Profilbild von dierotefuchsin

dierotefuchsin

Lesejury Profi
offline

dierotefuchsin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit dierotefuchsin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Was wirklich zählt: Zu sich selber finden und dort stehen

Open Hearts
0

In „Open Hearts“ von Roxy Dunn erleben wir die Geschichte von Misty, die nach einer schmerzhaften Trennung langsam versucht wieder Fuß im Datingleben zu fassen. Als sie dabei über den attraktiven Christopher ...

In „Open Hearts“ von Roxy Dunn erleben wir die Geschichte von Misty, die nach einer schmerzhaften Trennung langsam versucht wieder Fuß im Datingleben zu fassen. Als sie dabei über den attraktiven Christopher „stolpert“ übersieht sie zunächst, dass er in einer offenen Beziehung lebt und bereits Frau und Kind zu Hause hat. Doch da sofort eine Anziehung von ihm ausgeht lässt sie sich auf ein Experiment ein.

Eins vorweg:

Ich finde den Klappentext irreführend. Der klingt für mich zu sehr nach einer reinen Love-Story. Nach einem lockeren und leichten Buch mit ein bisschen Erwachsenwerden und Selbsterkenntnis.

Dabei geht das Buch viel Tiefer in Zwischenmenschliche Beziehung und deren mögliche Ambivalenz rein als gedacht. Man muss sich nur drauf einlassen wollen.

Zudem finde ich den Originaltitel "Wants &Needs" wesentlich aussagekräftiger als "Open Hearts" verrät er doch eher dass es um das geht was wir wollen und das was wir brauchen und lässt erahnen, dass das sich manchmal (leider) nicht immer überschneidet.

Meine Meinung:

Dunns Schreibstil ist toll. Irgendwie nüchtern und gleichzeitig emotional, aber fast immer auf den Punkt treffend betrachten wir aus Mistys Sicht die Welt um sie herum. Dabei kommentiert Mistys innere Stimme hin und wieder das Erlebte. Ich fühlte mich so ertappt, spreche ich doch auch manchmal mit meinem inneren Kritiker.

Das Buch hat ganz klar schon durch den Schreibstil eine gewisse Sogwirkung und viel zu schnell ist man dann plötzlich 50 Seiten weiter.


Leider sind in der Übersetzung hier und da noch einige Fehler zu finden und ich hoffe das ganze wird in späteren Auflagen korrigiert.


Die Story hat mich wirklich verblüfft und am Ende hatte ich ein paar Tränen der Rührung im Auge.

Die Liebesgeschichte ist für mich nicht nachfühlbar. Das war erst eine Überraschung, aber spätestens gegen Ende des Buches stellte es sich als umso wertvoller und wichtiger heraus, dass der Fokus auf Mistys Persönlichkeitsentwicklung liegt und nicht auf der Beziehung als solche. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass sie einfach das Vehikel für Mistys Entwicklung ist und ihr den Rahmen gibt den sie als Figur dafür braucht.

Misty als Protagonistin hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ihre Entwicklung ist absolut nachvollziehbar und ihre manchmal abstrusen Gedankengänge sind toll und für den Leser trotzdem logisch. An manchen Stellen merkt man das Misty sehr naiv zu sein scheint, an anderen dachte ich wiederholt, dass sie eine gewisse Scharfsichtigkeit auf die Dinge hat. So oder so ist sie ein Mensch der einfach alles radikal ausspricht, was ihr im Kopf rumspukt und das ist wundervoll. Einzig dass sie anscheinend sofort beim ersten Date mit jedem ins Bett geht war für mich irritierend (da sie durchaus einige Selbstzweifel zu haben scheint).

Christopher hingegen hat mir gar nicht gefallen. Aber das ist im Sinne der Story gut. Vertraut mir.

Er wirkt Misty gegenüber in so vielen Punkten überlegen, sitzt am längeren Hebel und alles in allem wirkt ihre Beziehung dadurch nicht auf Augenhöhe.

Die anderen Nebencharaktere, allen voran Mistys Mutter und Mistys beste Freundin waren da schon eher mein Fall. Alle etwas schräg, etwas drüber, aber interessant und eine Bereicherung für das Buch.


Ich muss zugeben zwischendurch (bis 2/3 des Buches) dachte ich noch, dass das Buch und ich leider nicht warm miteinander werden würden. Klar, es las sich schnell und Misty als Figur war toll, aber wie klein sie sich gemacht hat war zum Teil für mich nur schwer auszuhalten.

Aber das letzte Drittel taucht alles nochmal in ein neues Licht. Lässt das davor Gelesene anders dastehen und verleiht vielem einen Sinn. Und das ist genau das was ich so genial an Dunns Roman finde. Denn nach dem Zuklappen hatte ich sofort das Bedürfnis ihn nochmal zu lesen um manche Andeutungen und Sätze besser verstehen zu können und neu zu interpretieren.

