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Veröffentlicht am 30.11.2021

Ein letztes Mal nach Neuberg

Auf und mehr davon
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Heimkehren nach Neuberg für ein letztes Mal, darauf habe ich mich gefreut. Wobei ich sagen muss, dass dieser Band nur zu einem geringen Teil in Neuberg spielt, was jedoch schon der Klappentext verrät. ...

Heimkehren nach Neuberg für ein letztes Mal, darauf habe ich mich gefreut. Wobei ich sagen muss, dass dieser Band nur zu einem geringen Teil in Neuberg spielt, was jedoch schon der Klappentext verrät. Anfangs war ich etwas irritiert, da ich in der Vorschau einen anderen Text gelesen hatte und dachte es geht nur um Cordula. Doch so schließt sich der Kreis und die Geschichte kommt zu einem schönen und wirklich passendem Ende.
Zur Geschichte selbst will ich gar nicht viel verraten, nur das Mutter und Tochter um einiges älter sind und Milli in der Rinderklinik arbeiten darf, während Cordula in einer kleinen Krise steckt und ihren Platz finden muss.
Ich hatte teilweise das Gefühl, dass Milli die Erwachsene ist, doch Cordula findet ihren Weg und mir hat es sehr gefallen, dass sie doch noch ihre Gefühle zeigt und sich ihrer Familie öffnet. Ich mag die Atmosphäre, die in den Büchern von Lisa Keil vorherrscht. Man fühlt sich zuhause, als wäre man ein Teil dieser fantastischen Familie.
Mir hat es auch sehr gefallen Kaya, Rob und die anderen zu "treffen", wenn es auch eher kurz ausgefallen ist.
Die Informationen über Erkrankungen von Rinder und Millis Studium sind richtig interessant und auch sonst kann man noch das ein oder andere (über Tiere) lernen, sich gleichzeitig aber auch in die Geschichte fallen lassen. Ich habe ein paar schöne Stunden verbracht in diesem Buch zu schmökern und bin auf weitere Werke der Autorin gespannt.

Man findet hier einen wundervollen Wohlfühlroman, voll mit liebenswerten Charakteren und Tieren. Ich werde Neuberg vermissen.

Veröffentlicht am 30.11.2021

Mir fehlt die Vielfalt

Weihnachten mit Christina
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Von Christina Bauer habe ich schon das ein oder andere Buch in der Hand gehabt. Ganz besonders gern nehme ich das Backbuch Kinder backen mit Christina zur Hand, darin haben wir schon einige Lieblingsrezepte ...

Von Christina Bauer habe ich schon das ein oder andere Buch in der Hand gehabt. Ganz besonders gern nehme ich das Backbuch Kinder backen mit Christina zur Hand, darin haben wir schon einige Lieblingsrezepte gefunden.
Hier geht es um weihnachtliche Rezepte und zwar nicht nur um Plätzchen, sondern auch um Kuchen und Brote und Deko- und weitere Ideen.
Die Einführung am Anfang in die wichtigsten Zutaten und Tipps zur Lagerung finde ich prima. Vieles habe ich normal schon im Haus und doch kann man noch das ein oder andere lernen.
Man findet auch viele Fotos im Buch, die weihnachtliche Stimmung erzeugen und ein Erkennungsmerkmal der Bücher von Christina sind. Außerdem finde ich die Ideen zum Basteln wie Karten, Adventskranz oder Geschenkpapier, vor allem auch für Kinder, schön
Nach den hilfreichen Informationen zur Grundausstattung findet man Basisrezepte zu den meisten Keksarten, einmal Mürbteig, Lebkuchen und Spritzgebäck. Zum Verzieren bzw. Füllen findet man diverse Rezeptideen direkt danach und ich habe direkt Hunger und Lust aufs Backen bekommen. Die Fotos sind richtig einladend. Auch die kleine Sammlung an Fehlern, die jedem mal passieren können, ist gelungen und eine gute Quelle an Ideen, wie man missglückte Backversuche noch retten kann.
Im Anschluss folgen die Rezepte und hier muss ich leider sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht war. Es handelt sich oft um die gleichen Rezepte nur leicht abgewandelt durch verschiedene Deko-Variationen. Ich hätte mir noch mehr Abwechslung gewünscht. Für Neueinsteiger im Bereich Plätzchen backen ist es bestimmt super, da man hauptsächlich mit den Grundrezepten arbeitet, doch für mich war nichts besonderes dabei. Bei den Gebäckstücken habe ich schon mehr Ideen für mich gefunden und hier werde ich noch ein paar Rezepte testen.

