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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Einen Mord auf die Liebe

A Killer Crush
5

Jamie liebt Filme, gerade dann wenn es Romcoms oder Slasher Filme sind.
Doch nie hätte sie damit gerechnet, dass ein Speed-Dating Event diese beiden Genres vereinen würde und für Jamie einen ganz eigenen ...

Jamie liebt Filme, gerade dann wenn es Romcoms oder Slasher Filme sind.
Doch nie hätte sie damit gerechnet, dass ein Speed-Dating Event diese beiden Genres vereinen würde und für Jamie einen ganz eigenen "Film" kreieren.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil es mir ähnlich geht wie Jamie.
Mir gefallen ebenfalls beide Genres und die Vorschau nun beides miteinander verwoben zu erleben, klang ziemlich verlockend.
Die Umsetzung hat mir in vielen Punkten gut gefallen, doch manchmal hatte ich dennoch mit einer anderen Herangehensweise gerechnet.

Jamie geht mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Laurie zum Speed-Dating Event, um einfach mal wieder unter Leute zu kommen.
Das Event verläuft jedoch sehr viel blutiger, als es wünschenswert gewesen wäre.
Es beginnt ein Kampf ums Überleben und man weiß nicht, wem man vertrauen kann.
Auch sieht Jamie sich schnell mit der Tatsache konfrontiert, dass sie sich in ihrer ganze eigenen Romcom/Slasher Film Handlung befindet.
Ich finde tatsächlich, dass beide Genres auch gut rübergekommen sind, was mich zum Teil sogar überrascht hat.
Dennoch hat das gleichzeitig dafür gesorgt, dass der Verlauf der Geschichte hin und wieder etwas eintönig geblieben ist und wenig neue Elemente hinzukamen.
Trotzdem war die Handlung sehr unterhaltsam und hatte wirklich etwas von einem Film.

Mit dem Schreibstil musste ich mich erst anfreunden.
Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten in einen flüssigeren Lesefluss zu kommen.
Bis zum Schluss bin ich nicht zu hundert Prozent mit ihm warm geworden.

Fazit: Ein unterhaltsames Buch mit einem interessantem Genre-Mix, das für mich aber kleinere Schwächen in der Umsetzung hatte.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 23.02.2026

Alles für das Traumhaus

Tödliches Angebot
0

Margo ist verzweifelt.
Seit Jahren ist sie auf der Suche nach ihrem Traumhaus, damit sie und ihr Mann dort eine Familie gründen können.
Doch egal wie viele Angebote sie abgeben, nie bekommen sie eines ...

Margo ist verzweifelt.
Seit Jahren ist sie auf der Suche nach ihrem Traumhaus, damit sie und ihr Mann dort eine Familie gründen können.
Doch egal wie viele Angebote sie abgeben, nie bekommen sie eines der Häuser.
Als sie dann einen Geheimtipp ihrer Maklerin bekommt kann sie es kaum glauben, dieses Haus ist alles was sie jemals gewollt hat.
Und um "ihr Haus" zu kriegen, würde sie alles tun, wirklich alles.

Margo war eine interessante Protagonistin.
Zuerst wirkte sie relativ unscheinbar und unschuldig.
Zwar ist ihr Wunsch nach dem perfekten Haus für sich und ihren Mann groß, auch ein paar Tricks wendet sie dafür an, aber sie machte keinen gefährlichen Eindruck.
Doch Margo hat auch eine dunkle Seite an sich und die hat sich schneller gezeigt als gedacht.
Im Klappentext steht, dass man Margo einfach mögen muss und irgendwie ist das trotz allem auch so.
Am Ende habe ich ihr tatsächlich gewünscht, dass ihre Träume in Erfüllung gehen.

Trotzdem war ich nicht nur begeistert von der Geschichte.
Im Mittelteil hat es sich für mich etwas gezogen.
Margo hat sich mit Dingen beschäftigt, die sehr zeitaufwändig waren, aber am Ende waren sie für den Ausgang der Geschichte nicht so entscheidend, wie es anfangs den Eindruck gemacht hatte.
Aber dann gab es doch wieder einen Twist in der Handlung, der alles wieder auf den Kopf gestellt hat und bei dem erneut die Spannung aufkam.

Fazit: Ein Auf und Ab der Gefühle mit einer Protagonistin, die es faustdick hinter den Ohren hat.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Spurlos Verschwunden

Schattenmädchen
0

Der dritte Fall für Fredrika Storm und diesmal rennt ihr die Zeit durch die Finger.
Von der jungen Isabelle Karlsson fehlt jede Spur, seitdem sie kurz zuvor auf einer Party eines erfolgreichen Technologieunternehmens ...

Der dritte Fall für Fredrika Storm und diesmal rennt ihr die Zeit durch die Finger.
Von der jungen Isabelle Karlsson fehlt jede Spur, seitdem sie kurz zuvor auf einer Party eines erfolgreichen Technologieunternehmens war.
Für Fredrika ist klar, es muss der CEO gewesen sein.
Doch dann erweckt ein alter Fall ihr Interesse, der möglicherweise eine Verbindung zum Verschwinden der jungen Frau hat und der alle bisherigen Ermittlungen in Frage stellt.

Seit ich Schwarzvogel, den ersten Band der Reihe, gelesen habe, bin ich ein Fan der Bücher mit der Ermittlerin Fredrika Storm als Protagonistin.
Diesmal ging es um das Verschwinden von Isabelle Karlsson, einer Studentin der LTH in Lund.
Ihre Mutter meldet sie als vermisst und schnell kommt Unruhe auf.
Fredrika und ihr Kollege Henry beginnen einen Kampf gegen die Zeit, denn je mehr Stunden und Tage vergehen, desto schwieriger wird es Isabelle zu finden.

Anfangs hatte ich ein paar kleinere Probleme in den Fall zu finden, da es sehr viele lose Enden gab, aber sobald einige davon geklärt werden konnten, bekamen die Ermittlungen mehr Schwung und ich war vollends gefesselt.

Auch in das Privatleben von Fredrika und Henry taucht man wieder ein.
Im Band zuvor haben beide in ihren jeweiligen Leben, einige entscheidende Dinge in Erfahrung gebracht und nun mussten sie sich entscheiden, wie sie damit umgehen wollen.
Fredrikas Kapitel konnten mich dahingehend etwas mehr abholen, als die von Henry.

Insgesamt war es ein toller dritter Teil und ein spannender dritter Fall dieser Reihe.
Ich habe mich auch sehr gefreut, als ich ganz hinten im Buch, die Leseprobe von Band vier entdeckt habe, der im Sommer erscheinen soll.
Darauf freue ich mich schon sehr.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Nichts ist wie es scheint

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
0

Cecilia arbeitet als Housesitterin für die Waldners, eine sehr einflussreiche Familie, und es dauert nicht lange, bis sie eine Beziehung mit Johannes Waldner beginnt, dem Sohn der Familie und seit kurzem ...

Cecilia arbeitet als Housesitterin für die Waldners, eine sehr einflussreiche Familie, und es dauert nicht lange, bis sie eine Beziehung mit Johannes Waldner beginnt, dem Sohn der Familie und seit kurzem Geschäftsführer des Familienunternehmens. Als sie zum Familienanwesen auf einer Ostseeinsel fährt, ahnt sie noch nicht, dass die Zeit dort nicht so verlaufen wird wie geplant. Mit dem Eintreffen von ihren Freunden, sowie Johannes, droht die Situation zu eskalieren, denn ehrlich war niemand von ihnen.

Bisher habe ich alle Thriller der Autorin gelesen und daher habe ich mich auch wieder sehr auf ihr neustes Werk gefreut. Der Schreibstil war wieder sehr leicht zu lesen und die Sogwirkung beim Lesen war enorm. Für mich ist es der bisher beste Thriller von Emily Rudolf.

Das Setting auf der abgelegenen Ostseeinsel war perfekt gewählt und die Charaktere haben die Handlung interessant gemacht, Zwar sind zwei Nebencharaktere etwas blass im Vergleich zu den drei Protagonisten, aber da die Geschichte auch ohne weitere Informationen zu ihnen funktioniert hat, war das für mich in Ordnung.