Definitiv ein Buch über das ich gerne mit anderen diskutieren würde.

Fazit:

Wer das Buch liest und im Hinterkopf hat, dass es zum einen im Pola Verlag erschienen ist (Herzensverlag! Denn jedes Buch bisher hatte Tiefe, war nicht 08/15 und hat mir irgendetwas über das Buch hinaus mitgegeben zum Nachdenken) und zum anderen keine lockere, einfache Romance erwartet wird mit Misty sicher auch glücklich werden.


Ich persönlich glaube ja, dass das Buch erst beim zweiten Mal lesen so richtig seine Wirkung entfaltet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2026

Wer Thriller und moralisch fragwürdige Protagonist:innen mag wird es lieben

Tödliches Angebot
0

Falls Ihnen in letzter Zeit eine Frau aufgefallen ist mit Kopfhörern im Ohr, die sich die Hände vor das Gesicht geschlagen hat, dabei mit dem Kopf schüttelte und immer wieder: „Nein! Nein! Nein! Das kannst ...

Falls Ihnen in letzter Zeit eine Frau aufgefallen ist mit Kopfhörern im Ohr, die sich die Hände vor das Gesicht geschlagen hat, dabei mit dem Kopf schüttelte und immer wieder: „Nein! Nein! Nein! Das kannst du doch jetzt nicht tun! Oh mein Gott, Margo!“ gerufen hat, dabei ganz offensichtlich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gestoßen wurde und trotzdem Spaß zu haben schien... Nun. Das war ich.

Es ist schwer in Worte zu fassen, wieso man eine Person wie Margo mag. Aber sie ist eine grandiose und nicht minder psychotische Protagonistin. Dabei vertont Rebecca Veil Margo so grandios, dass ich das Gefühl hatte sie würde nicht nur einen Text lesen, sondern ihn mit jeder Faser in ihrem Körper fühlen oder vielleicht war es ja doch tatsächlich Margo selbst, die Rebecca kurzer Hand in den Nebenraum gesperrt hat...

Die Geschichte um Margo und ihren Mann Ian, die in Washington verzweifelt versuchen ein Haus zu finden ist toll geschrieben. An manchen Stellen reihen sich die Sätze wie Schüsse aneinander, treffen den Leser/die Leserin tief, an anderen merkt man förmlich wie Margos Rädchen sich im Kopf beginnen zu drehen, langsam ineinander greifen und sich ein Plan formt.
Margo selbst bleibt dabei als Ich-Erzählerin immer nah an uns dran, spricht den Leser auch mal direkt an und ist in ihrer Not ein Haus und ein Baby zu wollen und dabei schon Ende 30 zu sein so nachvollziehbar, dass sich sogar mir bei dem Gedanken, sie könnte es nicht schaffen die Kehle zuschnürt (dabei möchte ich gar kein Baby und ein Haus für 1,3 Millionen ist auch jenseits allem was ich mir leisten wollen würde).
Die Kapitel haben eine perfekte Länge um genug zu erzählen, Tempo reinzubringen und dann nicht zu lang zu sein, so dass man sich denkt: Ach, eins noch. Naja gut, noch eins. Und dann enden sie häufig dermaßen spannend, dass aus noch einem und noch einem noch zehn werden.

»Ich werde dieses Haus bekommen, egal, was ich dafür tun muss.« und was genau Margo dafür tun muss und ob das alles so klappt oder sie sich nicht doch verschätzt lesen Sie besser selbst, denn es ist ein irrer Spaß!

Wer Thriller mag, wer gerne vor Spannung an den Seiten klebt (oder dem Lautsprecher aus dem die Stimme von Rebecca Veil dringt) und wer moralisch fragwürdigen Protagonistinnen etwas abgewinnen kann wird Margo lieben und mit dem Buch seine helle Freude haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2026

Ich war nicht bereit dazu, dass dieses Buch endete!

To Cage a Wild Bird
0

Ich war nicht bereit dazu, dass dieses Buch endete!

In „To Cage a Wild Bird“ erzählt uns Raven Thorne aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte. Eine Geschichte, voller Blut, Gewalt, Liebe, Verrat ...

Ich war nicht bereit dazu, dass dieses Buch endete!

In „To Cage a Wild Bird“ erzählt uns Raven Thorne aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte. Eine Geschichte, voller Blut, Gewalt, Liebe, Verrat und... nun ja... Zähnen. Denn die trägt man voller Stolz als Schmuck, wenn man einen Menschen erbeutet hat und das kann man indem man sich eine Jagdtour in Endlock bucht. Das eventuell vorhandene, schlechte Gewissen wird dadurch beruhigt, dass es sich bei den Jagdzielen um Kriminelle handelt. Also Jagen für die gute Sache quasi.
Als Ravens Bruder in Endlock landet muss auch sie rein, um ihn zu befreien.

