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Veröffentlicht am 28.02.2023

"Rätselhafter und gruseliger Mysteryauftakt"

The Woods 1. Die vergessene Anstalt
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Wer auf eine durchgehende Mysterystimmung und ein hohes Spannungsniveau wert legt, ist hier richtig aufgehoben.

Der Auftakt der „The Woods“-Reihe hält was es verspricht.
Das gesamte Buch über lag eine ...

Wer auf eine durchgehende Mysterystimmung und ein hohes Spannungsniveau wert legt, ist hier richtig aufgehoben.

Der Auftakt der „The Woods“-Reihe hält was es verspricht.
Das gesamte Buch über lag eine geheimnisvolles Ambiente in der Luft, wie es sich für eine vernünftige Mysterytriologie gehört.
Auch die Spannung kam nicht zu kurz.
Es gab so viele spannende und teils auch gruselige Momente innerhalb und außerhalb der Anstalt, dass ich froh war nicht alleine zu Hause zu sein.
Gänsehaut ist vorprogrammiert!

Die gestrandeten Charaktere haben sehr gut zusammengepasst.
Sie haben sich gut ergänzt und an den richtigen Stellen gab es Spannungen zwischen den Charakteren. Leider waren sie teils etwas flach.
Gerade deswegen fand ich so schade, dass unsere Hauptprotagonisten, Ira und Vanjo, sich nicht etwas abgehoben haben. Sie sind im Vergleich zu den „Nebencharakteren“ etwas nichtssagend geblieben.

Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und hoffe endlich meine ersehnten Antworten auf die ganzen geheimnisvollen Geschehnisse zu erhalten.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

"Kurzer und spannender Stalking-Thriller"

Blutkristalle
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Ich muss zugeben, ich war skeptisch ob man auf gerade mal 80 Seiten überhaupt einen spannenden Thriller bieten kann.
Ursula Poznanski hat bewiesen: Sie kann es!

Besonders gut hat mir gefallen, dass wir ...

Ich muss zugeben, ich war skeptisch ob man auf gerade mal 80 Seiten überhaupt einen spannenden Thriller bieten kann.
Ursula Poznanski hat bewiesen: Sie kann es!

Besonders gut hat mir gefallen, dass wir die Geschichte aus Wolframs Perspektive lesen – aus der Stalker-Perspektive. Er will seine geliebte Ella vor Paul „retten“ und folgt den beiden auf ihre Winterwanderung in die Berge.
Da sollte es doch mehrere Gelegenheiten geben Paul endlich loszuwerden und es wie einen Unfall aussehen zu lassen.

Wolfram bei seinem Plan zu verfolgen, hat einem schon die ein oder andere Gänsehaut beschert. Er ist bei Weitem kein sympathischer Protagonist und seine absurden Gedanken, waren sehr realistisch. Jedenfalls stelle ich mir die Gedankengänge eines kranken Stalkers in etwa so vor.

Dass die Geschichte nicht an Spannung und Überraschung aufgrund ihrer Kürze einbüßt, ist wirklich beeindruckend. Das Ende hatte ich, wie es so üblich bei Poznanski-Thrillern ist, nicht erwartet.

Also: Wer Lust auf einen kurzes Thrillervergnügen am Abend hat, ist mit Blutkristalle bestens versorgt.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

"Durchaus unterhaltsam, dennoch viele Kritikpunkte"

Underworld Chronicles - Gejagt
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„Verflucht“ hat mich nicht beeindrucken können, weil ich den Einstieg in die Geschichte nicht gut gewählt fand. Es war zu viel und zu oberflächlich.
Aber, eine zweite Chance hat noch nie geschadet.

Ich ...

„Verflucht“ hat mich nicht beeindrucken können, weil ich den Einstieg in die Geschichte nicht gut gewählt fand. Es war zu viel und zu oberflächlich.
Aber, eine zweite Chance hat noch nie geschadet.

Ich will jetzt nicht sagen, dass ich es lieber gelassen hätte, aber dieser Teil hat mir sogar noch weniger gefallen als der erste Teil.
Die Story hatte durchaus Unterhaltungscharakter. Leider gab es zu viele Dinge, die mich beim Lesen massiv gestört haben.

