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Veröffentlicht am 21.04.2026

Das schwarze Schaf der Familie

Widdersehen
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„Was soll so ein Schaf schon tun? Glauben Sie, er ruft die Polizei?“ (S. 262) Kaum ist die Herde rund um Miss Marple mit ihrer Schäferin Rebecca aus Frankreich auf die heimische Weide in Glennkill in Irland ...

„Was soll so ein Schaf schon tun? Glauben Sie, er ruft die Polizei?“ (S. 262) Kaum ist die Herde rund um Miss Marple mit ihrer Schäferin Rebecca aus Frankreich auf die heimische Weide in Glennkill in Irland zurückgekehrt, verschwindet Rebecca. Zurück lässt sie ihre Schafe ohne Kraftfutter und Geschichten (die sie doch so sehr lieben), dafür mit einem Zaun um die Weide, drei neuen Schafen und der Ziege Madouc, einem Schaf auf Probe. Als Maple im Schäferwagen einen Brief und einen abgeschnittenen Finger findet – zum Glück keinen von Rebecca – wird ihnen klar, dass sie ihre Schäferin unbedingt finden müssen.

Wie schon in „Glennkill“ und „Garaou“ stehen auch im dritten Band der Reihe die Schafe im Mitteltpunkt. Menschen sind meist nur nützliches Beiwerk oder aber Bösewichte, die es zu entlarven gilt. Dabei greifen die Schafe auf ihre besonderen Fähigkeiten zurück: Miss Maple ist die Klügste, Mopple the Whale hat das beste Gedächtnis, Othello führt als Leitschaf die Herde an, Maud ist die beste Spürnase und der alte Ritchfield liebt Duelle – mit lebenden und unbelebten Gegnern. Dass sie von den Menschen konsequent unterschätzt werden, erweist sich dabei als unschätzbarer Vorteil.

Auf der Suche nach ihrer Schäferin wachsen die Tiere körperlich und geistig über sich hinaus. Sie erkunden das Dorf, stürmen Läden und Gärten, durchwaten das Meer und wagen sich über Bergepässe und gefährlich Straßen. Dabei finden sie einem Hilfs-Schäfer, dem sie nicht ganz trauen, stoßen auf weitere Finger – mal mit, mal ohne passende Leiche – und verlieren trotz aller Gefahr nie ihren Sinn für philosophische Fragen: über das Leben, über Erinnerung, über den Zusammenhalt der Herde und darüber, warum ihre Weide plötzlich kleiner und weniger grün erscheint als zuvor.

Ein unterhaltsamer Cosy Crime mit tierischem Charme, feinem Humor und einer Herde, die einem schnell ans Herz wächst.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

No-Talk

Das Lavendelkloster
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„… wie soll man sich denn verlieben, wenn man zum Schweigen verdammt ist?“ (S. 222)
In einem abgelegenen Schweigekloster in der Provence begegnen sich Julien und Emma – zwei Fremde, die sich aus ganz unterschiedlichen ...

„… wie soll man sich denn verlieben, wenn man zum Schweigen verdammt ist?“ (S. 222)
In einem abgelegenen Schweigekloster in der Provence begegnen sich Julien und Emma – zwei Fremde, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für eine Woche aus der Welt zurückgezogen haben, um wieder zu sich selbst zu finden. Sie kennen weder die Namen noch die Geschichten des jeweils anderen, und doch ist da vom ersten Moment an eine leise, aber unübersehbare Anziehung, der sie sich kaum entziehen können. Aus der geplanten inneren Einkehr entwickelt sich schnell ein intensives „No-Talk“: Blicke, ein kaum merkliches Heben der Augenbraue oder eine zufällige Berührung gewinnen plötzlich eine Bedeutung, die Worte niemals erreichen könnten – und werden zu stillen Versprechen.

„Abschalten, die Ruhe genießen, den Gedanken nicht mehr nachjagen, sondern ihnen vielleicht wirklich nachspüren können.“ (S. 21)
Julien hat sein Leben bislang ganz der Arbeit und dem Erfolg gewidmet und dabei sein Privatleben verloren. Nun steht er an einem Punkt, an dem er nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Von Beziehungen hat er eigentlich genug, doch Emma, die geheimnisvolle Fremde, zieht ihn unweigerlich in ihren Bann. Ausgerechnet in der Stille, ohne seine gewohnte Souveränität, ohne Worte und Auftreten, scheint er ihr näherzukommen, als er es je für möglich gehalten hätte.

„Ich möchte zu mir finden – und endlich den Mut haben, von dem ihr alle denkt, dass ich ihn schon lange habe.“ (S. 34)
Auch Emma trägt ihre eigenen Brüche mit sich. Gefangen in einem Leben, das sie so nie wollte, fehlt ihr bislang der Mut, grundlegende Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu gehen. Der Rückzug ins Kloster ist für sie mehr als nur eine Pause, er ist der erste Schritt zu einer Veränderung, die längst überfällig ist.

Unabhängig voneinander erfahren beide, wie die Stille nicht nur zur Selbstreflexion zwingt, sondern auch die Wahrnehmung schärft. Plötzlich rückt das Wesentliche in den Fokus: die Natur, die einfachen Abläufe des Alltags, das bewusste Erleben jedes einzelnen Moments. Jede Mahlzeit wird zu einem kleinen Ritual, zu einem „Seelenessen“, das nährt und heilt. Ebenso intensiv ist die schweigend geteilte Zeit zwischen ihnen – eine stille Intimität, die in der Abgeschiedenheit wachsen darf, frei von Erwartungen und äußeren Einflüssen.
Doch was bleibt nach dieser einen Woche? Kehren sie einfach in ihre alten Leben zurück – oder ist aus der wortlosen Verbindung etwas entstanden, das auch außerhalb der Klostermauern Bestand haben kann?

Mit „Das Lavendelkloster“ erzählt Alexander Oetker einen Liebesroman der leisen Töne. Es wird kaum gesprochen, und gerade darin liegt seine besondere Stärke. Statt Dialogen stehen Gedanken und Gefühle im Mittelpunkt, die den Lesern die Figuren auf eindringliche Weise nahebringen. Gleichzeitig entfaltet sich das sinnliche Panorama der Provence: der Duft von Lavendel, die Weite der Landschaft, die Ruhe und Magie des Ortes. Wie in all seinen Büchern verbindet Oetker auch hier Genuss, Atmosphäre und Emotion zu einer Geschichte, die lange nachklingt.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Svetlana ermittelt und zieht Tommi mit

Mord ist die beste Beseitigung
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„Komm, nur weil wir einmal in eine Sache reingestolpert sind, heißt das nicht, dass du jetzt die große Ermittlerin bist.“ „Denkst du doch auch, dass du bist großer Schriftsteller!“ (S. 27)
Als Tommi und ...

„Komm, nur weil wir einmal in eine Sache reingestolpert sind, heißt das nicht, dass du jetzt die große Ermittlerin bist.“ „Denkst du doch auch, dass du bist großer Schriftsteller!“ (S. 27)
Als Tommi und Svetlana im Radio den Reiseruf nach Frau Gabriele Zorn hören, die in einem blauen Audi unterwegs ist, schießt das Auto gerade an ihnen vorbei. Sie versuchen noch, auf sich aufmerksam zu machen, doch die Fahrerin reagiert panisch, beschleunigt und flieht – und gegen dieses Tempo hat Tommis Wohnwagen keine Chance.
Wenig später entdecken sie den Wagen verlassen auf einem Rastplatz. Die herbeigerufene Polizei, ausgerechnet Oberkommissarin Britta Schneider, die sie bereits aus dem Fall des entführten Kindes kennen, geht von einem freiwilligen Verschwinden oder sogar Selbstmord aus. Svetlana jedoch erkennt sofort mehrere Hinweise, die klar dagegen sprechen. Für sie ist die Sache eindeutig: Tommi muss gemeinsam mit ihr die Ermittlungen aufnehmen. Zumal sich Gabrieles Mann bei Tommi meldet und ihn mit der Suche nach ihr beauftragt und ihn damit ungewollt in Lebensgefahr bringt.

Wie schon bei ihrem ersten Abenteuer überzeugt vor allem die Dynamik zwischen den beiden: Tommi lässt sich treiben und verzettelt sich, während Svetlana die Initiative ergreift und ihn vor sich hertreibt. Sie ist eindeutig die Schlauere und Zielstrebigere, während er sich gern in Gedanken verliert, die mit der aktuellen Situation wenig zu tun haben. Vielleicht zwingt sie ihn irgendwann sogar dazu, endlich eine seiner Buchideen umzusetzen. Noch schwankt er zwischen Fantasy, Krimi, True Crime und Romantasy (also „Herr der Ringe mit Sex“ (S. 98), wie seine Rommé-Runde kichernd bemerkt), nicht zuletzt aus Angst, Svetlana könnte die angekündigten „spicy“ Szenen übernehmen.

An Svetlana ist ohnehin eine brillante Ermittlerin verloren gegangen: Sie ist einfühlsam, raffiniert und fast schon zwanghaft hilfsbereit, wenn es um Menschen in Not geht. Zudem verfügt sie über eine Reihe ungewöhnlicher, nicht immer legaler, dafür aber äußerst effektiver Tricks, die nicht nur Tommi beeindrucken. Und tatsächlich scheint ihr Können langsam auf ihn abzufärben – er lernt Schlösser zu knacken und bringt zunehmend eigene Ideen ein. Vielleicht ist eine Detektei doch die bessere Zukunftsperspektive als das ewige Scheitern am Schreiben?

Auch der zweite Band von Volker Klüpfer hat mich wieder bestens unterhalten. Die Spannung baut sich ruhig, aber stetig auf und mündet in einem packenden Showdown. Besonders gefallen haben mir erneut Svetlanas verdrehte Sprichwörter, die Situationskomik und die teils herrlich unkonventionellen Ermittlungsmethoden. Auch die liebgewonnenen Nebenfiguren sind wieder mit dabei: Tommis Vater sorgt für Chaos, die Rommé-Runde im Café Klatsch mischt sich ein, und Herr Kleinschmidt vom Ordnungsamt führt seinen Kleinkrieg gegen Tommis Leben im Camper fort.
Nach den angedeuteten Geständnissen von Svetlana und Tommis Vater bleibt zudem die Hoffnung, im nächsten Band mehr über ihre möglicherweise gemeinsame Vergangenheit zu erfahren.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Dunkle Schatten

Die geheime Grotte von Garda
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Eigentlich wollte Edwina einen gemütlichen Tag in Garda verbringen, als ein kleiner Junge plötzlich um Hilfe ruft. Offenbar soll er entführt werden. Ohne zu zögern greift Edwina ein, doch der Angreifer ...

Eigentlich wollte Edwina einen gemütlichen Tag in Garda verbringen, als ein kleiner Junge plötzlich um Hilfe ruft. Offenbar soll er entführt werden. Ohne zu zögern greift Edwina ein, doch der Angreifer verschwindet in den Schatten der Stadt. Als auch der Junge fliehen will, hält sie ihn zurück und entlockt ihm schließlich seinen Namen: Peppe, 8 Jahre alt. Schnell wird klar, dass etwas nicht stimmt – vor allem, als er sie eindringlich bittet, auf keinen Fall seine Mutter anzurufen: „Wenn du anrufst, tut meinen Mamma vielleicht was Falsches und wird getötet.“ (S. 48)
Mit einem unguten Gefühl wendet sich Edwina an Commissario Adriano Alceste. Dieser bringt Peppe bei einem befreundeten Pflegevater unter, der regelmäßig Kinder aufnimmt. Denn Alceste hat selbst genug Sorgen. Eine junge Society-Reporterin wurde angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Hauptverdächtiger ist ihr Freund, der Erben eines berühmten Weinguts. Als Peppe davon hört, wird er plötzlich blass – kennt er das Weingut oder gar den Täter? Und warum scheint niemand nach ihm zu suchen? Edwina ist sicher, die beide Fälle hängen zusammen. Und wenn Alceste ihre Vermutung nicht teilt, muss sie eben selber ermitteln.

Die Wiener Chefinspektorin Edwina Teufel ist aufgrund ihrer legendären Wutausbrüche noch immer vom Dienst suspendiert und verbringt die Zeit am Gardasee, wo ihr Lebensgefährte Toni als Landschaftsgärtner arbeitet. Inzwischen führt sie das von ihrer Psychologin verordnete Wuttagebuch. Allerdings notiert sie darin nicht den Umgang mit ihren Emotionen, sondern ihre Beobachtungen zu den Ermittlungen.
Ihr Spitzname Zornnatter passt auch diesmal wieder hervorragend. Wie diese verbeißt sich Edwina in dem Fall und lässt nicht locker, bis alles lückenlos aufgeklärt ist. Dass sie sich dabei erneut selbst in Gefahr bringt, nimmt sie in Kauf, Hauptsache, Peppe kehrt unbeschadet zu seiner Familie zurück. Und wenn sie dabei ganz nebenbei auch noch den Anschlag auf die Reporterin aufklärt, um so besser.
Peppes Geschichte weckt in ihr die Erinnerung an das Trauma ihrer eigenen Kindheit. Es wird deutlich, dass gerade diese Erfahrungen zu ihrer Berufswahl geführt haben. Sie wollte nie wieder Opfer sein, sondern Täter zu Rechenschaft ziehen.
Commissario Adriano Alceste kann einem dabei fast leid tun. Immer wieder mischt sich Edwina ungefragt in seine Ermittlungen, präsentiert ihm ihre Theorien und erwartet, dass er ihnen sofort nachgeht. Oder sie ignoriert ihn kurzerhand ganz und handelt auf eigene Faust. Im Gegensatz zu ihr ist er jedoch an Vorschriften und Dienstwege gebunden.

