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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Eine sehr persönliche Reise

In einem Zug
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Ich habe das Gefühl, dass Autor Daniel Glattauer polarisiert. Also nicht er als Person, aber seine Bücher. Entweder man liebt sie oder man kann so gar nichts mit ihnen anfangen. Ich gehöre eigentlich zu ...

Ich habe das Gefühl, dass Autor Daniel Glattauer polarisiert. Also nicht er als Person, aber seine Bücher. Entweder man liebt sie oder man kann so gar nichts mit ihnen anfangen. Ich gehöre eigentlich zu der ersten Gruppe, außer bei „Darum“. Dies ist eines der wenigen Bücher, das ich nicht fertiglesen konnte.
In den letzten Jahren habe ich eher ältere Werke Glattauers noch einmal gelesen und mich von seinen Neuerscheinungen ein wenig ferngehalten. Warum dies der Fall war, kann ich gar nicht sagen, es hat sich einfach so ergeben. Umso mehr habe ich mich jetzt gefreut wieder mal ein neues Werk von ihm zu lesen. Noch dazu eines, von dem Glattauer selbst sagt, dass es sein bisher autobiographischstes ist. Ich war also mehr als nur gespannt was mich erwartet.
Wie auch bei vielen anderen seiner Bücher ist die Seitenanzahl eher überschaubar. In der Kürze liegt die Würze könnte man sagen. Auch bereits von ihm bekannt, es passiert eigentlich nicht viel in dem Buch. Wobei die Betonung hier definitiv auf dem Wort „eigentlich“ liegt. Es gibt im Prinzip nur einen Handlungsort, okay stimmt nicht ganz, es sind zwei. Großteils spielt das Buch aber, wie es der Titel bereits verrät, im Zug.
Ein in die Jahre gekommener Autor und eine Frau frühen mittleren Alters sitzen zufälligerweise zusammen in einem Zugabteil auf dem Weg von Wien nach München. Also zumindest der Autor, Eduard Brünhofer, fährt nach München, wohin es die Dame führt, ist zu Beginn noch unklar. Die beiden kommen ins Gespräch, ganz zwanglos zuerst, wie es einem nun mal auf Zugreisen passieren kann, wenn man längere Zeit in einem Abteil zusammensitzt. Doch so wie der Zug langsam eine Station nach der anderen durchfährt, durchläuft auch das Gespräch mehrere Phasen und ist schon bald nicht mehr einfach nur belangloser, ungezwungener Smalltalk.
Den Ausspruch Glattauers zum Thema autobiographisches Werk habe ich erst nach Beendigung des Buches gelesen. Dieser hat mich in meiner persönlichen Einschätzung des Buches bestärkt. Denn von der ersten Seite weg hatte ich das Gefühl, viel von dem Autor selbst in seiner Romanfigur zu entdecken.
Die Gespräche von Eduard Brünhofer und Catrin Meyr drehen sich bis zu einem gewissen Grad im Kreis und lassen manchmal ein klein wenig Tiefe vermissen. Die Ausführungen zum Thema Alkohol, noch dazu in Kombination damit, dass Eduard und Catrin, das eine oder andere Glas während ihrer Reise trinken, mag dem einen oder der anderen sauer aufstoßen. Auch sind die beiden Charaktere für mich nicht unbedingt Sympathieträger. Catrins ständiges Herumreiten auf gewissen Punkten und Eduards immer wieder kehrendes analysieren ihres Lächelns kann einen anöden. Für mich macht aber die Summe dieser Punkte, so komisch es vielleicht auch klingen mag, seinen Reiz aus. Alles wirkt ein wenig echter, authentischer und realer.
Beide Protagonisten sind meilenweit davon entfernt perfekt zu sein. Sie sind einfach nur zwei Menschen, die sich zufällig zur gleichen Zeit, im gleichen Zug befinden.
Meiner Meinung nach hat Daniel Glattauer hier wieder ein sehr gutes Buch abgeliefert. Den unvermeidlichen Vergleich mit „Gut gegen Nordwind“ schenke ich mir jetzt an dieser Stelle. Denn Daniel Glattauer ist mehr als nur „Gut gegen Nordwind“, sowie Eduard mehr als nur ein Liebesroman Autor ist und Catrin mehr als nur eine Therapeutin.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Stimmungsgewaltiger Abschluss der Dilogie

We free the Stars
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Der erste Band dieser Dilogie, "We hunt the flame", hat mich vor große Herausforderungen gestellt. Die vielen arabischen Begriffe waren für mich neu und verwirrend und auch der äußerst opulente und bildgewaltige ...