Wow, was ein Ritt. Brooke Fasts Schreibstil ist rasant und facettenreich. Dabei konnte ich mir Endlock und seine Grausamkeiten sehr gut vor meinem inneren Auge vorstellen.
Mit Raven haben wir eine zunächst tough anmutende Heldin, bei der wird allerdings schnell hinter die Fassade blicken können. Ihr dabei zu zu sehen, wie sie sich an einem so grausamen Ort immer mehr öffnet und Freundschaften schließt war ein Highlight. Ihre Charakterentwicklung ist nahbar und glaubhaft dargestellt und passiert so schleichend in der Geschichte, dass man am Ende denkt: Wow, Mädel. Stimmt. Vorher warst du nur ein Abziehbild einer dystopischen Heldin und schau dich jetzt an, mit Tiefe, Ecken und Kanten.
Auch die anderen Figuren haben mir super gefallen, allen voran Yara.
Der einzige der etwas blass für mich blieb, war der Loveinterest Vale. Es war jetzt nicht so, als könnte ich so gar nicht nachvollziehen, was Raven an ihm fand und das Knistern war definitiv da... Aber, was sind seine Gründe? Die genannten wirken auf mich noch zu flach und sein ständiges „kleines Vögelchen“ als Kosename für Raven ging mir gehörig auf den Keks. Irgendwie klang das in meinen Ohren so nach Machtgefälle (gut, das ist eh da, aber aus mehreren anderen Gründen auf die ich hier nicht eingehen möchte... Spoileralarm!). Was seine Tiefe angeht hoffe ich sehr da auf mehr Nachvollziehbarkeit und Hintergrundinformationen in Band zwei.
Und auf den hoffe ich nach diesem Ende sowieso sehr (und bitte schnell!!)!
Denn ihr solltet fiese, miese Cliffhanger mögen und ihr solltet darauf gefasst sein, die letzten 10% mit klopfendem Herzen und Tränen in den Augen, atemlos am Buch zu kleben.

„To Cage a Wildbird“ ist eine großartige Dystopie für Fans von „Die Tribute von Panem“ und Co und erinnert mich sehr an die damaligen Erfolge in diesem Genre. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht zu lesen. Und das wünsche ich auch dir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2026

Tiefgang fehlt, trotzdem hat es irgendwie Spaß gemacht

Royal Heist
0

Es handelt sich um mein erstes Buch von Lena Kiefer und ich fand es durchaus unterhaltsam, wenn auch nicht ganz so gut, wie der Prolog vermuten lässt.
Der ließ mich glauben, dass das ganze eine Art „Oceans ...

Es handelt sich um mein erstes Buch von Lena Kiefer und ich fand es durchaus unterhaltsam, wenn auch nicht ganz so gut, wie der Prolog vermuten lässt.
Der ließ mich glauben, dass das ganze eine Art „Oceans Eleven“ mit Love Story werden würde. Der charmante Diebstahl zu Beginn wirkte nämlich sehr vielversprechend. Auch noch das erste Aufeinandertreffen von Darcy und den Prinzen war durchaus amüsant. Danach begann das Buch dann jedoch etwas vor sich hinzu plätschern und die richtig große Spannung wollte nicht aufkommen. Dennoch ertappte ich mich dabei, mich aufs nächste Mal lesen zu freuen, auch wenn ich wirklich nicht den Finger drauf legen kann woran es lag.

Denn im Laufe der Story muss man dann doch auch seine Logikloch-Detektoren ausschalten. Die blinken nämlich bei der ein oder anderen Begebenheit ziemlich rot. Auch der Zufall ist den Hauptfiguren wirklich mehr als einmal sehr, sehr hold. Aber was mich wirklich, wirklich aufgeregt hat: Der Motor von Darcy und ihrer Crew ist der Hass auf die Königsfamilie, weil die ihre Familie zerstört hat. Schön und gut. Aber dieser Hass ist absolut nicht zu rechtfertigen, wenn man bedenkt, dass die Kinder der Queen damals selbst Kinder waren. Ich werde hier jetzt nicht ins Detail gehen, weil der ein oder andere das ja sicher selbst entdecken will, nur so viel: Für mich war das einfach nur total überzogen und kein glaubwürdiger Antrieb. Klaut nicht die Krone, geht lieber zur Therapie! Ehrlich!

Speaking of Characters: Die Charaktere blieben eher blaß. Natürlich bis auf Darcy und Tristan, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird.
Darcys Crewmitglieder waren wirklich alles andere als mehrdimensional. Da hätte ich mir doch ein wenig mehr Beteiligung gewünscht. Der einzige der etwas mehr Zeit im Buch bekam war Darcys Bruder, der sich allerdings als absoluter Unsympath entpuppte. Auch eine entsprechende Background Story warum gerade die beiden jetzt so absolut geniale Trickbetrüger wurden fehlt.
Ebenso erging es mir mit der Königsfamilie. Sie waren, bis auf den Protagonisten Tristan, nicht wirklich greifbar für mich als Figuren. Nette Staisten, damit es nicht so leer wirkt und die Hauptfiguren Reibungspunkte haben, mehr zum Großteil dann leider auch nicht. Schade, dabei wäre die Queen sicher sehr interessant gewesen. Aber vielleicht kommt das ja auch noch in einem der Folgebände.
Der Kronprinz hatte dann noch das Attribut „nicht ganz so sympathisch“ ab einem gewissen Punkt. Vielleicht fühlen sich Darcy und Tristan ja wegen ihrer nicht ganz immer so netten Brüder zueinander hingezogen...
Und trotzdem konnte ich nicht mich eines gewissen Sogs der Geschichte nicht entziehen. Ob ich die weiteren Bücher allerdings lesen werde bleibt fraglich, wobei ich mich nach dem Ende jetzt schon sehr frage, wie es wohl weitergeht.

Alles in allem ein solides Buch mit wenig Tiefgang bei dem man bei einigen Storyelementen und der Frage nach: „Würde das so klappen?“ und „Warum machen die denn jetzt das?“ einfach am besten beide Augen ganz fest zukneift.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2026

Ein transformierender Kokon für die Figuren und Leser gleichermaßen

Schöne Scham
0

In „Schöne Scham“ schreibt Bianca Nawrath gekonnt über eine 5-er Gruppe von Menschen die durch ein gemeinsames Wochenende Masken fallen sehen und lassen und sich unliebsamen Tatsachen stellen müssen.
Dabei ...

In „Schöne Scham“ schreibt Bianca Nawrath gekonnt über eine 5-er Gruppe von Menschen die durch ein gemeinsames Wochenende Masken fallen sehen und lassen und sich unliebsamen Tatsachen stellen müssen.
Dabei seziert Nawrath gekonnt die Zwischenmenschliche Beziehungsebene und gibt uns Leser:innen einen Einblick in die Gedanken der 3 Protagonistinnen: Ola, Amalia und Kata.

Ich muss zugeben, dass ich nicht viel vom Buch wusste als ich angefangen habe es zu lesen und somit auch von der Handlung zum Teil wirklich überrascht wurde und das im positiven Sinne.
Denn die Beziehungen sind hier nicht unbedingt das was sie zu sein scheinen. Durch feine, besonders zu Beginn, subtile Hinweise die Nawrath in die Gedanken und das Handeln ihrer Figuren streut eröffnet sich uns nach und nach was dahinter steckt.
Ich wünschte wirklich ich hätte dieses Buch in einer Leserunde lesen können, hier könnte man wunderbar diskutieren und auseinander nehmen, hinein interpretieren und neu zusammen fügen.

Nawraths Schreibstil hat mich beeindruckt, ihre klare Sprache ohne Schnörkel lässt sich nahezu einatmen, so schnell fliegt man durch die Seiten und schnell hatte mich die Geschichte damit in ihren Bann gezogen. Dazu kommt dass ich es liebe etwas über Wortbedeutungen zu erfahren, womit sie mich beim Schmetterling ja direkt zu beginn für sich gewonnen hat.
Und oh, wie genial ist dadurch bitte dieses Cover?!

Ich möchte wirklich nicht zu viel verraten, daher verzichte ich auf weitere Storydetails. Nur das noch: Die Geschichte spinnt sich immer dichter um uns Leser, gleichermaßen wie um die Figuren, so dass wir am Ende selbst mit ihnen in einem Kokon sitzen und hoffen dürfen als Schmetterling daraus hervor zu gehen.

Einzig das Ende war für mich dann doch etwas zu schnell, etwas zu hoppla, hop.
Dafür versöhnte mich dann aber wieder der Epilog, der, aus meiner Sicht, Realistisch und nicht zu „Friede, Freude, Eierkuchen“ zeigt wie es weitergegangen ist.

Etwas für jeden der sich nicht scheut einen ehrlichen Blick auf Beziehungs-- und Machtstrukturen innerhalb von Freundschaften zu werfen. Ein Buch dass auch meiner Meinung nach die Leser:innen in die Verantwortung bringt darüber nachzudenken: Was würde ich tun?
Somit ein Buch für Leute, die etwas aus Büchern mitnehmen möchten und sei es nur die Wortherkunft des Schmetterlings.

Von mir gibt es 4,5 Sterne. Eventuell mein Januar Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere