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Veröffentlicht am 22.03.2025

Nichts für mich

Myko. Gedanken in der Nacht
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Ich bin durch Zufall an das Buch gekommen, und vom Klappentext her klang es unglaublich interessant, dadurch, dass dem Buch selbst aber nicht anzumerken ist, dass es zu einer anderen Geschichte dazugehört ...

Ich bin durch Zufall an das Buch gekommen, und vom Klappentext her klang es unglaublich interessant, dadurch, dass dem Buch selbst aber nicht anzumerken ist, dass es zu einer anderen Geschichte dazugehört und ich diese nicht kannte, hatte ich allerdings durchgehend das Gefühl, dass ein Teil der Geschichte fehlt. Hauptsächlich, weil in diesem Buch keine Geschichte existiert.
Vom Klappentext her klang es, als würde es eine "echte" Geschichte geben, was ich stattdessen bekommen habe war ein einzelner Gedankenstrang, der sich zwar immer wieder abwechselt, also es ist nicht durchgängig nur ein Thema, aber es wird deutlich, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite ein einziges gedankliches Gespräch darstellt und mehr nicht. Von dem Umzug und den anderen Leuten und dem leben mit Myko ist in dem Buch wirklich so gut wie nichts zu sehen, abgesehen von kurzen Andeutungen und eben diesem einen Gedankenstrang. Und dieser ist voller ernster Themen wie suizidalen Gedanken, Drogenmissbrauch, selbstverletzendem Verhalten, ... (Triggerwarnung für's Buch an der Stelle).
Und wenn ich mit diesem Wissen den Klappentext lese, kann ich aus dem letzten Satz irgendwie so halb herauslesen, was im Buch dann tatsächlich zu finden ist, wenn man es aber nicht weiß, dann vermarktet der Klappentext das Buch an eine vollkommen falsche Zielgruppe, was in meinem Fall passiert ist. Bzw. wäre ich eventuell sogar so halb die Zielgruppe gewesen oder hätte mich darauf einlassen können, wenn der Klappentext keine falschen Erwartungen in mir erweckt hätte.
So war das Buch leider für mich vollkommen an meinen Interessen und Erwartungen vorbei, und entsprechend wenig begeistert bin ich auch vom Inhalt.
Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, was das Layout. Manchmal hat es zwar alles ein wenig komplizierter gemacht, was das Lesen betraf, aber die sich überlappenden Gedanken, Notizen und Zeichnungen waren ziemlich cool und interessant zu sehen, und die Mischung mit den rosa Seiten und alles auf einmal und durcheinander hat mir wirklich gut gefallen. Es ist in meinen Augen rein vom Aussehen und Aufbau her ein wirklich schönes Buch, auch wenn der Inhalt bei mir sehr zu wünschen übrig ließ.

Veröffentlicht am 22.03.2025

Spannende Einblicke, teils verwirrend

Pageboy
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Ich mochte dieses Buch wirklich, aber ich denke, ich hätte es wahrscheinlich noch mehr gemocht, wenn ich mehr Sachen gesehen hätte, in denen Page mitgespielt hat, denn so war es manchmal wirklich verwirrend. ...

