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Veröffentlicht am 07.04.2020

Ein Thriller von dem ich mir etwas mehr Spannung gewünscht hätte

Opferfluss
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Nicholas Meller hat es durch seine russischen Bekanntschaften bis zum erfolgreichen Strafverteidiger geschafft. Dabei hat er sich oft nur haarscharf an der Legalität bewegt. Weshalb er sich bei Kommissar ...

Nicholas Meller hat es durch seine russischen Bekanntschaften bis zum erfolgreichen Strafverteidiger geschafft. Dabei hat er sich oft nur haarscharf an der Legalität bewegt. Weshalb er sich bei Kommissar Rongen nicht gerade beliebt gemacht hat. Umso erstaunter ist er, als ausgerechnet dieser ihn um Hilfe bittet. Rongen hat einen Täter im Alleingang verfolgt und diesen dabei erschossen. Schließlich hat der Verfolgte eine Waffe auf ihn gerichtet. Nur ist diese spurlos verschwunden.........

"Opferfluss" ist nunmehr der dritte Band um den russisch stämmigen Anwalt Nicholas Meller. Obwohl es eine Verbindung zu einem vorherigen Fall gibt, lässt sich der Thriller unabhängig lesen. In den meisten Passagen nimmt man aus Sicht von Nicholas, die in Ich-Form geschrieben sind, teil. Dabei bekommt man einen intensiven Einblick in dessen Gedanken. Merkt, dass sich der Fall als nicht so einfach erweist. Das hat mir gut gefallen. Auch das Ende war überraschend wie es sich für einen guten Thriller gehört. Aber bis dahin hatte das Buch einige Längen. Zumal auch viel über private Dinge geschrieben wurde. Mir deshalb ein bisschen die Spannung gefehlt hat.

Fazit: Ein Thriller bei dem man hautnah an der Gedankenwelt seines Protagonisten teilhaben kann. Der aber über weite Teile nicht zum Punkt kommt. Mir einfach dadurch die kontinuierlich ansteigende Spannung gefehlt hat. Der Schluss war überraschend und konnte mich wieder ein bisschen versöhnen.

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Veröffentlicht am 04.04.2020

Rasanter und blutiger Thriller

Hard Sequences – Feuerblut
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Alles beginnt damit, dass Chris seinem besten Freund für dessen Hochzeit Geld leiht. Geld, welches nicht ihm, sondern einem Berliner Clan-Boss gehört. Aber alles kein Problem. Schließlich soll Chris das ...

Alles beginnt damit, dass Chris seinem besten Freund für dessen Hochzeit Geld leiht. Geld, welches nicht ihm, sondern einem Berliner Clan-Boss gehört. Aber alles kein Problem. Schließlich soll Chris das Geld direkt nach der Hochzeit wiederbekommen. Nur taucht der Bräutigam nicht auf. Ist spurlos verschwunden und der Countdown für die Geldrückgabe zählt unbarmherzig weiter. Chris läuft die Zeit davon. In seiner Verzweiflung lässt er sich auf eine riskante Aktion ein, bei der es schon bald auf Leben und Tod geht........

"Hard Sequences - Feuerblut" ist der vierte Band einer Thrillerserie, die von unterschiedlichen Autor*innen geschrieben wurde. Jedes Buch kann unabhängig gelesen werden. Als Grundgerüst für alle Bände dient eine Hochzeit, die verschiedene Fragen aufwirft. Um alle beantwortet zu bekommen, muss man jedoch alle Bücher der Serie kennen. Geschickt gemacht, wie ich finde und meinem Lesevergnügen hat das keinen Abbruch getan. Der Thriller wirft einen sofort ins Geschehen. Ist rasant und spannend. Je weiter man liest auch sehr blutig. Ab zirka der Hälfte kommt es zu einer Verfolgungsjagd, die ganz Hollywood mäßig actionreich ist und einem kaum Luft zum Atmen lässt. Jedoch kam mir diese Sequenz ziemlich unrealistisch vor. Was mich aber nicht zu sehr gestört hat. Viel Zeit zum Nachdenken blieb mir bei dieser temporeichen Story sowieso nicht. Wie Eingangs schon erwähnt, bleiben am Schluss ein paar Fragen offen, die aber in den anderen Büchern der Serie geklärt werden.

Fazit: Ein temporeicher Thriller, der einem kaum Luft zum Atmen lässt. Mit viel Action. Ganz Hollywood mäßig. Blutig. Spannend. Aber auch streckenweise unrealistisch. Für alle, die das nicht stört, empfehle ich das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 02.04.2020

Spannend, jedoch im Mittelteil einige Längen

Liebes Kind
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Lena wird seit 14 Jahren in einer einsamen Hütte im Wald von einem Mann gefangen gehalten. Hier zwingt er ihr ein Leben mit ihm und ihren zwei Kindern Hannah und Jonathan auf, das streng geregelt ist. ...

Lena wird seit 14 Jahren in einer einsamen Hütte im Wald von einem Mann gefangen gehalten. Hier zwingt er ihr ein Leben mit ihm und ihren zwei Kindern Hannah und Jonathan auf, das streng geregelt ist. Jede Zuwiderhandlung wird bestraft. Eines Tages gelingt ihr die Flucht, bei der sie von einem Auto angefahren wird. Was ist geschehen? Und wieso hat sie nur ihre Tochter dabei?

