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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2019

Heiß, wenn auch verdreht!

Sinful King
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Keira steckt ziemlich tief in der ... Tinte. Abgesehen von einer Dummheit ist es kaum ihre Schuld und ihre Wut wird sie auch nirgends los. Sie ist eigentlich so stark und leitet ihr Geschäft sehr leidenschaftlich. ...

Keira steckt ziemlich tief in der ... Tinte. Abgesehen von einer Dummheit ist es kaum ihre Schuld und ihre Wut wird sie auch nirgends los. Sie ist eigentlich so stark und leitet ihr Geschäft sehr leidenschaftlich. Da sie hier von vielen Dingen neu erfährt, kam sie mir auch ziemlich naiv vor. Mitleid hatte ich definitiv mit ihr, denn sie hatte Schulden, die nicht ihre waren und musste sich ihrem Schicksal fügen - wenn auch nicht ohne Widerstand!
Das war auch eine meine Lieblingsdinge, wie sehr sich Keira innerlich (und äußerlich) sträubt, auch wenn sie wider Willen diese Dinge tun oder zulassen muss.

Was ich an diesem Buch gar nicht mochte, ist Keiras Freundin Magnolia. Sie spricht nur an, was dem Leser eigentlich klar ist und hat quasi alles gespoilert, was danach kam. Und so redet einfach kein Mensch! Ich fand ihre Figur durch und durch unnatürlich.

Die Situation zwischen Keira und Mount ist durchaus spannend! Keira will ihn hassen und das tut sie auch, aber körperlich kann sie ihm überhaupt nicht widerstehen. Dass sie so grausam erpresst wird, macht es ihr auch unmöglich, wirklich anders zu handeln. So wie sie habe ich mich beim Lesen doch unwohl gefühlt, weil diese Erpressung einfach nicht in Ordnung ist! Da man ähnliche Gedanken hat, kann man ihre Handlungen auch wirklich gut nachvollziehen.
Ihre Lust kam aber etwas langsamer bei mir an, weil ich noch sehr skeptisch war, aber trotz - oder gerade wegen? - der Umstände waren die Treffen der beiden sehr heiß - gefährlich heiß!
Mit der körperlichen Nähe und der Lust kommt auch eine ganz eigenartige Vertrautheit, und es ist schon faszinierend, wenn auch immer noch seltsam verstörend.

Fazit
Bei "Sinful King" war ich zwiegespalten und fand auch den Schreibstil nicht immer gelungen, aber ich mochte Keira und kann auch nicht leugnen, dass das Buch einfach heiß war!

Veröffentlicht am 06.04.2019

Gelungene Geschichte rund um Ballett, Karriere und Liebe

Bad Boss (New York Bachelors 2)
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Wie auch im Vorgänger finde ich die App, die wieder eine Rolle spielt, absolut verwerflich, aber das wird auch von den Charakteren thematisiert. So fühlt sich Wes mal wie ein Produkt auf Amazon - und hat ...

Wie auch im Vorgänger finde ich die App, die wieder eine Rolle spielt, absolut verwerflich, aber das wird auch von den Charakteren thematisiert. So fühlt sich Wes mal wie ein Produkt auf Amazon - und hat damit schon recht!

Aber abgesehen davon hat es mir wieder sehr gut gefallen!
Remi hat schon ein paar unschöne Erfahrungen mit dem Showbusiness gemacht und ihr Selbstbewusstsein als Balletttänzerin ist nicht mehr so groß wie es vorher mal war. Als sie das großartige Angebot von Wes bekommt, ist sie sehr skeptisch, vor allem, weil sie nie wieder Privates mit Geschäftlichem vermischen möchte und sie direkt erkennt, dass das mit Wes gar nicht so leicht wird.
Denn Wes ist unglaublich attraktiv und auch sehr charmant. Sein Projekt liegt ihm sehr am Herzen und er will alles dafür tun, damit es ein Erfolg wird. Und nun bedeutet es für ihn, sich Remi gegenüber professionell zu verhalten, und auch ihm fällt das überhaupt nicht leicht.
Dann ist da noch die App, die ihm Steine in den Weg legt, denn auch wenn dort nichts Schlechtes steht, wirft es ein schlechtes Licht auf ihn und das kann in seiner Branche fatal sein. Das ist gerade deswegen unfair, weil dieser ganze Klatsch so oberflächlich ist, während Wes ein wirklich lieber Typ ist, der das alles überhaupt nicht verdient.

Beide sind mit Herz und Seele bei ihrer Arbeit, doch ihre Herzen können sich auch nicht ihren Gefühlen füreinander widersetzen. Für beide steht viel auf dem Spiel und das macht das ganze Buch spannend und gefühlvoll.

Fazit
Trotz der unmoralischen App fand ich "Bad Boss" sehr gelungen! Wes ist einfach liebenswert und auch die Geschichte rund um Ballett, Karriere und Liebe war wirklich schön.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Schwach in jeder Hinsicht

Law of Attraction
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Leider war dieses Buch in jeder Hinsicht einfach schwach, was ich schon ziemlich schade fand. In vielerlei Hinsicht gab es Potenzial, aber während manche Details schon zu ausführlich waren, kamen spannende ...

Leider war dieses Buch in jeder Hinsicht einfach schwach, was ich schon ziemlich schade fand. In vielerlei Hinsicht gab es Potenzial, aber während manche Details schon zu ausführlich waren, kamen spannende Punkte zu kurz.

Es klingt zwar nach Office-Romance, aber der Romance Aspekt kommt viel zu kurz.
Im Mittelpunkt steht eher Lianna mit ihrem Neustart in ihrem neuen Job und in ihrem neuen Leben. Sie gibt sich viel Mühe in ihrem Job und findet schnell viele liebe Freundinnen. Nur einer ihrer Chefs ist unglaublich anspruchsvoll und bringt sie an ihre Grenzen.
Dabei ist Darren eigentlich auch gar nicht so ein "teuflisch heißer Boss", dafür aber schon ein arroganter und vor allem sehr strenger Boss, der nur mit dem Besten zufrieden ist - beziehungsweise nicht meckert.
Auch wenn die beiden eigentlich ein süßes Paar darstellen, kam kein richtiges Prickeln rüber und die Beziehung blieb eher fade, da der Schwerpunkt nicht wirklich darauf lag und auch alle romantischen Szenen kurz blieben.

Wie der Klappentext sagt, beide hätten Geheimnisse und das hätte durchaus Spannung ins Spiel bringen können, aber diese Dramen wurden überhaupt nicht vertieft! Immer, wenn es gerade spannend wurde, war es direkt wieder vorbei.

Generell hatte ich bei eigentlich allem das Gefühl, dass es eine abgeschwächte Version davon war, was es hätte sein können. Alle Probleme lösen sich von selbst und die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar. Ich fand es zwar süß zu lesen, aber vieles war nicht überzeugend genug. Die Chemie zwischen Darren und Lianna war für mich kaum da, die Geheimnisse aus der Vergangenheit wurden so simpel gelöst und das Ende war auch recht unspektakulär. Es war zwar angenehm geschrieben, aber die Handlung war zu lasch!

Fazit
"Law of Attraction" war zu schwach in so ziemlich jeder Hinsicht. Es war kaum Romantik zu spüren und auch jeder Funke von Spannung wurde schnell vernichtet. Es war zwar nett zu lesen, aber es war einfach nicht besonders gut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.03.2019

Ungleiches Pärchen, in dem mehr steckt, als man zunächst glaubt

Scandal Love
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Nun ist also Trent und damit auch der letzte der vierköpfigen Clique dran, die man trotz - oder gerade wegen? - ihrer Arroganz irgendwie ins Herz schließt. Trent ist eiskalt und gnadenlos und weiß genau, ...

Nun ist also Trent und damit auch der letzte der vierköpfigen Clique dran, die man trotz - oder gerade wegen? - ihrer Arroganz irgendwie ins Herz schließt. Trent ist eiskalt und gnadenlos und weiß genau, wie er kriegt, was er will. Nur wenige Dinge bringen ihn aus der Fassung: Seine Tochter Luna, die er liebt und deren Schweigen ihm das Herz bricht, seine Freunde und Geschäftspartner, denen er vertraut, aber auch der aufgeblasene Jordan Van Der Zee der ihm das Leben zur Hölle machen will. Und zuletzt Edie, die eigentlich seine Feindin sein könnte, aber abgesehen von ihrer Attraktivität versteht sie sich auch gut mit seiner eigenen Tochter, die sonst nicht aus ihrem Schneckenhaus kommt.

Edie beeindruckt ihn damit, dass sie sich nicht so sehr von ihm einschüchtern lässt. Sie ist nicht so leicht zu durchschauen, denn trotz ihres reichen Vaters ist sie nicht verwöhnt. Doch sie hat eigene Geheimnisse und Motive, die sie dazu zwingen, unschöne Dinge zu tun. Sie ist hilfsbereit, selbstlos und leidet darunter, wie ihr skrupelloser Vater sie unterdrückt. Und auch wenn Trent aus der gleichen stinkreichen Welt zu kommen scheint, kann sie ihm nicht widerstehen - es scheint schon eine Art Vaterkomplex. Gerade wenn man sieht, dass er auch eine weiche Seite hat, zum Beispiel in Hinsicht auf seine Tochter, dann sieht man, dass in ihm viel mehr steckt als man zunächst annimmt und auch diese Aussicht macht ihn nur noch attraktiver.

Die Arroganz der Männer und einige Situationen fand ich schon etwas übertrieben oder überspitzt dargestellt, aber abgesehen davon hat es mir wieder gut gefallen. Trent und Edie passen wirklich gut zusammen und ihre leidenschaftliche und doch distanzierte Beziehung zueinander ist einfach heiß!

Fazit
Das ungleiche Pärchen von "Scandal Love" konnte mich mit ihren tiefen Gefühlen hinter der oberflächlichen Fassade überzeugen!

Veröffentlicht am 26.03.2019

Trotz interessanter Fantasy nur mittelmäßige Geschichte

Die Töchter von Ilian
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Dieses Buch entwickelt sich immer wieder mal ganz anders als erwartet, und manchmal fand ich das gut, manchmal aber wirkte es mir zu unnatürlich.
Die Inhaltsbeschreibung, die man so findet, ist sehr vage ...

Dieses Buch entwickelt sich immer wieder mal ganz anders als erwartet, und manchmal fand ich das gut, manchmal aber wirkte es mir zu unnatürlich.
Die Inhaltsbeschreibung, die man so findet, ist sehr vage und erst der Klappentext verrät einiges zur Handlung des Buches - und das direkt etwas zu viel für meinen Geschmack!

Die Namen der Völker - Zwerge, Elfen - beschreiben nicht unbedingt die typischen Wesen, die man unter diesen bekannten Begriffen erwartet, sondern sehen eigentlich recht normal aus und unterscheiden nur die verschiedenen Völker mit ihren Sprachen, Verhalten und Traditionen. Manche fanden das etwas verwirrend und das kann ich zwar nachvollziehen, aber mir hat es nichts ausgemacht.

Die vier Iliaden, wie die magischen Artefakte genannt werden, sind natürlich ein wichtiger Punkt der Geschichte und es geht häufig um das Steigern ihrer Macht oder darum, dass verschiedene Figuren und Gruppen sie für sich beanspruchen. Unsere Protagonisten träumen davon, sie wieder in die Hände von vertrauenswürdigen Wyka zu legen und den Frieden und das Gleichgewicht zwischen den Völkern wiederherzustellen. Und dabei sind die beiden manchmal, trotz allem, was sie schon erlebt haben, unglaublich naiv.

Walgreta ist eine Zwergin und eine Enkelin der Zwergenkönigin. Als sie ihrem Traum, eine Wyka zu werden, aufgeben muss, ist sie ziemlich niedergeschlagen und ist sich auch bewusst, dass sie vermutlich nie viel erreichen wird. Was aber vielleicht auch so sein sollte, denn sie trifft manchmal so unglaublich impulsive, unbedachte Entscheidungen! Sie ist sehr geradeheraus und für ihre spätere Position war mir das einfach zu blöd, wie leichtsinnig sie sich verhält. Sie hat zwar wirklich gute Absichten, aber ihre Art fand ich ziemlich nervig.

Vor allem auch im Vergleich zu Rianon, der sich an die Spitze seines Stammes gekämpft hat und sehr darauf achtet, wie er nach außen wirkt. Er ist sehr zielstrebig und lässt sich zwar auch von seinen Gefühlen beeinflussen, aber er ist sehr gut darin, sie mit seinen eigentlichen Zielen und den Traditionen seines Volkes zu vereinen. Auch wenn er nach sexistischen Werten handelt und auch etwas hinterlistiger ist als sie liebe Walgreta, wirkt er einfach gerissener und schlauer, weswegen ich ihn als eine der Autoritätspersonen des Buches gesehen habe.

Elf Fayanú ist ein etwas ungewohnter Charakter, der mit sich selbst zu kämpfen hat. Sowohl mit seinem Körper, der nicht seinem Inneren entspricht, als auch mit seiner Bestimmung, die ihm so gnadenlos aufgedrängt wurde.

Ich fand es an diesem Buch aber schon faszinierend, wie die "guten" Charaktere eher wild um sich schlugen und die "bösen" dann eher besonnen wirkten, wenn auch auf eine sehr fanatische Art und Weise. Gerade deren begründete Entschlossenheit machte sie wohl auch so gefährlich.

Zum Schluss war ich einfach nicht ganz glücklich mit dem Buch. Zwar mag ich unerwartete Wendungen, aber diese konnten mich gar nicht zufriedenstellen und das passierte mir das ganze Buch über recht regelmäßig. Auch die etwas oberflächlichen Handlungen der Charaktere waren mir oft zu plump.
Den Schreibstil an sich finde ich sehr angenehm, doch die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen

FAZIT
"Die Töchter von Ilian" konnte mich leider nicht so überzeugen wie erhofft, denn trotz einer ganz soliden Fantasy-Welt waren mir manche Charaktere zu naiv, ihre Handlungen oberflächlich und die Wendungen konnten mich nur selten zufriedenstellen.