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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2022

gute Informationen und Rezepte für jeden Geschmack

Weight Watchers - Diabetes Genussrezepte
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Dieses Rezeptbuch hat mir gut gefallen. Denn ich habe selber Diabetes und daher fand ich es sehr gut, welche Tipps und Informationen hier zusätzlich zu den Rezepten gegeben wurden. Besonders, wenn man ...

Dieses Rezeptbuch hat mir gut gefallen. Denn ich habe selber Diabetes und daher fand ich es sehr gut, welche Tipps und Informationen hier zusätzlich zu den Rezepten gegeben wurden. Besonders, wenn man die Diagnose gerade erst bekommen hat. Denn hier bekommt man Hinweise zu einem angepassten und gesünderen Lebesstil. Es ist alles sehr gut dargestellt und jeder kann diese klaren Informationen verstehen und anwenden. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und für jede Mahlzeit am Tag ist etwas dabei. Die Rezepte enthalten Zutatenliste, Zubereitungszeit, Garzeit, Nährwerte und natürlich eine detailreiche Zubereitungsanleitung. Und natürlich ein schönes Foto, so das man sich das Gericht auch bildlich vorstellen kann. Ich fand es war eine sehr ausgewogene Auswahl und vor allen Dingen natürlich auf die Diabetes abgestimmt. Ich denke, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und es sind Rezepte, deren Zutaten man auch normalerweise im Haus hat und man muss keine exotischen Zutaten einkaufen. Mir hat das Auswählen der Rezepte schon großen Spaß gemacht und es hat uns gut geschmeckt. Es waren gut anwendbare und nützliche Rezepte für jeden Tag und für die ganze Familie.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Schnapsidee

Die Kommissarin und der Metzger - Schrot und Korn
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In diesem Regionalkrimi lernen wir die Kommissarin Tanja Terholte kennen. Sie ist aber nicht nur Kommissarin, sondern sie unterhält auch zusammen mit ihrem Bruder Rudi und ihrer Mutter einen kleinen Hof ...

In diesem Regionalkrimi lernen wir die Kommissarin Tanja Terholte kennen. Sie ist aber nicht nur Kommissarin, sondern sie unterhält auch zusammen mit ihrem Bruder Rudi und ihrer Mutter einen kleinen Hof mit Wagyu-Rindern. Außerdem tüfftelt sie in ihrer Freizeit zusammen mit ihrem Nachbarn Vossenkuhl an der Produktion von Schnaps, was allerdings bisher eher nicht so ganz gelungen ist. Jetzt allerdings wird sie von einem interessanten und eigentlich zufälligen Leichenfund in Beschlag genommen. Dieser Krimi ist schon sehr speziell und obwohl es spannend ist, habe ich mich beim Lesen auch oft amüsiert. Denn die Personen sind alle irgendwie besonders und haben ihre Eigenheiten. Sei es der Metzger, der so nebenbei mal als Professor einspringt und Leichen begutachtet oder der leicht verschrobene Aliensucher. Aber sie waren mir alle irgendwie total sympathisch, denn sie kommen ziemlich authentisch rüber. Es gibt im Leben eben viele verschiedene Charaktere und das Leben ist oft voller Überraschungen. Und davon erleben wir hier auch genug. Denn die Ermittlungen sind wohl doch nicht so einfach wie gedacht und auch die anfänglichen Nebenschauplätze gewinnen an größerer Bedeutung. Es macht jedenfalls Spaß den abwechslungsreichen Ereignissen zu folgen. Die Protagonisten sind hier immer im Einsatz und es wird eben privates mit dem dienstlichen verknüpft. Obwohl Rudies Einsatz schon grenzwertig ist. Denn das würde wohl in der Realität nicht durchgehen. Aber hier finde ich es sehr amüsant und das ist für mich bei solch einem "Landkrimi" auch sehr wichtig. Denn hier können die seltsamen Zufälle und die Ideen der Leute richtig gut umgesetzt werden. Der Text lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man lernt interessante Menschen kennen und kann einen mysteriösen Fall lösen. Und das ganze in einer ländlichen, aber nicht immer idyllischen Umgebenung. Mir hat dieser Fall in dem kleinen Dorf mit den ganzen Verstrickungen und Gaunereien sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.10.2022

ein Regionalkrimi mit Musik

Sein letzter Witz
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In diesem Regionalkrimi lernen wir nicht nur einige Orte in Bochum und Umgebung kennen, sondern auch den selbsternannten Privatdetektiv Mike Müller. Ich habe ihn sofort gemocht, denn alleine seinen Gedankengängen ...

