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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2021

Gruselig und undurchschaubar

Der Mädchenwald
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Elissa wird mit 13 Jahren entführt und hofft durch ihren heimlichen Besucher Elijah fliehen zu können. Allerdings merkt sie, dass er sie genauso manipuliert wie sie ihn. Ein Überlebenskampf beginnt.

Elissa ...

Elissa wird mit 13 Jahren entführt und hofft durch ihren heimlichen Besucher Elijah fliehen zu können. Allerdings merkt sie, dass er sie genauso manipuliert wie sie ihn. Ein Überlebenskampf beginnt.

Elissa ist ein bemerkenswertes Mädchen. Sie ist taff, klug und will unbedingt überleben. Ellijah ist sehr schwer einzuschätzen. Er wirkt oft verunsichert, ängstlich und dann wieder äußerst überlegen.

Das Buch ist teils sehr verwirrend. Die Tage wechseln vor und zurück und man bekommt es aus Sicht von Elissa, Ellijah und der Ermittlerin. Keiner dieser drei hat es einfach und genau diese Gefühle löst das Buch aus. Man leidet, man ist schockiert, man ist in Eile. Immer wieder überrascht das Buch dann mit Handlungen der Einzelnen und bis zum Schluss ist es undurchschaubar.

Fazit: Ein etwas anderes Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 25.12.2020

Herzschmerz

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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Dieses Buch hat mich überrascht. Es dreht sich viel um Chloes chronische Krankheit, aber auch darum, dass man deshalb das Leben nicht aufgeben soll.

Chloes beschließt nach einem schockierenden Erlebnis ...

Dieses Buch hat mich überrascht. Es dreht sich viel um Chloes chronische Krankheit, aber auch darum, dass man deshalb das Leben nicht aufgeben soll.

Chloes beschließt nach einem schockierenden Erlebnis alles zu ändern. Sie muss und will selbstständiger werden. Sie macht sich eine Liste, was sie unbedingt ändern, erleben und verwirklichen will. Allein schafft sie dies aber nicht und obwohl Red und sie sich anfangs nicht grün sind, ist er der ideale Mann dafür.

Zusammen erleben sie vieles und gleichzeitig kommen sie sich näher. Das Hin- und Her gehört natürlich dazu und ist ein Stück weit auch vorhersehbar. Aber was mir gut gefallen hat, war die Art der beiden. Sie waren direkt, süß, witzig, charmant und authentisch.

Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte, wo Probleme wahrgenommen, akzeptiert und bestmöglich damit gelebt wird.


Das Buch habe ich von Netgalley als Rezensionsexemplar erhalten.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Wow

Mädchengrab
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Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Band um Angie Pallorino. Obwohl ich die beiden Bände davor nicht kannte, hatte ich keine Probleme in ihr Leben einzutauchen. Allerdings macht es neugierig darauf, ...

Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Band um Angie Pallorino. Obwohl ich die beiden Bände davor nicht kannte, hatte ich keine Probleme in ihr Leben einzutauchen. Allerdings macht es neugierig darauf, da man manches gerne noch genauer wissen möchte.

Zusammen mit Ihrem Freund ist sie auf einen Angelausflug, als sie die Hilferufe eines Mannes hört, der eine menschliches Skelett gefunden hat. Da er Polizist ist bewachen Sie die Stelle bis zum Morgen. Angie arbeitet als Privatdetektiven und wird von einer Angehörigen genau auf diesen Fall angesetzt um die letzten Tage bzw. Stunden zu rekonstruieren. Da die Frau bereits vor 24 Jahren verschwunden ist diese Aufgabe nicht so einfach. Die alten Wegbegleiter, Bekannte und Menschen, welches sie zuletzt gesehen haben schweigen teilweise.

Ich muss gestehen zu Beginn hatte ich so meine Probleme mit Angie. Sie war mir zu stur, zu eigenbrötlerisch und zu ungeduldig. Sah vieles nur als schwarz oder weiß. Im Laufe des Buches bekam man aber mit, weshalb sie so ist und was sie alles erleben musste und gleichzeitig fühlte man auch die Wandlung in ihr und zum Schluss war ich mit ihr im Reinen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Fragen, welche mit jeder neuen Befragung auftauchten bauten eine gute Spannung auf. Zum Ende hin wurde es sehr aktionsreich und die Seiten folgen nur so dahin.

Fazit: Ich möchte gerne noch mehr von Angie Pallorino lesen.


Das Buch wurde mir von Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Berührungen und Selbstmitgefühl sind so wichtig

Die gestresste Seele
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Am meisten beeindruckt hat mich, dass Berührungen so enorm wichtig sind. Gleichzeitig sind dies eigentlich unsere Instinkte, welche wir im modernen Leben leider oft außen vorlassen. Um ein Kind zu beruhigen ...

Am meisten beeindruckt hat mich, dass Berührungen so enorm wichtig sind. Gleichzeitig sind dies eigentlich unsere Instinkte, welche wir im modernen Leben leider oft außen vorlassen. Um ein Kind zu beruhigen halten wir es automatisch im Arm, genauso wenn wir ihn zeigen wollen wir gerne wir es haben. Umso älter wir werden umso öfter lassen wir die Berührungen weg und oft vereinsamen wir und werden auch dadurch krank. In der Pandemie haben es viele am eigenen Leib erlebt und man hört so oft, dass einen die Gesellschaft und das Zusammensein fehlt.

Auch kann uns der Geist, die Seele körperlich krank machen und Heilung ist nur ganzheitlich möglich oder zumindest Besserung.

Wir sollten wieder mehr auf unseren Körper achten, mit Bewegung und Ernährung, aber auch mit Entspannung, Ruhe und Gelassenheit.

Vom Schreibstil war es manchmal schwierig zu lesen. Es gibt viele Fachbegriffe und auch viele Namen von Ärzten und Universitäten, von Studien und Behandlungsmethoden

Fazit: Körper und Seele funktionieren nur gemeinsam, sie sind eine unzertrennbare Einheit und Heilung ist nur gemeinsam möglich!


Das Buch wurde mir von Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 06.12.2020

Langwierig

Totenwinter
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Tuva ist Reporterin im tiefsten Winter. Värmland ist kalt, eiskalt, verschneit und ein sehr abgelegener Ort, welcher fast nur wegen der Lakritzfabrik existiert. Sie erlebt live einen Selbstmord des Besitzers ...

Tuva ist Reporterin im tiefsten Winter. Värmland ist kalt, eiskalt, verschneit und ein sehr abgelegener Ort, welcher fast nur wegen der Lakritzfabrik existiert. Sie erlebt live einen Selbstmord des Besitzers mit und will die Hintergründe erforschen. Zeitgleich möchte sie den Autor helfen, welcher eine Biografie über die Lakritzgründer und -besitzer schreiben will.

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Ich hatte das Gefühl, als ob sich die Leute nur ständig aus- und anziehen, da der Winter sehr kalt ist. Die Kälte nahm den Großteil der Geschichte ein und sonst passiert nicht wirklich viel. Es zog sich wie Lakritz und wurde erst ziemlich am Ende etwas spannend.

Der Schreibstil war leicht zu lesen, aber ich hätte sehr viel aus der Handlung herausgekürzt, um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Tuva ist mit Sicherheit ein interessanter Charakter, leider war sie mir aber nicht immer greifbar. Vieles, was sie prägte, geschah in der Vergangenheit und wurde mir zu wenig erklärt oder zu spät.

Fazit: Leider nicht meine Welt.

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