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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2018

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten packend!

Twisted Love
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Protagonisten
Ich hatte erst große Probleme mit Dean, weil ich ihn einfach nicht verstanden habe, und in dieser Zeit hatte ich etwas mit dem Buch zu kämpfen. Man kennt ihn schon aus dem Vorgänger, aber ...

Protagonisten
Ich hatte erst große Probleme mit Dean, weil ich ihn einfach nicht verstanden habe, und in dieser Zeit hatte ich etwas mit dem Buch zu kämpfen. Man kennt ihn schon aus dem Vorgänger, aber da kannte man noch nicht seine Sicht der Dinge. Seine Motive und seine Handlungen scheinen sich einfach zu widersprechen: Einerseits denkt er nur an Rosie und denkt sogar an eine längere Beziehung, gleichzeitig bringt er vor ihren Augen andere Frauen mit nach Hause. Wie soll sie da bitte von seinem Charakter überzeugt werden? Gleichzeitig sehnt er sich aber nach ihr und seine Gefühle waren wirklich greifbar, sodass ich trotzdem neugierig war, was er tun wird und wie er es schafft, sie doch noch für sich zu gewinnen.

Rosie wurde von ihren Eltern schon immer anders behandelt, weil sie so krank ist. So bald sie konnte ist sie nach New York gezogen, um endlich auf eigenen Beinen stehen zu können und nicht ständig in Watte gepackt zu werden. Sie liebt es, zu helfen und will eigentlich nur leben wie jeder andere. Sie ist nun Deans Nachbar und versucht dem Ex-Freund ihrer Schwester zu widerstehen. Seine frühere Beziehung mit Emilia steht zwischen ihnen, denn das hat ihr damals das Herz gebrochen - obwohl eigentlich nicht wirklich was zwischen ihnen passiert ist bis dahin. Es war Liebe-Lust-Leidenschaft auf den ersten Blick, die sie nie wieder vergessen konnten und die ja sooo dramatisch ist.

Handlung und Schreibstil
Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit Dean und Rosies Vorgeschichte und ihrer aktuellen Lage konnte mich das Buch doch packen. Mich störten zwar die ständigen sexuellen Angebote, die Dean einfach nicht unterlassen konnte, aber sonst war das Buch einfach gut geschrieben. Ich konnte alle Emotionen von Rosie und Dean absolut nachvollziehen; ihren inneren Zwiespalt, ihre Verzweiflung über diese lange Trennung und ihre Niedergeschlagenheit über das, was das Leben aus ihnen gemacht hat.
Es geht also um Rosies Krankheit, die Vergangenheit, die zwischen ihnen steht, und noch ein Problem, das Dean mit einer gewissen Nina hat. Das war für dieses Buch auf jeden Fall genug Inhalt, und doch gab es noch Überraschungen, die es noch spannend machen konnten.

Fazit
"Twisted Love" konnte mich nicht so überzeugen wie die Vorgänger, weil ich am Anfang kaum mit Dean und Rosie und ihrer Liebesgeschichte warm werden konnte, aber es ist einfach gut geschrieben und die Gefühle der Protagonisten konnten mich mitreißen.

Veröffentlicht am 17.09.2018

Nach elf Jahren noch immer Herzschmerz

Nichts als Liebe
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Protagonisten
Macy hat ihre Mutter sehr früh verloren und fuhr in ihrer Jugend regelmäßig mit ihrem Vater in ihr Wochenendhaus, wo sie dann Elliot kennengelernt hat. Sie teilen ihre Liebe für Bücher und ...