Ich mochte dieses Buch wirklich, aber ich denke, ich hätte es wahrscheinlich noch mehr gemocht, wenn ich mehr Sachen gesehen hätte, in denen Page mitgespielt hat, denn so war es manchmal wirklich verwirrend. Ich habe ein paar Szenen mit ihm gesehen, aber ich glaube, das Einzige, was ich wirklich kenne, war Umbrella Academy, und vielleicht war das ein bisschen zu wenig, um immer zu verstehen, worum es in diesem Buch geht, denn es gab eine Menge Namen, alle Kapitel spielten zu verschiedenen Zeiten seines Lebens, und manchmal war ich einfach ziemlich verwirrt, was genau wann passiert ist, und konnte die Zeitlinie nicht wirklich sehen. Ich denke, das funktioniert trotzdem, weil es das Buch wie eine Ansammlung von Gedanken erscheinen lässt, die Page einfach so aufgeschrieben hat, wie er sie hatte, und ich denke nicht, dass Gedanken immer zusammenhängen müssen, also ist es völlig in Ordnung, dass dies keine chronologische Biografie ist, aber es war trotzdem sehr irritierend teilweise, und wenn man nicht viel über Page weiß, dann ist es schwer, immer zu verstehen, wovon er spricht.
Ich persönlich habe mich auch nicht so sehr für Pages Sexleben oder seine Toilettenpausen interessiert, so dass Dinge darüber meiner Meinung nach nicht so detailliert hätten sein müssen, aber wenn es Page wichtig war, es mit einzubeziehen, dann will ich nicht sagen, dass es eine schlechte Entscheidung war. Es war nur nichts für mich, aber es war auch nicht schrecklich oder so.
Ich mochte den Schreibstil, und ich habe mir zwar einige Zeit genommen, um das ganze Buch zu lesen, aber es fiel mir auch sehr leicht, mich in die Kapitel hineinzuversetzen, wenn ich sie dann gelesen habe. Ich habe auch gerne mehr über sein Leben gelesen. Wie schon gesagt weiß ich so gut wie nichts über ihn, also war es ziemlich toll zu lesen, wie er sein Leben sieht und darüber reflektiert.
Aber ich hätte mir auch gewünscht, dass er ein bisschen substanzieller darin gewesen wäre und nicht alles so oberflächlich dargestellt hätte. In dem Buch fehlten an einigen Stellen Details über sein Leben, und obwohl ich niemanden zwingen würde, davon zu erzählen, war es ein bisschen traurig, dass er dieses Buch manchmal eher so geschrieben hat, als müsste er Fakten nennen, anstatt mehr in die Tiefe zu gehen. Ich fand es auch sehr traurig, dass es im Buch hauptsächlich darum ging, dass er immer wieder kämpfen musste und all die Probleme, mit denen er konfrontiert war, und sexuelle Übergriffe, und dann sehr wenig über sein Coming-out oder seine Transition oder Dinge in der Richtung. Er ist uns natürlich absolut nichts schuldig, und wenn sein Leben so schrecklich war, dann wird man das natürlich in seinen Memoiren nachlesen können, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass es ein bisschen mehr hoffnungsvolle Momente gegeben hätte als nur die letzten paar Kapitel. (Wobei das vielleicht auch schon ein echt fieser Gedanke ist, immerhin ist es kein Fiktionales Werk, und vielleicht gab es einfach wirklich nicht mehr.)
Trotzdem hat mir das Buch gefallen, so wie es war, und ich habe es gerne gelesen (also, nicht gerne-gerne, da es viel von traumatischen Erfahrungen handelt, aber ich schätze die Einblicke, nehme ich an), und ich freue mich wirklich für ihn und dass er endlich da angekommen ist, wo er jetzt ist, und dass es ihm damit so gut zu gehen scheint!

Veröffentlicht am 22.03.2025

Fantastisches Buch über echte Probleme

The Hate U Give
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Ich hatte das Buch bereits eine ganze Weile herumstehen, und hatte noch viel länger schon nur gutes darüber gehört, und ich bereue es sehr, dass ich das Buch nicht früher schon gelesen habe. Ich wünschte, ...

Ich hatte das Buch bereits eine ganze Weile herumstehen, und hatte noch viel länger schon nur gutes darüber gehört, und ich bereue es sehr, dass ich das Buch nicht früher schon gelesen habe. Ich wünschte, ich hätte die Zeit zum Lesen schon damals bei der Veröffentlichung gefunden, denn das Buch hat es absolut verdient, gelesen zu werden. Auch von allen.
Ich hatte ehrlich keine Ahnung, worauf ich mich einlasse, als ich das Buch dann endlich in die Hand genommen habe. Ich habe den Klappentext gelesen, also war mir bewusst, dass es sich technisch gesehen um eine fiktionale Geschichte handelte, aber gleichzeitig fühlt es sich auch extrem falsch an, darüber zu urteilen, als wäre es „nur“ ein fiktionales Werk, weil es genau das irgendwie ganz offensichtlich doch nicht ist.
Ich meine, ja die Figuren sind richtig toll, und die Beziehungen zwischen allen fand ich gut geschrieben, und die Geschichte ist ziemlich packend und interessant, und mir hat alles an dem Buch gefallen, aber gleichzeitig ist so deutlich, dass das Buch in unserer Realität spielt, und es nicht nur um interessante Plots oder gute Figuren geht, sondern um echte Menschen und Aktivismus und Black Lives Matter und sich stark machen, Polizeigewalt und all das, und … es geht einfach um mehr, als „nur“ irgendeine Geschichte.
Lest das Buch einfach. Wirklich. Wenn ihr die Gelegenheit habt (und ihr mental und emotional an einem Punkt seid, an dem es euch nicht schadet, so schwere Kost zu lesen), dann lest es.

Veröffentlicht am 22.03.2025

Super unterhaltsam

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Was für ein Buch!
Ich habe noch nie etwas von Peter S. Beagle gelesen, und ich glaube, ich hätte auch dieses Buch verpasst, aber der Titel war so faszinierend, als jemand darüber gesprochen hat, also ...

Was für ein Buch!
Ich habe noch nie etwas von Peter S. Beagle gelesen, und ich glaube, ich hätte auch dieses Buch verpasst, aber der Titel war so faszinierend, als jemand darüber gesprochen hat, also musste ich dann doch mal reingucken, und wow, war das Buch gut. Es ist so eine unbeschwerte kleine Abenteuergeschichte, und ich habe es mitten in der Nacht in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Wirklich gut geschrieben, der Stil war richtig super, eine Menge sehr guter Charaktere, und manchmal auch überraschend ernst.
Ich mochte absolut jede Figur in diesem Buch und fand, dass sogar die Nebencharaktere sehr gut geschrieben waren und ihren Tiefgang hatten, und wie die Geschichte mit Erwartungen und Wünschen arbeitete, und wie das Schicksal andere Pläne hatte, war meiner Meinung nach wirklich gut.
Es hat mich echt zufrieden gemacht, wie es für alle ausgegangen ist/wo die ganzen Leute am Ende standen/ankamen, und ich hatte einfach viel Spaß beim Lesen.
Es war vielleicht nicht die innovativste Geschichte, aber die Art und Weise, wie sie geschrieben wurde, war einfach so lustig und unterhaltsam, dass ich jeden Aspekt der Geschichte einfach echt gern hatte.

Veröffentlicht am 22.03.2025

Leider nichts für mich

Der Tod kommt nach Pemberley
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Ich habe dieses Buch im Rahmen einer der Lese-Challenges gelesen, in der es darum ging, ein Buch außerhalb meiner Komfortzone zu lesen, und leider war es nichts für mich. Ich habe „Stolz und Vorurteil“ ...

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer der Lese-Challenges gelesen, in der es darum ging, ein Buch außerhalb meiner Komfortzone zu lesen, und leider war es nichts für mich. Ich habe „Stolz und Vorurteil“ geliebt (auch wenn ich üblicherweise kaum historische Bücher lese) und ich schätze (manchmal) Krimis, also dachte ich, dass dieses Buch durchaus Spaß machen würde, auch wenn‘s nicht mein übliches Genre ist, aber leider hat es mich nicht überzeugt.
Ich fühlte mich nicht annähernd so, wie ich mich beim Lesen von Stolz und Vorurteil gefühlt habe, denn ich habe nichts von dem Humor wiederentdeckt, und außerdem hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch manchmal versucht hat, das Original umzuschreiben oder die Absicht dahinter, warum die Figuren im Original auf eine bestimmte Art und Weise gehandelt haben, und das hat mir nicht wirklich gefallen. Ich fand den Anfang ganz gut, nicht wirklich toll, aber es war ziemlich interessant zu lesen, wie die Ehe zwischen Lizzy und Darcy für Leute, die keine Ahnung hatten, ausgesehen haben könnte, das fand ich eine ziemlich nette Idee, aber leider blieb es danach nicht wirklich gut, sondern hat mich sehr schnell gelangweilt. Ich habe einfach keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen können, und der Mordfall war nicht wirklich ein Krimi, was ich mir erhofft hatte, sondern es ging mehr um einen Prozess und was die Leute dachten und dann gleich die Lösung, was wirklich nach dem Prozess passiert ist, und leider konnte ich mich einfach nicht darauf einlassen.
Ich denke nicht, dass es eine schreckliche Geschichte ist, sie war nur nicht sehr einprägsam (ich habe das meiste schon wieder vergessen), und es kommt für mich nicht einmal in die Nähe von Austens Werken oder einem guten Kriminalroman, was ich mir ja erhofft hatte. Außerdem ist es ziemlich langsam geschrieben und fühlte sich zu keinem Zeitpunkt wirklich aufregend an, also insgesamt leider kein Buch für mich.