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Veröffentlicht am 03.06.2019

Super spannend!

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Der Klappentext:
Die achtzehnjährige Kalinda ist behütet bei der Heiligen Schwesternschaft aufgewachsen. Doch ein Besuch des Tyrannen Rajah Tarek reißt sie abrupt aus ihrem friedlichen Leben heraus. Sie ...

Der Klappentext:
Die achtzehnjährige Kalinda ist behütet bei der Heiligen Schwesternschaft aufgewachsen. Doch ein Besuch des Tyrannen Rajah Tarek reißt sie abrupt aus ihrem friedlichen Leben heraus. Sie soll die hundertste Ehefrau des Herrschers werden – ein Platz, den sie gegen die anderen Ehefrauen und Kurtisanen Tareks im Zweikampf verteidigen muss. Ihr einziger Trost in der feindseligen Welt des Hofes ist ihr junger Leibwächter Deven Naik. Ihn zu lieben ist ihr verboten, doch Kalinda begreift schon bald, dass sie niemals die Frau des grausamen Tarek sein kann. Ihre einzige Chance liegt in der verborgenen Macht, die tief in ihr schlummert …

Der Schreibstil:
Das Buch ließ sich super flüssig und schnell lesen. Bei den „nur“ 384 Seiten, Fantasybücher haben ja auch gerne mehr, geht es natürlich sowieso schnell, aber die Autorin versteht es, an den richtigen Stellen die Spannung zu steigern und immer mehr Verstrickungen zwischen den Charakteren entstehen zu lassen.
Gestört hat mich einzig, dass man beim Lesen den Eindruck hatte, als sei viel weggekürzt worden. Gerade in der ersten Hälfte des Buches ist mir das aufgefallen. Dadurch sprang es manchmal etwas und es ergaben sich Logikfehler, die vor allem Bewegungen im Raum betrafen. Zudem war ich bei ihr etwas verwirrt, wie viel sie denn nun wirklich weiß. Denn anfangs wird der Eindruck erweckt, sie wäre völlig unwissend, was die „Welt der Männer“ betrifft. Dann ist sie aber plötzlich doch ganz wissend und forsch.

Die Charaktere:
Hauptprotagonistin ist die ungestüme Kalinda, kurz Kali. Gleich zu Anfang der Geschichte wird dem Leser unmissverständlich klar gemacht, dass Kali eine Kämpfernatur ist. Sie wächst in einem strengen Kloster auf, dass neben Demut als oberstes Gebot Gehorsam predigt. Kali ist aber alles andere als bereit, sich zu unterwerfen. Anfangs lässt es sich nur erahnen, doch im Laufe der Geschichte tritt ihre Natur immer weiter hervor und dem Leser wird eine starke Heldin präsentiert, die mir sehr gefallen hat. Ihre Entwicklung passt sich super an die Geschichte an und ist wichtiger Teil der Handlung.
Einzig etwas problematisch fand ich an Kali, dass sie oft recht schwarz-weiß denkt. Dadurch reagiert sie für den Leser manchmal etwas heftig oder überraschend schnell. Da hat mir manchmal einfach etwas das „Darüber-Nachdenken“ gefehlt.

Alle anderen Protagonisten habe ich ebenfalls sehr schnell in mein Herz geschlossen. Sie fühlten sich lebendig an und haben die Geschichte immer wieder aufgeheizt. Mit wenigen Worten hat die Autorin es geschafft, die Charaktere für den Leser nahbar zu machen.

Zur Geschichte allgemein:
Erst einmal vorweg: Das Setting der Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich tauche gerne in fremde Welten ab und die Mischung aus Wüstenregion und indischer Kultur hat mich vollkommen in ihren Bann ziehen können. Die Vorstellung von einem Mann, der über hundert Frauen hat, ist für mich mehr als fremd. So war ich anfangs auch total fasziniert davon und gespannt darauf, wie so etwas funktioniert.
Auch sonst war die Geschichte sehr spannend. Ich wollte durchgehend wissen, wie es weitergeht. Immer wieder gab es neue Verstrickungen, die aufgetan wurden, immer wieder Szenen, die alles, was ich mir gedacht habe, wie es weitergehen könnte, zerrüttet haben. Die Sache mit dem Kämpfen allein würde bestimmt für die ganze Handlung reichen (wenn Kali denn jemals trainieren würde), trotzdem kommt noch mehr dazu und unterbindet ein bisschen die Vorhersehbarkeit. Das hat mir sehr gefallen.
Weiter gefiel mir, auch, wenn das jetzt ein bisschen komisch klingt, dass nicht all zu zimperlich mit Verletzungen und dem Tod umgegangen wird. Das ist für mich ein Merkmal typischer Fantasybücher (zumindest der meisten) und gibt der Geschichte die notwendige Authentizität.
Die eingebaute Liebesgeschichte war herrlich unkompliziert und ehrlich. Allerdings ging es mir etwas zu schnell, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass Kali sich in alles immer gleich hineinschmeißt und nicht lange zögert.

Fazit:
Eine durchweg spannende Geschichte, die in einer interessanten Szenerie spielt und zum Träumen von fremden Welten einlädt. Kali als Hauptprotagonistin erfüllt die Rolle der charakterstarken Heldin, eine Liebesgeschichte bringt Tragik hinein und der Schreibstil lässt die Seiten beim Lesen nur so verschwimmen. Einzig, dass es anfangs alles etwas abgehackt wird und Kali manchmal zu einfach denkt, kann ich bemängeln. Das tut aber der Geschichte keinen wesentlichen Abbruch. Wer nach einem guten, kurzen Fantasybuch sucht, dass sich super lesen lässt, ist hier richtig. Ich bin schon sehr, sehr, sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Ich empfehle es gerne weiter!

4 von 5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 27.05.2019

Wer weiß schließlich nicht, wie es endet?

Prince of Passion – Nicholas
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Eine Prinz und Prinzessinnen-Geschichte, ein Märchen, eine Liebesgeschichte fernab vom Alltag. Wie man es auch nennen möchte, hier kommt sie auf euch zu!

Klappentext:
Ich heiße Nicholas Arthur Frederick ...

Eine Prinz und Prinzessinnen-Geschichte, ein Märchen, eine Liebesgeschichte fernab vom Alltag. Wie man es auch nennen möchte, hier kommt sie auf euch zu!

Klappentext:
Ich heiße Nicholas Arthur Frederick Edward Pembrook, Kronprinz von Wessco. Meine Fans nennen mich His Royal Hotness. Meine Großmutter, die Königin, nennt mich einen störrischen Jungen. Sie will, dass ich meine Pflicht tue, heirate und Erben in die Welt setze. Und ich weiß, dass sie recht hat. Es ist das, was Prinzen tun. Aber meine Gnadenfrist von fünf Monaten will ich noch voll auskosten. Und was könnte köstlicher sein als die Lippen einer selbstbewussten New Yorker Kellnerin, die nicht den geringsten Respekt vor mir oder meinem Titel hat?

Das Cover:
Ich liebe schlichte Cover und deshalb trifft dieses genau meinen Geschmack. Die Ähnlichkeit zum nächsten Band ist für mich ein großes Merkmal von Kyss-Buchreihen und so sehe ich die Bände gerne in meinem Bücherregal nebeneinander stehen.

Der Schreibstil:
Flüssig, locker leicht mit einer Prise Witz und Charme und viel Wärme erzählt die Autorin die Geschichte von Nicholas und Olivia. Der Schreibstil wirkte auf mich sehr ehrlich und ließ sich super lesen. Ich flog nur so durch die Seiten. Einzig am Anfang war es etwas sprunghaft, aber das hatte sich bereits nach drei Seiten gefangen und so habe ich am Schreibstil wirklich nichts zu meckern.

Die Charaktere:
Nicholas ist neu für jeden Leser. Infolge des Reihenauftaktes gibt es kein Vorwissen, wie ich es jetzt über Henry habe. So nehme ich das, was ich von der Geschichte bekommen kann und das war etwas zweiseitig. Am Anfang wird der Thronfolger von Wessco dem Leser als ein heißer Kerl mit Pflichtbewusstsein vorgestellt, der gerne Spaß hat (besonders mit Frauen) und der sonst eher ruhig und bestimmend auftritt. Dann tritt Olivia in seine Welt (und das geschieht schon sehr schnell) und er fliegt mit seiner Art super schnell auf die Nase. Im weiteren Verlauf der Geschichte ist er der pflichtbewusste Thronfolger, der Olivia auf Händen trägt und ein selten gutes Herz hat. Zum Glück habe ich den ersten Nicholas nur sehr kurz kennengelernt, denn ansonsten hätte ich mich gefragt, wo er denn geblieben ist. Auch innerhalb der Geschichte fällt er kaum in alte Muster zurück und so kann man ihn keinesfalls als typisch, klischeehaften Bad-Boy beschreiben. In diesem Buch findet er Olivia und das soll ihn auf immer verändern…
Olivia hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Sie war mir sofort sympathisch und erweckt mit ihrer tatkräftigen, liebevollen, aber auch direkten Art von vorneherein große Sympathien beim Leser. Endlich mal jemand, der sich nicht alles bieten lässt, nicht aus minderen Gründen schwach wird oder naiv an eine Sache heran geht. Es ist erfrischend, wie sie auf Nicholas zugeht und wie sie sich auch im Laufe der Geschichte entwickelt. Nicholas‘ Oma, die Queen, fasst es am Ende des Buches sehr gut zusammen, da das aber spoilern würde, müsstet ihr es schon selbst nachlesen:)

Neben den beiden Hauptprotagonisten haben mir auch die Nebencharaktere sehr gefallen. Alle sind herzlich bzw. haben ihre Hintergründe. Mit schlagfertigen Kommentaren, treu und eigen stehen sie den beiden zur Seite. Besonders Elle, Olivia’s kleine Schwester, fand ich wirklich toll.

” Wir wissen nicht, dass das, was in diesem Augenblick passiert, episch ist, monumental, lebensverändernd. Erst im Nachhinein – wenn alles perfekt ist oder endgültig in Stücke gebrochen -, wenn wir zurückschauen, erkennen wir den Augenblick, der unsere Geschichte und unser Herz in zwei Teile geteilt hat – in ein Vorher und ein Nachher. Im Nachher hat sich nicht nur unser Leben verändert. “

PRINCE OF PASSION – NICHOLAS, S. 26
Zur Geschichte allgemein:
Ehrlich gesagt erwartet man ja schon die ewig gleiche Geschichte von einem Prinzen und einer Bürgerlichen hört. Da denkt man nur mal an den Film „Der Prinz und Ich“. So waren meine Erwartungen an den Handlungsverlauf nicht all zu hoch. Was könnte man schließlich groß verändern?
Tatsächlich geht es auch in diesem Buch erst einmal recht klischeehaft zu. Prinz verliebt sich in Bürgerliche, zusammenbleiben geht aber irgendwie nicht, dabei ist sie doch so nett, unschuldig und reinen Herzens.
Es gibt aber feine Unterschiede und die liegen in der Charaktergestaltung und dem „Drumherum“. Olivia und Nicholas sind von Anfang an sehr ehrlich zueinander. Sie vertrauen sich und so gibt es wenig typisches Drama. Stattdessen habe ich das ein oder andere Mal gedacht: Genau! So oft kommt es vor, dass sich Protagonisten von anderen Charakteren beeinflussen lassen, die Zwietracht sähen. Bei Olivia und Nicholas zählt einzig, was zwischen ihnen ist und das merkt man. Die Entwicklung ihrer Beziehung war ebenfalls schön anzusehen. Es wurde nichts überstürzt, die Gefühle wirkten am Ende echt und es wurde vor allem nichts unnötig in die Länge gezogen. Eben kein typisches Drama.
Das zeigt sich auf in Olivias Akzeptanz, die ich leider aufgrund von Spoilergefahr nicht weiter ausführen kann.
Weiter bleibt die Geschichte für mich recht real (so real man solch eine Geschichte eben betrachten kann) indem die Schattenseiten, die Verantwortung und die eingeschränkte Privatsphäre, die die Prinzen hinnehmen müssen, aufgedeckt werden. Dazu zählt auch, dass viele der Menschen in ihrem Umfeld ihre Masken tragen. Wie man damit umzugehen hat, erklärt die liebe Franny Olivia ganz genau. Der Leser kann an dieser Stelle ganz allgemein noch etwas für das reale Leben mitnehmen und schließt dadurch Verknüpfungen, die eine Identifizierung mit Olivia leichter machen.
Fakt ist , dass diese Geschichte nicht so sehr abdriftet, wie es manch andere Prinz/Bürgerliche-Geschichte tut und dann kann auch noch das Ende voll überzeugen. Das hat mir sehr gefallen.
Dazu kommt ganz allgemein: Hier wird eine Liebesgeschichte erzählt, die von viel Leidenschaft und Witz, Liebe und der Konfrontation mit dem echten Leben erzählt.

Fazit:
Klar, man liest hier nichts Neues. Aber wann kommt das schon mal vor, wenn es schon so viele Liebesromane auf Erden gibt? Ich bin trotz Klischees und Vorhersehbarkeit der Handlung begeistert von diesem Buch. Die Charaktere sind super sympathisch und laden zum Verlieben ein, Olivia ist eine tolle Hauptprotagonisten, unnötiges Drama und Länge tauchen nicht auf, das Buch lässt sich super schnell lesen und hat mich sogar an einer Stelle zu Tränen gerührt. Noch dazu war es herzerwärmend. Ein richtiges Wohlfühlbuch, dessen Liebesgeschichte dadurch einfach ganz anders wirkt.

Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Bellehaft schön!

The Belles 1: Schönheit regiert
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Was erwartet man von einem Buch, das sich schon allein vom Titel her so viel mit Schönheit beschäftigt? Was ist Schönheit? Was tun Menschen, um sie zu erreichen? Diese Fragen kann man sich in der realen ...

Was erwartet man von einem Buch, das sich schon allein vom Titel her so viel mit Schönheit beschäftigt? Was ist Schönheit? Was tun Menschen, um sie zu erreichen? Diese Fragen kann man sich in der realen Welt stellen. In der fiktiven Welt dagegen können Befürchtungen, Extreme schneller wahr werden. Schon damals bei „Die Tribute von Panem“ gab es das Kapitol mit Cinna und Effie Trinket, die sich wie die schönsten Menschen auf Erden fühlten. Um diese Schönheit zu erreichen, haben sie vieles, das ihnen naturgegeben war, überdeckt, verändert und verleumdet.
Nun kommt „The Belles“, wo die Welt mehr als fasziniert von Schönheit ist.

Klappentext:
Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Schreibstil:
Dhonielle Clayton schreibt, wie es die Welt der Belles von ihr verlangt. Mit ausschmückenden Worten formuliert sie zahlreiche Beschreibungen und Vergleiche, die die Welt lebendig machen. Der Leser fühlt sich in eine komplett andere Kulisse hineingezogen, staunt über Miniaturtiere, die Schönheit der kleinen Dinge, verschiedenfarbig schimmerdem Haar und den feinsten Lebensmitteln. Alles ist farbenfroh, nirgends am Hof findet man Tristesse, das Grau ist das Einzige, was den Eindruck kurzweilig stören kann.
Dadurch muss sich der Leser aber auch auf ein paar längere Passagen einstellen, denn natürlich beinhalten die vielen Beschreibungen selten Handlungen, die die Geschichte voran bringen. Man muss sich als Leser also ein wenig gedulden, letztlich lässt man sich aber gerne von allem berauschen.

Die Charaktere:
Hauptprotagonistin des Buches ist Camelia Beauregard, eine der sechs Belles, die in dieser Generation der königlichen Familie vorgestellt werden. Alle sechs haben recht unterschiedliche Charaktere. Camelia ist diejenige unter ihnen, die ehrgeizig ist, aber gleichzeitig ein gutes Herz hat, welches sie rechtzeitig die Notbremse ziehen lässt. Um ihr Ziel zu erreichen, geht sie dabei auch gerne unkonventionelle Wege. Das stößt bei vielen auf Unmut.
Als Leser lernt man Camelia dazu als unheimlich naives Mädchen kennen. Alles, was sie weiß, hat man ihr erzählt, eingetrichtert. So ist ihre Welt recht begrenzt und sie hält sich noch lange Zeit in ihrer Komfortzone und ignoriert Ungewöhnliches, dass nicht in ihr Bild passt, einfach. So kommt die Spannung der Handlung leider nicht von ihr aus, sondern entwickelt sich einzig aus Geschehnissen, die um sie herum passieren. Erst gegen Ende wird sie tätig und hat ihre eigene Meinung zu den Dingen.
Mit Blick auf die Erzählweise ist es außerdem recht nervenaufreibend für den Leser, dass er keine Ahnung hat, was es mit der ganzen Belle-Welt auf sich hat. Dadurch, dass Camelia nichts anderes kennt, erklärt sie nicht wirklich irgendetwas, stattdessen muss sich der Leser alles selbst erschließen. Das macht die Geschichte ab der Hälfte des Buches ungefähr möglich, denn da kommen einige Neuheiten (auch für Camelia) ins Spiel, die die Grundlagen voraussetzen. Dann erwacht auch Camelia so langsam.

Einen großen Teil der Figuren nimmt außerdem Ambra ein. Sie ist Camelias liebste Schwester, beste Freundin und gefühlt der Liebling der Autorin. Sie findet immer wieder Erwähnung, wirkte auf mich aber von Anfang an unsympathisch und noch dazu nicht wirklich greifbar. Sie ist eine der Personen, über die viel erzählt wird, die sich aber nicht durch Handlungen bemerkbar machen.

Zur Geschichte allgemein:
Der Anfang der Geschichte war etwas unspektakulär. Als Leser muss man sich erst einmal in der Welt zurecht finden und begleitet die recht naive Camelia, die zunächst nur mit sich selbst beschäftigt ist. Erst nach und nach kommen ein paar Sachen hinzu, die die Geschichte spannender machen. Man versinkt immer weiter in der Welt, überlegt mit, was man machen kann, was zu tun ist.
Camelia bleibt erst noch zurückhaltend, aber mit Auguste de Fabry entsteht eine kleine Liebesgeschichte, die zur Überbrückung dient. Dann geht es endlich los. Camelia entwickelt eine eigene Meinung, bekommt ein viel weiteres Verständnis von der Welt, in der sie sich aufhält und fängt an, Dinge zu hinterfragen. So war das letzte Viertel der Geschichte sehr spannend und teilweise sogar actiongeladen.

SPOILER: Eine Anmerkung für all die, die das Buch schon gelesen haben: Meiner Meinung nach gab es da einen kleinen Logikfehler. Sophia redet von dem mächtigen Blut der Belles, als sie Camelia die Bilder zeigt. Am Ende jedoch redet sie davon, dass sie es nur durch Auguste und damit Camelia herausgefunden hat. Ist das nicht irgendwie widersprüchlich?

Fazit:
The Belles erzählt eine Geschichte voller schöner Worte, Dinge und Menschen. Die Zweischneidigkeit, die da aber mit einhergeht, wird trotzdem nicht umgangen.
Die Handlung kam etwas langsam in Gang und wurde erst gegen Ende richtig spannend und auch ein bisschen actiongeladen. An Camelia als Hauptprotagonistin musste ich mich erst einmal gewöhnen, weil sie nicht die typische Heldin der Geschichte ist. Stattdessen beobachtet man sie lange Zeit und erst durch andere kommt die Geschichte in Schwung. Mir hat gefallen, dass die Welt vollkommen ihre eigene war. Es gab vieles zu entdecken. So ist das Buch definitiv etwas für Leser, die von wunderbaren Welten träumen und keine allzu packende Handlung erwarten. Am Ende wiederum war es so spannend, dass ich dem nächsten Band entgegenfiebere.

Knappe 4 Sterne von mir.

Liebe Grüße!

Veröffentlicht am 11.05.2019

Anfang und Ende stimmen

Up All Night
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Achtung: Nicht spoilerfrei!

Klappentext:

Von Männern hat Taylor Jensen erst einmal genug: Kein Wunder, denn an ein und demselben Tag stiehlt ihr Kollege Taylors Job, zwei Typen klauen ihr Auto und als ...

Achtung: Nicht spoilerfrei!

Klappentext:

Von Männern hat Taylor Jensen erst einmal genug: Kein Wunder, denn an ein und demselben Tag stiehlt ihr Kollege Taylors Job, zwei Typen klauen ihr Auto und als Sahnehäubchen erwischt sie ihren Freund mit einer anderen im Bett. Gerade als Taylor völlig am Ende ist, trifft sie auf ihren alten Schulfreund Daniel, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Aber Tae möchte auf keinen Fall noch mal mit einem Mann zusammenwohnen, der ihr Herz brechen könnte. Doch als Dan ihr versichert, dass er schon lange auf Männer steht, nimmt Tae das Angebot erleichtert an und genießt ihr neues Leben in vollen Zügen. Bis sie und Daniel sich plötzlich näherkommen und der Mann mit den Tattoos und dem unwiderstehlichen Lächeln ihr Herz höherschlagen lässt. Zum Glück kann zwischen ihnen ja niemals mehr als Freundschaft sein. oder etwa doch?

Der erste Band der Up-All-Night-Reihe

Meinung zum Klappentext:

Diesen Punkt gibt es in meinen Rezensionen immer nur, wenn mir etwas negativ auffällt. In diesem Fall ist es so, dass ich mich vom Klappentext in die Irre geführt fühlte, was ich nicht wirklich fair finde. Immerhin werden beim Lesen der Rückseite eines Buches Erwartungen geschürt und letztlich ist der Klappentext auch immer wieder ein Kaufgrund.

Cover:

Als ich das Buch aus seiner Verpackung zog, schrie meine Freundin gleich auf: Oh ist das schön! Das kann ich nur bestätigen. Es ist wirklich ein Hingucker im Regal.

Schreibstil:

Es ist mein erstes Buch von April Dawson, sodass ich jetzt auch zum ersten Mal auf ihren Schreibstil getroffen bin. In diesem Buch hat mir der leider nicht so gut gefallen. Die Sätze waren alle immer recht kurz, was dazu geführt hat, dass ich mich durch die Geschichte getrieben gefühlt habe. Zudem sind viele Aussagen recht platt und es kamen immer wieder Situationssprünge vor, die man gar nicht so schnell nachvollziehen konnte. Ebenso war es beim Wechsel der Sprecher. Dies wurde des Öfteren nicht richtig angezeigt. Weiter hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr „Show, don’t tell“ gewünscht.

Die Charaktere:

Die Geschichte wird fortlaufend aus den Perspektiven von Daniel und Taylor erzählt. Dabei überlappen sich die Kapitel teilweise, was ich ganz angenehm fand, da man als Leser so nochmal konkret die Gefühle des anderen miterleben konnte.

Zu Taylor: Taylor als Figur fand ich etwas schwierig. Sie reagiert oft recht naiv und denkt recht einseitig. So war die Handlung (sie weint) zwar da, aber sie ließ den Leser nicht an ihren Gedanken teilhaben. Es schien gerade so, als würde sie nur aus Prinzip weinen, aus Prinzip lange schlafen usw. und nicht, weil sie über die Vergangenheit, die Zukunft, oder auch nur die Gegenwart nachdachte. Dadurch entsteht geradezu der Eindruck sie sei einfältig, dabei sagt ihr Charakter eigentlich etwas anderes aus. So war es irgendwie nicht leicht, sie zu fassen zu kriegen.

Daniel: Bei Daniel ist es ähnlich. Er wird immer wieder als starker, selbstbewusster Mann beschrien, noch dazu als perfekter Beschützer und nettester Mensch auf Erden, gleichzeitig scheint es, als hätte er keinen Mut für Irgendwas. Beide, Daniel und Taylor, sind so sprunghaft in ihren Ansichten und lassen sich so schnell verunsichern, dass dem Leser irgendwie die Konstante fehlte. Ich hätte mir außerdem bei ihm noch mehr gewünscht, dass er von seinem Verliebtsein erzählt. Immerhin hat er eine lange Vergangenheit hinter sich. So wirkte er oft recht höhlenmenschlich, a la: Du meine Traumfrau!

Die Nebencharaktere dagegen fand ich super. Zwar fallen auch sie ein wenig den vielen Zuschreibungen zum Opfer, trotzdem waren sie für mich immer wieder willkommene Lichtblicke in der Geschichte. Gerade Addison klingt interessant, aber das soll sie wahrscheinlich auch. Erwartet uns da ein weiterer Band?

Zur Geschichte allgemein:

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Vielleicht wirklich am Anfang: Ich hatte das Gefühl, die ersten hundert Seiten tut sich gar nichts. Taylor weint, Daniel tröstet und ist perfekt. Wenn ihr nicht gesponsert werden wollt, solltet ihr jetzt kurz aufhören zu lesen, denn danach geht es weiter: ein ewiges Hin und Her. Taylor: Er mag mich vielleicht, nee glaube doch nicht, mag ich ihn?, nee glaube nicht, oder doch? Und Daniel: mag sie mich?, nein, nur als Freund, sie mag mich, nee, sie findet mich nur heiß. Ja und dann so weiter. Immer, wenn man dachte, es geht mal voran, werden alle Fortschritte in einem Satz wieder zunichte gemacht. Ein bisschen Spannung ist ja ganz schön, aber die beiden übertreiben es wirklich ein bisschen und so habe ich irgendwann nur noch genervt weitergelesen und mich nach dem nächsten Höhepunkt gesehnt.

Besonders Taylor hat mich dabei wirklich aufgeregt. Da waren Hinweise seitens Daniel, die hätte man wahrnehmen und auch richtig interpretieren können, aber sie schaut einfach über alles hinweg. Keiner von beiden traut sich was. Wenn man es recht bedenkt, wäre es vielleicht ganz gut gewesen, wenn sie nur Freunde geblieben wären, denn keiner hat wirklich für den anderen gekämpft.

Dabei reagieren sämtliche Charaktere ansonsten recht übereilt und heftig. Mit Daniel ist gleich Friede-Freude-Eierkuchen, Taylor zieht sofort in die Wohnung. Kein langes Nachdenken, kein langsames Aufarbeiten der Vergangenheit. Als Leser ist es nicht leicht nachzuvollziehen, warum das in Bezug auf den Menschen, den man begehrt, nicht auch so sein kann.

So und nun kommen wir zu Teil drei der Geschichte (SPOILER): Sie kriegen sich. Wie auch nicht anders zu erwarten, obwohl, bei dem Tempo, dass die beiden hinlegen, hätte es eigentlich auch noch 500 Seiten lang so weitergehen können… Plötzlich geht auf jeden Fall alles Mega schnell. Ich hatte noch gar nicht ganz begriffen, dass sie endlich einen Schritt aufeinander zu gewagt haben, da stand eigentlich schon fest, dass sie sich nie wieder trennen. Gut, aber es war auch klar, dass es nicht so einfach ist, weil da einfach noch diese Sache mit der Homosexualität im Spiel war.

Kommen wir also zum letzten Teil der Geschichte: Taylor tickt völlig aus und alles was vorher war, scheint vergessen. Ich musste die ganze Zeit an dieses kleine, aber feine Sprichwort denken: Jeder macht mal Fehler. Und wenn ein Fehler gemacht wird, weil man den anderen beschützen will, weil man ihn über alles liebt, sollte er auch zu verzeihen sein. Dass checkt Taylor aber natürlich erst richtig richtig spät. Da ich sowieso schon am Spoilern bin, kann ich gleich weitermachen: Das Problem dahinter ist irgendwie auch noch halb hinfällig, denn in Teil Numero drei nimmt Taylor es einfach so hin, dass Daniel gelogen hat, weil es ja nur halb gelogen war (was auch nicht ganz stimmt), im letzten Teil ist es aber plötzlich Mega das Problem.

Um es nochmal spoilerfreier auszudrücken: Es gibt einen Punkt in der Handlung, der von der Logik her etwas hakt.

So, jetzt habe ich so viel Kritisches geschrieben, dass ich auch nochmal ein paar positive Sachen betonen möchte. Das Buch enthält jede Menge ermutigende Szenen, die das Wohlfühlgewicht, das Selbstbewusstsein im Netz und Homosexualität betrifft. Klar, es geschieht alles nur nebenbei. Man findet also keine richtig langen und perfekt durchdachten Schilderungen, aber die einfache Botschaft kommt schon durch. Weiter hat Daniel zwar seine Macken, aber er hat mir außerordentlich gut als „Good Guy“ gefallen und die Szene, in der Taylor mit ihrem Ex abrechnet ist einfach nur genialXD

Fazit:

Meiner Meinung nach ein Buch, das so einige Schwachstellen hat. Die Idee ist ganz süß und so mancher New-Adult Liebhaber wird hier auch auf seine Kosten kommen, richtig empfehlen kann ich es allerdings nicht. Dafür hat mir zu oft die Spannung gefehlt, die Protagonisten agierten nicht sehr erwachsen und letztlich war alles recht voraussehbar.

3 von 5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 30.04.2019

Liebe an Bord

Liebe nicht erlaubt
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Dieses Buch ist ganz zufällig zu mit gekommen und ich war gespannt, was mich erwartete, da ich von der Autorin so noch nicht gehört hatte.

Klappentext:
Sonne, Meer, Luxusleben …
All das erwartet Charlotte ...

Dieses Buch ist ganz zufällig zu mit gekommen und ich war gespannt, was mich erwartete, da ich von der Autorin so noch nicht gehört hatte.

Klappentext:
Sonne, Meer, Luxusleben …
All das erwartet Charlotte auf der Megajacht, die sie im Auftrag ihres Vaters von Triest nach Zypern überführen soll.
Schön und gut, wären da nicht die Colfers – jene Brüder, die sie seit ihrer Kindheit kennt und abgrundtief hasst. Ausgerechnet einem von ihnen wurde das Schiff zur Verlobung geschenkt.
Während Dorians Verhalten Charlottes Erwartungen in vollem Umfang erfüllt, zeigt sich Devin plötzlich von einer ganz anderen Seite – sanft und hingebungsvoll.
Eine Seite, der sich Charlotte nicht lange widersetzen kann. Obwohl sie ahnt, dass es klüger wäre, Devin gegenüber stark zu bleiben, lässt sie sich auf eine Affäre ein.
Bis eines Tages unerwartet Besuch an Bord auftaucht, der Charlotte völlig aus der Bahn wirft …

Das Cover: Ich weiß nicht, ob ich den Titel auch so gewählt hätte, aber bei dem Cover hätte ich definitiv zugeschlagen. Das beruhigende Blau erinnert mich an Devin, ebenso wie das glücklich aussehende Paar. Definitiv ein Cover, dass ich in meinem Bücherregal nicht in die letzte Ecke verbannen würde.

Der Schreibstil:
Das Buch war flüssig und gut lesbar. Ich konnte mich ganz auf die Geschichte konzentrieren und hatte nicht das Gefühl, irgendetwas würde fehlen. Es hat auch nichts gestört.

Die Charaktere:
Hauptprotagonistin der Geschichte ist Charlotte Bergmann. Sie wird als selbstbewusste, beherrschte Frau dargestellt. Trotzdem hat sie auch eine weiche Seite, die sich nach einem Beschützer sehnt und sich nur zu gerne auf die Liebe einlässt. Dafür geht sie teilweise recht unvorsichtig vor. Ich habe es gemocht, wie sie es schaffte zwischen Privat und Arbeit hin und her zu switchen. Ihre Professionalität konnte nie in Frage gestellt werden. Zwischendurch war sie mir aber etwas zu unkompliziert denkend. Sie hätte schon ein bisschen öfter über ihre Gefühle nachdenken können. In Devins Nähe war sie geradezu das Weibchen, das keinen Aufstand macht.
Devin fand ich sehr angenehm. Er hat ein durch und durch gutes Herz und versucht nahezu jedem alles recht zu machen. Mit Charlotte an seiner Seite blüht er auf und ehrlich gesagt habe ich die Beschreibungen in ihrer Nähe gebraucht, um ihn überhaupt interessant zu finden, denn ansonsten ist er immer nur der nachdenkliche, stille Typ, der seinem Bruder den Rücken freihält. Was mich wirklich an ihm gestört hat, waren seine teilweise sexistischen Bemerkungen. Normalerweise achte ich da nicht so drauf, aber bei ihm sind sie mir immer wieder aufgefallen. So sagt er zum Beispiel: „Devin Colfer lief keiner Frau hinterher. Nicht, wenn es um Sex ging.“ ? Etwas abgedroschen meiner Meinung nach. Er benimmt sich manchmal geradezu, als müsste er das Klischee erfüllen, um seine Männlichkeit nicht zu untergraben. Charlotte passt sich dem auch noch an. Da gab es zum Beispiel die Aussage: „Reiß dich zusammen,Charlotte. Das Rotkäppchen wird vom Wolf gefressenen, nicht umgekehrt.“ Sowas hat mich dann doch etwas gestört.
So fand und finde ich Dorian ehrlich gesagt immer etwas interessanter. Er ist wenigstens ehrlich in seinem Charakter. Devin ist die vernünftige Variante, Dorian die aufregende und ich bin immer noch gespannt, ob wir auch noch etwas von Dorian zu hören kriegen.

Zur Geschichte allgemein:
Das Buch fing gut an. Charlotte Bergmann muss mit zwei Kerlen, die sie hasst, mehrere Wochen auf einem Boot verbringen. Doch schon nach wenigen Stunden verstand sie sich mit dem einen so gut, dass sie praktisch gleich mit ihm ins Bett hüpfte. Das ging mir ehrlich gesagt ein bisschen zu schnell. Auch, wenn es mit Dorian und dem Hass weitergeht, so hätte ich mir doch gewünscht, dass das Ganze etwas mehr ausgenutzt werden würde. Dann hätte die Geschichte bestimmt noch mehr Spannung gewonnen.
So ist Dorian ein Ärgernis, das die beiden versuchen loszuwerden. Ich würde spoilern, wenn ich an dieser Stelle weiterschreibe. Also: Ich fand den Verlauf der Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schön und durch die Fahrt auf der Yacht hat man beim Lesen wunderschöne Orte besucht. Ich fühlte mich, als könnte ich die Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüren. Gleichzeitig habe ich mich aber auch ständig gefragt, wo die tiefen Gefühle sind. Klar, es wird gesagt, sie seien da. Mir haben aber ein paar implizite Ausführungen gefehlt, die mir auch das passende Gefühl dazu gegeben hätten.
Dadurch sind spätere Aktionen nur nachvollziehbar, wenn man sich ein paar Erklärungen hinzudenkt. Ich denke, wenn man einfach ein paar Gedanken mehr eingefügt hätte, hätte es einen ganz anderen Eindruck erweckt.

Weiter fand ich die Geschichte immer wieder richtig spannend, denn es war nur so halb vorhersehbar (es ist nunmal ein Liebesroman. Was erwartet man da? XD). Dorian und die Geschichte mit der Verlobung haben immer wieder Höhepunkte geschaffen und das Ende hat nochmal richtig viel Ernsthaftigkeit und Gefühl in die Geschichte gebracht. Es hat zudem nochmal gezeigt, wie Devin und Charlotte wirklich sind und was sie schließlich zusammengebracht hat, sodass ich letztlich sehr zufrieden mit der Geschichte war.

Fazit:
Mir hat die Geschichte im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Als Leser erlebt man eine wunderschöne Reise entlang der kroatischen Küste. Die Autorin schafft es, eine wunderbare Atmosphäre zu erschaffen. Charlotte und Devin sind als Paar unheimlich süß, auch wenn mir die Gefühle teilweise nicht genug begründet waren und Devin teilweise zweifelhafte Ansichten hatte.
Ich persönlich wäre mehr an Dorian interessiert gewesen, aber letztlich beweist die Geschichte nur, dass es auch einen vernünftigeren, längerfristigen Weg gibt, der dem bloßen Spaß durchaus vorzuziehen ist.
Alles in allem eine runde Geschichte mit kleinen Schwachstellen, die ich aber dennoch weiterempfehlen kann.

4 von 5 Sterne von mir.

Liebe Grüße