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Veröffentlicht am 05.03.2021

Ein Roadtrip mit Bonnie und Clyde

Infinity Plus One
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„In diesem Moment wurde mir mit erschreckender Klarheit bewusst, was Bonnie Parker – Verbrecherin, liebende Frau, Mädchen auf der Flucht – gemeint hatte. Manchmal gab es einen Zeitpunkt im Leben, in dem ...

„In diesem Moment wurde mir mit erschreckender Klarheit bewusst, was Bonnie Parker – Verbrecherin, liebende Frau, Mädchen auf der Flucht – gemeint hatte. Manchmal gab es einen Zeitpunkt im Leben, in dem alles im Dunkeln liegt. Man steckt in einer Sackgasse fest, und nur ein Weg führt heraus. Für mich, Bonnie Rae Shelby, war Finn Clyde dieser Weg. Und ich würde ihm folgen und ihn nicht aufgeben. Bis ans Ende meiner Zeit.“

Als erfolgreiche Sängerin hätte Bonnie eigentlich alles, wovon andere Menschen geträumt haben. Durch den Tod ihrer Schwester hat sie jedoch aller Lebenswille verlassen hat. So kommt es, dass sie eines Abends auf einer Brücke steht und darüber nachdenkt zu springen, als sie Clyde kennenlernt und er sie auf einem Roadtrip nach Las Vegas mitnimmt.

Die Geschichten von Amy Harmon haben mir bis jetzt immer sehr gut gefallen und mit ihren emotionalen Erzählungen konnte sie es in meinen Augen problemlos mit Autoren wie Emma Scott oder Brittainy C. Cherry. Auf eine ebenso gefühlvolle Geschichte hatte ich mich auch hier eingestellt, da es der Klappentext versprach. Ein bisschen wurde ich hier enttäuscht, weil die Emotionen ausgeblieben sind.

Bonnie ist gerade zu Tode betrübt, trauert und hat den Lebenswillen verloren. Da würde ich erwarten, dass sie zunächst eine ganze Zeit braucht, um darüber hinwegzukommen und das alles zu verarbeiten. In meinen Augen hat Bonnie hier viel zu wenige Gedanken an den Abend auf der Brücke verwendet und das alles viel zu schnell vergessen. Ich habe hier die Entwicklung oder den Tiefgang vermisst. Stattdessen hat der Roman eine Wendung genommen, den ich so niemals erwartet hätte. Der Roman handelt von einem Roadtrip.

Das ganze Buch handelt eigentlich davon, dass Bonnie und Clyde quer durch das Land fahren und sich eine Auszeit nehmen. Unterwegs treffen sie kurzzeitig andere Menschen, erleben einige unerwartete Dinge und vor allem lernen sie sich gegenseitig kennen. Wenn dieser Ausflug kürzer gewesen wäre, dann wäre das für mich vollkommen in Ordnung gewesen, aber so hat mir hier irgendwann die Abwechslung gefehlt. Der Roadtrip hat sich wie eine lange Autofahrt gezogen und ich habe mich teilweise gefragt, wann wir denn endlich da sind.

Die Idee hinter dem Buch und vor allem auch Clydes mathematisches Verständnis sowie seine Beschreibungen der Zahlenwelt mochte ich sehr. Die erste Hälfte hat mich auch eine großes Lesevergnügen bereitet, aber danach ist meine Lust zu lesen deutlich abgeflacht. Die anderen Bücher von Amy Harmon empfehle ich sehr gerne und finde diese auch grandios, aber diese Geschichte kommt nicht heran.

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Veröffentlicht am 23.02.2021

Eine gute, wenn auch etwas oberflächliche Geschichte von Audrey Carlan

Finding us - Befreit
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Von Audrey Carlan habe ich bereits einige Bücher gelesen, um nicht zu sagen quasi alle Bücher. Seit der Trinity-Reihe bin ich ein großer Fan der Autorin geworden. Bei dem Buch „Finding Us – Befreit“ war ...

Von Audrey Carlan habe ich bereits einige Bücher gelesen, um nicht zu sagen quasi alle Bücher. Seit der Trinity-Reihe bin ich ein großer Fan der Autorin geworden. Bei dem Buch „Finding Us – Befreit“ war ich zunächst überrascht festzustellen, dass es der zweite Teil einer Reihe ist. Aus dem Klappentext und der Beschreibung war dies nicht ersichtlich. Das Gute war allerdings, dass dies für mich kein Nachteil war, da die Hauptpersonen andere sind als im ersten Teil und es sich um eine eigenständige Handlung handelt.

