Profilbild von Sternchen_16

Sternchen_16

Lesejury Star
offline

Sternchen_16 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Sternchen_16 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2020

Ein Wohlfühlroman mit tollem Setting in einer Kleinstadt

Sweet like you
0

Cassie hat ihre Tante Etta, die in Honey Springs wohnt, schon jahrelang nicht mehr gesehen. Doch als sie stirbt erbt sie ihre Honigfarm und muss als Bürgermeisterin in der Kleinstadt einspringen. Eigentlich ...

Cassie hat ihre Tante Etta, die in Honey Springs wohnt, schon jahrelang nicht mehr gesehen. Doch als sie stirbt erbt sie ihre Honigfarm und muss als Bürgermeisterin in der Kleinstadt einspringen. Eigentlich wohnt Cassie in New York und möchte dort Karriere machen. In Honey Springs trifft sie dann wieder Nick, ihre Jugendliebe.

Das Buch ist ein richtig schöner Roman zum Wohlfühlen. Das Setting in der Kleinstadt Honey Springs ist ein Traum. Ich hätte jetzt auch richtig Lust dieses kleine Örtchen zu besuchen. Dort hat eigentlich so gut wie alles was mit Honig zu tun, was ich total cool fand. Das war mal was ganz anderes. Auch den Zusammenhalt unter den Dorfbewohnern fand ich total schön. Die ganze Geschichte ist zwar schon sehr, sehr kitschig, aber das hat mich jetzt nich groß gestört. Am Anfang ist die Grundstimmung eher etwas traurig, da der Tod von Etta das ganze Dorf ziemlich mitnimmt. Aber Cassie lockert das mit ihren ganzen Ideen und mit ihrer Euphorie auf, dadurch mochte ich sie auch total gerne. Nick war mir am Anfang noch nicht ganz so sympathisch. Ich fand er hat sich selbst viel zu schlecht geredet und hat alles so negativ gesehen. Doch das besserte sich dann auch im Laufe der Geschichte. Ein paar Handlungen von ihm konnte ich nicht ganz nachvollziehen und fand ich etwas übertrieben. Aber dennoch ist er ganz süß. Mir haben nur ein wenig die Gefühle gefehlt. Das Buch ist ziemlich humorvoll und ich musste oft während dem Lesen grinsen. Vor allem die schwangere Katze Belle ist der Knaller! Aber auch Cassie hat für den ein oder anderen Lacher gesorgt.

Insgesamt eine Empfehlung, für entspannte Stunden. Ich konnte beim Lesen einfach mal komplett den Alltag vergessen und in die Kleinstadt abtauchen. 4/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Ein Buch, das unter die Haut geht

Das Gewicht von Seifenblasen
0

In diesem Buch geht es um Liza deren Schwester Becca auf eine Lungentransplantation wartet. Bei ihrem Umzug trifft Liza auf River, den Assistenzarzt von Becca, von dem sie sich sofort angezogen fühlt.

Das ...

In diesem Buch geht es um Liza deren Schwester Becca auf eine Lungentransplantation wartet. Bei ihrem Umzug trifft Liza auf River, den Assistenzarzt von Becca, von dem sie sich sofort angezogen fühlt.

Das Buch überzeugt vor allem durch einen sehr gefühlvollen und emotionalen Schreibstil. Nicht nur einmal hatte ich Tränen in den Augen. Becca ist trotz ihrer Krankheit ein so positiver Mensch. Sie mochte ich von den Charakteren am allerliebsten. Von ihr kann man wirklich viel lernen. Das ganze Buch beinhaltet viele Lebensweisheiten und tolle Aussagen, dass man sein Leben JETZT leben und genießen soll. Man weiß nie, wie viel Zeit einem noch bleibt. In diesem Buch erfährt man viel über die Krankheit Mukoviszidose und wie belastend das ganze auch für die Angehörigen ist. Liza ist ein Schattenkind und auch dieses Thema wurde sehr gut und ausführlich behandelt. Es tat mir so leid, wie Liza manchmal von ihren Eltern behandelt wurde. River mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er ist total süß und einen solchen Freund wünscht sich wohl jeder. Besonders seine Fürsorge für Liza und Becca hat mich begeistert. Mir gefällt sehr gut, dass der Titel auch eine so schöne Bedeutung hat und die Seifenblasen immer wieder aufgegriffen werden.

Eine große Empfehlung! 5/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Überzeugt durch sehr sympathische Charaktere

Don't LOVE me
0

Kenzie zieht über den Sommer für ein Praktikum nach Schottland. Dort trifft sie auf den Lyall, den Sohn der Inhaber einer Luxushotelkette. Doch Lyalls Zukunft ist in Gefahr, wenn er mit Kenzie gesehen ...

Kenzie zieht über den Sommer für ein Praktikum nach Schottland. Dort trifft sie auf den Lyall, den Sohn der Inhaber einer Luxushotelkette. Doch Lyalls Zukunft ist in Gefahr, wenn er mit Kenzie gesehen wird.