"Liebes Kind" fällt durch seinen ungewöhnlichen Schreibstil auf. Rollt Lena's Geschichte von hinten auf. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Es gibt unterschiedliche Erzählstränge. In Ich-Form wird abwechselnd aus Lenas, Hannahs und Matthias (Vater von Lena) Sicht erzählt. Man erfährt viel über deren Gedanken und wie sie alles erlebt haben. Schon an der Art wie das jeweilige Kapitel geschrieben ist, merkt man sofort, wer gerade erzählt. Das hat mir gut gefallen und ich empfand es auch als spannend. Leider war mir der Mittelteil einfach zu langatmig. Vieles hat sich im Kreis gedreht. Auch die Passagen um Hannah haben mich nach einiger Zeit genervt. Obwohl ich zugeben muss, dass ihr Wesen darin gut beschrieben wurde.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Thriller in jeder Hinsicht. Der durchaus spannend und flüssig zu lesen ist. Mir im Mittelteil viel zu langatmig war. Was mir das Lesevergnügen etwas getrübt hat. Ich ihn aber trotzdem gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Ernstes Thema etwas zu oberflächig abgehandelt

In München wartet der Tod
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Zwei Wochen nachdem eine Leiche ohne Herz gefunden wurde, taucht in München eine weitere ohne Niere auf. Beides illegal eingereiste junge Albaner. Alles deutet auf Organhandel hin. Deshalb werden der Kieler ...

Zwei Wochen nachdem eine Leiche ohne Herz gefunden wurde, taucht in München eine weitere ohne Niere auf. Beides illegal eingereiste junge Albaner. Alles deutet auf Organhandel hin. Deshalb werden der Kieler Kommissar Sven Fricke und die Staatsanwältin Elena Karinoglous, die bereits einen ähnlichen Fall erfolgreich aufgeklärt haben, angefordert. Doch nicht nur die beiden sind hinter den Tätern her. Jemand sinnt auf Rache.......

"In München wartet der Tod" ist der dritte Band um den Kieler Kommissar Sven Fricke und der Staatsanwältin Elena Karinoglous. Der Krimi lässt sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Lediglich der private Bereich der Hauptprotagonisten zieht sich wie ein roter Faden durch die Bücher. Was aber nicht weiter stört. Der Schreibstil ist flüssig und durch die kurzen Kapitel konnte ich das Buch relativ schnell lesen. War spannend durch die zwei Erzählstränge und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert. Allerdings gab es ein paar Szenen, die so gar nicht in die ernste Thematik gepasst haben. Wohl zum Auflockern. Mir war es aber teilweise zu oberflächig. Fricke und Elena sind auch privat ein Paar. Haben die Ermittlungen mit Sachverstand geleitet. Dazu gepasst hat meiner Meinung nach nicht, dass sie ständig im Bett gelandet sind. Manchmal zu einem unmöglichen Zeitpunkt. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Zwei Mann/Frau Soko. Fricke und Elena ermitteln alleine in München, obwohl sie eigentlich aus Kiel sind. Die Münchner Kollegen waren nur Statisten von beiden. Für mich nicht besonders glaubwürdig. Der Schluss kam sehr abrupt und es gab eine Szene, die ich etwas überzogen fand. Das ist halt Geschmackssache.

Fazit: Ein durch die kurzen Kapitel gut und flüssig zu lesender Krimi. Der mir schöne und spannende Lesestunden beschert hat. Aber in manchen Teilen, trotz des ernsten Themas zu oberflächig ist. Dennoch habe ich den Krimi gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Überraschender Schluss, jedoch die Handlung oft verwirrend

Tod im Leuchtturm
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Fast 30 Jahre ist es her, dass Julia Zeugin am Mord des kleinen Jungen Felix auf der Insel Neuwerk wurde. Damals war sie 15 und hat ihren Schwager schwer belastet. Kurze Zeit später die Aussage zurück ...

Fast 30 Jahre ist es her, dass Julia Zeugin am Mord des kleinen Jungen Felix auf der Insel Neuwerk wurde. Damals war sie 15 und hat ihren Schwager schwer belastet. Kurze Zeit später die Aussage zurück gezogen. Jetzt ist sie wieder auf die Insel zurück gekehrt, um den dortigen Leuchtturm zu hüten. Außerdem möchte sie endlich die Wahrheit sagen. Dazu kommt es jedoch nicht mehr. Julia wird tot in der Badewanne gefunden. Offenbar Suizid. Ihre Freundin und Malerin Margo glaubt nicht daran und wendet sich an die Hamburger Kommissarin Friederike von Menkendorf...........

"Tod im Leuchtturm" ist der zweite Band um die Hamburger Kommissarin Friederike von Menkendorf und der Malerin Margo Valeska. Ich kenne den Vorgänger nicht. Vielleicht hatte ich deshalb meine Schwierigkeiten mit der Geschichte und den Protagonisten warm zu werden. Vieles erschien mir oberflächig. Der Storyverlauf holprig, teilweise verwirrend. Einiges hat sich wiederholt. So bin ich nie richtig in einen Lesefluss gekommen. Allerdings verprüht der Krimi eine ordentliche Portion Lokalkolorit. Die Insel Neuwerk mit ihren Begebenheiten wurden gut dargestellt. Auch gab es im typischen Hamburger trockenen Humor einige lustige Szenen. Die Auflösung kam überraschend, konnte aber meinen Leseeindruck leider nicht mehr wett machen.

Fazit: Ein Krimi, bei dem man viel über die Insel Neuwerk lernt. Dessen Protagonisten mir jedoch zu blass waren. Mir der Schreibstil holprig vorkam, so dass ich einfach keinen Lesefluss gefunden habe. Schade. Aber zum Glück ist alles Geschmackssache.

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