In diesem Regionalkrimi lernen wir nicht nur einige Orte in Bochum und Umgebung kennen, sondern auch den selbsternannten Privatdetektiv Mike Müller. Ich habe ihn sofort gemocht, denn alleine seinen Gedankengängen zu folgen, hat mir Spaß gemacht. Aber er ist eben ein sehr authentisch dargestellter Mann und so erlebt man nicht nur einen cleveren Privatdetektiv, sondern auch einen Mann mit Zweifeln und manchmal chaotischen Gedankengängen. Das hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel werden immer aus der Sicht von den verschiedenen Protagonisten erzählt. Der Titel beinhaltet dann den Namen des Ich-Erzählers. Ich finde das sehr interessant, denn so kann man viele Handlungen besser nachvollziehen, denn man erlebt ja die Gedankgengänge mit. Das kann manchmal sehr amüsant sein, wie ich festgestellt habe. Aber der zu lösende Fall ist alles andere als amüsant, denn es geht um einen Mord mit brutalen Verstümmelungen. Und das ist nicht Lustig. Auf den ersten Blick scheint der Täter für die Ermittler der Polizei schon festzustehen. Zum Glück gibt es aber die coole Anwältin, die unseren Privatdetektiv Mike mit der Aufklärung des Mordes beauftragt oder zumindest ihren Klienten zu entlasten. Und wie es der Zufall so will, kennen sich die Protagonisten alle schon lange Zeit und daher klappt es mit der Zusammenarbeit meist gut. Aber nicht nur der aktuelle Fall beschäftigt den Leser, denn man wird ja auch in die Privatleben der Protagonisten eingeführt. Auch wenn sich da natürlich oft privates mit dem beruflichen vermischt. Aber genau diese Mischung macht es auch aus. Es treffen verschiedene Charaktere mit den unterschiedlichsten Berufen und Ambitionen aufeinandert. Sie kennen einander und haben so ihre Netzwerke aufgebaut. Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich. Es wird alles sehr detailreich erzählt und so kann man sich alles gut vorstellen. Ich war überrascht, was im Laufe der Handlung auch alles so ans Licht kommt. Von wegen ein klarer Mord...aber alles passt gut zueinander und das Ende hat mich überzeugt. Es ist kein blutrünstiger Krimi, sondern man erlebt eine sehr authentische Realität mit fast normalen Menschen. Das macht es auch so glaubwürdig. Die menschlichen Abgründe gibt es hier sicher, aber es werden keine außergewöhnlichen Superhelden dargestellt, sondern man kann sich mit den Menschen identifizieren. Die bösen Personen kommen genauso vor wie die netten Leute von Nebenan. Es hat mir jedenfalls Spaß gemacht die Protagonisten zu verfolgen. Und gerade die lebensnahen Schilderungen machen das ganze Buch so lesenswert. Der Text lässt sich gut und flüssig lesen. Interessant ist natürlich die Playlist am Ende des Buches und die fixe Idee von Mike, alles mit Liedern zu verbinden. Das ist mal was ganz anderes und vielleicht lernt besonders der jüngere Leser ja auch mal neue Lieder kennen. Ich kenne die vorgestellten Lieder jedenfalls und habe die Playlist als Anregung genommen und mir die alten Lieder nochmals mit Begeisterung angehört.

Ich hatte jedenfalls eine schöne und spannende Lesezeit mit diesem Buch und kann es mit guten Gewissen weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.10.2022

ein wirklich verwirrender Fall

Die Spur der Luchse
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Dieser Fall ist ja nun wirklich sehr verwirrend und verzwickt. Es passiert sehr viel und man verliert echt zwischendurch den Überblick. Und so ergeht es auch den Ermittlern. Und da es so schwierig ist, ...

Dieser Fall ist ja nun wirklich sehr verwirrend und verzwickt. Es passiert sehr viel und man verliert echt zwischendurch den Überblick. Und so ergeht es auch den Ermittlern. Und da es so schwierig ist, hat Ingrid es geschafft, die ganze Truppe wieder zu vereinen und gemeinsam ermitteln sie in diesem umfangreichen Fall. Mir hat es sehr gut gefallen, dass Ingrid Stina wieder an Bord geholt hat. Auch wenn Stina darüber nicht begeistert war. Aber man merkt doch im Verlauf der Ereignisse, dass Stina und auch die anderen bekannten Protagonisten sich doch über das Wiedersehen freuen. Auch wenn sie es nicht so offen zeigen, aber sie haben ja eh nie viel über Gefühle geredet. Sehr interessant waren die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die man auch nicht direkt in einen Zusammenhang bringen konnte. Es passieren unglaubliche Dinge, aber auch unsere Ermittler können das nicht sofort richtig einordnen. Das Buch zeigt wieder sehr grausame Ereignisse auf und das ist sicher nicht für jeden Leser einfach zu ertragen. Aber für mich sind noch eher die Szenen schwierig zu lesen, in denen die Verletzungen, egal welcher Art, an den Protagonisten geschildert werden. Der Zustand von Ingrid wird immer so realistisch dargestellt, dass man automatisch mitleidet und es kaum lesen kann. Man kennt die Personen ja jetzt schon lange und daher leidet man eher mit ihnen als mit den unbekannten Opfern in dem Buch. Die dargestellten Charaktere sind wie immer sehr interessant und abwechslungsreich. Man lernt wieder alle Facetten des menschlichen Lebens kennen und die sind hier meist nicht sehr positiv. Man wird förmlich in die Handlungen hineingezogen und durch die sehr aktuellen Themen ist auch der Spannungsbogen sehr hoch. Ich fand das ganze Buch sehr interessant und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Es ist auch ein sehr emotionales Buch und besonders die kursiv geschriebenen Teile des Buches nehmen einen beim Lesen mental sehr mit. Man fühlt regelrecht die Verzweiflung in dem Text. Man kann den Gefühlen des Verfassers nicht entkommen. Und dann wird erst gegen Ende des Buches alles etwas klarer und man bekommt die Zusammenhänge mit. Das Ende ist sehr gut gemacht und hat mich total überrascht. Aber es war schlüssig und hat mich zufrieden zurückgelassen. Da man ja auch immer an den privaten Lebenswegen der Protagonisten Anteil nimmt, war es ein guter Abschluß, am Ende des Buches über jeden unserer Protagnoisten einen kleinen Abschnitt zu haben. Hier wurde dann der aktuelle Lebensstatus dargestellt. Eine sehr gute Idee und es gab dem Buch einen besonderen Abschluß. Mir hat es gut gefallen. Erst der wirklich spektakuläre Fall mit seinem überraschendem Ende und dann ein ruhiger Ausklang mit Sicht auf unsere Protagonisten. Hoffentlich ist dieses Buch nicht der letzte Band der Reihe, denn ich möchte auch weiterhin die Protagonisten beim Lösen von Fällen begleiten. Ich kann dieses spannenden Krimi wieder voll und ganz weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 25.10.2022

