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Veröffentlicht am 30.05.2025

super gute cozy crime, die Lust macht auf mehr ♥

Marchfield Square
4

„Die Blicke trafen sich in einem Raum voller Menschen, so in etwa?“
„Eigentlich in einem Raum mit einer Leiche darin.“
Seite 168

Als die Leiche eines ihrer Mieter gefunden wird, ist Celeste, die Besitzerin ...

„Die Blicke trafen sich in einem Raum voller Menschen, so in etwa?“
„Eigentlich in einem Raum mit einer Leiche darin.“
Seite 168

Als die Leiche eines ihrer Mieter gefunden wird, ist Celeste, die Besitzerin von Marchfield Square beunruhigt. Zwar war der Mann ein Monster und doch traut sie der Polizei bei der Ermittlung nicht ganz über den Weg. Kurzerhand beauftragt sie zwei weitere Mieter mit den Nachforschungen: die freundliche Putzfrau Audrey und den introvertierten Schriftsteller Lewis. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Duo auf Spurensuche in der illustren Nachbarschaft und schon bald ist klar: In Marchfield Square gibt es einige Geheimnisse - und noch mehr Verdächtige ...

Er tröstete sich mit dem Wissen, dass die Evolution für eine natürliche Auslese sorgte, wobei Menschen im Nachteil waren, die auf Schreie zu rannten, wenn sie welche hörten, und nicht von ihnen weg.
Seite 15

An diesem Cover bin ich direkt hängen geblieben und den Rest haben Klappentext und Leseprobe übernommen =D Ich mochte das Buch von Anfang an sehr gerne. Es ist ein wundervolles cozy crime Debüt, wo ich mir einen weiteren Band auf jeden Fall sofort vorstellen kann ♥

Audrey und Lewis erzählen die Geschichte abwechseln aus ihrer Perspektive, außerdem bekommt auch Celeste als Auftraggeberin ein paar Kapitel. Lewis ist einfach herrlich, ein total menschenscheuer Krimi Autor, der mal sehr erfolgreich war und jetzt mit dem Druck ein neues großartiges Buch zu schreiben nicht so wirklich klarkommt. Ich liebe solche Charaktere! Als der Mord geschieht, ist er einer der ersten am Tatort und zückt quasi innerlich direkt sein Notizbuch, um alles was er sieht für sein Buch zu nehmen, ebenso als die Polizei ihn dann befragt. Ich hatte viel Spaß mit seiner Art ^^

Audrej ist sehr warmherzig, liebt das Putzen und hat eine Vergangenheit, die sich erst nach und nach aufschlüsselt. In Kombination geben sie ein super Duo ab und es entwickelt sich eine tolle Freundschaft – wie gesagt, ein zweiter Band wäre toll =)

Die Handlung ist schlüssig, vielleicht ein bisschen viele Figuren, aber das Ende mochte ich sehr sehr gerne. Ein wirklich gelungenes Buch ♥

„Eine Putzfrau und ein Krimiautor. Was kann da schon schiefgehen?“
Seite 96

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Veröffentlicht am 16.05.2025

mein Ausflug in die Thriller-Welt ^^

The Island - Auf der Flucht
0

Ich bin kein Thriller Leser, aber ich bin einfach an dem Cover hängen geblieben. Und dann hat mich der Klappentext so neugierig gemacht, dass ich es einfach probieren wollte =)
Ich fand das Buch sehr verwirrend ...

Ich bin kein Thriller Leser, aber ich bin einfach an dem Cover hängen geblieben. Und dann hat mich der Klappentext so neugierig gemacht, dass ich es einfach probieren wollte =)
Ich fand das Buch sehr verwirrend und hab mich nicht so richtig in der hektischen und düsteren Atmosphäre wohl gefühlt, was aber glaube ich zu großen Teilen an dem Schreibstil lag. Es liest sich etwas fiebrig, etwas hektisch und konnte mich nicht so richtig abholen. Außerdem fand ich Lola gar nicht sympathisch, ich hab keinen Zugang gefunden zu ihrem Charakter, keine Greifbarkeit gar nichts. Ich bin einfach in ihrem Kopf durch dieses Hotelanlage gerannt, wo nirgendwo nette Leute waren! Die waren alle so seltsam und schräg und hinter jeder Ecke vermutet man irgendwas ^^
Also für mich hat es leider nicht funktioniert, aber das Cover mag ich wirklich sehr sehr sehr gerne und ich probiere es auch sicher nochmal irgendwann anders mit diesem Genre =)

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Veröffentlicht am 09.05.2025

anders - aber gut anders =)

»Wenn Ende gut, dann alles«
0

„Bist du erst 32. Zu jung für traurig sein.“
„Das sagst du so leicht.“
„Nur weil bei mir fast zwanzig Jahre her ist?“
Fangfrage!, schrillte ein Alarm in meinem Kopf.
Seite 11

Tommi, wohnhaft in einem ...

„Bist du erst 32. Zu jung für traurig sein.“
„Das sagst du so leicht.“
„Nur weil bei mir fast zwanzig Jahre her ist?“
Fangfrage!, schrillte ein Alarm in meinem Kopf.
Seite 11

Tommi, wohnhaft in einem Wohnmobil, in dem man laut deutschen Ordnungsamt nicht wohnen darf arbeitet fleißig an seinem Aufstieg zum Bestsellerautor. Das Wohnmobil wurde ihm von seinem Vater überlassen, ebenso wie die Putzfrau Svetlana mit einer Vorliebe für russische Literatur und Detektivgeschichten. Als die Beiden eines Abends ein kleines Mädchen am Waldrand auflesen, ahnen sie nicht, wie sehr sich ihr gemütlicher Alltag in den nächsten Tagen verändern wird!

Ich liebe den Titel dieses Buches! Der hat mich auch an der Geschichte hängen bleiben lassen, die ich in einem Rutsch durchgelesen habe.
Erzählt wird aus Sicht von Tommi in der Ich-Perspektive. Der Tonfall ist leicht, was vor allem an Tommi liegt, der teilweise ziemlich dusselig unterwegs ist, allerdings werden die Themen ganz schön heftig, viel mehr, als ich erwartet hatte. Der Stil macht es auf jeden Fall leicht am Buch dran zu bleiben und es schnell durchzulesen, weil man einfach wissen will, was denn jetzt Sache ist. Mir persönlich wurde es am Ende ein bisschen sehr haarsträubend, aber es ist gut und liebevoll gemacht. Das am Waldrand aufgelesene Kind spielt gar keine so große Rolle, was ich persönlich etwas schade fand, aber anders hätte es wohl auch nicht in die Geschichte gepasst. Das Buch besticht durch seinen Humor und die Dialoge zwischen den Beiden, die aufgrund der Sprachbarriere mal zum Seufzen, mal zum Schmunzeln sind. Das Buch ist auf jeden Fall mal was anderes, es ist nicht mainstream und vielleicht auch nicht für jeden etwas – aber ich mag die Abwechslung und auch mal die Bücher, die ein bisschen herausstechen.

Svetlana und Tommi sind beide sehr sympathische Figuren, die aber auch das ein oder andere Geheimnis haben. Ich bin sehr gespannt, weil es sich wohl um einen ersten Band handeln soll. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen =)

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Wieder ein sehr gelungenes, fantastisches Kinderbuch =)

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
0

„Es steht ein Bote vor der Tür“, rief Naru ins Haus.
„Sag ihm ich bin nicht da!“, rief Elos zurück.
„Er ist nicht da.“
„Wer ist nicht da?“, fragte der Bote.
„Wen suchen Sie denn?“, fragte Naru.
Seite 32

In ...

„Es steht ein Bote vor der Tür“, rief Naru ins Haus.
„Sag ihm ich bin nicht da!“, rief Elos zurück.
„Er ist nicht da.“
„Wer ist nicht da?“, fragte der Bote.
„Wen suchen Sie denn?“, fragte Naru.
Seite 32

In Friedhofen gibt es nicht viele Möglichkeiten ein guter Spurenfinder zu werden. Gut, dass eines Tages ein Bote des Königs an die Tür klopft. Das legendäre Drachenzepter ist aus der königlichen Schatzkammer verschwunden. Elos von Bergen und seine Zwillinge machen sich ans Spurenfinden und stoßen auf sehr viel mehr als erwartet.

„Dürfen wir jetzt mitkommen, oder müssen wir dir heimlich hinterherschleichen?“
Seite 41

Der zweite Band passt optisch perfekt zum ersten und spielt wenige Monate später. Ich würde sagen, man kann sie schon auch unabhängig voneinander lesen, würde aber nicht dazu raten. Weltenaufbau und Humor sind weiterhin gut, hier und da aber etwas zu viel, z.B. bei Minna. Mir fehlt auch etwas der Überraschungseffekt aus dem ersten Band, besondere Kreaturen oder ähnliches. Dafür ist die politische Situation gut ausgetüftelt und die Gilde der Spurenfinder bekommt eine Rolle. Die Zwillinge bekommen beide ihre Perspektiven und es macht großen Spaß die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben. Wieder ein sehr gelungenes, fantastisches Kinderbuch =)

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Veröffentlicht am 02.05.2025

großartige Idee, die Umsetzung hat für mich nicht ganz geklappt

Killer Potential
0

1. Kann sprechen, will aber nicht.
2. Erfolgreiche (erfahrene?) Autodiebin
3. Hat ein unvorstellbares Trauma im Haus der Victors erlebt.
4. Hasst die Beatles.
Seite 91

Evie ist Nachhilfelehrerin und verkehrt ...

1. Kann sprechen, will aber nicht.
2. Erfolgreiche (erfahrene?) Autodiebin
3. Hat ein unvorstellbares Trauma im Haus der Victors erlebt.
4. Hasst die Beatles.
Seite 91

Evie ist Nachhilfelehrerin und verkehrt in den reichsten Häusern in Beverly Hills für Nachhilfestunden. Auch Serena. Doch an diesem Tag findet Evie Serenas Eltern tot im Haus auf, erschlagen, ertränkt – und aus einer Kammer im Haus ertönen Hilferufe.

„Verschiedene Welten. Das ist so ein Aladdin-Blödsinn, bin ich etwa Jasmin?“
Seite 216

Der Klappentext des Buches hat mich direkt neugierig gemacht, die Leseprobe hat dann den Rest erledigt. Ich war super gespannt auf eine fesselnde Story, mit Luft anhalten und krassen Wendepunkten.
Das hat für mich leider nicht so ganz hingehauen. Zum einen war der Schreibstil nicht so meins, es war zwischendurch immer wieder eher langatmig, wenn es so um Evies Innerstes ging und ihre Vergangenheit. Dann war die „Love Story“ leider auch nicht meins, wirkte etwas sehr erzwungen.

Die Idee an sich fand ich super gut und sehr spannend, die Flucht, die Jagd durchs Land und die ganze Zeit die Frage, was denn eigentlich wirklich vorgefallen ist. Auch wirklich diese Abwärtsspirale in die die zwei langsam geraten, macht mich als Leser doch irgendwie nachdenklich. Also ich mochte sehr viel an diesem Buch, aber auch sehr viel nicht, da am Ende für mich auch durchaus noch Fragen offen waren.

„Niemand hat mich gesucht. Niemand hat mitbekommen, dass ich nicht mehr da bin.“
Seite 243

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