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Veröffentlicht am 12.08.2025

Gals. Big love. True friends.

Eine von uns
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Gina, Annie, Laura und Sara - die Gals. Einst waren sie eine unzertrennliche Mädchenclique, “Big love, true Friends“ ihr zusammenschweißendes Motto. Bis sich schließlich eine von ihnen Herzensbrecher ...

Gina, Annie, Laura und Sara - die Gals. Einst waren sie eine unzertrennliche Mädchenclique, “Big love, true Friends“ ihr zusammenschweißendes Motto. Bis sich schließlich eine von ihnen Herzensbrecher Matt angelt und spurlos verschwindet. Als Jahrzehnte später das Haus von Gina abbrennt, kommen Sie und ihre Familie im Haus von Annie unter, die sich für längere Zeit im Ausland aufhält. Zurück in ihrem Heimatort, in dem einst Sara verschwand und nach Auftauchen der mysteriösen Haushälterin Mary, beginnt für Gina ein Alptraum und ein düsteres Geheimnis bahnt sich den Weg ins Licht.

Ich habe „Eine von uns“ von Samantha Hayes als Hörbuch gehört und fühlte mich, auch durch die beiden Sprecherinnen Jutta Seifert und Mona Fischer, akustisch gut unterhalten. Spannung und die geheimnisvolle Atmosphäre kommt in erster Linie dadurch auf, dass die Story aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, wobei sich hauptsächlich Gina und Mary abwechseln. Nach und nach kommen Einzelheiten aus der Vergangenheit ans Licht, wobei sich dies zunächst ziemlich hinzieht. Nichts desto trotz fand ich den Einstieg in die Geschichte überaus stark und es dementsprechend schade, dass die Spannung zur Mitte hin immer weiter abflacht ist, die Geschichte schnell vorhersehbar wurde und mich nicht mehr recht packen konnte. Ab dem letzten Drittel etwa, wurde in Sachen Spannung dann nochmal aufgetrumpft, doch da konnte ich das Ganze irgendwie schon nicht mehr nachvollziehen. Nicht, weil es zu kompliziert zum nachverfolgen gewesen wäre, sondern weil ich sowohl die Reaktionen der Charaktere, als auch den Schluss an sich, völlig schräg und unglaubwürdig fand.

Fazit: Nichts was mich vom Hocker gehauen hat, doch als Hörbuch sehr unterhaltsam. insgesamt ein solider Psychothriller mit spannenden Momenten, Enthüllungen und allerlei Wendungen, aber eben auch Schwächen.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Liebe, Hoffnung, Hundepfoten ❤️

Große Träume auf kleinen Pfoten
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In Ihrem Roman „Große Träume auf kleinen Pfoten“ schickt Molly Blum die Journalistin Mina nach Cornwall, um dort über das kleineTierheim „Paulas Paradies“ zu berichten, deren Bewohner kurz davor stehen, ...

In Ihrem Roman „Große Träume auf kleinen Pfoten“ schickt Molly Blum die Journalistin Mina nach Cornwall, um dort über das kleineTierheim „Paulas Paradies“ zu berichten, deren Bewohner kurz davor stehen, das Dach über dem Kopf zu verlieren. Mina, seit kurzem Single und enttäuscht von der Liebe, kann kaum glauben, dass sich ausgerechnet Christopher als Leiter des Tierheims entpuppt, mit dem sie vor vielen Jahren eine unvergessliche Nacht verbrachte, bevor tragische Umstände sie voneinander trennten. Nach anfänglicher Ablehnung, nähern sich Beide - dank treuer Hundeaugen und dem gemeinsamen Ziel, das Tierheim retten zu wollen - einander wieder an. Wird es für Paulas Paradies, Christopher und Mina doch noch ein Happy End geben?

Da Liebesgeschichten eigentlich nicht so unbedingt mein bevorzugtes Genre sind, war es eigentlich ausschließlich der Klappentext, in dem es um Cornwall und zudem noch um ein Tierheim ging, der mich ungemein ansprach. Und was soll ich sagen, zu meiner großen Überraschung hat mich die Geschichte und der sympathische Schreibstil von Molly Blum sofort auf eine solch hartnäckige Art drangekriegt, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte und es tatsächlich fast in einem Rutsch durchlesen musste. Zum Einen fand ich die Story spannend und mitreißend, mochte das ganze Cornwall-Flair und die Hauptcharaktere wahnsinnig gern, zum Anderen hat mich die herauslesbare Tierliebe der Autorin beim lesen einfach glücklich gemacht. Ich war selbst viele Jahre aktiv im Tierschutz tätig, hatte die Verantwortung für ein Tierheim und unzählige Begegnungen wie die mit Hope und leider noch Schlimmere und konnte an vielen kleinen Details herauslesen, dass Molly Blum aus Liebe und Erfahrung schreibt oder natürlich, wahnsinnig gut recherchiert hat.