Auch der zweite Band der Reihe überzeugt mit spannender Unterhaltung, einer guten Portion Humor und viel italienischem Flair – Dolce Vita inklusive.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Der einsamste Wal der Welt

Unterwasserblau
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„Allein geboren wurde ich nicht. Aber allein gelassen.“ (S. 93)
Jessica fühlt sich schon ihr ganzes Leben fehl am Platz, von ihrer Mutter und ihrer Halbschwester ungeliebt. Auch ihr Vater ist distanziert, ...

„Allein geboren wurde ich nicht. Aber allein gelassen.“ (S. 93)
Jessica fühlt sich schon ihr ganzes Leben fehl am Platz, von ihrer Mutter und ihrer Halbschwester ungeliebt. Auch ihr Vater ist distanziert, war aber früher derjenige, der sich am meisten um sie gekümmert hat. Die Familie ihres Mannes Ingwer, mit dem sie seit 20 Jahren verheiratet ist, ist da ganz anders: eng verbunden, symbiotisch, verbringen sie jede freie Minute zusammen, fahren sogar gemeinsam in den Urlaub. Danach hat sie sich früher immer gesehnt. Doch dann kommt der Anruf: Ihr Vater ist gestorben, ihre letzte Verbindung zu ihrem alten Leben. Auf dem Friedhof wird sie nicht nur mit diesem Verlust konfrontiert, sondern auch dem Grab ihrer Zwillingsschwester, die mit 1,5 Jahren starb. Und mit dem Vorwurf ihrer Mutter, Jessica trage die Schuld daran. Genau wie jetzt am Tod ihres Vater, dessen Herzprobleme während eines Telefonats mit ihr begannen.

Petra Hucke hat es mir mit „Unterwasserblau“ nicht leicht gemacht. Der direkte, ungeschönte und stellenweise lakonische Erzählstil, durchzogen von Rückblenden in Jessicas Kindheit, ließ die Handlung oft wie eine lose Aneinanderreihung von Episoden wirken. Und doch hat mich das Buch zunehmend in seinen Bann gezogen – und schließlich mit einem echten Wow-Gefühl zurückgelassen.

Jessica ist wurzel- und haltlos, klammert sich an Ingwer und dessen Familie. Aber ein kleiner Teil von ihr rebelliert. Doch ein Teil von ihr rebelliert. Heimlich bricht sie immer wieder aus ihrer scheinbar perfekten Ehe aus und bringt diese damit – bewusst oder unbewusst – in Gefahr. Sie weiß genau, dass es falsch ist, und kann dennoch nicht damit aufhören. Genauso wenig wie mit den unzähligen Selfies, die sie macht: Tausende Bilder ihres Gesichts, in denen sie nach Spuren ihrer Zwillingsschwester sucht, und stattdessen immer wieder ihre Mutter erkennt, die sie doch längst hinter sich lassen wollte. Denn in ihrer Erinnerung ist ihre Kindheit von Lieblosigkeit und Kälte geprägt. Ihre ältere Halbschwester zog früh aus und ließ sie allein zurück. Ihre Mutter stritt ständig mit ihrem Vater und machte Jessica für den Tod der Schwester verantwortlich. Schon damals fühlte sie sich wie der einsamste Wal der Welt – ein Bild aus einem Kinderbuch, das sie nie losgelassen hat. Und nun holt sie diese Vergangenheit wieder ein.
Ihre Mutter braucht Hilfe, weigert sich jedoch, diese anzunehmen. Und Jessica fühlt sich, anders als ihre Halbschwester, nicht verantwortlich. Sie hat mit ihrem alten Leben abgeschlossen. Oder versucht es zumindest. Denn je mehr sie sich abgrenzt, desto deutlicher wird, dass die Vergangenheit noch lange nicht abgeschlossen ist.

Ein eindringliches Porträt einer innerlich Getriebenen, die alles zerdenkt und doch nichts festhalten kann, auf der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und einem Gefühl von Ganzheit. Ein Roman über die Brüchigkeit von Erinnerungen und die Frage, wie sehr uns unsere Herkunft bestimmt.

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