Protagonisten
Macy hat ihre Mutter sehr früh verloren und fuhr in ihrer Jugend regelmäßig mit ihrem Vater in ihr Wochenendhaus, wo sie dann Elliot kennengelernt hat. Sie teilen ihre Liebe für Bücher und wachsen über die Jahre zusammen und verlieben sich. In der Gegenwart jedoch haben sie sich seit elf Jahren nicht gesehen, denn es kam zu einer schmerzhaften Trennung, die keiner von ihnen je ganz überwunden hat. Macy hat ihr Leben im Griff, sie ist verlobt und hat einen Job, der all ihre Zeit in Anspruch nimmt. Aber glücklich ist sie nicht. Elliot ist immer in ihren Gedanken und kein Mann ist wie er. Sie konnte ihn über all die Jahre verdrängen, aber sein Auftauchen bringt alles wieder zurück und lässt sie an allem zweifeln, was sie aufgebaut hat.
Als Elliot sie nach all der Zeit sieht, lässt er sie nicht wieder los, weil ihm wieder bewusst wird, dass seine Gefühle sich nicht verändert haben und er sehnt sich nach ihr, genauso wie sie nach ihm. Man merkt, wie tief die Gefühle der beiden sind, und sieht, wie sehr sie unter der Trennung leiden.

Handlung und Schreibstil
Ich habe schon einige gute Erotikbücher von dem Autorenduo Christina Lauren gelesen und daher war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Ich gucke da immer sehr gerne, was Autoren sonst noch zu bieten haben. Zwar könnte man auch sagen, dass es zwischen diesen beiden Genres ja keine großen Unterschiede gibt, aber dieser Roman war viel gefühlvoller und es war weniger erotisches Prickeln als tiefe Sehnsucht. Und wie erwartet konnten mich die beiden Autorinnen wieder absolut packen. Ich konnte Macys Verwirrung und Verzweiflung nach all den Jahren spüren und fühlte ihren inneren Konflikt, der ihr seit so vielen Jahren keine Ruhe gibt.
Die Geschichte von Elliot und Macy wird abwechselnd aus der Gegenwart und aus ihrer Jugend erzählt. Von ihrer ersten Begegnung bis hin zu jenem Ereignis, dass sie damals voneinander getrennt hat. Wir folgen den beiden, wie sie ihre Freundschaft aufbauen, die Liebe und die Sexualität entdecken und wie wunderbar sich ihre Beziehung zueinander entwickelt. In der Gegenwart, viele Jahre später, sind da all die Gefühle und Erinnerungen, die sie weiterhin zueinander treiben und alles ist so schön geschildert, dass es mich richtig an die Seiten gefesselt hat.

Fazit
"Nichts als Liebe" hat mir wirklich so gut gefallen, wie erhofft. Ich konnte alle Gefühle, Leid und Leidenschaft, Liebe und Sehnsucht sehr gut nachvollziehen und auch die langsame Entdeckung von der ersten Liebe war wirklich schön zu lesen.

Veröffentlicht am 17.09.2018

Nebencharaktere ruinieren die Story

Save Us
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Rubys Träume scheinen zerstört: Sie wurde suspendiert, Oxford würde sie nicht mehr nehmen und ausgerechnet James hat diese Bilder gemacht, die sie in ihr Verderben ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Rubys Träume scheinen zerstört: Sie wurde suspendiert, Oxford würde sie nicht mehr nehmen und ausgerechnet James hat diese Bilder gemacht, die sie in ihr Verderben stürzen. Kennt sie ihn doch viel schlechter, als sie dachte?
James würde alles tun, damit Ruby glücklich ist. Gleichzeitig bedrängt ihn sein Vater, für die Firma da zu sein und seine Schwester Lydia hat ganz andere Probleme, denn ihr Geheimnis ist eigentlich keins mehr und auch ihre Welt fällt auseinander.
Jeder kämpft für sein Glück, während Ruby und James wieder um ihre Liebe kämpfen ...