Für mich nicht komplett überzeugend. Hätte mir mehr Vielfalt gewünscht, so sind manche Rezepte doch sehr ähnlich.

Veröffentlicht am 30.11.2021

Einfach wundervoll

Finsterbrook - Vier Freunde und ein Höllenhund
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Dieses Buch ist so viel mehr als ich erwartet habe! Es ist eine bunte Geschichte von Freundschaft, Akzeptanz und Rückhalt. Von einem Vater, der seinen Sohn auf Augenhöhe setzt und ihn respektiert. Außerdem ...

Dieses Buch ist so viel mehr als ich erwartet habe! Es ist eine bunte Geschichte von Freundschaft, Akzeptanz und Rückhalt. Von einem Vater, der seinen Sohn auf Augenhöhe setzt und ihn respektiert. Außerdem erleben die Freunde noch ein tolles Abenteuer.
Doch zuerst mal etwas zur Geschichte selbst. Adrian und sein Vater ziehen nach Finsterbrook, denn Großtante Käthe hat ihnen eine Villa vermacht. Das kommt gerade für Justus, Adrians Vater, zur rechten Zeit. Doch die Insel und die Villa bergen so manches Geheimnis.
Der Einstieg hat mir nicht direkt gefallen, doch ab der Ankunft in Finsterbrook war ich gefangen in der Geschichte rund um Adrian und die Villa Seelenfrieden. Ich fand es super, dass eben nicht nur Adrian, der die Geschichte erzählt, im Mittelpunkt steht, sondern auch seine Freunde und man auch viel über seinen Vater erfährt.
Hilfreich ist auch die Karte der Insel, die man jeweils vorne und hinten im Buchdeckel findet, so kann man sich direkt einen Überblick verschaffen.
Eine weitere Besonderheit sind immer wieder hervorgehobene Wörter oder Musiktexte und viele Zeichnungen in schwarz-weiß, die den Text lebendiger machen und der Vorstellungskraft gern mal auf die Sprünge helfen. So kann man sich die Villa Seelenfrieden und viel mehr richtig gut vor Augen führen.
Der Anfang hatte mir nicht so gefallen, da es etwas traurig beginnt und mir es nicht gefallen hat, dass Adrians Vater so gammelig ist. Dieser Eindruck ändert sich recht bald und ich fand die Beziehung der beiden wunderbar und habe mich direkt wohlgefühlt. Außerdem kann man auch mal herzhaft lachen, sich aber auch ganz schön gruseln. Man lernt etwas über Familie, Politik & Macht und erlebt zeitgleich ein grandioses Abenteuer. Mehr möchte ich gar nicht verraten, außer das die Kinder (zusammen-)wachsen und mir die Dynamik in der Gruppe sehr gefallen hat.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Mich hat es mehr als überrascht und ich bin froh, es in die Hand genommen und gelesen zu haben!

Veröffentlicht am 30.11.2021

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Diese Reihe wollte ich schon lange mal beginnen und so habe ich mir den ersten Band der dunklen Chroniken geliehen. Alice im Wunderland kenne ich nur grob und diese Geschichte hat zwar ein paar Punkte ...