Der erste Band dieser Dilogie, "We hunt the flame", hat mich vor große Herausforderungen gestellt. Die vielen arabischen Begriffe waren für mich neu und verwirrend und auch der äußerst opulente und bildgewaltige Erzählstil der Autorin hat mir an manchen Stellen ein wenig zu schaffen gemacht. Trotz aller Widrigkeiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und ich wollte unbedingt wissen wie die Geschichte rund um Nasir, Zafira, Altair und Kifah ausgeht.
Glücklicherweise konnte ich beide Bücher relativ schnell hintereinander lesen. Ich denke, ansonsten hätte ich bei diesem Buch genauso Startschwierigkeiten gehabt wie beim ersten. Die Geschichte knüpft, wie nicht anders zu erwarten, mehr oder weniger nahtlos an den ersten Teil an. Man taucht also gleich mitten ins Geschehen ein und sollte daher wirklich auch noch eine sehr gute Erinnerung an die Vorgänge innerhalb des ersten Bandes haben.
Während die Handlung des ersten Bandes sich Großteils auf einen Handlungsort beschränkt, ist dies hier anders. Immer wieder reisen die Mitglieder der Zumra von einem Ort zum nächsten. Dadurch bekommt man beim Lesen auch noch eine viel bessere Vorstellung von den verschiedenen Teilen von Arawiyas. Wobei besser eigentlich eine Herabstufung ist. Denn Autorin Hafsah Faizal ist keinesfalls zimperlich, wenn es um die Beschreibung der verschiedenen Orte geht. Wie bereits anfangs erwähnt hat die Autorin meiner Meinung nach einen sehr opulenten und bildgewaltigen Erzählstil. Dies äußerst sich vor allem bei ihren sehr detailreichen und eindrücklichen Beschreibungen der Umgebung und der Personen.
Bereits im ersten Teil hat Hafsah Faizal meiner Meinung nach bewiesen, dass sie nicht besonders viel von Schwarz-weiß Denken hält, und ihre Protagonisten haben eine deutliche Charakterentwicklung im Laufe des Buches durchgemacht. Dies merkt man im zweiten Teil noch deutlicher. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen hier noch weitaus deutlicher.
Auf besonders eindrucksvolle Art und Weise hat die Autorin auch die inneren Konflikte der Protagonisten beschrieben. Diesem Thema widmet sich auch besonders viel Zeit und Raum. An mancher Stelle, zum Beispiel mitten in einem Kampf, fand ich es aber an manchen Stellen etwas deplatziert. Man könnte vielleicht auch noch kritisieren, dass es immer wieder die gleichen Themen sind, um die sich die Gedanken der Protagonisten drehen. Es stimmt, dass dies ein klein wenig ermüdend ist, auf der anderen Seite ist es aber auch sehr realistisch. Dieses Gedankenkreisen um das immer gleiche Thema, bei dem man einfach keinen Ausweg findet.
Im Großen und Ganzen finde ich, dass die Geschichte rund um Arawiya mit diesem Buch einen sehr guten Abschluss gefunden hat. Trotzdem bleiben einige Punkte offen und man kann sich seine eigenen Gedanken machen, wie sich die diversen losen Fäden noch in das Gesamtbild einfinden werden.
Die doch recht ansehnliche Seitenzahl mag für manche abschreckend wirken. Ich kann abschließend aber nur sagen, dass es sich wirklich lohnt. Ich hoffe, dass ich in der Zukunft noch mehr Bücher der Autorin lesen darf, denn ihre Art Geschichten zu erzählen hat mich verzaubert.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Leider nicht mein Fall

How To Kill a Guy in Ten Ways
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Ab und zu braucht man mal ein etwas anderes Buch, etwas das nicht zu den Genres gehört, die man sowieso immer liest. Etwas Neues und vor allem, etwas Unterhaltsames. Ein schwarzhumoriger Female Revenge ...

Ab und zu braucht man mal ein etwas anderes Buch, etwas das nicht zu den Genres gehört, die man sowieso immer liest. Etwas Neues und vor allem, etwas Unterhaltsames. Ein schwarzhumoriger Female Revenge Roman klang da einfach perfekt. Leider hat sich für mich dann herausgestellt, dass das Buch und ich kein „perfect match“ sind.
Dabei klang am Anfang alles so vielversprechend und ich kann sogar behaupten, dass das Buch eigentlich auch das geliefert hat, was es versprochen hat. Aber eben nur eigentlich. Female Revenge gab es, sehr viel davon und auch teilweise sehr detailreich beschrieben. Es war eher der Punkt mit dem schwarzen Humor, der nicht so ganz stimmig war. Die Geschichte und seine Charaktere sind zwar äußerst skurril, aber amüsiert habe ich mich leider nur wenig.
Wahrscheinlich liegt mein Problem aber vor allem bei der Protagonistin Millie. Diese war mir nämlich überhaupt nicht sympathisch. Ihre Beweggründe für ihre Handlungen kann ich zwar, bis zu einem gewissen Punkt, nachvollziehen, aber mit ihren Gedanken und Gefühlen zu dem Ganzen habe ich so meine Probleme. Wobei sich hier die Frage stellt, in weit einem eine Person sympathisch sein kann oder muss, die zur Selbstjustiz greift und nicht nur das, die auch noch den einen oder anderen Mord begeht.
Den Schreibstil von Eve Kellman würde ich als eher nüchtern und sachlich beschreiben. Dies steht zwar ein wenig im Kontrast zu der teilweise doch sehr emotionalen Handlung und den detailreichen Beschreibungen. Wobei genau dieser Kontrast das Buch für mich so interessant und lesenswert gemacht hat. Ich würde sogar behaupten, dass wenn der Erzählstil der Autorin nicht so fesselnd gewesen wäre, ich das Buch wahrscheinlich nicht beendet hätte.
Es gibt Bücher, die meiner Meinung nach einfach nur schlecht sind. Dies kann viele Gründe haben, die Handlung ist nicht durchdacht und unglaubwürdig, die Charaktere sind platt und unausgereift, der Schreibstil ist mangelhaft und langweilig, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Nichts davon trifft auf dieses Buch zu. Es ist per se kein schlechtes Buch und ich würde es weiterempfehlen, es hat nur einfach meinen Geschmack nicht getroffen.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Cosy oder eher Comedy Crime

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe "Die mörderischen Cunninghams". Ich habe den ersten Teil nicht gelesen und bis vor dem Buch auch noch nie etwas von dem Autor gehört. ...

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe "Die mörderischen Cunninghams". Ich habe den ersten Teil nicht gelesen und bis vor dem Buch auch noch nie etwas von dem Autor gehört. Trotzdem haben mich der Titel und der Klappentext neugierig gemacht und ich musste das Buch einfach unbedingt lesen.
Dem Autor scheint bewusst zu sein, dass nicht jeder die Reihe in der vorgesehenen Reihenfolge lesen wird. Er gibt nämlich immer wieder kleine Hinweise auf den ersten Band, ohne allerdings zu sehr ins Detail zu gehen oder zu viel zu verraten. Neudeutsch würde man wohl sagen, dass er die Leserin / den Leser "antriggert" den ersten Band ebenfalls zu kaufen.
Ernest Cunningham ist der Protagonist des Buches der unbedingt ein zweites Buch, genauer gesagt einen zweiten Krimi schreiben soll. Was das ganze Buch jetzt so besonders macht, ist, dass es aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Also das Buch das Ernest schreiben soll oder geschrieben hat, ist genau das Buch, welches man gerade liest. Klingt ein wenig verwirrend und skurril? Ist es teilweise auch tatsächlich. Wobei ehrlich gesagt verwirrend fand ich es beim Lesen eigentlich gar nicht nur äußerst skurril und witzig. Vor allem weil sich Ernest immer wieder an den Leser wendet und in einen "Dialog" mit ihm tritt.
So werden am Anfang zum Beispiel Regeln aufgelistet, welche einzuhalten sind, und von Ernest auch eingehalten werden, wie man einen Krimi schreibt. Des Weiteren gibt er Hinweise darauf, wie oft er im Laufe der Geschichte den Namen des Mörders erwähnen wird. Für alle die zu faul sind eine Strichliste zu führen. An mehreren Stellen wird ein aktuelles Ranking präsentiert. Ernest ist nämlich so freundlich und erstellt die Liste für den faulen Leser.
Der Autor des Buches, an dieser Stelle muss man wirklich gut aufpassen, denn hier meine ich Benjamin Stevenson und nicht sein Alter Ego Ernest Cunningham, ist ein preisgekrönter Stand-up Comedian. Dies habe ich zumindest seiner Biografie entnommen. Dies merkt man seinem Buch auch deutlich an. Über die Qualität der Witze lässt sich wie immer natürlich streiten, alles eine Frage des Geschmacks. Mir persönlich haben sie im Großen und Ganzen aber gut gefallen und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
In der Ankündigung wird das Buch mit dem Agatha Christie Klassiker "Mord im Orientexpress" verglichen. Da muss man schon mal schlucken, denn wie gesagt, das ist eben ein Klassiker. Nach der Lektüre des Buches kann ich dem Vergleich bedingt zustimmen. Ich lehne mich jetzt zwar ein wenig aus dem Fenster und behaupte an den erlesenen und gehobenen Stil von Agatha Christie kommt Benjamin Stevenson nicht ran und auch Ernest Cunningham ist alles andere als ein belgischer Gentleman. Meine Vermutung ist aber, dass weder der eine noch der andere, ich erwähnte ja schon, ein wenig verwirrend das Ganze, dieses im Sinn hatte. Die Handlungsstränge der Bücher weisen Übereinstimmungen auf, die nicht von der Hand zu wischen sind und die den Wahrheitsgehalt des Vergleiches unterstreichen.
Das Buch als Persiflage zu bezeichnen ist wahrscheinlich eine Spur zu hoch gegriffen. Die Geschichte weist alle Elemente auf, die es bei einem guten Krimi braucht. Ich verweise hier wieder auf den Hinweis bezüglich der Regeln. Und meiner Meinung nach ist es auch wirklich ein guter Krimi, mit interessanten und vielschichtigen Charakteren und einigen Wirrungen und Irrungen. Trotzdem nimmt sich das Buch selbst nicht ganz ernst.
Ich befürchte meine Bewertung des Buches ist genauso skurril und verwirrend wie das Buch selbst. Anscheinend habe ich mich von den beiden Herren inspirieren lassen.
Daher noch einmal in kurzen und hoffentlich weniger verwirrenden Worten: Ich habe dieses Buch wirklich sehr genossen.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Du bist nicht wie die anderen