Handlung und Schreibstil
Ich hatte ein ganz grundlegendes Problem mit diesem Buch: Es geht nicht mehr um Ruby und James. An sich klingt das nicht so schlimm, denn natürlich dürfen auch mal andere Charaktere zu Wort kommen, nur leider drängen diese das Hauptpaar vollkommen in den Hintergrund und wir haben drei weitere Pärchen, die sehr viel Platz in der Geschichte einnehmen. Sie werden im Klappentext mit keinem Wort erwähnt und waren auch in beiden Vorgängern nicht annährend so im Mittelpunkt, weswegen es mich hier dann so gestört hat, weil ich eben mehr über Ruby und James lesen wollte und überraschenderweise etwas ganz anderes bekam.
Ruby und James lösten ihre Probleme sehr schnell und taten im Hauptteil rein gar nichts, erst zum Ende hin kam bei ihnen wieder etwas Spannung auf, die auch wieder sofort vorbei war. Insgesamt plätschert die ganze Handlung vor sich hin, weil im Eiltempo so viele Liebesgeschichten durchlebt werden, mit Höhen und Tiefen und doch sehr knapp, weil ja dann sofort der nächste dran ist. Ich fand es nach den deutlich stärkeren Vorgängern sehr schade, dass dieser letzte Band durch zu viel mittelmäßig interessanten Inhalt so langweilig geworden ist.

Charaktere
Wir haben nur Paare, die wir vorher schon kannten, völlig neue Zusammensetzungen wären dann wirklich zu viel gewesen.
Bei Ruby und James kommt nur wenig Neues dazu. James findet langsam mehr Selbstvertrauen und wagt es mehr und mehr auf eigenen Beinen zu stehen, während Ruby noch um ihre Träume kämpft, wie sie das immer tut. Sie ist sehr freundlich zu allen und ihre Verzweiflung macht sie nicht fies oder so. James wirkt immer nachdenklich und bedrückt, weil er eine schwierige Zeit mit seiner Familie durchmacht und tut eigentlich nicht besonders viel. Das war es ja, was ich an diesem Buch so schade fand - bei Ruby und James verändert sich gefühlt nichts.

Dann sind da noch Lydia und Graham, deren Liebesgeschichte ich in diesem Buch eigentlich am besten fand, dafür aber schon wieder zu kurz. Sie spielten schon lange genug eine Rolle, um sich auch für ihr Happy End zu interessieren und mussten ja auch schon eine Menge durchmachen, sodass sie es auch wirklich verdient hätten.

Bei Wren und Ember sowie bei Kesh und Alistair hatte ich nicht so richtigen Zugang zu den Charakteren, weil sie bisher nicht so wichtig waren und mich dann etwas genervt haben, weil sie von der Haupthandlung ablenkten. Ihre Geschichten waren simpel gestrickt und konnten mich einfach nicht fesseln. Ember fühlt sich von ihrer Schwester ungerecht behandelt, ist unsicher wegen ihrer Figur und will dazugehören. Sie reagiert recht sensibel auf alles von Wren, der gerade sein Vermögen verloren hat und sich an seinem neuen Platz noch nicht ganz zurechtfindet. Kesh kann nicht zu seiner Sexualität stehen, womit Alistair nicht klarkommt, weil er richtig mit ihm zusammen sein möchte. Hier wurden interessante Themen angeschnitten, aber es wirkte einfach zu eilig, um mich ganz überzeugen zu können.

Fazit
Leider muss ich sagen, dass "Save Us" als Finale der Maxton-Hall-Trilogie der schwächste Band für mich war. Nebencharaktere drängten Ruby und James völlig in den Hintergrund, sodass die Spannung leider verloren ging und mich das Buch gar nicht mehr fesseln konnte.

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  • Cover
  • Figuren
  • Handlung
  • Gefühl
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 16.09.2018

Nett, aber kaum spannend

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Protagonisten
June tritt ihr Auslandsjahr in England an, während dem sie im Haus ihres Onkels wohnen wird. Womit sie nicht rechnet: Geheimnisse, Mysterien, ein Herrenhaus und zwei ungleiche Brüder, die ...

Protagonisten
June tritt ihr Auslandsjahr in England an, während dem sie im Haus ihres Onkels wohnen wird. Womit sie nicht rechnet: Geheimnisse, Mysterien, ein Herrenhaus und zwei ungleiche Brüder, die ihr den Atem rauben. Natürlich sind ihre beiden adoptierten Cousins Blake und Preston unglaublich attraktiv und scheinen sich beide vorgenommen zu haben, sie verrückt zu machen. Sie fühlt sich zu beiden irgendwie hingezogen und will das eigentlich gar nicht, da sie Ziele hat, die sie erreichen will und sie will sich auch nicht ablenken lassen.

Blake ist meist eher mies drauf und provoziert June am laufenden Band, während Preston, sein Gegenstück, absolut charmant ist und quasi Honig von seinen Lippen träufelt. Die Situation zwischen den Jungs ist angespannt und sie sind immer nur am Streiten. Ansonsten entsprechen sie absolut den üblichen Helden und Bad Boys in Jugendbüchern. Geheimnisvoll, attraktiv und harte Schale, weicher Kern.

Handlung und Schreibstil
Eigentlich hat mir das Buch schon gut gefallen und ich habe es schnell lesen können, aber letztendlich war es einfach etwas langweilig. Im Großen und Ganzen ist nichts passiert, die Handlung beschränkt sich eher auf normale Teenager-Erfahrungen, kleine Liebesdramen zwischen einem Mädchen und zwei Jungs und kleine magische Entdeckungen.
Die Magie kam mir hier etwas kurz, auch wenn sie doch ganz interessant ist. Es dauert ewig, bis sich etwas regt, und dann folgt darauf auch nicht allzu viel. Es kommt einfach kaum Spannung auf und das Ende konnte mich auch nicht überzeugen. Ich fand es aber ganz unterhaltsam und habe keine größeren Kritikpunkte, hoffe einfach auf etwas mehr von allem in den Fortsetzungen.

Fazit
Insgesamt konnte mich "Das erste Buch der Lügenwahrheit" ganz gut unterhalten, aber es war nur mäßig spannend und plätscherte vor sich hin. Ich hoffe auf mehr in der Fortsetzung!

Veröffentlicht am 12.09.2018

Mich konnte nichts überzeugen

Witchborn
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Protagonisten
Da Alice fern von jeglicher Zivilisation mit ihrer Mutter aufgewachsen ist, ist sie auch im Umgang mit anderen Menschen häufig seltsam. Mal ist sie sehr misstrauisch und dann wiederum sehr ...

Protagonisten
Da Alice fern von jeglicher Zivilisation mit ihrer Mutter aufgewachsen ist, ist sie auch im Umgang mit anderen Menschen häufig seltsam. Mal ist sie sehr misstrauisch und dann wiederum sehr naiv. Sie kann Menschen kaum einschätzen und insgesamt hat mich ihre unwissende Art ziemlich genervt. Sie kennt sich mit Kräutern und Pflanzen aus, aber sonst scheint sie nichts zu kennen, sodass ich mich gefragt habe, was sie ihr ganzes Leben lang gelernt hat.

Handlung und Schreibstil
Die Handlung konnte mich nicht so richtig packen. Zum einen lag es an Alice, mit der ich nicht ganz warm wurde, aber es kam mir auch vor, als würde man sich im Kreis drehen und nur schleppend langsam Fortschritte machen.
Es spielt zur Zeit von Königin Elizabeth und Mary Stuart, die an deren Platz möchte, und auch die Hexenjagd ist ein aktuelles Thema. Zwar fürchten sich nicht alle vor Hexen, aber viele fürchten sich vor den Dingen, die Hexen tun könnten. Das bekannte, verrückte Problem, auch wenn es in diesem Buch tatsächlich Hexen gibt und auch dunkle Künste. Den historischen Rahmen fand ich sehr dezent und bei der Rolle, die die manche Charaktere dann gespielt haben, fand ich das schon wieder zu wenig. Auch die Magie kam mir zu kurz, da Alice auch da kaum Erfahrungen hat, bekommt man eher zufällige Dinge mit als beabsichtigte Zauber.

Fazit
Insgesamt hat mir "Witchborn" leider nicht so gut gefallen. Es war eher langweilig, die Protagonistin konnte mich nicht überzeugen und weder die Magie noch die historischen Details konnten mich mitreißen.