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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2022

Etwas blass und zu wenig Gefühl

Winter Blues - Ein Song für dich (Seasons of Music - Reihe 1)
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Zum Inhalt:
Violet ist auf der Suche nach dem berühmten Drummer Xander King. Die Suche gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, denn dieser möchte auf keinen Fall zurück ins Rampenlicht...

Meine ...

Zum Inhalt:
Violet ist auf der Suche nach dem berühmten Drummer Xander King. Die Suche gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, denn dieser möchte auf keinen Fall zurück ins Rampenlicht...

Meine Meinung:
Tatsächlich hatte ich mir von dieser winterlichen Geschichte etwas mehr erhofft, mehr Gefühl, mehr Handlung, mehr Tiefe, aber leider hat es mich in nur wenigen Bereichen überzeugt, einer davon, ist allerdings der Schreibstil. Carolin Keck schreibt flüssig und leicht. Man startete super einfach in die Geschichte und orientierte sich sehr schnell in dem verschneiten Kearney, welches zum Anfang den Schauplatz widerspiegelte. Ich mochte diese Kleinstadt-Vibes und dass jeder jeden kannte - Violet mochte es aber irgendwie nicht und das war eines der ersten Gefühle, die ich von ihr wahrnahm. Violet war zielstrebig, keine Frage, wollte für ihren Job den Drummer Xander finden und zurückholen, doch ihr Herz habe ich sehr selten gefühlt. Es war da und es fühlte, aber ich wollte auch fühlen, aber da tat sich nichts. Leider war es auch bei dem männlichen Hauptprotagonisten ein ähnliches Spiel. Mit jeder Seite, die ich mehr las, erhoffte ich mir mehr Tiefe, mehr Spannung, mehr Gefühl, aber es war, als wäre der Schalter einfach auf "aus" gestellt. Ich möchte auch nicht zu sehr ins Detail gehen. Die Handlung hat mich in ihren Grundzügen, ihrer Idee überzeugt, doch die Idee ist das eine und die Umsetzung das andere. Man hätte so viel daraus machen können, so viel aus Violet und Xander herausholen können, doch leider blieb es eine sehr seichte und blasse Liebesgeschichte, die mich leider nicht überzeugt hat.

Fazit:
Wenn das Gefühl nicht mitspielt, ist das so eine Sache und hier war es leider so. Violet und Xander konnten in mir nichts entfachen und ich hätte mir vor allem mehr Tiefe und mehr Emotion gewünscht.

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Veröffentlicht am 10.01.2022

Romantisch und Mitreißend

Shining Snow Night
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Zum Inhalt:
Dieses Weihnachten ist für Desideria turbulenter als gedacht, doch auf ihren Job als Weihnachtselfe kann sie nicht verzichten, ausgerechnet dort holt sie jedoch ihre Vergangenheit ein ...

Meine ...

Zum Inhalt:
Dieses Weihnachten ist für Desideria turbulenter als gedacht, doch auf ihren Job als Weihnachtselfe kann sie nicht verzichten, ausgerechnet dort holt sie jedoch ihre Vergangenheit ein ...

Meine Meinung:
Der erste Band der winterlichen Dilogie hat mich komplett überrascht, da es etwas vollkommen Neues von D.C. Odesza gewesen ist und ich habe es geliebt. Natürlich konnte mich zuerst auch hier der Schreibstil überzeugen. Die Autorin hat einfach ein Talent dafür fesselnd zu schreiben und die Leser auf eine spannende und turbulente Reise mitzunehmen. Geschrieben wird aus drei verschiedenen Sichtweisen, was einen wichtigen Rundumblick über die Geschichte bot. Zunächst war da Desideria, die Hauptprotagonistin, die bereits eine emotionale Reise hinter sich hat und die ich von Beginn an in mein Herz geschlossen habe. Sie ist mutig, hat aber durch gewisse Begebenheiten einige Narben davongetragen, die sie mir umso nahbarer gemacht haben. Ich fand es toll wie tiefgründig ihre Vergangenheit gewesen ist und bin schon super gespannt auf die Auflösung im zweiten Band, da immer noch sehr viele Geheimnisse offen stehen. Laris und Milton sind die zwei weiteren Protas, die im Großteil der Handlung mitwirken, der eine Polizist, der andere ein Fremder, der sich jedoch als so viel mehr entpuppt. Um nicht zu spoilern, verrate ich mal lieber nicht noch mehr. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte etwas entspannter gestartet ist, man sich mit dem Umfeld und den Personen vertraut machen konnte. Die Spannung kam dann Stück für Stück, genauso wie die Liebesgeschichte, die sich tatsächlich erst zum Ende hin richtig entfaltete. Es war weniger explosiv, dafür umso mehr Gefühl, jedoch bin ich mir sicher, dass der zweite Band einige Überraschungen bereithält - ich freue mich sehr darauf!

Fazit:
Eine etwas andere Geschichte, wie ich sie so noch nicht von der Autorin gelesen habe. Ich liebte die spannende Handlung und die zarte Liebesgeschichte - von mir gibt's eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Süße Lovestory mit winterlichem Setting

Make My Wish Come True
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Zum Inhalt:
Abby kann ihr Glück kaum fassen, als sie ein Praktikum im Filmdreh absolvieren darf, doch weder war sie auf die eiskalten Rocky Mountains gefasst, noch auf den charmanten Logan ...

Meine Meinung:
Diese ...

Zum Inhalt:
Abby kann ihr Glück kaum fassen, als sie ein Praktikum im Filmdreh absolvieren darf, doch weder war sie auf die eiskalten Rocky Mountains gefasst, noch auf den charmanten Logan ...

Meine Meinung:
Diese zuckersüße Liebesgeschichte spielt in den winterlichen Rocky Mountains und ist damit die perfekte Story für die kalte Jahreszeit. Es handelt sich um einen Einzelband, der mich größtenteils überzeugt hat. Jana Schäfers Schreibstil ist mitreißend und super leicht zu lesen. Man rutschte einfach in die Geschichte hinein und hat sich direkt wohlgefühlt. Wo mich die Handlung fast vollkommen überzeugt hat, haben es die Protagonisten - vor allem Abby eher weniger. Sie ist Regiestudentin und der detaillierte Einblick in den Filmdreh war eine Sache, die mich total begeistert hat. Abbys Charakter war mir jedoch von Beginn an zu unnahbar. Ich fand erst sehr spät Anschluss an sie und ihre Gefühle und immer wieder trat sie einen Schritt zurück, sobald man hoffte, dass sie sich weiterentwickelte. Anders war es bei Logan. Da man ihn und seine Familie deutlich näher kennenlernte, hatte er so viel mehr Farbe. Ich mochte seinen authentischen Charakter und seine gefühlvolle Seite, die oft zum Vorschein trat. Die Szenen zwischen den beiden waren neben dem Einblick in den Filmdreh meine liebsten, obwohl recht oft der Rückzug eines Protagonisten zum Spannungsabbau führte. Insgesamt kann ich diesen Roman bedingt weiterempfehlen, da es sicherlich nicht jedem so geht wie mir und die Gefühle beim lesen super unterschiedlich sind.

Fazit:
Abby hat es mir nicht immer leicht gemacht, doch die Lovestory insgesamt und vor allem die Handlung haben mir sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 05.01.2022

Eine Liebe, die verändert

Strangers Again (Strangers - Reihe 1)
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Zum Inhalt:
Als Jamie von Zuhause wegzieht zu ihrem Bruder Max, hat sie nicht mit seinem neuen Mitbewohner Sam gerechnet, der bereits seit der ersten Begegnung, ihr Leben auf den Kopf stellt ...

Meine ...

Zum Inhalt:
Als Jamie von Zuhause wegzieht zu ihrem Bruder Max, hat sie nicht mit seinem neuen Mitbewohner Sam gerechnet, der bereits seit der ersten Begegnung, ihr Leben auf den Kopf stellt ...

Meine Meinung:
Mein erstes Buch von Emma Vaughn war grandios und herzzerreißend gut. Was habe ich mich in die Geschichte von Sam und Jamie verliebt - sie war viel zu kurz - aber gute Geschichten, sind immer zu kurz. Als erstes hat mich der Schreibstil der Autorin positiv überrascht. Er war absolut mitreißend, konzentrierte sich auf das wesentliche und brachte trotzdem jedes Gefühl zum Ausdruck, welches zwischen den Seiten schwebte. Da außen den Sichtweisen beider Hauptprotagonisten erzählt wurde, viel es mir sehr leicht, mich in beide Gefühlswelten einzudenken. Jamie und Sam machten beide eine große Entwicklung durch. Jamie hatte sich nach der Trennung ihrer Eltern zunehmend abgekapselt und isoliert. In Seattle möchte sie ein neues Leben beginnen und ich war wunderschön zu sehen, wie sie zwischen ihren neuen Freunden aufblühte. Sam könnte einem zunächst recht ungehobelt erscheinen, doch hinter seiner kalten Fassade steckt so viel Schmerz, dass es mir selbst weh tat. Umso mehr begeisterte mich, wie Jamie und Sam sich zusammen zurück ins Leben kämpften. Ihre Geschichte war durchzogen von Familiendramen, gebrochenen Herzen, Abenteuern und Neuanfängen. Besonders gefallen haben mit auch die Nebencharaktere Max, Hannah, Finn und Cooper. Sie wuchsen zu einer Gemeinschaft zusammen, die diesem Roman Leben eingehaucht hat. Es gab absolut nichts, was mich nicht überzeugt hat, doch am meisten bewegt hat mich das Finale. Es war unfassbar berührend und so ganz anders, als ich es mir ausgemalt hatte - aber besser!

Fazit:
Jamie und Sam haben sich in mein Herz gekämpft mit ihren großen Gefühlen, ihren Herausforderungen und Mutausbrüchen. Ich lege euch diesen Roman wärmstens ans Herz - es lohnt sich!

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Ein wunderschöner, emotionaler Abschluss

Chasing Hope
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Zum Inhalt:
Julie und Nate kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten, doch Gegensätze ziehen sich an und Nate beginnt große Gefühle für Julie zu entwickeln ..

Meine Meinung:
Was für ein wunderschönes ...

Zum Inhalt:
Julie und Nate kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten, doch Gegensätze ziehen sich an und Nate beginnt große Gefühle für Julie zu entwickeln ..

Meine Meinung:
Was für ein wunderschönes und emotionales Finale der Montana-Arts-College Reihe. Julie und Nate haben sich ganz tief in mein Herz geschlichen und ein bisschen wehmütig bin ich, dass ich nun ein letztes Mal in diese Welt eintauchen konnte. Julia K. Steins Schreibstil hat mir wie auch bei den vorherigen Bänden wahnsinnig gut gefallen. Anfangs hatte ich zwar Startschwierigkeiten, da die vielen Umschreibungen den Einstieg etwas erschwert hatten, doch nachdem man sich einmal eingelesen hatte, wurde es besser und besser. Julie war eine super faszinierende Person. Da sie in einer Hippie-Kommune aufwuchs, ist das Leben am College für sie ein Neuanfang und ihre freie, unvoreingenommene Sichtweise auf das Leben, war sehr erfrischend - zu dem lernte sie in Hawaii viele Dinge, die sie den Menschen in ihrem Umfeld mitgeben konnte, unter anderem natürlich dem männlichen Hauptprotagonisten Nate, der in New York aufwuchs und ein äußerst privilegiertes Leben führen darf. Seine Entwicklung war unheimlich spannend, da aus dem etwas zerstreuten, antriebslosen Mann ein vollkommen neuer Mensch wurde, mit Prinzipien und dem Wunsch, seinen Traum zu leben, egal was seine Familie davon hält. Die Verbindung zwischen den beiden war mit Abstand das schönste an dieser Geschichte. Es hat nicht nur wahnsinnig geknistert, es wurden auch tiefgründige Themen angeschnitten und die Unterschiede zwischen den beiden, machten es nur noch intensiver. Die Handlung war ein angenehmes auf und ab, auch wenn mir zum Finale hin Julie etwas zu sehr aus den Wolken gefallen ist, doch der Epilog hat alles wieder wett gemacht. Alle Charaktere fanden ihr Zuhause und ich bin sehr glücklich, diese Reihe gelesen zu haben.

Fazit:
Julie und Nate hätten unterschiedlicher nicht sein können, doch ihre Träume und Wünsche verbanden sich und schweißten die beiden zusammen. Pure Liebe für diese Geschichte!

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