Das Müfflon und der Traum vom Stinken
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Bis vor ein paar Jahren hätte ich Bücher, die Themen wie Pipi und Kacka behandeln nicht gelesen. Auch Buchtitel in denen das Wort Furz, Pups oder Stinken kommt, hätten mich eher abgeschreckt. Was soll ...

Bis vor ein paar Jahren hätte ich Bücher, die Themen wie Pipi und Kacka behandeln nicht gelesen. Auch Buchtitel in denen das Wort Furz, Pups oder Stinken kommt, hätten mich eher abgeschreckt. Was soll ich sagen, mittlerweile habe ich ein Kind und akzeptiert, dass es wichtig ist auch Bücher mit eben diesen Titeln (vor) zu lesen und ja, ganz, ehrlich, dass eine oder andere davon war auch wirklich gut. "Furzipups der Knatterdrache" begeistert in unserm Haushalt nicht nur das Kind, sondern auch uns Eltern.
Ähnlich ist es mit diesem Buch. Zwar hatte ich zu Beginn ein paar Vorbehalten gegenüber dem Buch, aber im Großen und Ganzen hat es uns sehr amüsiert. Die Zeichnungen sind wirklich sehr schön gemacht. Die Bilder sind nicht überladen und die Farben äußerst ansprechend gewählt. Es macht wirklich Spaß die Seiten zu betrachten und zu schauen, was man alles entdecken kann. Die Tiere sind realitätsnah dargestellt und dennoch so entzückend verniedlicht, wie man es sich für ein Kinderbuch wünscht.
Sehr schön finde ich, dass verschiedene Tiere und Pflanzen vorgestellt werden, die einen besonders starken Geruch haben. Da gibt es einiges für die Kinder zu lernen und zu entdecken.
Weniger gut gefällt mir die übermäßige Verwendung des Buchstabens "ü". Zu Beginn mag das noch lustig sein, dass bei Namen diverse Buchstaben durch ein "ü" ersetzt wurden, wie zum Beispiel bei Mama/Mümü oder Papa/Püpü. Mit der Zeit wird das Lesen aber wirklich anstrengend und der Spaß geht ein wenig verloren. Es wirkt ein wenig gekünstelt und verkrampft. Schade, denn die Geschichte finde ich wirklich gelungen und auch äußerst lehrreich.
Ein paar Stellen des Buches sind ein wenig traurig. Hier kann man sich die Frage stellen, ob dies wirklich so sein muss. Ich denke aber, dass auch diese Themen in Kinderbücher gehören. Des Weiteren denke ich aber auch, dass diese Themen mit den Kindern nach dem Lesen noch einmal besprochen gehören. Hier zu zählt zum Beispiel das ausgegrenzt werden, wenn man anders ist. Im Buch wird das Thema behandelt, aber die Erklärungen kommen in der Geschichte ein wenig zu kurz.
Meiner Meinung nach hat Autor Carsten Henn hier ein wirklich schönes Kinderbuch geschaffen, dass viele wichtige Themen behandelt. Leider kann es nicht mit anderen hervorragenden Büchern mithalten, dies liegt vor allem an der übertrieben gekünstelten Sprache.

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