Cover-Bild In München wartet der Tod
Band 3 der Reihe "Kommissar Fricke und Staatsanwältin Karinoglous"
(6)
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 12.02.2020
  • ISBN: 9783839225752
Stefanie Gregg, Paul Schenke

In München wartet der Tod

Kriminalroman
In München wird eine Leiche gefunden - ohne Leber und Nieren. Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous werden in einer Soko abgeordnet. Hartnäckig kämpfen sich die beiden durch einen Sumpf des Schweigens bei Ärzten und Patienten. Fricke greift auch zu Mitteln jenseits des Gesetzes, denn im In- und Ausland existieren geheime Kanäle für illegale Organentnahmen. Doch dann wird klar, dass noch jemand auf der Spur der Organhändler ist. Ein Rächer, der blutige Spuren zieht …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2020

Blutige Spuren

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Klappentext:

In München wird eine Leiche gefunden - ohne Leber und Nieren. Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous werden in einer Soko abgeordnet. Hartnäckig kämpfen sich die beiden durch ...

Klappentext:

In München wird eine Leiche gefunden - ohne Leber und Nieren. Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous werden in einer Soko abgeordnet. Hartnäckig kämpfen sich die beiden durch einen Sumpf des Schweigens bei Ärzten und Patienten. Fricke greift auch zu Mitteln jenseits des Gesetzes, denn im In- und Ausland existieren geheime Kanäle für illegale Organentnahmen. Doch dann wird klar, dass noch jemand auf der Spur der Organhändler ist. Ein Rächer, der blutige Spuren zieht …


Inhalt:

Ich durfte schon einige (Kriminal)-Romane der Autorin Stefanie Gregg lesen und freute mich riesig auf diesen neuen Krimi der in Gemeinschaftsarbeit mit Paul Schenke verfasst wurde.

Der im Klappentext genannten Fall liegt schon nach wenigen Seiten auf dem Tisch…Fricke soll nach München abberufen werden, da wurde eine Leiche mit fachmännisch entfernten Nieren gefunden, zwei Wochen zuvor bereits eine ohne Herz. Der schwabernde Dunst eines Organhandels hängt in der Luft. Natürlich will er seine neugewonnenen Liebe Elena mit an seiner Seite haben, um mit ihr diese menschenverachtenden Morde gemeinsam zu lösen…

Der Roman ist aus unterschiedlichen Perspektiven verfasst. Wir lernen Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous , bei denen es nicht nur nach einer explosiven Zusammenarbeit riecht, sondern auch nach dem Beginn einer Beziehung, andererseits lesen wir von einer Gruppe albanischer gefangen gehaltener Jugendliche und den damit verbundenen geheimnis- und grauenvollen Machenschaften, bei denen es einem eiskalt den Rücken hinunterläuft. Die unterschiedlichen Perspektiven sind immer zu Beginn eines jeden Kapitels gut erkennbar vermerkt.

Mir hat an diesen kurzen und kurzweiligen Kapitel natürlich die Szenenwechsel sehr gefallen, durch diese rasanten Sprünge wurde auch der Krimi sehr temporeich. Zudem auch die Dialoge zwischen Fricke und seiner Elena. Nur das Ende fand ich überraschend und auch ein wenig traurig…da muss es doch eine Fortsetzung geben!? Das schreit ja förmlich danach. Der Epilog hat es noch einmal richtig indisch und deckt nochmals alles auf. Ich war zutiefst erschüttert.

Insgesamt war der Krimi richtig emotionsgeladen und auch so real in diese Welt passend geschrieben. Ich habe die 237 Seiten binnen weniger Stunden komplett gelesen fast ohne diesen Krimi aus der Hand zu legen.



@ esposa1969

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Temporeicher und spannender Kriminalroman

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Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous befinden sich im siebten Himmel als sie eine unerwartete Anforderung aus München erhalten. Aufgrund erfolgreicher Ermittlungen in der Vergangenheit ...

Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous befinden sich im siebten Himmel als sie eine unerwartete Anforderung aus München erhalten. Aufgrund erfolgreicher Ermittlungen in der Vergangenheit will man in München auf die Erfahrungen der Beiden zurückgreifen, um ein grausames Verbrechen aufzuklären. Es wurden bereits zwei junge Menschen tot aufgefunden, denen fachmännisch Organe entnommen wurden. Es scheint alles auf einen Kampf gegen den Organhandel zu werden, Fricke und Karinoglous sich auf den Weg Richtung Süden machen...
"In München wartet der Tod" ist bereits der dritte Band aus der Reihe um die beiden sympathischen Ermittler aus Kiel. Der erste Band "Blutvilla" hatte mir bereits gut gefallen, so dass ich mit hohen Erwartungen in das neue Buch gestartet bin. Nach wenigen Seiten war ich wieder in Kiel gelandet und mir war klar, dass die Autorin Stefanie Gregg mich nicht enttäuschen würde. Mit ihrem enorm temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil zieht sie den Leser in den Bann. Der Spannungsbogen wird mit den beiden Opfern zu Beginn des Buches eher klassisch aufgebaut und über die brisanten Themen der Flüchtlingssituation und des Organhandels auf einem hohen Niveau gehalten. Das fulminante Finale ist mit viel Raffinesse gestrickt und bietet eine aus meiner Sicht gelungene und sehr gut nachvoll-ziehbare Auflösung an.
Insgesamt halte ich "In München wartet der Tod" für eine gut gelungene Fortsetzung einer erfrischenden und rasanten Kriminalroman-Reihe, bei der man wünscht, dass es noch viele Nachfolger gibt. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2020

Kieler Ermittler in München

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In München wird eine Leiche gefunden - ohne Leber und Nieren. Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous werden in einer Soko abgeordnet. Hartnäckig kämpfen sich die beiden durch einen Sumpf ...