Diese Reihe wollte ich schon lange mal beginnen und so habe ich mir den ersten Band der dunklen Chroniken geliehen. Alice im Wunderland kenne ich nur grob und diese Geschichte hat zwar ein paar Punkte gemein, wie zum Beispiel das Kaninchen, Grinser usw. und ist gleichzeitig aber so düster und wirklich grausam, das ich manches Mal ganz schön schlucken musste. Gut, dass es meist nicht zu detailliert geschildert ist.
Die Geschichte startet im Irrenhaus, in das Alice eingeliefert wurde. 10 Jahre ist sie dort eingesperrt, bis ihr mit Hatcher die Flucht gelingt. Ab da beginnt der Wettlauf mit der Zeit, um das Böse in Schach zu halten.
Mir haben die Ideen der Autorin aus dem bunten Wunderland ein grausames zu machen wirklich gefallen und auch all die Wesen und die Kleinigkeiten, die sie von Alice im Wunderland übernommen hat. All das macht die Geschichte lebendig und doch hat sie mich nicht komplett in ihren Bann gezogen. Ich habe schon interessiert gelesen, fand jedoch vieles recht schnell abgehandelt und es lief einfach zu glatt. Ohne große Probleme bzw. nur solche, die ganz leicht zu bewältigen waren. Und das Ende hat mir nicht so gefallen, es ging dann alles so schnell und leicht mit der Magie.
Mit fällt es ehrlich gesagt auch schwer noch viel zur Geschichte zu sagen, außer das mir an manchen Stellen Details fehlten, die für mich zum Verständnis bzw. fürs Gesamtbild wichtig wären. Die zarte Liebesgeschichte empfand ich nicht richtig greifbar, denn wie kann Alice jemanden lieben, denn sie nicht kennt? Wobei Hatcher jahrelang ihr einziger Freund war.

Ein guter Auftakt, doch für mich nicht so fesselnd wie erwartet. Werde die Fortsetzung dennoch lesen.

Veröffentlicht am 30.11.2021

Kann ich nur empfehlen

Merdyns magische Missgeschicke – Zaubern will gelernt sein!
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Dieses Hörbuch wurde mir wärmstens empfohlen und da ich nicht mehr aufs Buch warten wollte, bis es in unserer Bücherei entleihbar wäre, habe ich mir die Hörversion einverleibt. Zuerst wusste ich nicht ...

Dieses Hörbuch wurde mir wärmstens empfohlen und da ich nicht mehr aufs Buch warten wollte, bis es in unserer Bücherei entleihbar wäre, habe ich mir die Hörversion einverleibt. Zuerst wusste ich nicht so recht, ob mir die Geschichte richtig gefällt, doch Jürgen von der Lippe hat das Buch so grandios vertont mit allen Geräuschen und den Stimmwechseln, das ich riesigen Spaß hatte, der Geschichte zu lauschen.
Rosie will Profisängerin werden, um ihre Familie wieder heil zu machen. Denn nach dem Tod des Vaters ist ihre Mutter ständig traurig. Als sie dann auf Merdyn trifft, der auch noch ihr heißgeliebtes Meerschweinchen Pupsie verspeisen möchte, ist das Chaos vorprogrammiert. Denn ein Hexenmeister aus dem 6. Jahrhundert in der Neuzeit kennt sich eben nicht aus mit den richtigen Gepflogenheiten.
Das Buch ist einfach wunderbar. Zuerst war ich etwas traurig, da Rosie so traurig war. Ihre Familie ist zerrüttet, ihr Bruder abweisend in der Öffentlichkeit und ihre Mutter resigniert. Doch Rosie macht weiter und beherzigt den Rat ihres Vaters, dass jeder etwas Besonderes ist und jeder etwas kann. Denn niemand ist zwar perfekt, aber jeder liebenswert. Diese Botschaft, wie auch die beginnende Freundschaft und auch die Familie, die sich ihrer wieder bewusst wird, machen diese Geschichte tiefergehend als erwartet. Und dann sind da noch die lustigen Kapitelüberschriften und kurzen Sprachgesänge am Ende des Kapitels, richtig gut.
Toll fand ich auch die Informationen über die Natur, Meerschweinchen (Ich liebe Pupsie! Einfach nur grandios die Szenen mit dem Meerschweinchen) und das Mittelalter. Auch die Verständnisprobleme von Merdyn bringen gute Laune, seien es die Schadphones oder ähnliches, irgendwie stimmt das letztendlich ja doch alles.
Ins Buch habe ich jedoch auch noch geschaut und ich muss sagen, dass mir auch die Version gefallen hat und man sie selbst wunderbar vorlesen kann.

Ein witziges, magisches Abenteuer mit liebenswerten Charakteren. Sensationell vertont von Jürgen von der Lippe.