Eine Sache die man in den Büchern der Autorin immer erwarten sollte sind Plottwists. Sobald man denkt, man wäre der Auflösung ganz nah, passiert direkt wieder etwas und die ganze Handlung wirkt schon wieder anders und der Fokus verschiebt sich auf andere Themen. Irgendwann wusste ich nicht mehr was ich noch glauben kann und manche Enthüllungen haben mich kalt getroffen.

Fazit: Ein sehr gelungener Thriller der Autorin, große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Zwei Lebensrealitäten

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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Ein gemeinsamer Urlaub unter Freunden, was soll da schon schiefgehen?
Doch könnten die beiden Paare nicht unterschiedlicher sein.
Eva und Felix mit ihren zwei Kindern und einem Leben im Luxus, wobei nicht ...

Ein gemeinsamer Urlaub unter Freunden, was soll da schon schiefgehen?
Doch könnten die beiden Paare nicht unterschiedlicher sein.
Eva und Felix mit ihren zwei Kindern und einem Leben im Luxus, wobei nicht alles Gold ist was glänzt.
Linn und Matze mit ihrem unerfülltem Kinderwunsch und unterschiedlicher Meinung, inwiefern diese vier Menschen tatsächlich Freunde sind.

Kinderwunsch ist ein sehr sensibles und intimes Thema.
Viele Paare leiden darunter, wenn es einfach nicht funktionieren will, egal was sie tun.
Die Ursachen sind zwar verschieden, der Schmerz jedoch ist gleich.
Linn und Matze sind ebenfalls davon betroffen.
Zwar soll nach dem Urlaub die IVF Behandlung starten, aber trotzdem haben sie dadurch keine Garantie.
Man begleitet vor allem Linns Gedanken zu diesem Thema und spürt ihre Hilflosigkeit.
"Sie will doch einfach nur das es klappt!"
Die Behandlung fordert aber auch einen Tribut, den sie nicht beschönigt.

Mit Eva bekommt man dann das komplette Gegenteil und dadurch entstehen viele interessante Gespräche und Gedanken, aber auch Konflikte.
Sie und Felix hatten nie Probleme mit dem Kinder kriegen.
Gerade Felix betont das wiederholt, denn von Empathie hat er noch nie etwas gehört.
Dennoch führt Eva deswegen kein Leben im Dauerglück.
Sie ist ausgelaugt und am Ende ihrer Kräfte, muss sie sich doch um zwei kleine Kinder kümmern, während ihr Mann dabei keine Hilfe ist und es auch nicht als seine Verantwortung betrachtet.
"Du schaffst das schon, Bubu."
Der Umgang mit dem Thema hat mir persönlich gefallen und so weit ich das beurteilen kann, war es auch sehr authentisch beschrieben.

Die beiden Frauen entwickeln eine spannende Beziehung.
Sie bewundern sich gegenseitig für die Dinge, für die sie sich selbst verurteilen.
Finden den Körper der jeweils anderen schön, ihren eigenen aber nicht oder nicht mehr.
Sie entwickeln ein Verständnis füreinander, obwohl man im ersten Moment denken könnte, dass das was sie unterscheidet einen Keil zwischen sie treiben oder Spannungen erzeugen könnte.
Linn und Eva sehen einander ohne Einschränkungen und können die Personen sein, die sie brauchen.
Manchmal auch mit rauem Ton, aber meist immer mit guter Absicht.

Mit der Zeit entwickelt die Handlung einen leicht schrägen Touch.
Ich konnte die Charaktere nicht mehr einschätzen und die Situation in der sie sich befunden haben war unübersichtlich.
Dadurch fiel es mir schwer das Ende einzuordnen, ich fühlte mich damit etwas allein gelassen und überfordert.
Auf der anderen Seite lässt es dadurch Raum für eine Interpretationen, eine eigentlich spannende Möglichkeit.
Insgesamt habe ich das Buch aber gerne gelesen und mochte die angesprochenen Themen sehr gerne.

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