In München wird eine Leiche gefunden - ohne Leber und Nieren. Kommissar Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous werden in einer Soko abgeordnet. Hartnäckig kämpfen sich die beiden durch einen Sumpf des Schweigens bei Ärzten und Patienten. Fricke greift auch zu Mitteln jenseits des Gesetzes, denn im In- und Ausland existieren geheime Kanäle für illegale Organentnahmen. Doch dann wird klar, dass noch jemand auf der Spur der Organhändler ist. Ein Rächer, der blutige Spuren zieht … (Klappcovertext vom Buch)

Ein guter spannender Krimi. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere und der Organhandel ist gut dargestellt. Das einzige war mir nicht so gefallen hat war die Ermittler Sven und Elena und ihre Beziehung. Aber die Sichtweise von Adnan aus Albanien hat mit aber sehr gut gefallen und macht die Story spannend. So dass ich immer weiter lesen wollte.

Trotz der kleinen Schwäche mit den Ermittlern kann ich das Buch zum Lesen sehr gerne Empfehlen. Vielleicht empfindet der ein oder andere Leser das ganz anders und spannend und interessant ist die ganz Story.

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Veröffentlicht am 20.02.2020

Grausame Methoden beim Organhandel!

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Der Kieler Kommissar Sven Fricke und seine Freundin, die Staatsanwältin Elena, werden als Soko nach München geschickt, wo mehrere tote Jugendliche gefunden wurden. Sie stammten aus Albanien und Ihnen wurden ...

Der Kieler Kommissar Sven Fricke und seine Freundin, die Staatsanwältin Elena, werden als Soko nach München geschickt, wo mehrere tote Jugendliche gefunden wurden. Sie stammten aus Albanien und Ihnen wurden Organe entnommen. Die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig, angeblich weiß keiner was, es gibt keine Zeugen. Zeitgleich ist ein junger Mann aus Albanien auf der Suche nach seiner jüngeren, spurlos verschwundenen Schwester. Eine Spur führt in die Nähe von München und so kreuzt sein Weg auch den des offiziellen Ermittlerteams.

In diesem spannenden Krimi werden die grausamen Methoden der Banden, die sich mit Organhandel beschäftigen, offen gelegt. Es ist schockierend, zu lesen, wie menschenverachtend hier vorgegangen wird - und das nur aus reiner Geldgier. Die beiden Ermittler Sven und Elena führen eine eher konfliktreiche Beziehung, was mir manchmal etwas zu viel war. Gut für die Spannung ist, dass die Kapitel abwechselnd von den Ermittlern und aus der Sicht von Adnan aus Albanien erzählt wurden - so wurde es nie langweilig.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Ernstes Thema etwas zu oberflächig abgehandelt

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Zwei Wochen nachdem eine Leiche ohne Herz gefunden wurde, taucht in München eine weitere ohne Niere auf. Beides illegal eingereiste junge Albaner. Alles deutet auf Organhandel hin. Deshalb werden der Kieler ...

Zwei Wochen nachdem eine Leiche ohne Herz gefunden wurde, taucht in München eine weitere ohne Niere auf. Beides illegal eingereiste junge Albaner. Alles deutet auf Organhandel hin. Deshalb werden der Kieler Kommissar Sven Fricke und die Staatsanwältin Elena Karinoglous, die bereits einen ähnlichen Fall erfolgreich aufgeklärt haben, angefordert. Doch nicht nur die beiden sind hinter den Tätern her. Jemand sinnt auf Rache.......

"In München wartet der Tod" ist der dritte Band um den Kieler Kommissar Sven Fricke und der Staatsanwältin Elena Karinoglous. Der Krimi lässt sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Lediglich der private Bereich der Hauptprotagonisten zieht sich wie ein roter Faden durch die Bücher. Was aber nicht weiter stört. Der Schreibstil ist flüssig und durch die kurzen Kapitel konnte ich das Buch relativ schnell lesen. War spannend durch die zwei Erzählstränge und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert. Allerdings gab es ein paar Szenen, die so gar nicht in die ernste Thematik gepasst haben. Wohl zum Auflockern. Mir war es aber teilweise zu oberflächig. Fricke und Elena sind auch privat ein Paar. Haben die Ermittlungen mit Sachverstand geleitet. Dazu gepasst hat meiner Meinung nach nicht, dass sie ständig im Bett gelandet sind. Manchmal zu einem unmöglichen Zeitpunkt. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Zwei Mann/Frau Soko. Fricke und Elena ermitteln alleine in München, obwohl sie eigentlich aus Kiel sind. Die Münchner Kollegen waren nur Statisten von beiden. Für mich nicht besonders glaubwürdig. Der Schluss kam sehr abrupt und es gab eine Szene, die ich etwas überzogen fand. Das ist halt Geschmackssache.

Fazit: Ein durch die kurzen Kapitel gut und flüssig zu lesender Krimi. Der mir schöne und spannende Lesestunden beschert hat. Aber in manchen Teilen, trotz des ernsten Themas zu oberflächig ist. Dennoch habe ich den Krimi gerne gelesen.

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