Schon ab der ersten Seite war ich von diesem Buch gefesselt. Lena Kiefers Schreibstil ist einfach unglaublich! Es hat so viel Spaß gemacht die Geschichte zwischen Lyall und Kenzie zu lesen und ich freue mich schon sehr auf die nächsten beiden Teile. Ich bin nur so durch die einzelnen Seiten geflogen und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Die Story war eine richtige Achterbahn der Gefühle und nicht nur einmal wurde mein Herz zerbrochen. Die Geschichte hat mich vor allem durch die sehr authentischen und sympathischen Charaktere überzeugt. Lyall fand ich so bodenständig und hilfsbereit, obwohl er aus einer sehr reichen Familie stammt. Er tat mir immer wieder sehr leid, wie mit ihm im Dorf umgegangen wird. Kenzie war mir auch von Anfang an sehr sympathisch. Ihr habe ich mich total nahe gefühlt und konnte richtig gut mit ihr mitfühlen. An einigen Stellen hat sie mich an mich selbst erinnert. Sie will auch immer für alle Menschen nur das Beste und steckt ihre eigenen Gefühle zurück. Die Geschichte hatte immer wieder ein paar Überraschungsmomente für mich, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.

Ein wirklich schönes New Adult Buch! 5/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2020

Viele neue Erkenntnisse - absolute Empfehlung!

12 Neue Leben
0

Sebastian Kühn hat sich für das Jahr 2018 vorgenommen in jedem Monat einen neuen Selbstversuch zu machen. Beispielsweise einen Monat als Frutarier zu leben. In diesem Buch erzählt er von seinen Selbstversuchen ...

Sebastian Kühn hat sich für das Jahr 2018 vorgenommen in jedem Monat einen neuen Selbstversuch zu machen. Beispielsweise einen Monat als Frutarier zu leben. In diesem Buch erzählt er von seinen Selbstversuchen und gibt seine Erkenntnisse weiter.

Zunächst einmal - das Buch hat mich sehr positiv überrascht! Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so sehr fesseln kann. Am besten gefallen haben mir die Selbstversuche in den ersten Monaten. Vor allem den Selbstversuch "Jeden Tag eine gute Tat" fand ich sehr, sehr gut. Es wurden einige Missstände in unserer Gesellschaft aufgedeckt, die ich so aus der Sicht noch nie betrachtet habe. Beispielsweise die Geschichte eines Obdachlosen und wie es dazu kam hat mir gut gefallen. Das Buch war sehr angenehm zu lesen und ich habe mich dem Autor sehr nahe gefühlt. Ich hatte direkt Lust den ein oder anderen Selbstversuch selbst auszuprobieren. Das Durchhaltevermögen von Sebastian bewundere ich sehr! Sehr aufschlussreich fand ich auch, wie viel Müll wir eigentlich produzieren.

Manche Selbstversuche fand ich interessanter, andere weniger. Manche waren mir einfach ein wenig zu philosophisch. Das ist aber mein ganz persönlicher Geschmack. Ich fand das Buch hat ab der Hälfte ein wenig nachgelassen und es konnte mich nicht mir ganz so wie zu Beginn fesseln, aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau.

Das Buch ist eine große Empfehlung! 4/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 06.12.2020

Ein sehr unterhaltsames Buch

Love Like Magic
0

Nachdem sich Bea, die frisch nach New Orleans gezogen ist, von ihrem Freund getrennt hat kommt es zu mehreren unglücklichen Vorfällen. Dadurch muss sie bei dem Zauberer Huxley und seinen Brüdern als Assistentin ...

Nachdem sich Bea, die frisch nach New Orleans gezogen ist, von ihrem Freund getrennt hat kommt es zu mehreren unglücklichen Vorfällen. Dadurch muss sie bei dem Zauberer Huxley und seinen Brüdern als Assistentin arbeiten. Schon schnell sprühen zwischen den beiden die Funken.

Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben, was mir bei der Geschichte ein paar Schwierigkeiten bereitet hat. Trotzdem habe ich das Buch total verschlungen und in nur wenigen Stunden durchgesuchtet. Es hat total viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und es war auch sehr unterhaltsam, was ich eigentlich am wichtigsten finde. Leider konnte mich die Handlung nicht ganz so überzeugen. Sie ist schon sehr unrealistisch und übertrieben. An manchen Stellen dachte ich mir nur so, oh mein Gott, das passiert jetzt nicht wirklich oder? Das könnte aber auch daran liegen, dass das Buch wirklich sehr humorvoll ist, aber meinen Humor nicht ganz getroffen hat. Aber an einigen Stellen musste ich ganz schön schmunzeln. Es war auf jeden Fall unterhaltsam. Auch die Spannung war vorhanden. Vor allem die Nebengeschichte fand ich super spannend und wie das ganze dann gelöst wurde ist einfach der Knaller. Damit hätte ich wirklich nieemals gerechnet. Es war mal was ganz anderes eine Geschichte über einen Zauberer zu lesen, was mir total gut gefallen hat. Auch das Setting in New Orleans fand ich großartig. Die Handlung hat auch ein wenig Tiefgang, allerdings hätte das noch weiter ausgebaut werden können. Leider hatte ich oft das Gefühl die Charaktere nicht richtig kennenlernen zu können. Irgendwie konnte ich nicht richtig mitfühlen. Vielleicht war mir Bea auch einfach ein wenig zu verrückt. Den Zauberer Huxley fand ich schon ganz gut, aber ich hatte auch bei ihm das Gefühl nicht nah genug an ihn ranzukommen. Aber er hat auch eine eher unnahbare Art.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch, das ich für zwischendurch empfehlen kann. Man sollte allerdings nicht zu viel Tiefgang erwarten. 3/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere