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Veröffentlicht am 13.08.2021

Ausführung nicht so gut wie die Idee

Backstage in Seattle
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Der Schreibstil:
Für mich war der Schreibstil so ziemlich das größte Manko dieses Buches. Die Autorin hat es einfach nicht geschafft, die eigentlich potentiell spannende Liebesgeschichte so rüberzubringen, ...

Der Schreibstil:
Für mich war der Schreibstil so ziemlich das größte Manko dieses Buches. Die Autorin hat es einfach nicht geschafft, die eigentlich potentiell spannende Liebesgeschichte so rüberzubringen, wie man sie schon anderswo gelesen hat. Es kam kein richtiger Lesefluss auf, weil das viele Hin und Her einfach Längen mit sich brachte, die Charakterbeschreibungen blieben oberflächlich und man fühlte sich die ganze Zeit wie ein entfernter Beobachter, der hilflos zusehen musste, wie super viel Potential verschenkt wurde. Das fand ich super schade. Vor allem, weil alles andere so detailliert beschrieben wurde.

Meine Meinung:
Der Anfang der Geschichte war gleich etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Anfangsszene ist schon etwas sehr weit hergeholt und hat mich gleich wieder darüber nachdenken lassen, wie eine Beziehung zwischen diesen beiden Figuren jemals gleichberechtigt enden soll.
Eliza ist da einfach das perfekte „Opfer“. Sie ist recht aufgeweckt und schlau, gleichzeitig aber auch (oft damit einhergehend) zurückhaltend und schüchtern. Alles, was passiert, geht irgendwo von Finn aus, der sie dazu motiviert, über ihre Grenzen hinauszugehen und sie somit geradezu aufweckt. Allerdings passiert dies nicht unbedingt immer zu ihrem besten. So zog sich für mich diese Ahnung aus der Anfangsszene durch die ganze Geschichte.
Finn ist eben ein typischer Rockstar: sexy, aber auch humorvoll, selbstbewusst, mit einem tieferliegenden Knacks UND noch dazu sehr besitzergreifend. Zwar gab es einige schöne Szenen, in denen der Austausch zwischen denen zum Schmunzeln meinerseits geführt hat und es entsteht so definitiv auch Dynamik, aber es war immer hart an der Grenze, was den Respekt ihr gegenüber betrifft. Mittlerweile bin ich da aber auch sehr sensibel. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird, nur weil er der Mann und sie die Frau ist. Auch, wenn Eliza sich dahingehend entwickelt und irgendwann anfängt, teilweise für sich einzustehen, so sind die Situationen, in denen es grenzüberschreitend wird, einfach zu zahlreich für mich gewesen. Das rechtfertigt dann auch nicht Finns Hintergrund, der hier schon als Tiefe angedeutet und wahrscheinlich im nächsten Band weiter ausgeführt wird.

Für die Geschichte und den Spannungsfaktor ist es natürlich toll. Dieses Hin und Her (obwohl es mir manchmal schon zu viel war), die Unsicherheiten, seine Allüren. Fast so, wie man es von Rockstargeschichten kennt, wenn da nicht auch Schwächen in der Charakterbeschreibung gewesen wären… Die Figuren wirkten auf mich einfach nicht richtig ausgearbeitet. Sowohl Eliza als auch Finn benahmen sich selten ihrem Alter entsprechend. Stattdessen habe ich über ihre plötzlichen Sinneswandel und komischen Einfälle nur den Kopf schütteln können. Vieles kam für mich aus dem Nichts und hat nicht richtig Sinn gemacht. Das unterstützte nur meinen Eindruck davon, dass die Charaktere auch nicht wirklich ausgearbeitet waren. Die Beschreibungen blieben oberflächlich und dadurch, dass man nicht nachvollziehen konnte, was in ihnen vorgeht, handelten sie für mich oft zu abrupt und teilweise sogar gefühlslos. Irgendwann muss man doch auch mal darüber nachdenken, was das für den anderen bedeutet, was man da gerade macht. Oder nicht?

Bei den Nebenfiguren ist es der Autorin besser gelungen, uns ihre Charaktere greifbar zu machen. Ich mochte Alison und Finn’s Brüder total gerne, weil sie einfach sympathisch und echt rüberkamen. Sie waren ein wenig die Stütze, die es brauchte, um Eliza und Finn nicht komplett in ihrem Gefühlswirrwarr untergehen zu lassen.

Die Geschichte an sich fand ich schon spannend. Immerhin ist es Rockstar-Romance, Finn eigentlich super interessant und es gab definitiv genug Drama. Für meinen Geschmack allerdings schon zu viel. Ich fand die Dicke des Buches beim ersten Blick schon ungewöhnlich für einen Liebesroman. Aber nun gut, wenn die Seiten gut beschrieben sind, dann freut man sich ja eigentlich über mehr Seiten. Hier ist es allerdings so, dass viele Szenen hätten abgekürzt oder auch gestrichen werden können. Dadurch hätte die Geschichte mehr Struktur bekommen und man wäre als Leser mehr auf die wirklich relevanten Stellen des Buches gelenkt worden. Das hätte sicherlich auch die Emotionen ganz anders rübergebracht.

Das Ende ist nun passend zur Geschichte nicht minder dramatisch: es endet mit einem Cliffhanger. Ob das nun für diese Geschichte mit der Länge hat sein müssen, weiß ich nicht. Es fehlt definitiv noch einiges, das sehr wahrscheinlich für Band 2 vorgesehen ist. Ich werde ihn wahrscheinlich nicht lesen.

Fazit:
Für mich wirkte die Geschichte an vielen Stellen noch nicht richtig ausgefeilt. Es gab einige Längen, die Charaktere waren zwischendurch etwas anstrengend und es war mir etwas zu viel Drama. Natürlich gibt es aber auch Momente, in denen die Rockstar-Romance-Vibes so richtig aufkommen. Irgendwo ist es also auch wieder spannend und fesseln und Eliza und Finn ergeben einfach ein explosives Paar.

3 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Diesmal fühlte ich mich wirklich verwoben in den Weben

Stolen 2: Verwoben in Verrat
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Zur Info: Dies ist der zweite Band einer Trilogie. Bitte erst Band 1 lesen, sonst ergibt es wenig Sinn.

Klappentext:
Wenn der Junge, der deine Seele gestohlen hat, die Macht bekommt, auch dein Herz zu ...

Zur Info: Dies ist der zweite Band einer Trilogie. Bitte erst Band 1 lesen, sonst ergibt es wenig Sinn.

Klappentext:
Wenn der Junge, der deine Seele gestohlen hat, die Macht bekommt, auch dein Herz zu stehlen, dann kann das nur Ärger bedeuten. So wie bei Abby Woods. Seit Bastian Tremblay ihre Liebe für ihn verraten hat, indem er ihr einen Teil ihrer Seele stahl, erkennt sie sich selbst kaum wieder. Sie entdeckt eine neu erwachende Kraft in sich und kämpft mit ihren widerstreitenden Gefühlen. Und Bastians draufgängerischer Bruder Tristan ist ihr dabei keine Hilfe, denn seine tröstliche Nähe fühlt sich nicht so verkehrt an, wie sie es sollte. Als dann noch ein Ring ins Spiel kommt, der Liebe wecken und Hass schüren kann, muss Abby erkennen: Einem Tremblay traut man nicht.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin war genauso wie in Band 1 flüssig und locker lesbar. Vielleicht hat mir ein ganz klein wenig der Leserzug gefehlt. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch fesselnder gewesen wäre. Aber ansonsten kann ich mich echt nicht beschweren. Gerade im Hinblick darauf, dass die Geschichte teilweise von einer Problematik handelt, die nicht leicht beschreibbar und nicht gut fassbar ist, hat die Autorin das super hingekriegt.

Meine Meinung:
Der Einstieg in diesen zweiten Band ist mir sehr gut gelungen, weil es nahtlos weitergeht. Und das ziemlich heftig. Am Ende des ersten Bandes ist ja eine Art Cliffhanger entstanden, der deutliche Auswirkungen auf Abby hat. In Band 1 war sie das taffe, etwas hilflose Mädchen, das in eine vollkommen neue Welt gestolpert ist. In diesem Band geht es in erster Linie um ihre Gefühle. Ich habe hier glaube ich erstmals so richtig verstanden, was es mit den Weben auf sich hat und wie sie sich bzw. ihr Verlust auf die Personen auswirken. Das liegt vor allem daran, dass Abby selbst es ist, die sich nun damit auseinandersetzen muss. Ihr wurden Gefühle gestohlen und man ist als Leser ein klein wenig irritiert, weil man nicht weiß, welchen ihrer Gefühle und Gedanken man trauen darf. Abby kommentiert diese zwar und ist sich auch bewusst, dass etwas nicht stimmt, aber dennoch wird sie für uns Leser leicht unzuverlässig. Das klingt jetzt ziemlich negativ, ist es aber auf gar keinen Fall. Ich fand es vielmehr interessant und abwechslungsreich und super passend für die Thematik, weil man so viel tiefer hineinfindet. Zudem fügt es sich auch in die Dynamik um das Liebesdreieck in dieser Geschichte ein. Da fand ich es echt gut gemacht, wie sich die fehlenden Gefühle von anderen zu Nutzen gemacht werden und auch, dass bei Abby genug Zweifel aufkommen. In Bezug auf ihre Gefühle ist sie definitiv nicht naiv.

