassbar dunklen Geheimnissen, die mich ziemlich erschrocken haben. Es gibt Blut und Gewalt und das Ende war dann reichlich abgedreht. Während all dem kümmern sich gefühlt weder Eltern noch Lehrer noch Polizei um die Dinge, die aber ziemlich öffentlich passieren.
Für mich hat das leider alles nicht zusammengepasst, ja, es war spannend, weil man wissen wollte, wer hinter den Videos steckt, aber das Ende war, wie gesagt, nicht mein Fall. Für mich definitiv zu grausam für ein Jugendbuch und von der Handlung eher unstimmig.

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