Ein emotionaler Abschluss mit kleinen Schwächen
Marry the MillionaireNie hätte Lavender damit gerechnet, plötzlich ihrer großen Liebe wieder gegenüberzustehen. Doch ausgerechnet die Firma von Ace besitzt das Gebäude, in dem sich ihre Hochzeitsagentur befindet. Als er ihr ...
Nie hätte Lavender damit gerechnet, plötzlich ihrer großen Liebe wieder gegenüberzustehen. Doch ausgerechnet die Firma von Ace besitzt das Gebäude, in dem sich ihre Hochzeitsagentur befindet. Als er ihr dann auch noch einen verrückten Deal vorschlägt, ist Lavender völlig überfordert: Eine Million Dollar will er ihr zahlen, wenn sie ihn heiratet. Das Geld könnte sie dringend gebrauchen, doch was steckt wirklich hinter diesem Angebot? Und was ist aus der alten Anziehung zwischen ihnen geworden?
Der angenehme Schreibstil hat mir den Einstieg in die Geschichte leicht gemacht. Lavender und Ace hätten das Potenzial gehabt, mein Lieblingspaar der Reihe zu werden. Doch leider hat Ace vieles kaputt gemacht, indem er seine wahren Absichten bis zum Schluss verheimlicht. Es war doch abzusehen, dass das nicht gut endet. Hätte er von Anfang an ehrlich mit Lavender gesprochen, wäre sie vermutlich deutlich besser damit umgegangen. Und auch Lavender hätte deutlich früher mit der Wahrheit herausrücken sollen.Trotzdem mochte ich die beiden Charaktere sehr. Besonders Lavender ist eine sympathische Figur, mit der man gut mitfühlen kann. Beeindruckend fand ich, wie sie sich all die Jahre allein um sich und ihre Tochter gekümmert hat, ohne jegliche Unterstützung von ihrer Familie. Auch Ace zeigt in dieser Geschichte, was für ein guter Mensch und Vater er sein kann. Am Ende bekommen die beiden trotz vieler Missverständnisse ihr Happy End und auch die gesamte Reihe wird mit dieser Geschichte stimmig abgeschlossen.
Ein gefühlvoller und unterhaltsamer Abschluss mit liebenswerten Figuren und kleinen Schwächen in der Kommunikation.