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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2022

Nette Fortsetzung

Das Kind in mir will achtsam morden
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Da mir der erste Band von sehr gut gefallen hat, war ich ein wenig besorgt, dass in Band zwei wieder mehr oder weniger die gleiche Geschichte wieder aufgewärmt wird. Nach der Lektüre war ich jedoch positiv ...

Da mir der erste Band von sehr gut gefallen hat, war ich ein wenig besorgt, dass in Band zwei wieder mehr oder weniger die gleiche Geschichte wieder aufgewärmt wird. Nach der Lektüre war ich jedoch positiv überrascht.

Im zweiten Band lernt Björn sein inneres Kind kennen und dessen Wünsche achten. Allerdings muss er sich auch mit der Frage auseinandersetzten, wie man die Wünsche einer verletzten Kinderseele erfüllen kann, ohne einen Mord zu begehen.

Seit dem ersten Band sind 6 Monate vergangen. Björn lebt in einer Wohnung über dem Kindergarten seiner Tochter, hält im Keller einen Mafiaboss gefangen, führt die Geschäfte zweier Mafiaclans und betreut nebenbei auch noch ein paar Klienten seiner Anwaltskanzlei. Unterstützt wird er von Sascha, dem ehemaligen Assistenten eines Mafiaclans, der auf Erzieher umgeschult hat und jetzt den Kindergarten leitet. Alles läuft bestens, bis plötzlich der Gefangene aus dem Keller verschwunden ist, und Erpresserbriefe auftauchen......

Auch der zweite Band Band hat mir sehr gut gefallen. Jedes Kapitel wird mit Zitaten aus den Büchern von Björns Achtsamkeitsberater eingeleitet. Der Schreibstil ist humorvoll trocken, aber sehr gut zu lesen. Am Cover erkennt man sofort, dass es sich um eine Fortsetzung handelt - jedoch muss man nicht unbedingt den ersten Band gelesen haben, um den zweiten zu verstehen.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Kurzweilig

KAMASUTRA IN UNTERFILZBACH
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Wer einen Krimi erwartet, wird enttäuscht werden - aber das schreibt die Autorin auch schon im Vorwort. Vielmehr geht es um das Dorfleben in Unterfilzbach. Protagonist ist Hans - ein Gemeindearbeiter. ...

Wer einen Krimi erwartet, wird enttäuscht werden - aber das schreibt die Autorin auch schon im Vorwort. Vielmehr geht es um das Dorfleben in Unterfilzbach. Protagonist ist Hans - ein Gemeindearbeiter. Begleitet wird er von seinem Freund Sepp und seiner Frau Bettina, nebst drei Kindern und diversen Dorfcharakteren - die wohl überall zu finden sind. Zwei Tote gibt es auch, aber die sind eher nebensächlich - natürlich gibt es am Ende des Buches die Lösung des Rätsels.

Der Roman ist einfach und leicht zu lesen - jeder der schon einmal die Gelegenheit hatte, in ein Dorfleben reinzuschnuppern, wird einige der Charaktere wiedererkennen.

Ganz nett für ein paar gemütliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Ganz nett

Der kleine Bahnhof zum Glück
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Job verloren und von ihrem Freund getrennt, macht sich Elli auf den Weg zu ihrem Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist. Kaum angekommen, erfährt sie, dass dem kleinen Städtchen große Veränderungen bevorstehen, ...

Job verloren und von ihrem Freund getrennt, macht sich Elli auf den Weg zu ihrem Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist. Kaum angekommen, erfährt sie, dass dem kleinen Städtchen große Veränderungen bevorstehen, die auch das Leben ihres Großvaters betreffen. Das alte Bahnhofgebäude, in dem sie gewohnt hat und aufgewachsen ist, soll abgerissen werden und einem modernen Bürokomplex weichen. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten beginnt sie einen Plan zu entwerfen, um den Bahnhof zu retten und trotzdem neuen Schwung ins Städtchen zu bringen. Dabei kommt natürlich auch die Romantik nicht zu kurz.

Cover und Schreibstil gefallen mir sehr gut, und die Leseprobe hat mich auf die Fortsetzung der Geschichte neugierig gemacht. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen sehr gut ausgearbeitet. Leider gibt es im Laufe der Handlung einige Unstimmigkeiten bzw. Widersprüche, die mich dann doch sehr gestört haben. Manchmal hatte ich den Eindruck, ein paar Seiten überlesen zu haben und auch sonst wird Einiges nicht erklärt und hängt in der Luft. Das ist schade - sonst wäre es ein wirklich guter Roman für ein gemütliches Wochenende oder den Urlaub gewesen.