So, eine Dreiecksgeschichte ist ja immer so eine Sache für mich. Grundsätzlich bin ich eigentlich kein Fan davon, weil ich der Meinung bin, dass man sich irgendwann einfach entscheiden muss (und das möglichst nicht nach drei Jahren, in denen man beide bei Laune hält). Hier ist es tatsächlich alles noch im Rahmen gehalten. Abby ist sich ihrer Gefühle, mal abgesehen von äußeren Umständen, relativ sicher, sie wird aber oft durch Punkte im Handlungsverlauf von ihren Gedanken abgebracht. Das hat einfach Dynamik und Spannung in die Handlung gebracht. Im Hinterkopf wusste man immer, wer es eigentlich am Ende werden wird.
Was ich vielleicht nicht ganz so cool fand, war, dass Abby sich hinsichtlich anderer Dinge nicht ganz so klar verhält. Sie macht letzten Endes dann auch noch einen Fehler, den sie schon einmal gemacht hat. Das zeugt für mich nicht unbedingt für eine Entwicklung, auch wenn ich das vorher positiv beurteilt hätte. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass Abby das Vertrauen, das man eigentlich die ganze Geschichte über gegenüber den Tremblay-Brüdern spürt, nicht zwischendurch vergisst.

Männlicher Hauptprotagonist dieses Bandes ist wohl Tristan. Abby ist eigentlich durchweg mit ihm unterwegs und man erfährt viel Neues über ihn. Zudem ist er in viele handlungsbeeinflussende Ereignisse verwickelt. Das fand ich gut gemacht, weil er in Band 1 doch leicht typisiert wurde a la hübscher Aufreißer usw. In diesem Band beweist er uns jedoch, dass da noch mehr in ihm steckt. Richtige Emotionen und auch die ein oder andere Eigenschaft, die überrascht und die Handlung nochmal ordentlich durcheinanderbringt. Am Ende ist die Dreiecksgeschichte so zum ersten Mal von allen drei Seiten mit starken Gefühlen angefüllt.

Bastian macht sich in diesem Band etwas rar. Im Großen und Ganzen hat er aber weiterhin so gehandelt, wie ich ihn in Band eins kennengelernt habe. Interessant fand ich in Bezug auf ihn, dass man mehr über seine Vergangenheit mit seiner Ex-Freundin herausfindet und auch er sich mehr mit den unterschiedlichen Weben und deren Auswirkungen auseinandersetzt. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei ihm letzten Endes nicht mehr so genau wusste, wo seine Prioritäten liegen.

Den Handlungsverlauf fand ich generell sehr spannend. Die drei sind wirklich die ganze Zeit unterwegs und beschäftigt, stoßen auf Nebenprotagonisten, die in Band 1 schon angekündigt wurden und müssen immer sehr schnell handeln, weil ihnen der „Bösewicht“ immer dicht auf den Fersen ist. Zudem gibt es auch ein paar Sachen, die neu sind und die alles nochmal gehörig umwerfen. Zusammen mit der Thematik um die Weben, gab es eigentlich durchweg etwas zu Rätseln.
Das Ende hingegen hat mich etwas enttäuscht. Wie schon angedeutet, weil Abby sich wiederholt und man als Leser nicht so recht versteht, warum sie es tut. Das wurde mir da in der Erklärung zu einfach gehalten. Man möchte aber natürlich dennoch wissen, wie es weitergeht, denn man wird wieder ziemlich stehen gelassen.

Fazit:
Sehr solider zweiter Band, der super interessant die Weben nochmal viel tiefer bearbeitet. Zudem wird die Dreiecksliebesgeschichte ausgebaut und der Schreibstil zieht wieder schön an. Das Ende hat mich etwas enttäuscht, auch wenn es definitiv zu Band 3 hinzieht.

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 08.07.2021

Kann leider nicht mit dem ersten Band mithalten

Back To Us
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Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer super schön. Ich finde, dass sie sehr gut darin ist, die richtigen Worte für schwierige Situationen zu finden und da sehr einfühlsam vorgeht. Zudem ...

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer super schön. Ich finde, dass sie sehr gut darin ist, die richtigen Worte für schwierige Situationen zu finden und da sehr einfühlsam vorgeht. Zudem ist er schön fließend und gefühlvoll. Ich habe die Geschichte hinsichtlich des Schreibstils auf jeden Fall sehr gerne gelesen.

