Profilbild von SasaZoom

SasaZoom

Lesejury Star
offline

SasaZoom ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SasaZoom über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2021

Realitätsnah. Jung. Besonders.

Mein Leben als lexikalische Lücke
0

Leseerlebnis:
Vor einigen Jahren habe ich schon ein ganz tolles Buch von Kyra Groh gelesen, was mir nicht aus dem Kopf geht, obwohl es mindestens schon 4 Jahre her ist, dass ich es gelesen habe. Es handelt ...

Leseerlebnis:
Vor einigen Jahren habe ich schon ein ganz tolles Buch von Kyra Groh gelesen, was mir nicht aus dem Kopf geht, obwohl es mindestens schon 4 Jahre her ist, dass ich es gelesen habe. Es handelt sich um "Pinguine verlieben sich nur einmal". Dementsprechend habe ich mich auch sehr gefreut, dass nun "Mein Leben als lexikalische Lücke" den Weg zu mir gefunden hat.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Benni und Jule in der Ich - Form erzählt. Beide befinden sich in einer Phase im Leben, in der sie sich noch selber suchen. Man kann sich wunderbar in beide hineinversetzen und wird an so manche Situation in seinem eigenen Erwachsenwerden erinnert.
Die Familien der beiden werden sehr überspitzt gezeichnet, was natürlich ein gutes stylistisches Mittel ist, um mehr Konflikte zu erzeugen und zum anderen forciert es das Erleben aus den Augen der Heranwachsenden, die ihre Familie eben so wahrnehmen.
"Ich suche mich, ich finde mich" ist wohl eine der intensivsten und sogleich anstrengendsten, wie auch einzigartigsten und unvergleichsten Zeiten im eigenen Leben, die hier wundervoll, authentisch und realitätsnah beschrieben wird. Dabei scheut sich die Autorin vor kaum einem Thema und schafft es zusätzlich noch sehr viel Charme und Humor in die Erzählung einfließen zu lassen.
Fazit :
Ein großartiger Roman über Freundschaft, Liebe, und das Erwachsenwerden; über das "Sichfinden", "Sichbehaupten" und das "Zusichstehen". Perfektes Coming-Off-Age Lesevergnügen und somit eine absolute Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Düster. Packend. Spürbar.

GRIMM - Suicide Love (Band 1)
0

Leseerlebnis :
.
Zunächst muss ich sagen, dass ich absolut kein Dark Romance Fan bin, allerdings haben mir so viele dieses Buch empfohlen, dass ich extrem neugierig geworden bin. Ein dunkler Liebesroman ...

Leseerlebnis :
.
Zunächst muss ich sagen, dass ich absolut kein Dark Romance Fan bin, allerdings haben mir so viele dieses Buch empfohlen, dass ich extrem neugierig geworden bin. Ein dunkler Liebesroman hört sich auch einfach toll an.
.
"Grimm - Suicide Love" wird abwechselnd aus den Perspektiven von Lucia und Grimm in der Ich-Form erzählt. Beide sind unheimlich starke Charaktere, die durch eine unvergleichliche Tiefe und eine Vielzahl an Schattierungen überzeugen können. So sind sie nicht die Opfer ihrer Vergangenheit oder Gegenwart, sondern kämpfen konstant gegen ihre Dämonen ohne Angst und ohne Sicherheitsgurt.
Die düstere Stimmung umhüllt dieses Buch, lässt aber keine bedrückende, sondern eine stärkende Atmosphäre entstehen.
Der Schreibstil des Autorenduos Mika D. Mon ist beeindruckend flüssig, vereinnahmend und faszinierend präsent.
Man leidet, man fühlt, man lebt und atmet mit diesen beiden Protagonisten. Die Handlung ist extrem intensiv und unheimlich spannend.
Ich musste das Buch allerdings wirklich erstmal eine Weile sacken lassen bis sich seine Wirkung richtig entfaltet hat.
Fazit :
Ein sehr gelungener Reihenauftakt, der mich für sich einnehmen und überzeugen konnte. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Süß. Ruhig. Nett.

Mit dir bin ich unendlich
0

Leseerlebnis :
"Mit dir bin ich unendlich" wird aus den Perspektiven der Protagonisten Olivia und Nathan in der jeweiligen Ich - Form erzählt.
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mich so sehr ...

Leseerlebnis :
"Mit dir bin ich unendlich" wird aus den Perspektiven der Protagonisten Olivia und Nathan in der jeweiligen Ich - Form erzählt.
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mich so sehr auf dieses Buch gefreut habe oder ob ich generell einfach zu hohe Erwartungen hatte.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.
Die Grundstory ist schnell erzählt. Reiches Mädchen mit herrschsüchtigem Vater und eingeschüchterter Mutter trifft in ihrer neuen Schule auf einen "normalen" Jungen, der ihr Herz höher schlagen lässt.
Olivia schafft es im Verlauf sich mehr und mehr von ihren auferlegten Ketten zu befreien.
Allerdings fehlt einfach die Tiefe in der kompletten Geschichte sowie in den Charakteren. Man erfährt einfach zu wenig von ihnen, um eine Bindung zu ihnen aufbauen zu können. Sie verbleiben eher blass. Konflikte wurden mir zu schnell und zu einfach beseitigt. Hier liegt sicherlich noch viel Potential. Leider konnte das Buch in mir kaum Emotionen hervorrufen.
Der wunderbar flüssige Schreibstil von Mila Summers konnte mich allerdings überzeugen und somit habe ich das Buch auch beendet.
Fazit:
Ein nettes Buch für Zwischendurch, das mich persönlich leider nicht komplett überzeugen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

Rassige. Lebendig. Charmant.

Frühling auf Schottisch
0

Leseerlebnis :
Nachdem ich so begeistert war von "Winter auf Schottisch" hatte ich vielleicht zu hohe Erwartungen an den Nachfolger.
"Frühling auf Schottisch" wird abwechsnd aus den Perspektiven der Protagonisten ...

Leseerlebnis :
Nachdem ich so begeistert war von "Winter auf Schottisch" hatte ich vielleicht zu hohe Erwartungen an den Nachfolger.
"Frühling auf Schottisch" wird abwechsnd aus den Perspektiven der Protagonisten Kendra und Alejandro in der Sie- bzw. Er-Form erzählt.
Irgendwie bin ich nicht im Buch angekommen und konnte mich auch nicht in die Protagonisten hinein versetzen. Der berühmte und reiche Latino konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen und auch zu Kendra konnte ich keinen Bezug aufbauen.
Mir fehlte auch das schottische Gefühl, was so wunderbar prägnant im Vorgänger zu spüren war.
Die Handlung selbst war nicht langweilig und Karin Lindberg schreibt auch gewohnt flüssig, charmant und kurzweilig. Das Buch enthält keinerlei Längen und lässt sich auch gut lesen. Leider fehlte mir in diesem Fall das gewisse Etwas. Das kann beim nächsten Leser natürlich komplett anders sein. Ich glaube auch, dass Alejandro sicherlich viele Herzen höher schlagen lassen wird, nur eben einfach nicht meins.
Fazit :
Obwohl ich sonst ein großer Fan von den Büchern von Karin Lindberg bin, konnte mich dieses leider nicht komplett überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Hyggelig. Träumerisch. Geheimnisvoll.

Leuchtturmträume
0

Leseerlebnis :
"Leuchtturmträume" startet mit einem sehr spannungsgeladenen Prolog in die Geschichte. Dieser wirft gleich eine Menge Fragen auf, wodurch man ganz schnell weiterlesen möchte.
Die Handlung ...

Leseerlebnis :
"Leuchtturmträume" startet mit einem sehr spannungsgeladenen Prolog in die Geschichte. Dieser wirft gleich eine Menge Fragen auf, wodurch man ganz schnell weiterlesen möchte.
Die Handlung wird aus der Sicht der Protagonistin Anneke in der Sie - Form erzählt. Sie wird sehr gut porträtiert und auch wenn ich ihr Handeln nicht immer nachvollziehen konnte, habe ich mich in sie hinein versetzen können.
Es gibt zudem wunderbar gezeichnete Nebencharaktere, die der Story unheimlich viel Farbe verleihen.
Das Buch lässt sich durch Tanja Janz' Schreibstil traumhaft gut lesen. Wie immer sehr flüssig und malerisch bildhaft. Es übt keinerlei Längen und man fühlt sich einfach wohl zwischen den Seiten.
Leider muss ich sagen, dass mich diese Geschichte nicht so abgeholt hat, wie die vorherigen Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe. Es gab einige Stellen, die mir etwas zu rund waren oder gefühlt ein wenig überzeichnet.
Nichtsdestotrotz hat mir "Leuchtturmträume" sehr gut gefallen und ich habe es auch inhaliert.
Fazit :
Wieder ein sehr schöner Wohlfühlroman von Tanja Janz, der einen ins traumhafte St. Peter - Ording entführt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere