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Veröffentlicht am 11.02.2017

Alte Sünden werfen lange Schatten ......

Der Kreis der Rabenvögel
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"Der Kreis der Rabenvögel" von Kate Mosse ist bereits der 5. Roman dieser sehr bekannten englischen Autorin, der ins Deutsche übersetzt wurde (hier vom Übersetzer-Duo Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, ...

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"Der Kreis der Rabenvögel" von Kate Mosse ist bereits der 5. Roman dieser sehr bekannten englischen Autorin, der ins Deutsche übersetzt wurde (hier vom Übersetzer-Duo Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, denen ich hier ebenfalls meinen Dank für hervorragende Übersetzerarbeit aussprechen möchte): Der Roman erschien 2017 (HC, gebunden) im Droemer-Knaur-Verlag. Das grau-schwarze Cover mit der jungen 'Rabenfrau' weist bedeutungsvoll auf den düsteren, aber überaus spannenden Romaninhalt hin....


Sussex, England, 1912: Contantia Gifford, genannt Connie, wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater auf, seines Zeichens ein anerkannter und berühmter Taxidermist, der nach der Aufgabe seines Museums ausgestopfter (Vogel)Kuriositäten mit Connie nach Blackthorn House, einem etwas abgelegenen Landgut, zieht. Die ersten 12 Lebensjahre fehlen Connie, die seither 'ab und zu aus der Zeit fällt' durch einen mysteriösen Unfall, nach langwieriger Erholung des Mädchens macht der Vater stets nur sehr vage Andeutungen, was an jenem Tag geschah...

Während der verbitterte Vater u.a. ob der Tatsache, dass die Ergebnisse seines Handwerks mehr und mehr aus der Mode kommen, zum Trinker wird, erlernt Connie (für die viktorianische Zeit ungewöhnlich) die Kunst des Ausstopfens von Vögeln. Die sensible, intelligente Tochter führt Tagebuch und hat - an Amnesie leidend - dennoch 'Erinnerungsblitze', die stärker werden...

Um jenen Abend geht es im gesamten Roman, der zwischen Prolog und Epilog 3 Romanteile hat und stilistisch sehr gekonnt und sprachlich brillant die viktorianische Ära in England mit seiner schaurigen Düsterkeit wieder aufleben lässt; der Leser wird von Beginn an durch den szenischen und glasklaren Schreibstil von Kate Mosse in die Handlung hineingezogen.

Man ahnt, dass sich etwas Mysteriöses, Böses, ja Katastrophales ereignet haben muss, was die kurzen Einsprengsel des "beobachtenden Erzählers" in Kursivschrift noch verstärkt und die Spannung bis ins fast Unerträgliche zu steigern vermag. Ständig fragt man sich, was für ein schwerwiegendes Verbrechen von sog. 'feinen Gentlemen' verübt wurde, bis sich durch das Anspülen einer Leiche die Situation dramatisch verschärft: Die Emotionen peitschen hoch und die ohnehin schon spannungsgeladene Atmosphäre ist vergleichbar mit der Gischt und dem Unwetter, das vom Meer kommend, alles zu überfluten droht. Die Ereignisse spitzen sich zu wie eine Sturmflut, die tatsächlich zum Romanende hin sehr symbolträchtig auftritt...
Es kommt zu einem sturmumtosten 'show down', der den Leser in Atem hält: Kate Mosse hat eine unglaubliche Spannung aufgebaut, die sich auf den letzten Seiten Bahn bricht und mich sehr fesseln konnte.

Etwas unangenehm zu lesen, jedoch der Düsterkeit und der Romanidee entsprechend und sie immer wieder atmosphärisch unterstreichend, fand ich die Auszüge der Beschreibungen über die Kunst der Taxidermie von Mrs. Lee (1820). Diese alte Handwerkskunst gibt der gesamten Rahmenhandlung des Romans einen Teil der Düsterkeit; jener Abend, an dem sich Connie's Unfall ereignete, tut das Übrige und entlarvt einige zuvor völlig unbescholtene Bewohner. Leider kann ich persönlich nur bedingt nachvollziehen, dass es Menschen gab/gibt, die ausgestopfte, tote, präparierte Tiere mögen - hier passen sie jedoch in die Zeit sowie als Rahmenhandlung bestens in den Roman, auch wenn ich selbst mehr das Tote, "Entseelte" in diesen Werken sehe, die andere als Kunst oder gar Schönheit betrachten.

Alle Charaktere, allen voran Gifford selbst, insbesondere Connie, aber auch Harold oder Harry, sind sehr facettenreich und authentisch beschrieben. Connie in ihrer tiefen Liebe zu ihrem Vater mochte ich von Beginn an, ebenso fand ich die landschaftlichen Beschreibungen und den aufkommenden Sturm stilistisch sehr faszinierend. Der Epilog ist ein stimmiger Schluss; der Plot in höchstem Maße spannend: Ich konnte das Buch wirklich nicht beiseite legen.

Fazit:

Ein ganz außergewöhnlicher, wundervoll-düsterer Roman, der mich fesseln konnte, der auch teilweise verstörend war. Kate Mosse gelingt es, das düstere viktorianische Zeitalter herauszubeschwören, große und sehr tiefe menschliche Emotionen zu beschreiben und die verheerenden Konsequenzen, die Verletzungen sowohl physisch wie auch psychisch zuweilen nach sich ziehen können. Eine absolute Leseempfehlung mit 5 * und 97° auf der Histo-Couch und einen herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für Lesestunden, wie sie spannender (und einfühlsamer) nicht sein können!

Veröffentlicht am 11.02.2017

'Simple' kochen - aber das mit der besonderen Note Diana Henry's!

Simple
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Das Kochbuch "Simple" Kleiner Aufwand, grandioser Geschmack von Diana Henry erschien in der 1. Auflage Januar 2017 im ars vivendi-Verlag: Das Cover mit Bratpfanne auf hölzernem Hintergrund ist haptisch ...

Das Kochbuch "Simple" Kleiner Aufwand, grandioser Geschmack von Diana Henry erschien in der 1. Auflage Januar 2017 im ars vivendi-Verlag: Das Cover mit Bratpfanne auf hölzernem Hintergrund ist haptisch und wirkt (ebenso wie das Gewicht des Buchs) rustikal und bodenständig sowie ansprechend für Kochbuchfans.

Die Inhaltsangabe am Buchanfang mit einem Vorwort der Autorin wie der einzelnen Rubriken (über Eier, Salate, Toast zu Gemüse, Pasta, Fisch, Ofengerichte, Fleisch und Hähnchen bis hin zu fruchtigen tollen Desserts und Süßspeisen) gibt einen guten Überblick und lässt einen die einzelnen Rezeptideen und Gerichte, die man nachkochen möchte, sehr gut finden. Ein Leitfaden zum Einkauf, Rezepthinweise und ein Register am Ende des Buchs runden die gute Überschaubarkeit positiv ab.

Im Vorwort erklärt die Autorin, weshalb sie dieses Buch schrieb (und auch schöne Fotografien beinhaltet, die von der Autorin selbst gemacht wurden, wie es mir scheint - ich konnte jedenfalls keine Angabe über eine/n Fotografen/in finden). Nach ihrem ersten Kochbuch (Look Simple 2004) versuchte sie sich, da sie Mutter geworden war, an guten Rezeptideen, die sehr schmackhaft sind einerseits, andererseits aber kein großes Kochwissen und vor allem keine langen Zubereitungszeiten erfordern. Dieser ansatz ist ihr in der Umsetzung vieler Rezeptideen hier gut gelungen.

Allerdings sind es teils Rezepte, die auch Kräuter oder Gewürze benötigen, die aus der indischen, afrikanischen Küche z.B. stammen und die nicht jeder zwangsläufig zu Hause im Vorrat hat (z.B. Cumin, Harrissa, Koriandergrün); für viele Rezepte benötigt man jedoch Zutaten, die man wirklich überall im Handel bekommt. Die einzelnen Kapitel sind ausgewogen und vielfältig, die Fotos auf den Rezeptseiten sehr gelungen, motivierend zum Nachbereiten und einige Fotos sind sehr ästhetisch mit künstlerischer Note (besonders das Foto zum Rezept Cous-cous mit Blüten gefiel mir sehr). Auch ist für jeden Geschmack sicher etwas dabei; sowohl für Vegetarier als auch für Leute, die auf den Verzehr von Fleisch nicht verzichten möchten.

Fazit:

Ein optisch und inhaltlich sehr ansprechendes Kochbuch für Leute, die raffiniertere (und dennoch einfach zuzubereitende) Gerichte - auch internationaler Art - sehr mögen. Mit einer 'Prise Humor' versehen, sind die Rezeptideen und Hinweise der Autorin eine persönliche Einladung und ein guter Wegweiser zum Nachkochen! Von mir gibt es 4* und 89° auf der Kochbuch-Couch.

Veröffentlicht am 26.01.2017

Ein zeithistorisches literarisches Feuerwerk eines brillanten Autors!

Der Turm der Welt
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"Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat erschien (HC, gebunden) im Wunderlich-Verlag (Rowohlt) 2016 und ist nach dem Début "Welt in Flammen" der zweite Roman des Autors, der sich als Schriftsteller der ...

"Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat erschien (HC, gebunden) im Wunderlich-Verlag (Rowohlt) 2016 und ist nach dem Début "Welt in Flammen" der zweite Roman des Autors, der sich als Schriftsteller der Geschichte verschrieben hat und dessen Romanaufbau und -handlung auch hier als brillant beschrieben werden kann:

"Oktober 1889: Die Pariser Weltausstellung nähert sich ihrem großen Finale. Millionen von Menschen strömen in die Lichterstadt, um Zeuge des Spektakels zu werden. Die brisante internationale Lage scheint für einen Augenblick vergessen. Und doch würde, im bunten Gewimmel der Nationen, ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen" (.....)
(Quelle: Buchrückentext, Auszug)

Zu diesen Millionen Besuchern zählt auch der illustre Kreis der Hauptprotagonisten: In einer Schlüsselrolle Friedrich von Straten, Angehöriger einer preußischen Geheimdienstabteilung mit 'besonderem Auftrag', der zur Weltausstellung beordert wird; Madeleine Royal, ihres Zeichens Königin der Kurtisanen von Paris; Basil Fitz-Edwards (der auch in "Welt in Flammen" zum Personal zählt) und hier Begleiter des britischen Thronfolgers Edward, genannt Eddy, Duke of Clarence and Avondale ist (letzterer neben Henri Toulouse-Lautrec, dem weltberühmten Maler die einzige historisch authentische Figur); Monsieur Longueville, ein französischer Staatssekretär; Albertine de Roquefort mit Tochter und Nichte, die aus der Picardie zum Pariser Stadtpalais aufbrechen, um auf Einladung von Tourteuil die Weltausstellung zu besuchen; Berneau, dem genialen Erfinder und der geheimnisvollen "Frau über den Dächern von Paris", die hier ebenso wie Friedrich von Straten eine Schlüsselrolle inne hat sowie der legendäre Agent des Deuxième Bureau (eine Sektion des französischen Geheimdienstes) Alain Marais und Pierre Trebut, die im Verlaufe des Romans versuchen werden, aufzuklären, wer hinter dem Attentat steckt, dem zwei weitere Agenten des Deuxième Bureau auf brutale Weise zum Opfer fielen....

Vor dem Auge des Lesers lässt Benjamin Monferat sehr geschickt die Zeit der Exposition Universelle 1889 in Paris wieder aufleben, die als Machtdemonstration Frankreichs in einer Zeit 'gegenseitiger Belauerung' stattfand und zu einer Zeit zahlreicher industrieller Erfindungen und technischen Neuerungen, wo man sich suchte, gegenseitig zu überbieten. Die Anspannung dieses Zeitgeistes ist von der ersten bis zur letzten Seite nacherlebbar, was ich persönlich als fantastisch gelungen erachte.

Die zahlreichen Hauptprotagonisten sind sehr gut ausgeleuchtet, das Geflecht der Beziehungen untereinander, das Misstrauen gegenüber anderen Nationen sehr gekonnt dargestellt; der Autor wählt stilistisch relativ kurze Abschnitte: Es entsteht ein Personenwechsel und dadurch ein Perspektivwechsel in kurzer Abfolge, der dem Leser eine hohe Konzentration (durch die Personaldichte) abverlangt. Hierin liegt ein kleines Manko dieses ansonsten genialen Romans, der fiktiv angelegt ist, jedoch einem für heutige Begriffe realistischen Maßstab nicht entbehrt: Durch die sehr zahlreichen Hauptfiguren, die durch den Romanverlauf führen, ist der Leser gezwungen, eine hohe Konzentration aufzubringen; es ist vergleichsweise wie bei einem 15-fädigen Zopf, dessen lose Enden zum Romanende hin sich zwar finden, jedoch durch die sehr kurzen Perspektiv- und Personenwechsel etwas anstrengend nachzuverfolgen sind: Geduld und Ausdauer, besonders im ersten Drittel, sollte der Leser daher neben dem Interesse an der Historie schon mitbringen.
Letztendlich geht es auch um den Segen und den Fluch jeglicher menschlicher Erfindung, die sich durchaus, wie wir alle wissen und teils (mit)erleben mussten, auch gegen den Menschen richten kann, das 21. Jahrhundert im digitalen Zeitalter zeigt dies bestens auf....

Fazit:

Ein zeithistorischer Roman, ja eigentlich ein Schmöker, der an Umfang und Inhalt sowie sprachlicher Versiertheit und Virtuosität seinesgleichen sucht. Auch wenn ich mir hier und da ein wenig gewünscht hätte, dass 'wenig auch mehr' sein kann, gelingt es m.E. dem Autor, das Zeitgefühl dieser politisch unruhigen Zeit sehr gut widerzuspiegeln. Dafür und für die Romanidee sowie deren Umsetzung ein großes chapeau von meiner Seite!
Im Nachwort (das sehr berührt, besonders auf der letzten Seite) merkt der Autor an,"dass es ein ziemlich ekliges Gefühl sein kann, wenn die Geschichte einen einholt". Gemeint sind die Terroranschläge des IS im November 2015 in Paris, denen 130 Menschen zum Opfer gefallen sind: Hier ergibt dieser sehr lesenswerte Roman (mit Geduld und Ausdauer des Lesers) auch eine aktuelle, leider zeitlos gewordene politische Brisanz wieder, deren letzten vier Worten des Autors ich mich nur anschließen kann:
"Ihr-werdet-nicht-gewinnen". Mit einem großen Dank an den Autor und den Verlag vergebe ich 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.01.2017

Kreativ, mit tollen Salatrezept-Ideen und Dressings to go - TOPP!

Shaking Salad Low Carb
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"Shaking Salad" von Karin Stöttinger ist ein Low-Carb-Kochbuch mit Fotografien von Eisenhut & Mayer sowie Reportage-Fotografien von Silvia Wittmann, das im Brandstätter-Verlag, Wien, 2017 in handlichem ...

"Shaking Salad" von Karin Stöttinger ist ein Low-Carb-Kochbuch mit Fotografien von Eisenhut & Mayer sowie Reportage-Fotografien von Silvia Wittmann, das im Brandstätter-Verlag, Wien, 2017 in handlichem Format erschienen ist (152 Seiten Umfang). Das Cover in frischem 'Salatgrün' gehalten, die Autorin lacht sehr herzlich mit den kreierten geschichteten Salatideen ... - es wirkt sehr frisch, authentisch und positiv - was sich auch im Inhalt fortsetzt:

"Keep on shaking!" Low carb to go: Shaking Salads für alle Jahreszeiten und jede Gelegenheit. Rasch geschichtet, schnell geschüttelt, fertig sind die köstlich-knackigen Hingucker ob als Lunch im Büro, für ein Picknick im Park oder den Ausflug zum See".(Quelle: Buchrückentext)
Die sympathische Autorin verrät in der Einleitung, wie sie zum Schreiben dieses außergewöhnlichen Kochbuchs kam: Will man nicht auf leckeres Essen verzichten, ist kein Fan von Diäten oder Kalorienzählereien, mag jedoch Genuss und gute, gesunde Kost, die vitaminreich ist, bietet sich das Zubereiten aller möglichen Salatvarianten geradezu an:Die würzige Vielfalt und die Schlüsselrolle zu den leckeren Salatrezepten liegt in den Dressings, die in übersichtlich gestalteten und sehr gut zuzubereiteten Rezepten natürlich nicht fehlen. Karin Stöttinger regt hier auch die Kreativität nach eigenem Gusto an.
Der Clou dieses tollen Kochbuchs ist das Salat-Baukastensystem: Die Salate, die geschichtet bereits ein Augenschmaus darstellen (z.B. der Tafelspitzsalat) werden von Dressings in z.B. Schraubgläsern begleitet, die kurz vor dem Verzehr mit dem Salat gemüscht oder übergossen werden können; damit ist Frische und Genuss gewährleistet und das Zusammenfallen der Salatblätter entfällt vollkommen.
Ein Register, das in Rezeptideen von vegetarisch und vegan über Fisch, Fleisch, cheat meals bis zu süßen Salaten reicht, ermöglicht es im Buchanhang auf einen Blick, das gewünschte Salatrezept zu finden.
Ein rundum ernährungsbewusstes, gesundes und ausgewogenes spezielles Low Car-Kochbuch, das in keiner Küche fehlen sollte. Am besten gefällt mir, dass man diese knackigen Salate z.B. bei Ausflügen oder Radtouren sehr gut mitnehmen kann und sie kurz vor dem Aufessen erst mischen kann; auch als 'mitfahrender Mittagstisch' zum Mitnehmen zum Arbeitsplatz oder zur Uni sind die vielen tollen Salatrezepte bestens geeignet und werden Nachahmer finden ;) Die Fotografien tragen ihr Übriges dazu bei, sofort nachzuschauen, ob man die Zutaten für den Lieblingssalat auch wirklich zu Hause vorrätig hat ;)

Fazit:


"Gutes, vitaminreiches frisches Essen to go"; sehr gut beschrieben, leicht zuzubereiten (step by step) und kreativ sowie individuell abzuwandeln oder zu erweitern: Für Genuss- und GesundesserInnen die klare Empfehlung und volle Punktzahl von mir! 5*

Veröffentlicht am 12.01.2017

Spannender Krimi-/Thriller aus Schottland mit Mystery-Elementen

Der dunkle Ort der Seele
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Mein zweiter Oswald-Thriller:
Nach heftiger Ermittlungsarbeit, die zugegebenermaßen während der ersten Hälfte des Thrillers meist die Oberhand behält und den üblichen Problemen mit geistig minderbemittelten ...

Mein zweiter Oswald-Thriller:
Nach heftiger Ermittlungsarbeit, die zugegebenermaßen während der ersten Hälfte des Thrillers meist die Oberhand behält und den üblichen Problemen mit geistig minderbemittelten Vorgesetzten nimmt Spannung und auch Handlung in der 2. Hälfte doch sehr an Fahrt auf:
Im Grunde sind es zwei Kriminalfälle, die aufzuklären sind: Einer im Team des SCU, der sog. "Sitte" und der andere im absichtlich von Diguid in alle Winde verstreuten (und dennoch prächtig zusammenarbeitenden) Team von McLean: Einige junge Menschen fanden ihren Tod durch Erhängen - aber war es wirklich Selbstmord?
Um das herauszufinden: Selber lesen! Ich habe mich dank der stimmigen Plots und der Mystery-Elemente, die hier wiederum vorhanden sind, bestens unterhalten gefühlt und vergebe 4,5 Sterne sowie 94° an den schottischen Autor - die beiden nächsten Fälle von Tony McLean, den ich sehr menschlich und sehr sympathisch finde, stehen schon auf meiner Krimi- bzw. Thrillerliste!