Kirkby Gazette: „Steht diese Liebe auf tönernen Füßen?“
Highland Happiness - Die Töpferei von KirkbyNeben all den netten und liebgewonnenen Charakteren dieser Reihe, die zwar auch so ihre Schrullen und Eigenheiten haben, aber im Grunde ihres Herzens wirklich sympathische Einwohner sind, zieht in „Die ...
Neben all den netten und liebgewonnenen Charakteren dieser Reihe, die zwar auch so ihre Schrullen und Eigenheiten haben, aber im Grunde ihres Herzens wirklich sympathische Einwohner sind, zieht in „Die Töpferei von Kirkby“ das BÖSE in diesem gemütlichen Dörfchen in den Schottischen Highlands ein. Und wie das so ist, kommt das Böse meist überraschend und unerwartet.
Hailey Fraser glaubt, dass sie keinen Partner braucht. Die Arbeit macht ihr Spaß, sie managt gemeinsam mit ihrem Vater die Reitschule in Kirkby. Zusammen mit ihrer Schwester Kristie wohnt sie in einer WG, Männer für ein kurzes Abenteuer finden sich immer und eigentlich geht es ihr so richtig gut. Allerdings nervt es Hailey, dass ihre Familie sie wenig bei den Vorbereitungen für die Highland Games unterstützt. Völlig überraschend erhält sie jedoch Hilfe von anderer Seite.
Sean Gordon, der attraktive Keramikmeister, dessen Hände nicht nur mit Ton ausgezeichnet umgehen können, wohnt bereits seit 5 Jahren in Kirkby und trotzdem ist er für die Dorfbewohner ein Buch mit 7 Siegeln. Die beiden auf den ersten Blick so ungleichen Protagonisten haben jedoch mehr miteinander gemeinsam als nur die Liebe zu Pferden und so nähern sich Hailey und Sean behutsam einander an. Doch das Böse wartet schon und droht das junge Glück zu verschlingen.
Ich liebe diese Reihe einfach. Von der ersten bis zur letzten Seite fühle ich mich wohl und als wäre ich zuhause angekommen. Dieses Mal haben zwar keine Köstlichkeiten aus dem Gourmetrestaurant von Isla auf mich gewartet, aber woran liegt es nur, dass ich pausenlos Lust auf leckere Holzofenpizza bekommen habe? 😉
Besonders witzig finde ich auch, dass kleine Erlebnisse aus dem Alltag der Autorin Einfluss in die Geschichte finden. So ist es beileibe kein Zufall, dass sowohl die Schwester von Sean als auch Charlotte McGregor zuhause mit einem jungen Hund namens Scotty kämpfen, der die Erziehungsmaßnahmen seines menschlichen Rudels noch sehr kreativ umsetzt. 😂
Die Autorin schreibt so lebendig, dass ich mich keine Sekunde langweile, sondern Teil der Geschichte werde. Gemeinsam mit dem Bürgermeister begeistere ich mich für Aktionen für ein lebendiges Kirkby, versuche Neuankömmlinge zu integrieren und verliebe mich ein wenig in Basil.
Wer auch wissen möchte, wer oder was Basil ist und ob das Böse in Kirkby obsiegen wird, dem kann ich Die Töpferei in Kirkby wie auch die gesamte Reihe wärmstens empfehlen. Ich freue mich auf das nächste Abenteuer in Kirkby, schließlich gibt es noch viel zu erleben in diesem wunderbaren Ort.