Liebe Lilas,
ich liebe die mit all meinen Tentakeln.

BACK TO US – MORGANE MONCOMBLE – VOR DER GESCHICHTE
Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit kleinen Briefchen, die zuckersüß die Freundschaft zweier Kinder beschreibt. Daraufhin folgt ein Prolog, der die ganze folgende Geschichte dahingehend einleitet, als dass die Vorlage für den Handlungsverlauf an einem K-Drama orientiert ist. Ehrlich gesagt habe ich noch nie einen Manga gelesen, noch eine K-Drama-Serie geguckt. Für mich ist es also etwas ganz Neues, von dem ich auch keine Ahnung habe. Es wurde jedoch deutlich, dass damit in diesem Falle die Handlungsmomente, des geradezu fantastisch wirkenden Aufeinandertreffens der Protagonisten, viel Dramatik und eines Happy Ends zum Schluss gemeint sind. Gleichzeitig hieß es aber auch, dass gerade die damit einhergehenden Klischees nicht so ablaufen würden, wie man es kennen würde und geradezu parodisiert würden. Inwieweit letzteres der Fall ist, kann ich nicht genau sagen. Beide Protagonisten kennen jedoch K-Dramen und vergleichen ihre Situation immer wieder damit. Dann heißt es beispielsweise: „wären wir in einem K-Drama, würde es nun so ablaufen“. Für mich war es ein nettes, zusätzliches Motiv, allerdings nicht mehr. Die Geschichte hat den Bezug nicht unbedingt gebracht, es wurde aber zumindest durchweg durchgezogen und die Protagonisten hatten sogar eine konkrete Beziehung zu der Thematik.

So, nun zu den Protagonisten, mit denen alles anfängt. Fleur, bzw. im Großteil des Buches Lilas genannt (was übrigens Flieder auf französisch heißt), war von Anfang an nicht unbedingt meine Lieblingsperson. Erst einmal ist sie anfangs vollkommen antriebslos und weiß nichts mit ihrem Leben anzufangen. Das ist nicht so ganz meins muss ich sagen. Es wird dann nach und nach besser. Sie bekommt eine Aufgabe und hat mit Aaron auch ein Ziel für die nächsten Tage und Monate sozusagen. Dennoch war sie nicht ganz meins. Mir fehlte einfach der Sympathiewert. Ich kann nicht genau beschreiben, warum ich mit ihr nicht warm wurde, allerdings könnte es mit daran liegen, dass sie Aaron oft den Weg ebnet und generell so viel an andere und anderes denkt, dass ihr eigener Charakter nicht besonders gut zur Geltung kommt. Versteht mich nicht falsch, man kann sie durchaus für ihre Nettigkeit schätzen lernen, aber mir fehlte eben der Charakterzug, der sie für mich interessant und spannend gemacht hätte.

Aaron ist da etwas anders. Bei ihm weiß man gar nicht, woran man ist. Im Gegensatz zu Lilas entwickelt er sich während der Geschichte sehr stark und auch sehr schnell weiter. Er hat Ängste, zeigt Gefühle, hat Probleme und verdrängt diese, bzw. geht sie an. Seine Leidenschaft zeigt sich in seiner Arbeit und seiner Liebe zu Lilas.
Seine Vergesslichkeit bildet zudem ein großes Mysterium der Geschichte, dass mich nicht nur hat rätseln lassen, sondern viele Gefühle erzeugt hat. Man leidet mit Aaron, aber auch mit Lilas, und man hofft, dass es nichts Schlimmes ist. Morgane Moncomble hat sich da einfach wieder eine komplexe Thematik rausgesucht, mit der sich wunderbar arbeitet und die bis zuletzt die Spannung aufrecht erhält, weil sich nicht vorausahnen lässt, wohin der Weg führt.
Aaron hatte dazu etwas sehr sensibles an sich, was auf den Leser unheimlich einnehmend wirkt. An keiner Stelle habe ich gedacht: „Was für ein Arsch“. Vielmehr wollte man dahinterkommen, was mit ihm los ist. Und das passiert auch nach und nach – durch kleinste Kleinigkeiten, die er durchblicken lässt. Das fand ich super gemacht, weil seine Person somit nicht nur lange ein Geheimnis bleibt, sondern auch, weil dadurch noch deutlicher wurde, wie sehr Aarons Persönlichkeit von den vorangegangenen Geschehnissen geschädigt wurde und wie viel Vertrauensarbeit und letztlich auch Aufklärung er nötig hat.
Besonders eindrücklich war an ihm einfach seine eigene Auffassung und Auseinandersetzung mit seiner Vergesslichkeit. Einen Menschen so verwirrt, ängstlich und teilweise völlig panisch wegen etwas völlig Unbekannten zu sehen und zu spüren, macht etwas mit einem und hat mir definitiv das ein oder andere Mal eine Gänsehaut beschert.

Zusammen ergeben die beiden ein sehr zartes Paar, zwischen dem eigentlich durchweg etwas steht. Ich bin ja nicht so der Fan von Geschichten, in denen etwas Unausgesprochenes zu lange im Raum steht, wodurch dann letztlich Probleme und Missverständnisse entstehen, die längst hätten aus der Welt geräumt werden können. Hier kam das ein wenig durch, sodass ich stückweise genervt war, gleichzeitig sind die Umstände hier etwas andere. Das erste Geheimnis wird relativ früh, aber dennoch zu spät aufgelöst, um jegliche Probleme zu vermeiden Es ist aber so, dass die Gründe, weshalb es nicht möglich es, es früher zu sagen, diesmal nicht vom Können, sondern vielmehr von Unwissen abhängen. Ich konnte es Lilas also verzeichnen.
Das zweite Geheimnis ist dann der Kernpunkt der Geschichte und wird aus verständlichen Gründen zunächst vor Aaron zurückgehalten. So entstand hier ein Spannungsgefüge, dass aus Nichtsagen, Verlieben und Nichtsagen-Können besteht, das einen ziemlich mitzieht.

Lilas… Du könntest mein Herz in tausend kleine Stücke zerbrechen, ich würde sie immer wieder aufheben und in deine Hände legen.

BACK TO US – MORGANE MONCOMBLE – POS 5340
Dennoch war die Geschichte für mich keine, die sich ohne Probleme einfach so durchlesen ließ. Es gab durchaus Längen, weil man dann doch etwas zu lang auf den nächsten Schritt warten musste.
Für mich war es zudem einfach nicht dieses emotionsgeladene Auf und Ab, diese Spannung, die ich von „Bad at Love“ kenne. Es gab zwar viel Hintergrund und die Auflösung hat es in sich, allerdings fehlte mir einfach das gewisse Etwas. Der Teil sozusagen, der alles durchaus gelungenen Elemente zusammenfügt und es trotzdem spannend hält.

Fazit:
Die Thematik fand ich super. Es gab super viel Emotionspotential, es war neu, interessant und komplex. Lilas war nicht so meins, dafür mochte ich Aaron und seine Entwicklung um so mehr. Für mich war er der Kern der Geschichte. Ebenso mochte ich es, dass der Handlungsverlauf schön auf die Auflösung am Ende hinausläuft und diese es dann auch in sich hat. Hier kommen definitiv viele Emotionen hervor und die beiden als Paar müssen beweisen, wie nah sie sich stehen.
Mir hat zwischendurch allerdings etwas die Spannung gefehlt. Es hat einfach manchmal ziemlich lange gedauert, bis die beiden einen nächsten Schritt wagten.

Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.07.2021

Manches Mal muss es gar nicht so innovativ sein

Only Us – Unwiderstehlich
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Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin fand ich super lässig. Locker, flockig und schnelllesig. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und konnte mich schnell in die Geschichte einfühlen. Zudem hat der Schreibstil ...

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin fand ich super lässig. Locker, flockig und schnelllesig. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und konnte mich schnell in die Geschichte einfühlen. Zudem hat der Schreibstil für mich wesentlich dazu beigetragen, dass ich trotz der wenigen Dramatik im Buch und der eigentlich altbekannten Idee, nicht aufhören konnte, zu lesen. Es war einfach ein total schöner Lesefluss.

Meine Meinung:
In die Geschichte hineinzufinden, fiel mir super leicht. Frannie wird sehr sympathisch beschrieben und beweist dies auch innerhalb ihrer Perspektiverzählung. Durch die ziemlich stereotypische Beschreibung der beiden Hauptprotagonisten (Frannie ist die behütete, aber eigenständige junge Nanny, Mack der liebevolle, aber manchmal etwas überforderte Daddy, der sich eigentlich wieder nach erwachsener Liebe sehnt, dies aber nicht an erste Stelle stellt) weiß man gleich, woran man ist, was so ungefähr kommt und worauf man sich freuen kann. Das fand ich an diesem Buch tatsächlich sehr schön. Die Momente, die spannend werden konnten, weil sie eben individuell gestaltet werden können, waren sehr individuell gestaltet und haben mich einfach gut unterhalten.

Jetzt aber vielleicht erst einmal zu den einzelnen Protagonisten.
Da ist zunächst Frannie, die Hauptprotagonistin, die sich als Tochter des Hotelbesitzers und Kollegin ihrer Mutter und ihrer Schwestern perfekt in die familiäre Atmosphäre des ganzen Buches eingliedert. An ihr mochte ich sehr, dass sie von vorneherein sehr verantwortungsvoll ist, obwohl sie im Prinzip nicht viel Verantwortung tragen müsste. Sie weiß Situationen einzuschätzen und bringt trotzdem eine Lockerheit mit, die der Geschichte so manche witzige, aber auch wunderschöne, weil kreative Szene beschert. Gerade im Umgang mit den Kindern zeigt sie, dass der Umgang mit Kindern eben auch eine Erfüllung sein kann. So hatte ich bei ihr keinerlei Zweifel, dass sie alles, was sie während des Handlungsverlaufs sagt, auch ernst meinte und Mack sich somit auf sie verlassen konnte. Außerdem mochte ich an ihr, dass sie ihr eigenes Ding durchzieht, ohne direkt zu rebellieren. Mit ziemlich einfach Mitteln, gar unaufdringlich und charmant, schafft sie es, sowohl ihre Eltern als auch Mack von sich und ihren Plänen zu überzeugen. Das zieht sich so ein bisschen durch ihr Verhalten. Frannie hat für vieles Verständnis, macht nicht gleich aus allem ein Drama und steckt auch gerne mal zurück, aber sie steht dennoch an den richtigen Stellen für sich ein, wenn es sein muss. Mit Hinblick auf die Liebesgeschichte ist es gerade diese Durchsetzungsfähigkeit und die damit verbundene Ernsthaftigkeit, die so manche Situation rettet und Mack die richtigen Denkanstöße liefert.

Mack mochte ich ebenfalls von Anfang an total gerne. Bei ihm merkte man von vorneherein, dass er zwar Vater ist und enorm viel Verantwortung auf ihm lastet, er aber dennoch im Herzen noch ein junger Mann ist, für den Kinder nicht das Ende der Welt bedeuten, auch wenn es manchmal so scheint. Das mit der Erziehung läuft bei ihm mehr oder weniger gut, was den Leser garantiert oft zum Schmunzeln bringt. An diesen Stellen rettet Frannie dann meist alles und man fragt sich, wer hier der Ältere ist. Aber es ist natürlich etwas anderes, wenn man allzeit verantwortlich für die Kinder ist, oder wenn man nur stundenweise die Verantwortung übernimmt.
Er war auf jeden Fall genau so, wie ich mir einen alleinerziehenden (guten) Vater in den Dreißigern vorstelle. Mit all den Zweifeln, Sorgen und dem Zurücktreten für die Kinder (die übrigens super süß sind). Das war für mich auch alles in Ordnung so. Verantwortungslos und egoistisch hätte ich ihn auf jeden Fall nicht zu schätzen gewusst^^ Gegen Ende hätte ich mir dann aber doch gewünscht, dass er etwas mehr in die Puschen kommt. Frannie muss schon auf dem Weg dahin alles klären, auflösen und entdramatisieren, während Mack alles etwas einfacher denkt und zufrieden damit ist, bei ihr im Bett zu liegen. Da wäre es doch zur Abwechslung mal ganz schön gewesen, wenn Mack etwas mehr Initiative ergriffen hätte, um auch auf anderer Ebene etwas mehr zu investieren. Aber nun gut. Das Ganze klärte sich ganz süß, romantisch und zum Glück auch logisch durch etwas Hilfe von Seiten seiner Kinder:)

So, nun zur eigentlichen Geschichte. Trotz der eigentlich klaren Sachlage, gab es dennoch enorm viel erotische Spannung zwischen den beiden. Die fand ich besonders gut aufgebaut, weil man an keiner Stelle das Gefühl hatte, die beiden würden sich aufgrund ihrer Rolle zueinander hingezogen würden. Also kein: „er ist hier Finanzmanager und so heiß“ und kein „ich würde nur zu gerne die Nanny vögeln“. Es sind einfach nur Mack und Frannie und deswegen wurde die Thematik „Nanny und älterer Vater“ für mich auch gar nicht so präsent. Jedenfalls nicht bezogen auf ihre Liebe zueinander.
Der Handlungsverlauf war dann durchweg spannend, wenn auch voraussehbar. Der erste Wendepunkt kommt tatsächlich schon sehr früh, sodass die Geschichte nicht lang fackelt, sondern ziemlich bald mit der Zukunft der beiden beschäftigt ist. Dies geschieht jedoch recht langsam, angefüllt mit vielen schönen Momenten mit den Kindern, romantischen Momenten zwischen Frannie und Mack und Beschreibungen der wirklich schönen Umgebung. Zudem entwickelt sich Frannie berufstechnisch weiter, sodass man trotz der Beziehung zu einem älteren Mann mit Kindern, die nunmal auch Abstriche nach sich zieht, nicht das Gefühl hat, sie schmeiße ihr Leben weg. Das hat mir super geholfen, ihre Beziehung positiv zu sehen, denn klar ist da eine unheimlich gefühlvolle Liebe zwischen ihnen, aber dennoch befinden sich die beiden an unterschiedlichen Punkten im Leben und gerade Frannie könnte etwas verlieren. (Der Epilog zeigt dann aber sehr schön, was vorher vorbereitet wurde.) So zeichnet sich diese Geschichte besonders durch ihre Realitätsnähe und nicht all zu viel Drama aus.

Fazit:
Ich würde nicht sagen, dass hier ein Wunderwerk einer atemberaubenden Liebesgeschichte vorliegt, dafür aber ein sehr gutes Buch für Zwischendurch. Mir hat der Schreibstil wie auch die Protagonisten sehr gefallen. Zudem mochte ich es, dass es, trotz dessen dass die Idee nicht ganz neu und vieles dadurch vorhersehbar ist, nicht langweilig wurde. Es war genug Spannung da, der Lesefluss gefiel mir und ich habe es durchaus geschätzt, dass es so realistisch war. Als Pluspunkt oben drauf und als wesentlich dafür, dass es so ein gutes Buch für Zwischendurch ist, ist das Örtchen einfach super schön beschrieben und die familiäre Atmosphäre macht einiges her.

Von mir gibt es 5 von 5 Sterne, weil ich es einfach auch zu schätzen weiß, wenn ein Buch für Zwischendurch mich durchweg unterhalten konnte:)

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Veröffentlicht am 07.06.2021

Das Autorenduo konnte mich überzeugen.

Forever and ever
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Schreibstil:
Der Schreibstil der beiden gefiel mir schonmal richtig gut. Es war locker und flockig geschrieben, die Szenen hatten immer genau die richtige Länge, dadurch wurde man super von der Geschichte ...

Schreibstil:
Der Schreibstil der beiden gefiel mir schonmal richtig gut. Es war locker und flockig geschrieben, die Szenen hatten immer genau die richtige Länge, dadurch wurde man super von der Geschichte mitgenommen, und die Charaktere haben stets sehr schlagfertig geantwortet, was die Story noch extra auflockerte und auch ein wenig Witz mit sich brachte.

Meine Meinung:
Die Idee des Buches fand ich ja schonmal gut. Für mich versprach der Klappentext definitiv eine sexy, spannende und gut lesbare Geschichte. Ich konnte mir aber auch vorstellen, dass die Vorgabe, aus der diese Situation hervorgeht, problematisch ist und Teil der Geschichte sein muss. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt.

Aber erst einmal zu den Hauptprotagonisten. Wie bei vielen Büchern diesen Genres, wird die Geschichte aus der Perspektive beider Protas erzählt.
Wenn man überlegt, dass Parker sich einen Fake-Freund arrangieren muss, habe ich bei ihr mit einer Frau gerechnet, die besondere Gründe dafür hat, aber auf jeden Fall auch eher zu den zurückhaltenderen Personen gehören muss. Sonst würde sie ja einfach irgendeinen Kumpel fragen. Letztlich war es auch so, Parker hat mich aber dennoch mit ihrem Wesen überrascht. Sie ist der Typ Frau, der weiß, was er will, auf eigenen Beinen stehen will, sich nicht unterbuttern lässt und sich selten auf halbe Sachen einlässt. Mit ihren pfiffigen, schlagfertigen Antworten, mit denen sie beweist, dass der Kerl vor ihr noch so selbstbewusst und gutaussehend sein kann, dennoch aber keine Chance gegen sie hat, hat sie mich sofort von sich überzeugt. Rhys hat keine Chance, denn Parker ist erstaunlich gegensätzlich. Ich habe es wirklich geliebt, über sie zu lesen. Alles was sie tat, hatte Hand und Fuß. Sie machte sich nichts vor und Rhys ebenfalls nicht. Dadurch konnte mich die Geschichte oft mit offen ausgesprochenen Worten überraschen.