Fazit: Eine spannende Herzens-Wohlfühl-Geschichte von der ich hoffe, dass sie nicht nur für gute Unterhaltung sorgt, sondern zusätzlich auch nochmal für Schicksale wie Hope und Lilly sensibilisiert.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Ein absolutes Muss für alle Fans der ???

Die Auferstehung
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Tracy, die Tochter von Alec Hitfield, dem Sohn von Albert Hitfield, - legendärer Kriminalautor und Mentor der drei Fragezeichen - verschwand vor vielen Jahren, bei einem tragischen Unglück, in den Tiefen ...

Tracy, die Tochter von Alec Hitfield, dem Sohn von Albert Hitfield, - legendärer Kriminalautor und Mentor der drei Fragezeichen - verschwand vor vielen Jahren, bei einem tragischen Unglück, in den Tiefen des Amazonas. Alle Suchaktionen blieben damals erfolglos. Plötzlich, wie aus dem Nichts und „von den Toten wiederauferstanden“ taucht sie nach sieben Jahren wieder auf. Doch ihre Tante Mary, die das Unglück damals mit- und überlebte, hegt Zweifel an der Identität ihrer Nichte. Vertrauensvoll wendet sie sich an Justus Jonas, den mittlerweile gealterten ersten Detektiv des ehemaligen Detektiv-Trios „Die drei Fragezeichen“, der sein Dasein immer noch in Rocky Beach auf dem Schrottplatz fristet. Ein spannendes und ebenso mysteriöses Abenteuer beginnt, bei dem sich auch die Wege von Justus, Peter und Bob wieder kreuzen…

Da die spannenden Kriminalfälle der Drei Fragezeichen fester Bestandteil meiner Kindheit waren, habe ich mich schon im Vorfeld wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, es in die Finger zu bekommen. Ein neuer Fall mit Justus, Peter und Bob, zudem noch als Erwachsene, also nur unmerklich älter als ich jetzt, zudem geschrieben von Andreas Eschbach, den ich als Autor sowieso sehr schätze - was für eine absolut grandiose Idee! Und das Beste: Ich wurde nicht enttäuscht, habe jede einzelne Seite des Buches genossen, denn „Die Auferstehung“ könnte tatsächlich ein Fall der Drei Fragezeichen sein!

Richtig, bei diesem Buch handelt es sich quasi um eine Zukunftsvision, der 30 Jahre älteren „Drei Fragezeichen“ und ich frage mich ernsthaft, warum ich mich vorher nie gefragt habe, was aus Justus, Peter und Bob eigentlich „im Alter“ geworden ist. Um so Interessanter und spannender fand ich es, nun Andreas Eschbachs Interpretation zu folgen, die meiner Meinung nach, hervorragend gelungen ist. Sein Schreibstil ist absolut passend, so dass auch auch die typische, mysteriös-kriminalistische Stimmung super transportiert werden konnte.
Mir hat das Lesen jedenfalls wahnsinnige Freude bereitet, so dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Zwar war irgendwie alles anders als erwartet und neu, aber irgendwie auch alles altbekannt, sogar Skinny Norris

Fazit: Spannend, nostalgisch, ergreifend, Retro und gleichzeitig modern - Für mich definitiv ein Highlight, mit dem mir Andreas Eschbach eine große Freude bereitet hat!

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Wenn ein Mörder im Stau steckt

Der Stau
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In ihrem Thriller „Der Stau“ schickt Jo Furniss, die kurz vor dem Ruhestand stehende und zudem gerade aus dem Urlaub heimgekehrte, Kommissarin Belinda Kidd in einen Stau. Durch einen explosiven Terroranschlag ...

In ihrem Thriller „Der Stau“ schickt Jo Furniss, die kurz vor dem Ruhestand stehende und zudem gerade aus dem Urlaub heimgekehrte, Kommissarin Belinda Kidd in einen Stau. Durch einen explosiven Terroranschlag in einem Tunnel ist auf der Autobahn kilometerlang kein vorankommen mehr, Autos wohin das Auge reicht und mit ihr in der Schlange, eine hinter dem Steuer sitzende Leiche mit einem Metallstab im Kopf. Wie konnte der Mord ungesehen bleiben? Und ist der Mörder noch unter den Wartenden?

Erzählt wird die Story hauptsächlich aus Sicht der Kommissarin Billy, die mit den Lesern ihre Gedanken und Mutmaßungen teilt. Doch auch die Schichtweise, bzw. Gedanken einzelner „Mitwartender“ wird in einigen Kapiteln geschildert, was die „Looked-Room“-Atmosphäre deutlich auflockert und auf eine bestimmte Art und Weise auch Spannung erzeugt. Alles in allem hält sich die Spannung, für meinen Geschmack, jedoch ziemlich im Rahmen. Die angedeutete Gefahr, die aus dieser ganzen Stau-Situation hervorgeht, kommt irgendwie nicht wirklich rüber. Zumindest hat sie mich nicht erreicht, während des Lesens hatte ich weder Gänsehaut noch Luftanhalt-Momente, obwohl der Grundgedanke ja überaus angsteinflößend ist. Trotzdem hat die Story durchaus einen Unterhaltungsfaktor und ließ sich, bis auf ein paar wenige Einschränkungen - vielleicht aufgrund der Nichtübersetzung einiger englischer Begriffe - durchweg flüssig lesen. Der Schreibstil ist einerseits angenehm locker, andererseits aber auch temporeich, was einigen überraschenden Wendungen sicherlich zugute kommt.

Fazit: Sicherlich kein Pageturner, für mich auch eher Krimi als Thriller, aber dennoch durchaus unterhaltsam!

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Gefühlsbetont-bildhafter Schreibstil, wenig überzeugende Geschichte

Weil es nicht anders sein kann
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„Weil es nicht anders sein kann“ von Joanna Glen erzählt die zarte Liebesgeschichte von Addie und Sol, die sich auf einer kleinen, naturgewaltigen Insel vor der Küste Englands kennenlernen. Beide introvertiert, ...

„Weil es nicht anders sein kann“ von Joanna Glen erzählt die zarte Liebesgeschichte von Addie und Sol, die sich auf einer kleinen, naturgewaltigen Insel vor der Küste Englands kennenlernen. Beide introvertiert, beide mit einem schlimmen Verlust im Herzen, der sie die Liebe in erster Linie mit Schmerz verbinden lässt. Obwohl es für beide Liebe auf den ersten Blick ist, müssen sie hart dafür kämpfen zusammensein zu können, doch vor allem müssen sie zunächst einmal lernen, wie Liebe eigentlich geht.

Da mir der Klappentext so gut gefallen hat, wollte ich das Buch wirklich mögen und habe versucht mich auf die Geschichte einzulassen, was leider bis zum Schluss nicht geklappt hat. Die Story um Addie und Sol hat es einfach nicht geschafft mich in ihren Bann zu ziehen, zu fesseln oder zu berühren. Ich konnte insbesondere die beiden Hauptcharaktere einfach nicht fühlen, so wie ich ihre ganze schüchterne Zurückhaltung - auf die die ganze Geschichte in gewisser Weise aufbaut - in keinster Weise nachvollziehen konnte. Für mich ist die gesamte Vergangenheit der beiden einfach zu widersprüchlich, zu sehr an den Haaren herbeigezogen, zu unrealistisch, zu unbegreiflich. Zudem störte mich, dass sowohl Glaube, als auch Gott in dem Buch eine große Rolle spielen und somit immer und immer wieder thematisiert wurden. Aus der Beschreibung konnte ich diesbezüglich zuvor nichts herauszulesen, ansonsten hätte es mich im Vorfeld schon daran gehindert zu diesem Buch zu greifen.

Nichts desto trotz ist der Schreibstil der Autorin wundervoll! Sie (be)schreibt Dinge auf eine ganz besondere, gefühlsbetont-poetische Art und Weise und führt großartige Metaphern an, die ich mir einfach markieren musste. Auch was die Naturbeschreibungen angeht, finde ich das Buch wirklich toll. Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Liebesroman mal so viel über Englands Vogelwelt dazulernen würde. Allein dafür verleihe ich die 3 Sterne.

Fazit: Auch wenn ich weder mit der Story, noch mit den Charakteren etwas anfangen konnte, so bin ich von dem Schreibstil der Autorin doch so schwer beeindruckt, dass ich es nicht bereue das Buch gelesen zu haben.

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