Die zahlreichen Nebenfiguren, die wir aus Teil 1 kennen, spielen auch hier wieder eine Rolle. Leider hatte ich den Eindruck, sobald man sie besser kennen gelernt hat, dass sie allesamt einfach durcheinander gewürfelt und willkürlich zusammen gestellt wurden.
Keiner hat Tiefe oder ein Alleinstellungsmerkmal. Sie wirkten wie „halb fertig“ - nicht ausgearbeitet.

Die Übergriffigkeit jedes männlichen Nebencharakters, dieser unrechte Anspruch, gegenüber Nora, der auf sie und ihren Körper erhoben wurde und immer wieder mit übernatürliche Instinkte entschuldigt wurde, war widerwärtig und anekelnd.

Auch, dass gefühlt jede männliche Nebenfigur ein Love Interest ist, hat mich genervt. Fluch Hin oder Her. Zwei, max. drei reichen aus – keine 8!

Von mir gibt es nur 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.02.2023

"Bester Teil der Still You-Reihe"

Still searching for you
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Im dritten, meiner Meinung nach besten Teil der Still You-Reihe, dürfen wir Ryan auf der Suche nach der großen Liebe begleiten.

Ryan mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er erschien mir immer als rationalster ...


Im dritten, meiner Meinung nach besten Teil der Still You-Reihe, dürfen wir Ryan auf der Suche nach der großen Liebe begleiten.

Ryan mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er erschien mir immer als rationalster und nettester der vier Pflegegeschwister. Zwar hatte ich manchmal das Gefühl er wäre mit seinem Handy verheiratet, aber das kommt wohl, wenn man so ein großes Business hat.

Kate, die Tochter seines größten Erzfeindes, wusste von Anfang an auf wen sie sich einließ, während Ryan gar keine Ahnung hat, wer Kate tatsächlich ist. Das führt im Laufe des Buches natürlich zu Problemen und Missverständnissen, die den Verlauf der Story sehr vorhersehbar gemacht haben.

Besonders gut hat mir Kates Charakter gefallen.
Sie ist eine nette und liebe Persönlichkeit, die sich aber nicht die Butter vom Brot nehmen lässt.
Mit der Zeit erkennt sie was sie wirklich machen möchte. Sie wächst über sich hinaus und stellt sich letztendlich ihren Eltern.
Dieser Zwiespalt ihre Familie nicht zu enttäuschen und doch etwas zu machen, was sie glücklich macht, hat mir unglaublich gut gefallen.

Dass am Ende auf einmal alles gut ist, wirkte sehr einfach und einfallslos.
Den unsympathischen Nebencharakteren wurde einfach so verziehen und die Eltern waren auf einmal happy mit allem?
Da hätte gerne noch mehr herausgeholt werden können.

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Veröffentlicht am 27.02.2023

"Schöner Ansatz, mehr Seiten hätten nicht geschadet"

Underworld Chronicles - Verflucht
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Die Autorin hat eine schöne Fantasywelt in Detroit erschaffen und im Laufe des Buches viele möglicherweise triggernde Themen angesprochen.

Schnell hat es auf mich den Eindruck gemacht, dass sich die ...


Die Autorin hat eine schöne Fantasywelt in Detroit erschaffen und im Laufe des Buches viele möglicherweise triggernde Themen angesprochen.

Schnell hat es auf mich den Eindruck gemacht, dass sich die Autorin für „nur“ 300 Seiten zu viel vorgenommen hat und deshalb keinem dieser Themen Tiefe bieten konnte und alles dementsprechend sehr oberflächlich abgehandelt wurde.
Hier wäre weniger mehr gewesen.

Dass Noras Vergangenheit sie zu einem ziemlichen Badass-Charakter hat werden lassen, ist absolut verständlich. Sie hatte es alles andere als leicht. Dennoch hat ihre Verschlossene und sture Verhaltensweise sie in manchen Momenten als trotziges Kind erscheinen lassen und das war auf Dauer extremst anstrengend.

Auch an Charakteren hat es nicht gemangelt. Es gab so viele verschiedene Nebencharaktere und Spezies, dass ich schnell den Überblick verloren habe. Hinzu kam, dass diese sehr stereotypisch waren und ihre Handlungen dementsprechend vorhersehbar waren.

Ich denke für jüngere Leser ist dieses Buch bzw. die Reihe durchaus ein gelungenes Fantasybuch/-reihe.

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