Der Roman beginnt damit, dass London ihren Ehemann durch einen plötzlichen Unfall verliert. Der Leser erhält einige Einblicke wie London war, bevor sich die Tragödie ereignete. Die eigentliche Handlung spielt jedoch einige Jahre später und London wirkt ganz anders. Sie glaubt nicht mehr an die große Liebe und lässt keinen Mann an sich heran. Für sie gibt es nur noch Vergnügen und nichts Ernstes mehr. Da sie ungebunden ist, hat sie ein innovatives Geschäftsmodell als Inneneinrichterin, bei dem sie zunächst einige Wochen bei ihrem Kunden – vorwiegend männliche Singles – wohnt.

Als Person fand ich London sehr interessant. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass so ein Verlust einen mitnimmt und drastisch verändert. Es war für mich interessant einmal einen solchen Anfang in eine Liebesgeschichte zu lesen. Selten erfährt der Leser wie es nach einer Hochzeit und dem Happy End weiter geht. Allerdings hatte ich teilweise das Gefühl, dass ihre Einstellungen sprunghaft sind. Ihr Verhalten war für mich nicht immer stringent und auch ihre Entwicklung im Verlauf des Romans kam mir insgesamt ziemlich plötzlich. Wenn ich hier etwas mehr Einblicke in ihren Kopf bekommen hätte, dann hätte das in meinen Augen dem Buch mehr Tiefgang gegeben. Außerdem wäre ihr Verhalten plausibler geworden.

Obwohl ich mir etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht hätte, hatte ich dennoch viel Spaß beim Lesen. Es ist wieder unterhaltsame, fesselnde Schreibstil von Audrey Carlan, den ich bereits aus den vielen anderen Büchern kenne, der dazu geführt hat, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Somit ist es nicht verwunderlich, dass ich das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen habe. Ich hatte mehrfach ein Lächeln im Gesicht bei diversen, lustigen Dialogen und konnte mir Londons Leben einfach so gut vorstellen. Ich wäre auch gerne einmal mit ihrem Freundeskreis feiern gegangen.

Wer den Stil von Audrey Carlan mag, der sollte auch unbedingt dieses Buch lesen. Es ist wieder ein schöner Roman von ihr. Wer jedoch einen Liebesroman mit bewegenden Emotionen und viel Tiefgang lesen möchte, der sollte sich lieber eine andere Geschichte suchen. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich Londons Geschichte und ihre Chance auf eine zweite Liebe gelesen habe.

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Veröffentlicht am 18.02.2021

Kennenlernen in fünf Minuten

Between Your Words
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Stell dir vor, du wachst nach einem Unfall auf und weißt nicht, wo du bist und wie lange du geschlafen hast? Du siehst Menschen, die du nicht kennst, aber die sich um dich kümmern, was dich zu dem Schluss ...

Stell dir vor, du wachst nach einem Unfall auf und weißt nicht, wo du bist und wie lange du geschlafen hast? Du siehst Menschen, die du nicht kennst, aber die sich um dich kümmern, was dich zu dem Schluss kommen lässt, dass sie deine Pfleger sind. So geht es Thea und zwar alle fünf Minuten. Sie hat eine schlimme Form von Amnesie, sodass quasi alle fünf Minuten ein Reset-Knopf gedrückt wird und alle Erinnerungen an die Zeit nach dem Unfall gelöscht werden. So lernt Jim sie kennen. Auf ihn wirkt sich zunächst ganz normal, bis sie sich immer wieder vom neuen vorstellt und ihn nach seinem Namen fragt.

Der Klappentext und vor allem auch die Frage, ob fünf Minuten genug sind, um sich zu verlieben, hat mich neugierig gemacht. Ich glaube nicht an die Liebe auf den ersten Blick, sodass ich fasziniert davon war, wie viel die Charaktere innerhalb von so kurzer Zeit voneinander erfahren könnten. Kann man sich so überhaupt kennenlernen und wie soll sich Thea überhaupt verlieben, wenn sie Jim jedes Mal wieder vergisst? Über Amnesie nach einem Unfall habe ich schon mehrere Bücher gelesen, aber eine solche Amnesie war für mich neuartig. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es so eine starke Form überhaupt gibt, aber für diesen Roman ist dies unerheblich. Es ist schließlich eine fiktive Geschichte.

Wie bei allen Büchern von Emma Scott ist die Ausgangslage für den Roman allein schon außergewöhnlich und bietet viel Potenzial für emotionale Wendungen. Der Einstieg war für mich in jedem Fall spannend. Es war faszinierend zunächst Jim kennenzulernen und ein bisschen mehr über ihn zu erfahren. Begeistert war ich von dem ersten Kapitel aus Theas Sicht. Ich hätte sehr gerne noch mehr von ihr gelesen. Jim hat auch eine eigene problematische Hintergrundgeschichte, die aus meiner Sicht aber auch noch stärker hätte ausgearbeitet werden können. Damit hätte ich wohl noch mehr Sympathie für ihn entwickelt.

