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Veröffentlicht am 25.03.2020

Ein Leidenschaftlicher Psychothriller

Mein Herz so schwarz
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Handlung

Ein frisch vermählter trauernder Ehemann und ihre beste Freundin lässt Evie White nach ihrem Sprung von einer Klippe zurück. Doch was brachte die schöne und privilegierte Braut dazu sich das ...

Handlung



Ein frisch vermählter trauernder Ehemann und ihre beste Freundin lässt Evie White nach ihrem Sprung von einer Klippe zurück. Doch was brachte die schöne und privilegierte Braut dazu sich das Leben zu nehmen? Und das dazu noch an ihrem Hochzeitstag!

Auf der Suche nach einer Erklärung für ihr Handeln, kommen immer neue Hinweise auf, die beteuern dass Evie doch nicht so unschuldig gewesen ist, wie sie alle glauben ließ. Die einzige die ihre Geheimnisse kannte war ihre beste Freundin Rebecca. Gemeinsam mit ihr versucht der nun verwitwete Richard Antworten zu finden. Dabei weiß er nicht mal ob er will, dass eine Leiche gefunden wird, oder nicht. Endlich abschließen können, oder weiterhin im Ungewissen bleiben?


Meine Meinung



Direkt im Prolog wird die Dramatik der Buches thematisiert – der Suizid der Braut. Man weiß direkt worum es geht ohne dass eine lange Vorgeschichte erzählt wird.

Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, da man ihre Verunsicherung und ihre Trauer gut nachfühlen kann. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Rebecca und Evie erzählt. Evie bekommt darin natürlich nur die Vergangenheitsform der Erzählung ab; während Rebeccas Abschnitte zwischen Vergangenheit und Gegenwart springen.

Durch den häufigen Perspektivenwechsel und den Zeitsprüngen, bekommt man einen komplexen Eindruck der Charaktere und deren Denk- bzw. Vorgehensweise. Diese machen das Buch auch so spannend. Immer wenn man denkt, dass die Handlung sich nicht noch mehr zuspitzen könnte, kommt doch noch ein düsteres Geheimnis der Protagonisten hinterher. Evies beste Freundin Rebecca weiß mehr als sie zugeben will, doch umso mitreißender ist es nach und nach immer mehr aus ihrer Sicht zu erfahren.

Die Handlung war ohne große Lückenfüller, was ich als sehr befriedigend empfand. Jeder Rückblick und jede geschilderte Situation hatte direkt oder indirekt mit dem großen Ganzen zu tun, ohne übermäßig große Ausschweifungen zu machen. So wurde der Handlungsverlauf durchgängig sehr spannend gehalten.

Dass die Geschichte ein wenig Ähnlichkeit mit Romeo und Julia hat, weiß die Autorin selbst sehr gut , denn auch diese Anspielung lässt Sie sich nicht entgehen. ^^

Erstaunlich fand ich zudem, wie dem Leser ganz langsam deutlich gemacht wird, wer eigentlich ein falsches Spiel treibt. Überraschende Wendungen und die immer mehr kommende Erkenntnis über den Hergang der Tragödie machten das Buch für mich zu einem sehr spannendem Leseerlebnis.

Ein wenig offen bleibt für mich am Ende die Frage was der Ausschlaggebende Punkt war, dass sich die Protagonisten in ihrer Beziehung so sehr auseinandergelebt und gegenseitig eine stille Feindschaft ausgetragen haben, die keiner offen gezeigt hat.


Fazit



Ein absolut spannendes Buch, welches ich in weniger als 24 Stunden verschlungen habe. Gut geschrieben, toller Handlungsverlauf und ein unerwarteter Plottwist am Ende; alles in allem ein großartiges Leseerlebnis!


Kaufempfehlung



Definitiv ein Buch was sich zu kaufen lohnt. Ich lese nicht oft Psychothriller, aber dieser hat mich nicht mehr losgelassen.

Eine kleine Trigger-Warnung möchte ich dennoch einstellen, da sich eben auch mit psychischen Problemen und Suizid beschäftigt wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2019

4/5 Rezension Show Me The Stars

Show me the Stars
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Handlung

Liv hatte gute Noten, ihren Studienabschluss in Rekordzeit erlangt und landete am Ende doch nur bei einem mittelmäßigen Job, der ihr deutlich zu anspruchslos war. Aus einer Chance, die sich als ...

Handlung

Liv hatte gute Noten, ihren Studienabschluss in Rekordzeit erlangt und landete am Ende doch nur bei einem mittelmäßigen Job, der ihr deutlich zu anspruchslos war. Aus einer Chance, die sich als Sprungbrett für ihre Karriere erweisen sollte, wurde schnell das Gegenteil.