Rhys wirkt nach außen hin wohl wie ein harter Bad Boy. Ich als Leser habe davon aber so gut wie gar nichts mitbekommen. Es war einzig die Andeutung in Bezug auf andere Charaktere da, die gericht hat, um ihm diesen Charme zu verleihen. Und das genügte mir letztlich auch. Ich hatte meinen Bad Boy (ja ich habe eine Vorliebe für solche Protagonisten), ohne dass er das ganze Programm abspulen musste. Stattdessen bekommen wir es quasi gleich mit dem weichen Kern zu tun. Wie Parker ist Rhys sehr familiär geprägt, trägt dazu noch einen Haufen Verantwortung und stellt sich gerne selbst hinter andere zurück. Man merkte richtig, wie er mit seinen Gefühlen für Parker erstmals an sich dachte und das auf völlig zauberhafte Art. Denn auch er hat ein Faible für ehrliche Worte und so ergeben die beiden letztlich ein Paar, dass miteinander kommuniziert und keine Spielchen spielt.

In Bezug auf den Handlungsstrang Lovestory bedeutet das, dass längst nicht so viel Dramatik aufkommt, wie möglich wäre. Dazu gehört auch, dass sich die verzwickte Situation sehr schnell und seicht auflöst. Vielleicht schon für einige zu seicht. An anderen Stellen ist dies ebenfalls der Fall. Wenn man denkt: jetzt kracht es, schaffen es die beiden meist, das Schlimmste zu vermeiden. Einerseits empfand ich die Protas dadurch als recht erwachsen und ich war erleichtert, nicht genervt von ihnen sein zu müssen, andererseits verliert die Geschichte dadurch immer mal wieder ein wenig den Fokus auf die Liebesgeschichte. Beispielsweise hätte Parkers Vergangenheit etwas mehr angesprochen werden können. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, denn ich denke, dass man mittlerweile schon an dieses ganze Drama gewöhnt ist und fast stutzig wird, wenn es nicht in Erscheinung tritt. Dazu gehört auch, dass der „Klassenunterschied“ zwischen den beiden zwar zum Thema wird, aber nicht wirklich zum Problem. Die beiden müssen anfangs einfach nur ihre Vorurteile ablegen, während alle anderen Protagonisten dieses Buches dies anscheinend schon getan haben.

Gleich von Anfang an spielt hier aber noch ein zweiter Handlungsstrang mit und der betrifft erstaunlicherweise hauptsächlich Rhys. Als ehemaliger Profiboxer zieht er in manchen Situationen mehr Aufmerksamkeit auf sich, als er will und von Parkers Seite aus auch soll. Parkers Chef ist nämlich sehr an ihm interessiert und auf einmal wird es geradezu kriminell. Da passieren echt noch einige Sachen, die ich nicht erwartet hatte und der Geschichte viel Ernsthaftigkeit verleihen. Zudem löst der Strang aber auch bei den Protagonisten Entwicklungen aus, die das Ende letztlich logisch und stimmig machen und auf eine gemeinsame Zukunft der Protas hoffen lässt. Mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen, dass durch diesen Chef deutlich wurde, was für einige, speziell weibliche Angestellte auf dem Weg in Führungspositionen, leider Wirklichkeit ist. Man könnte jetzt sagen, dass beide Protas in diesem Buch für ihren Traum kämpfen, Parker kämpft aber wohl hauptsächlich darum, für sich allein anerkannt zu werden und dieser Weg ist ziemlich holprig, wird hier aber deutlich und ihre Entwicklung ist gut nachvollziehbar.

Was mir letztlich wohl ein wenig gefehlt hat, waren die wirklich tiefen Emotionen. Wie oben schon erwähnt, ging alles fast schon ein wenig zu einfach. Dadurch sind die Protagonisten natürlich auch nie gezwungen, wirklich füreinander zu kämpfen und machen sich über ihre Gefühle vielleicht nicht die Gedanken, die sich ein Paar macht, dass in tiefe Krisen verwickelt ist. Ich habe es den beiden aber dennoch abgenommen, dass ihre Gefühle echt und tief sind und fand es andererseits auch einfach mal schön, dass das Paar in diesem Buch gemeinsam gegen alles vorgeht und so einen viel längeren Weg vor Augen der Leser beschreitet.

Fazit:
Ich war durch und durch gefangen von der Story und konnte sie so weglesen. Die Protagonisten waren mir beide sehr sympathisch und es gab genug Handlungsmaterial in der Geschichte, um es zu Entwicklungen kommen zu lassen, die mich manchmal sogar überrascht haben. Kritisieren kann man, wenn man denn möchte, dass die Dramatik hier etwas zu seicht war. Es verlief nichts ins Leere, jedoch vieles recht schnell in eine Lösung. Vielleicht auch etwas ungewohnt in Bezug auf andere Bücher dieses Genres, aber es geht so auch ein wenig Tiefe verloren. Ich habe die Geschichte dennoch sehr sehr gerne gelesen und kann sie empfehlen:)

4 von 5 Sterne von mir.

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