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Veröffentlicht am 27.01.2022

Ganz nett

Wie immer Chefsache
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Seit seine Freundin sich von ihm getrennt hat, lebt Mattes Reuter mit Hündin Mina in der Einliegerwohnung seiner Schwester Astrid. Auch beruflich ist sein Leben nicht sehr aufregend - mehr oder weniger ...

Seit seine Freundin sich von ihm getrennt hat, lebt Mattes Reuter mit Hündin Mina in der Einliegerwohnung seiner Schwester Astrid. Auch beruflich ist sein Leben nicht sehr aufregend - mehr oder weniger regelmäßig schreibt er kleine Artikel für ein Stadtmagazin und lebt sonst in den Tag hinein. Bis er plötzlich unerwartet ein Jobangebot von einer kleinen, lokalen Hundezeitung bekommt. Da er gerade nichts Besseres vor hat, nimmt er die Stelle als Chefredakteur an, und plötzlich packt ihn der Ehrgeiz. Er möchte aus dem kleinen, unscheinbaren Heftchen ein richtiges Magazin machen. Seine drei Mitarbeiter wollen zu Beginn nicht so recht mitmachen - hängen sie doch an ihrem beschaulichen Job, ohne viel Stress und Aufregung. Aber Mattes schafft es schließlich die anderen zu motivieren und schließlich beginnen alle Spaß an der neuen Aufgabe zu haben.

Der Roman ist nett und unterhaltsam geschrieben - nichts Aufregendes, aber ganz gut zu lesen.

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Veröffentlicht am 26.01.2022

Sehr gut erklärt

Haustiere fotografieren
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Das Buch richtet sich gleichermaßen an Hobbyfotografen, wie auch an jene, die den Wunsch haben sich mit Tierfotografie selbständig zu machen.

Zu Beginn erklärt die Autorin, worauf es bei der Tierfotografie ...

Das Buch richtet sich gleichermaßen an Hobbyfotografen, wie auch an jene, die den Wunsch haben sich mit Tierfotografie selbständig zu machen.

Zu Beginn erklärt die Autorin, worauf es bei der Tierfotografie ankommt, und welche Kameraeinstellungen benötigt werden und welche Technik sie einsetzt.

Danach beschäftigt sie sich mit den Besonderheiten der Outdoor-Fotografie bei Hunden, Katzen, Pferden und Kleintieren (Nagern). Jeder Tierart wird ein eigenes Kapitel gewidmet und es wird auf die Eigenart und Besonderheiten dieser eingegangen. Man merkt, dass die Fotografin selbst sehr viel Erfahrung mit dem richtigen Umgang mit Tieren hat. Sie weist immer wieder darauf hin, dass Sicherheit und Wohlbefinden der Tiere Vorrang hat und gibt Tipps, wie man die Aufmerksamkeit der Tiere auf sich bzw. in die Richtige Richtung lenken kann, macht aber auch klar, dass man immer wieder auf Grenzen stoßen wird, und man bei der Arbeit mit Tieren sehr flexibel reagieren muss. Für jemanden, der selbst sehr viel Erfahrung mit Tieren hat, ist vieles davon selbstverständlich - trotzdem fand ich ihre Hinweise und Tricks sehr gut, da man hinter der Kamera oft einen sehr eingeschränkten Blick hat. Und gerade bei der Arbeit mit Pferden, kann es mitunter auch lebensgefährlich für den Fotografen werden, wenn dieser keine oder wenig Erfahrung mit diesen hat. Auch auf den richtigen Umgang mit den Besitzern bzw. wie diese bei den Fotos helfen bzw. selbst in Szene gesetzt werden können wird besprochen.

Danach widmet sie sich der Indoor-Fotografie und den Besonderheiten dieser. Auch hier widmet sie jeder Tierart wieder ein Kapitel, verweist jedoch auch auf die Tipps im ersten Teil des Buches.

Zwischendurch gibt es auch immer noch ein Interview mit anderen Tierfotografen.

Am Ende des Buches widmet sie noch ein Kapitel der Nachbearbeitung der Fotos und ein eventueller Weg in die Vermarktung

Fazit - das Buch war sehr gut zu lesen und ich habe mir sehr viele interessante Tipps geholt. Die Autorin weist immer wieder darauf hin, dass ihr Weg bzw. ihr Stil nicht der einzige ist und dass das Wichtigste bei der Tierfotografie eine entspannte Atmosphäre und Sicherheit sind - sowohl für das Tier als auch für den Besitzer/Fotografen. Und manchmal klappt es einfach überhaupt nicht, und man muss entweder "schlechte Fotos" akzeptieren oder abbrechen, weil das Tier einfach zu nervös ist.

Ein wirklich gelungenes Buch.

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