Durch einen glücklichen Zufall, ergibt es sich, dass sie der Housesitter für einen Leuchtturm auf Irland wird. Das ist genau die Auszeit die Liv sich gewünscht hat um ihre beruflichen Angelegenheiten noch einmal zu überdenken und Ideen für einen Neustart zu sammeln.

Soweit so gut , wäre da nicht der unheimlich Attraktive Hausmeister und Bootschauffeur Kjer. Frauenheld, unnahbar und für keine feste Beziehung zu haben. Das wusste Liv, denn sie wurde mehr als einmal gewarnt. Doch ihr Herz hat die Warnungen wohl leider überhört…

Meine Meinung

Ich fand das Buch äußerst authentisch. Liv hat kein perfektes Überfliegerleben, wie es in anderen Romanen vielleicht gewesen wäre. Klar hätte sie das Potential dazu gehabt, dass ihr das Leben trotzdem Steine in den Weg legt, ist dann doch mehr ans wahre Leben angelehnt.

Zudem war ich jedes Mal erleichtert, dass ihr auf der Insel immer und immer wieder vor Augen geführt wurde, dass Kjer sich nicht ändern lässt – für keine Frau. Sicher haben es einige versucht, sind aber genau wie Liv gescheitert. Das ganze Buch über hat man mit der Protagonistin mitgelitten, denn sie wusste was sie tat und sie wusste das es falsch war, sich in einen der wenigen Männer zu verlieben, die sie auf ihrer kleinen Insel regelmäßig zu Gesicht bekommen wird. Sie selbst drückt es sehr passend aus mit dem ungefähren Wortlaut: „Du armes kleines dummes Herz“

Ein weiterer positiver Aspekt war für mich der Humor der an den Tag gelegt wurde. Teilweise absolut trocken und selbstkritisch; genau das was ich so sehr mag.

Einen Stern Abzug gibt es aber doch von mir. Grund dafür war der Ausgang der Geschichte. In der Hinsicht er es für mich genau so eine New Adult / Romance – Geschichte wie die meisten anderen auch. Da ich aber nicht weiter Spoilern möchte, müsst ihr die Geschichte wohl doch selber lesen ^^

Fazit

Eine Geschichte die manch einem bestimmt nicht unbekannt vorkommt. Jeder kennt irgendwo das naive Mädchen und den angehimmelten Frauenheld. Die Protagonistin mahnt sich selber immer wieder zur Disziplin und nimmt dabei einige neue Erfahrungen mit. Vor allem was das Thema „verpasste Chancen“ angeht, gibt das Buch neue Perspektiven preis.

Ich mochte das Buch und freue mich auf den zweiten Band!

Kaufempfehlung

Für New Adult / Romance – Fans durchaus empfehlenswert! Vor allem für die Herbstzeit passend, da man sich einfach in eine kuschelige Decke wickeln möchte, um sich nicht von den schlechten Wetterbedingungen in Irland anstecken zu lassen.

Das jüngere Publikum sollte wissen, dass es auch einige anzügliche Szenen gibt.

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Veröffentlicht am 24.09.2019

Save Me -Rezension

Save Me
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Handlung

Ruby, eine strebsame Schülerin, welche die renommierte Privatschule MaxtonHall besucht, hat kein anderes Ziel als eines: Oxford!

Im komplett Gegenteil steht dahingegen James Beauford, ein Junge ...

Handlung

Ruby, eine strebsame Schülerin, welche die renommierte Privatschule MaxtonHall besucht, hat kein anderes Ziel als eines: Oxford!

Im komplett Gegenteil steht dahingegen James Beauford, ein Junge mit dem Silberlöffel im Mund geboren, der den heiß begehrten Platz der selbigen Schule als selbstverständlich ansieht. Seine Familie zahlt immerhin eine Menge Geld jährlich an die Bildungseinrichtung, die er zusammen mit seiner Zwillingsschwester besucht.

Sowohl Ruby als auch James, den sie am Anfang noch verachtete, beziehungsweise das was er darstellt, bereiten sich auf die Aufnahmeprüfungen der ausgezeichnetsten Colleges vor. Während dieser Zeit lernen sich beide dann durch unglückliche Umstände kennen. Wo am Anfang noch rege Feindseligkeit in der Luft liegt, ist es am Ende etwas ganz anderes was ihre Gemüter aufleben lässt.