eiskalte Spannung

The Dark
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Dieses Buch bringt wirklich eiskalte Spannung ins Lesezimmer. Erstmal ist es von Natur aus dort in der Antarktis schon sehr kalt. Die Temperaturangaben haben mich nur beim Lesen schon zum Frieren gebracht. ...

Dieses Buch bringt wirklich eiskalte Spannung ins Lesezimmer. Erstmal ist es von Natur aus dort in der Antarktis schon sehr kalt. Die Temperaturangaben haben mich nur beim Lesen schon zum Frieren gebracht. Aber eigentlich sind sie unvorstellbar für mich. Alleine die Schilderungen der Auswirkungen dieser Kälte und wie unsere Protagonisten gekleidet sein müssen, sind so detailreich, dass man sich wirklich alles fast zu gut vorstellen kann. Gut, dass man beim Lesen dann im warmen Zimmer sitzt. Aber nicht nur die reine Temperatur ist eisig, auch die Umstände in dieser Dunkelheit während des Winters sind echt heftig. Das Zusammenleben der Menschen in dieser Einsamkeit und der Enge der Station ist schon nicht einfach. Eigentlich sollten nur gefestigte Menschen unter diesen Bedingungen dort leben. Aber es zeigt sich, das nicht alle bei ihren Bewerbungsgesprächen ehrlich waren und so ihre eigenen Gründe für einen "Rückzug" in die Einsamkeit der Forschungsstation haben. Die Protagonisten sind schon alle sehr speziell, aber eigentlich klar, denn nicht jeder hat die Voraussetzungen hier zu leben und zu arbeiten. Es sind Wissenschaftler, Techniker oder auch Ärzte und sie alle haben eine sehr bestimmte Aufgabe übernommen. Ich fand es interessant, wer eigentlich alles dorthin kommt.
Man lernt die Leute sehr gut kennen und im Laufe der Zeit wirkt die Einsamkeit doch auf die Psyche der Menschen. Und es geschehen unvorstellbare Dinge. Ich fand die Ereignisse sehr gut nachvollziehbar. Und die Leute waren mir eigentlich auch sehr sympathisch. Die Geschichte wird ja aus Sicht der Notärztin Kate erzählt. Sie war mir eigentlich sehr sympathisch und ihre Vergangenheit hat mich schon berührt. Allerdings konnte ich nicht immer mit ihren Handlungen überein kommen. Aber wer weiß, wie man selber in solchen Ausnahmesituationen reagiert hat. Es ist teilweise richtig unheimlich, wie sich die Konflikte unter den Menschen äußern. Man wird tief ins Geschehen gezogen und man rätselt mit. Vertrauen ist hier eigentlich sehr wichtig und genau dieses Gefühl wird zerstört. Wem kann man noch trauen? Man liest diese sehr authentischen Handlungen und hinterfragt dann sofort die Beweggründe der Protagonisten. Es ist wirklich ein sehr spannender und fesselnder Thriller. Die isolierte Umgebung verstärkt die Handlungen noch und macht es noch interessanter. Ich hatte jedenfalls eine sehr spannende Lesezeit. Zu erwähnen ist noch das Cover. Denn ich liebe Cover, auf denen man bestimmte Elemente "erfühlen" kann. Hier durfte man die Schneeflocken ertasten. Ich kann das Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Wer allerdings unter Platzangst leidet, sollte vorsichtig rangehen. Denn hier ist man wirklich "eingeschlossen" und man kann nicht von dort weg. Für manche Menschen eine schlimme Vorstellung. Aber es gab dem ganzen Thriller auch das gewisse Etwas. Also, traut euch in die Antarktis.

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