Potenzial war da. An der Umsetzung haperte es.
Empire of Burning Shadows (Magical Fate 1)Zum Inhalt:
Als Joslins Dorf überfallen und ihr Bruder entführt wird, trifft sie kurzerhand die Entscheidung ihn zu suchen. Mit zwei Männern an ihrer Seite, entdeckt sie nicht nur die mächtige Magie die ...
Zum Inhalt:
Als Joslins Dorf überfallen und ihr Bruder entführt wird, trifft sie kurzerhand die Entscheidung ihn zu suchen. Mit zwei Männern an ihrer Seite, entdeckt sie nicht nur die mächtige Magie die in ihr schlummert ...
Meine Meinung:
Lange habe ich mit mir gehadert eine solche Bewertung abzugeben, doch ich hoffe hier konstruktiv mein Leseerlebnis wiedergeben zu können. Der Schreibstil von Maxime Herbord hat mich zunächst begeistert! Ich mag Stile die sich abheben und hier mochte ich anfangs die vielen Metaphern, das bildhafte und beinahe schon künstlerische. Für mich wurde es zum Problem, als die Metaphern eine beinahe schon "ungesund verschachtelte" Form annahmen und sich neben diesen die Rechtschreibfehler auffällig häuften. Satzstrukturen begannen mich zu verwirren. Ich las mehrere Male einen Abschnitt und entdeckte etliche Unlogiken im Satzbau aber auch in der Handlung selbst. Diese hat Potenzial, sonst hätte ich nicht zu dem Buch gegriffen, doch die Umsetzung?! Auch wenn ich sämtliche Augen für ein Debüt zudrücke wirkte die Welt mit all ihrer Magie, den Wesen und Gesellschaftsstrukturen zweidimensional. Viel "tell", sehr wenig "show! und mittendrin Protagonisten, bei denen ich verzweifelt nach einem Funken Emotion in mir suchte. Joslin erweckte in mir immer mal wieder ein kleines Feuer, was jedoch durch ihre Naivität, den fehlenden Ehrgeiz und ihre doch sehr falsch gesetzten Prioritäten erlosch. Mir fiel es schwer sie als Protagonistin ernst zu nehmen. Die Love Interests erschienen mir von Beginn an blass und sämtliche Plots fühlten sich wie lose Stricke im Wind an, die immer mal wieder straff gezogen wurden, nur um sie schnell wieder loszulassen. 2 Sterne gibt es für den schriftstellerischen Akt an sich ein Buch zu schreiben, die Kreativität der Gestaltung (Zeichnungen der Autorin) und die Aufmachung durch den Verlag.
Fazit:
Eine heiß ersehnte Neuerscheinung wurde für mich leider zu einer unerwarteten Enttäuschung. Das Potenzial war da. An der Umsetzung haperte es gewaltig.