Sehr gut hat mir bei diesem Buch gefallen, dass es nicht vorhersehbar ist. Bei einer solchen Ausgangslage habe ich mich natürlich direkt gefragt, wie der Konflikt gelöst werden kann und wie es ein Happy End geben könnte. Eine realistische Lösung ist mir zunächst nicht eingefallen und selbst als ich eine gute Idee hatte, wurde ich dennoch von der Autorin überrascht. Der Leser kann sich somit auf eine Geschichte freuen, die nicht gradlinig oder langweilig ist.

Etwas enttäuscht war ich nur, weil mir die bewegenden Emotionen gefehlt haben. Bei all den anderen Büchern der Autorin brauchte ich ab einen gewissen Punkt immer wieder Taschentücher und musste meine Augen trocknen. Eigentlich hätte der Roman auch so sein können, dass ich zu Tränen gerührt werde, aber das war nicht der Fall. Jim verliebt sich in eine Frau, die ihn alle fünf Minuten vergisst. Das muss ihn doch auch mitnehmen oder in irgendeiner Form verzweifeln lassen. Seine Emotionen habe ich hier jedoch nicht gespürt. Wie seine Hintergrundgeschichte wurde mir das hier zu wenig ausgearbeitet.

„Between Your Words“ ist eine wundervolle Geschichte über das Kennenlernen zweier Menschen und eine Geschichte, die einem bewusst macht, wie wichtig es ist auch die kleinen Momente bewusst zu leben. Gerade in der aktuellen Zeit macht es einem deutlich, wie glücklich man sein kann, dass man Entscheidungen selbst treffen kann und sich die eigenen schönen Erinnerungen ins Gedächtnis rufen kann. Im Vergleich zur „All In“-Dilogie ist dieses Buch deutlich schwächer, aber insgesamt macht es Spaß zu lesen.

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Veröffentlicht am 08.02.2021

Auch nach der Netflix Serie ein ausgesprochen unterhaltsames Lesevergnügen

Bridgerton - Der Duke und ich
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Zunächst brauchte ich etwas Überredung, bis ich die Netflix Serie angefangen habe und sie dann plötzlich innerhalb von einem Wochenende durchgesehen habe. So ähnlich ging es mir auch mit dem Buch. Ich ...

Zunächst brauchte ich etwas Überredung, bis ich die Netflix Serie angefangen habe und sie dann plötzlich innerhalb von einem Wochenende durchgesehen habe. So ähnlich ging es mir auch mit dem Buch. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Buch nur annähernd an die Serie herankommen könnte oder falls sie zu ähnlich ist, dass es noch spannend zu lesen ist. Ich bin auch hier sehr froh, dass ich hartnäckige Freundinnen habe, die mich dazu gebracht haben, dieses Buch zu lesen.

Julia Quinn entführt den Leser in das 18. Jahrhundert, in eine Zeit in der es für eine junge Frau ausgesprochen wichtig ist, einen guten Ehemann zu finden. Daphne ist die älteste Tochter des Hauses Bridgerton und die erste, die verheiratet werden soll. Ihr Problem ist, dass sie meistens so freundlich zu den Herren ist, dass sie in ihr eher eine Freundin als eine zukünftige Ehefrau sehen. Das alles ändert sich als ein Duke Interesse an ihr zeigt – auch wenn dieses Interesse nur gespielt ist.

Zunächst einmal war ich überrascht, wie nah die Serie an der Buchvorlage ist, auch wenn es kleine Unterschiede gibt. Daphne hat braune Haare, ihre Geschwister haben eine viel kleinere Präsenz und auch der zeitliche Rahmen ist kürzer. Aber dies sind insgesamt nur kleinere Unterschiede, die wesentlichen Aspekte sind die gleichen. Trotz der Ähnlichkeit ist es jedoch auch nicht langweilig. Der Sprachstil ist so unterhaltsam, dass die Lektüre fesselnd war. Ich wusste zwar, wie es enden würde, allerdings wollte ich unbedingt weiterlesen. Die Dialoge sind einfach so witzig geschrieben, dass ich davon auch noch hundert weitere Seiten hätte lesen können.

Das besondere an dieser Geschichte ist eine Lady Whistledown. Eine anonyme Klatschtante, die besonders gut über die Geheimnisse der Gesellschaft bescheid weiß und diese in einer Zeitung verkündet. Ähnlich wie in der Serie „Gossip Girl“ ist es ein gut gehütetes Geheimnis, wer diese geheimnisvolle Frau ist und woher sie all ihre Informationen hat. Ihre Kolumne leitet jedes Kapitel ein und schafft damit einen bringt damit noch eine andere Sicht in die Geschichte. Bis dato habe ich noch nie einen historisch angehauchten Roman gelesen, der einen solchen Aufbau hatte. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Eine kleinen Punktabzug würde ich lediglich geben, weil mir die emotionale Ebene etwas zu kurz gekommen ist. Natürlich gab es in der damaligen Zeit kaum Liebeshochzeiten und der größte Teil war arrangiert, aber hier hätte ich mir noch ein paar mehr Gefühle gewünscht. Ich hätte mir gewünscht mehr zu erfahren, wie es für Daphne ist so viele Erwartungen erfüllen zu müssen, Sorge zu haben keinen passenden Ehemann zu finden oder auch wie es ist sich zu verlieben. Auch wenn es nicht schicklich ist, diese Emotionen zu zeigen, sollte sie diese doch empfunden haben. Sie wurden auch in jedem Fall angedeutet, aber in meinen Augen hätten sie noch präsenter sein dürfen.

Die anderen Teile der Buchreihe erzählen jeweils die Geschichte eines anderen Kindes der Familie Bridgerton. Als nächstes muss wohl Anthony, der älteste Bruder eine Ehefrau für sich finden. Ich bin sehr gespannt darauf, welche Frau er sich suchen wird und welche Gerüchte bis dahin Lady Whistledown erzählen wird. Das besonders gute ist, dass die nächsten beiden Teile bereits diesen Monat erscheinen, sodass sie einem auch das Warten auf die zweite Staffel bei Netflix versüßen werden.

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Veröffentlicht am 29.01.2021

Ein Abschluss, der alle Fragen beantwortet, aber sonst keine eigenen Themen hat

When We Hope
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Mit „When We Hope“ wird die LOVE NXT-Trilogie nun abgeschlossen und ich bin wirklich froh, dass sie damit beendet ist. Mit dem ersten Band haben mich Ella und Jae-Yong in die Welt des K-Pop entführt und ...

Mit „When We Hope“ wird die LOVE NXT-Trilogie nun abgeschlossen und ich bin wirklich froh, dass sie damit beendet ist. Mit dem ersten Band haben mich Ella und Jae-Yong in die Welt des K-Pop entführt und mich für diese Musikrichtung begeistert. Es wurde aufgezeigt, wie schwer es sein kann, neben der Bekanntheit und den ganzen Medienrummel eine normale Beziehung zu führen. Bereits in der Fortsetzung hatte ich das Gefühl, dass neben dem eigentlichen Grundkonflikt keine weiteren Themen aufgekommen sind, aber auch keine Fragen beantwortet wurden. Etwas unzufrieden habe ich das zweite Buch beendet und dann all meine Hoffnung in den abschließenden Teil gesetzt. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht.

Die Handlung geht nahtlos weiter und der Leser wird direkt dort abgeholt, wo er bei „When We Fall“ zurückgelassen worden. Die Charaktere sind mittlerweile gut bekannt, sodass es da keine wirkliche Überraschungen gab. Verwundert war ich da lediglich über Ella. Sie hat bis dato gezeigt, dass sie eine strukturierte, vorausplanende junge Frau ist. Spontanität liegt ihr in jedem Fall nicht, aber hier wirkt sie plötzlich immer wieder sehr sprunghaft. Jemand erwähnt etwas und plötzlich ist sie für die Idee Feuer und Flamme. Das passt nicht zu der Ella, die ich in den anderen beiden Büchern kennengelernt habe. Das hat mich enttäuscht, dass es hier so eine unplausible Charakterdarstellung gibt. Wenn es hier eine Entwicklung zu etwas mehr Spontanität gegeben hätte, dann wäre ich damit einverstanden gewesen, so hat es mich eher gestört.

Gelungen fand ich jedoch die Darstellung sowie die ganzen Einblicke in den koreanischen Lebensstil und von allem auch die Beschreibung von Seoul. Bis dato stand Südkorea noch nicht auf meiner Reiseliste und vielleicht ist das Fernweh gerade auch etwas Corona bedingt, aber ich habe sehr viel Lust bekommen nach Seoul zu fliegen und all die leckeren koreanischen Gerichte zu essen. Ich würde mir auch gerne ein Bild davon machen, ob diese Speisen besser schmecken und stärker gewürzt sind als die westlichen.

Das Ende ist befriedigend, aber auch nicht sonderlich überraschend. Die meisten Fragen, die sich im Laufe der Geschichte gestellt haben, werden beantwortet, aber so ganz ist der Konflikt für mich auch immer noch nicht geklärt. Vielleicht hätte mir da ein Ausblick, wie die Beziehung der beiden zwei oder drei Jahre später aussieht, geholfen. Um die Trilogie abzuschließen bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe, ansonsten war die Geschichte weniger spannend.

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