Ein besonderer historischer Pageturner
Der FährmannDer Fährmann spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Hier wachsen Elisabeth, Annemarie und Hannes auf. Ihre Kinderfreundschaft zerbricht, weil Hannes als ...
Der Fährmann spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Hier wachsen Elisabeth, Annemarie und Hannes auf. Ihre Kinderfreundschaft zerbricht, weil Hannes als 4. Sohn den Beruf des Fährmanns ergreifen muss, der die Dorfbewohner über die Salzach, die die Dörfer und Länder trennt, bringen muss. Ein Fährmann darf nicht heiraten. Elisabeth, die Hannes liebt, muss Josef heiraten, um die Höfe ihrer beiden Familien zusammenzubringen. Und die Wirtstochter Annemarie erwartet nochmal ein anderes Schicksal.
Als die drei erwachsen und jede/r auf seine/ihre Art unglücklich im Leben wird, bricht der erste Weltkrieg aus und die Situationen spitzen sich zu.
Wie schon bei "Die Schwarzgeherin" habe ich auch hier den besonderen Erzählstil der Autorin von der ersten Seite an geliebt. Sie schildert eindringlich und atmosphärisch die Figuren und ihre Verstrickungen und auch die Salzach, der Grenzfluss, übernimmt einen wichtigen Part in der Geschichte. Die Zeit und wie Menschen damals lebten wird so deutlich geschildert, dass man beim Lesen mittendrin ist.
Ich konnte das Buch praktisch nicht zur Seite lesen und gebe natürlich die Bestbewertung und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!