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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2022

Lustig, jedoch gewöhnungsbedürftig

Tote essen keinen Döner
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Familie Engin zieht in eine neue Wohnung - der einzige Haken daran: im gleichen Haus wohnt ein rechtsextremer Skinhead. Doch Familie Engin ist sich sicher, dass sie dieses Problem meistern werden. Als ...

Familie Engin zieht in eine neue Wohnung - der einzige Haken daran: im gleichen Haus wohnt ein rechtsextremer Skinhead. Doch Familie Engin ist sich sicher, dass sie dieses Problem meistern werden. Als Osman und seine Frau jedoch am ersten Tag besagten Nachbarn tot in ihrem Keller finden, stehen sie vor ganz anderen Problemen. Osman verdächtigt anfänglich nämlich seinen einzigen Sohn, den er für einen ziemlichen Nichtsnutz hält. Wie versteckt man eine Leiche und findet gleichzeitig den Mörder? Wie gut, dass Osman schon seit Jahren regelmäßig Tatort und Derrick im Fernsehen verfolgt und sich daher mit dem Lösen von Kriminalfällen auskennt....

Als Krimi würde ich den Roman nicht bezeichnen, aber als lustige Geschichte, die viele Klischees der Deutschen, Italiener und Türken auf eine humorvolle Art verarbeitet.

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Netter und humorvoller Roman

Dein Herz in tausend Worten.
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Millie ist sehr schüchtern und kann daher sehr schwer mit Menschen sprechen. Freunde hat sie auch kaum - die einzige richtige Kontaktperson ist ihr älterer Bruder Felix, der sich seit dem Tod ihrer Eltern ...

Millie ist sehr schüchtern und kann daher sehr schwer mit Menschen sprechen. Freunde hat sie auch kaum - die einzige richtige Kontaktperson ist ihr älterer Bruder Felix, der sich seit dem Tod ihrer Eltern immer um sie gekümmert hat. Sie arbeitet in einem kleinen Verlag für romantische Romane als Assistentin des Chefs. Als sie den Auftrag bekommt, die abgelehnten Manuskripte der letzten Jahre zu entsorgen, beginnt sie, diese zu retten und zu lesen. Dabei stößt sie auf einen Roman, der ihr Herz besonders berührt und schreibt einige sehr schöne Zitate aus dem Buch ab, um sie an fremde Menschen zu verteilen.

Die Geschichte hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen - genau die richtige Mischung aus Romantik und Humor. Ein sehr schöner Roman für gemütliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Geht so

Der goldene Löffel
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Adam, Sohn eines Parteifunktionärs in der DDR führt ein angenehmes Leben. Nach der Schule muss er nicht gleich zum Militär und darf zuerst Kunst studieren. Trotzdem ist er mit seinem Leben nicht zufrieden, ...

Adam, Sohn eines Parteifunktionärs in der DDR führt ein angenehmes Leben. Nach der Schule muss er nicht gleich zum Militär und darf zuerst Kunst studieren. Trotzdem ist er mit seinem Leben nicht zufrieden, und hinterfragt das DDR-Regime. Als Sohn eines Parteifunktionärs wird ihm nahegelegt, ebenfalls in die Partei einzutreten - vor allem, da er immer wieder mit kritischen Bemerkungen auffällt.

Grundsätzlich wäre es ein interessantes Thema gewesen, mit dem Schreibstil bin ich nicht gut klar gekommen. Erzählt wird die Geschichte aus Adams Sicht - einzelne Begebenheiten; manchmal etwas zusammenhanglos. Im Großen und Ganzen fügt sich dann aber doch das Meiste zusammen. Die Stimmung ist düster und farblos.

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Veröffentlicht am 04.04.2022

Ein gelungener dritter Band!

Mordseefest
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Während einer Strandparty stürzt ein Fallschirmspringer ab. Selbstmord, Unfall oder doch Mord? Caro und Jan wollen der Sache auf den Grund gehen und beginnen, sich bei der Familie und den Freunden des ...

Während einer Strandparty stürzt ein Fallschirmspringer ab. Selbstmord, Unfall oder doch Mord? Caro und Jan wollen der Sache auf den Grund gehen und beginnen, sich bei der Familie und den Freunden des Opfers umzuhören und Fragen zu stellen....

Auch der dritte Band der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Cover ist gut gelungen und man ahnt sofort, dass es sich bei dem Roman um einen weiteren Band der Reihe handelt. Der Schreibstil ist gewohnt flott und leicht, mit einer Spur Humor gespickt - trotzdem steht der Mord immer noch im Vordergrund. Durch die tollen Beschreibungen der Autorin, kann man sich die Insel gut vorstellen - auch wenn man noch nie dort gewesen ist, man bekommt richtig Lust Urlaub dort zu machen.

All zu viel Spannung und blutige Szenen sollte man sich nicht erwarten - aber darauf gibt das Cover schon einen Hinweis.

Genau der richtige Kuschel - Krimi, für ein paar nette Stunden!

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Humorvoll geschrieben

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Inhalt:

"Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, ...

Inhalt:

"Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …"

Eigentlich hatte ich mit einer 08 15 Liebesgeschichte gerechnet, war aber nach der Lektüre angenehm überrascht. Klar - vieles war unvorhersehbar, aber es gab auch genug Situationen und Charaktere, die sich im Laufe des Buches völlig anders dargestellt haben, als zu Beginn. Mit manchen Fachbegriffen aus dem amerikanischen Unisystem konnte ich nichts anfangen, was aber wenig Einfluss auf das Verständnis der Handlung hatte. Witzig und humorvoll geschrieben, war es eine sehr unterhaltsame Lektüre, die mehr geboten hat, als erwartet.

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