Meine Meinung

Ich habe vier Anläufe gebraucht um den ersten Band durchzulesen. Von überstrebsamen Schülern, die Bullet Journals führen und im Veranstaltungskomitee sitzen, bis hin zu dem reichen Trunkenbold aka der Bad Boy der Geschichte, wurden alle Klischees mehr als ausreichend bedient.

Der Schicksalsschlag am Ende des ersten Teils, hat mich allerdings schon neugierig gemacht was nun folgt. So habe ich Teil 2 und 3 als Hörbuch weiterverfolgt. So enttäuscht wie ich von Band 1 auch war, so begeistert war ich vom 2. Band.

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Veröffentlicht am 24.09.2019

Rezensionsexemplar-Zusammen sind wir unendlich

Zusammen sind wir unendlich
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Handlung

Was passiert, wenn ein introvertiertes, schüchternes Mädchen mit einem Gen für Mathematik auf einen ebenso schüchternen Hobby-Magier trifft? Sophia und Joshua gehen in die selbe Jahrgangsstufe, ...

Handlung

Was passiert, wenn ein introvertiertes, schüchternes Mädchen mit einem Gen für Mathematik auf einen ebenso schüchternen Hobby-Magier trifft? Sophia und Joshua gehen in die selbe Jahrgangsstufe, haben aber noch nie etwas miteinander zu tun gehabt.
Während Joshua für Sophia quasi unsichtbar ist, kann dieser an niemand anderen denken. Gut geplant wagt Josh den ersten Schritt mit einem kleinen Zaubertrick - "Für Josh eine eindeutige Liebeserklärung, für Sophia ein Rätsel". Mit immer mehr Hinweisen will Joshua die Aufmerksamkeit seiner Herzensdame für sich gewinnen.
Beide haben ihre eigenen Pakete zu schleppen, was die Annäherung der beiden zu einem spannenden langsam laufenden Prozess macht.



Meine Meinung

Von Anfang an hatte ich große Sympathie und Mitgefühl für die Protagonistin Sophia, während ich Joshua eher als aufdringlich und bizarr wahrnahm. Im Laufe der Geschichte bekommt man aber mehr Einblicke in seine Gedanken, sodass man seine Handlungen mehr nachvollziehen kann.
Das Kennenlernen und annähern der beiden wird äußerst authentisch rüber gebracht, was die Personen für mich nur noch realer machte.
Durch die fehlende Fähigkeit zur leichten Unterhaltung, war ersichtlich das es früher oder später zu einer Kommunikationspause kommen würde. Die unterschiedlichen Gefühle die dabei vermittelt werden sind so wahrhaftig, ich hatte zeitweise schon selber das Gefühl in ihrer Position zu stecken.
Es ist mitreißend, aber auf eine leichte, unaufdringliche Art und Weise!



Fazit

Herzrasen vorprogrammiert. Das Buch zieht einen langsam, aber sicher in seinen Bann. Es überzeugt mit seiner Authentizität, dem realistischen Fortgang der Handlung und dem Realismus, welche die Figuren auszeichnet. Beim Lesen des Buches sollte man sich Zeit nehmen, um den Geschichte richtig aufnehmen zu können, denn nichts anderes hat sie verdient. Ein großartiges und dennoch subtiles Werk!



Kaufempfehlung

Für Kinder unter 14 Jahren könnte das Buch zu viele Fachbegriffe enthalten, die selbst mit Kontext für Verwirrung sorgen könnte. Jedem anderen kann ich das Buch nur empfehlen. Eine Geschichte für jeden der Handlungen aus dem echten (fiktionalen) Leben bevorzugt! :)



Danke an der Carlsen-Verlag für das Rezensionsexemplar!


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Veröffentlicht am 24.09.2019

Save Us - Rezension

Save Us
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Meine Meinung

Im dritten und damit auch finalen Band der Maxton-Hall Triologie ging es genauso spannend weiter. So wie die Handlung war, hat sie einen tollen Verlauf angenommen. Gegen Ende des Buches ...

Meine Meinung

Im dritten und damit auch finalen Band der Maxton-Hall Triologie ging es genauso spannend weiter. So wie die Handlung war, hat sie einen tollen Verlauf angenommen. Gegen Ende des Buches hatte ich aber immer öfter das Gefühl, dass auf Zwang nochmal einer draufgesetzt werden musste. Noch ein Schicksalsschlag mehr, dann noch einer. Meiner Meinung nach hätte ein seichter Abschluss besser gepasst, als dieses hochdramatische Ende.

Fazit

Im Großen und Ganzen ist es eine gelungene Reihe, die beim Lesen bzw. Hören Spaß gemacht hat. Ich halte für mich vorallem Band 2 in Erinnerung, da er für mich der gelungenste der Reihe war.

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