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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2020

Heiß, heißer, Smoke!

SMOKE
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Endlich ist es wieder Zeit. Es gibt ein neues Buch von Jane S. Wonda. Allein der Klappentext verspricht viele heiße Szenen und Moralvorstellungen, die ans Unmenschliche kratzen. Und genau das erwartet ...

Endlich ist es wieder Zeit. Es gibt ein neues Buch von Jane S. Wonda. Allein der Klappentext verspricht viele heiße Szenen und Moralvorstellungen, die ans Unmenschliche kratzen. Und genau das erwartet den Leser auch. Wonda entführt den Leser in die Wildnis, genauer gesagt in die Prärie Montanas. Eine Ranch mit Tieren und keine anderen Menschen, außer einem Mitarbeiter, welcher nichts sagt. Genau dort landet Cinder, in den Fängen eines Cowboys, der mehr ist als nur heiß ist.
Ich habe bisher selten ein solches Setting miterlebt. Die Geschichte genau in dem Setting war für mich besonders spannend. Ein Holzhaus, ein Stall, Tiere und ganz viele Felder. Da lassen sich genügend Möglichkeiten finden, um Dark Romance auszuleben. Natürlich macht man sich als Leser schon im Vorfeld Gedanken, was alles passieren wird. Aber meine Erwartungen wurden meilenweit übertroffen.
„Smoke“ trifft nur so vor Spannung. Schon ganz am Anfang als Cinder mit ihrer Freundin in ein Lokal tritt und dort auf Smoke trifft, liegt eine elektrisierende Spannung in der Luft. Von Anfang an wird diese Spannung aufrecht behalten. Es gibt einige Passagen, die etwas softer sind, aber davon gibt es sehr wenige. Der hauptsächliche Grund für die überragende Spannung sind die unberechenbaren Charaktere. Smoke ist der unberechenbare Cowboy schlecht hin. In der nächsten Stadt als Musiker geliebt. Zuhause auf seiner Ranch allerdings ein herzloser Mensch, der sich an die Gesetze die Natur hält. Abgesehen von seinen dunklen Machenschaften, die er nebenbei noch betreibt, macht er Cinder ihren Aufenthalt zur Hölle. Zu keinem Zeitpunkt weiß der Leser wie es weitergeht bzw. was Smoke sich als nächstes für Cinder ausgedacht hat. Aber nicht nur Smoke ist undurchschaubar. Auch Cinder zeigt, dass sie kein Püppchen ist, sondern weiß, wie sie sich verteidigen kann. Sie schafft es Smoke immer wieder zu entwischen und stößt durch ungeschickte Situationen auf sein wahres Ich. Obwohl sie längst erkannt hat, dass er ein Monster ist, schreckt sie das nicht ab. Stockholm-Syndrome deluxe!
In diesem ersten Band konnte ich nur eine leichte Veränderung der Beziehung zwischen den Beiden erkennen. Die Beiden müssen sich erstmal kennenlernen und beschnuppern. Trotzdem ist auffällig, dass Smoke langsam eine gewisse Sympathie für Cinder entwickelt. Es kommt hin und wieder sogar zu zivilisierten Gesprächen zwischen ihnen. Das Ende bringt jedoch alles durcheinander und ich weiß nicht, was die Charaktere sich beim Ende gedacht haben. Ein echt mieser Cliffhanger! Aber das lässt den Leser nur mit kribbeligen Fingern zurück. Band 2 kann kommen!

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Emotional und traumhaft

The Light in Us
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Sehr auffällig bei dem Klappentext und bei der Geschichte an sich, ist die Ähnlichkeit zu „Ein ganzes halbes Jahr“. Somit habe ich die Bücher zwischendurch immer wieder miteinander verglichen, leider. ...

Sehr auffällig bei dem Klappentext und bei der Geschichte an sich, ist die Ähnlichkeit zu „Ein ganzes halbes Jahr“. Somit habe ich die Bücher zwischendurch immer wieder miteinander verglichen, leider. Denn an sich war „The Light in Us“ ein wunderschönes Buch. Charlotte ist ein wunderbarer Charakter mit einem großen Herz, welches für die Musik schlägt. Dass sie dieses Feuer mithilfe von Noah wiederfindet, ist wundervoll. Noah verkörpert den typischen Mann, der nun mit einer Behinderung leben muss und deshalb angefressen ist bzw keinen Sinn mehr im Leben sieht. Es ist niedlich zu sehen, wie er langsam wieder ins Leben tritt und etwas erleben möchte. Mir hat das Buch sehr gefallen, aber ein emotionaler Funke hat gefehlt.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Heiße Wette

Playboy - Wenn du dich verlierst
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Den Leser erwartet hier eine heiße Geschichte, basierend auf einer Wette, die zum Scheitern verurteilt ist. Wynn und Cullen sind beides sehr selbstbewusste Charaktere, die ganz genau wissen, was sie wollen. ...

Den Leser erwartet hier eine heiße Geschichte, basierend auf einer Wette, die zum Scheitern verurteilt ist. Wynn und Cullen sind beides sehr selbstbewusste Charaktere, die ganz genau wissen, was sie wollen. Allerdings ist Wynn an einigen Stellen etwas naiv und benimmt sich wie eine Jugendliche. Dadurch ist das Lesen an einigen Stellen sehr unterhaltsam, aber auch nervtötend. Durch einen flüssigen Schreibstil verfliegen die Seiten nur so vor sich hin. Störend ist vor allem das Ende des Buches. Abgesehen davon, dass der Epilog sich über 50 Seiten zieht, passieren viele Dinge, die einfach nicht notwendig gewesen wären. An sich ganz nett zu lesen, aber kein Highlight.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Authentisch und traumhaft!

Someone Else
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Mal wieder hat Laura Kneidl eine Geschichte geschrieben, die den Leser tief berührt. „Someone Else“ überzeugt mit einem sehr authentischen Roman, der alltägliche Probleme aufgreift, die kein herbeigeführtes ...

Mal wieder hat Laura Kneidl eine Geschichte geschrieben, die den Leser tief berührt. „Someone Else“ überzeugt mit einem sehr authentischen Roman, der alltägliche Probleme aufgreift, die kein herbeigeführtes Drama benötigen. Auri und Cassie stehen auf der Stufe von Freundschaft zu einer Beziehung. Dieser Schritt fällt ihnen schwer. Es ist herzzerreißend mit anzusehen, wie die beiden gemeinsam wachsen und sich langsam für eine Beziehung entscheiden. Nicht nur die Entwicklung ihrer Beziehung ist spannend. Auri hat außerdem mit Rassismus, aufgrund seiner Hautfarbe, zu kämpfen. Bei einigen Szenen wären mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Aber das ist für viele Menschen Realität. Laura Kneidl schafft es alltägliche Themen, die viele Menschen betreffen und belasten, in ihre Bücher einzubauen, was ich wirklich beeindruckend und wichtig finde. Ich habe „Someone Else“ bis ins kleinste Detail geliebt.

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Spannendes Jugendbuch, welches den Leser fesselt

When we were lost
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Meine Meinung:
Im Vorfeld hatte ich keine Ahnung, was mich erwartet. Natürlich habe ich mir Gedanken gedacht, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte, aber ich wurde relativ schnell überrascht. ...

Meine Meinung:
Im Vorfeld hatte ich keine Ahnung, was mich erwartet. Natürlich habe ich mir Gedanken gedacht, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte, aber ich wurde relativ schnell überrascht. Mir hat das Werk von Wignall gefesselt und begeistert. Oftmals wollte ich das Buch gar nicht wegelegen, weil es so viele spannende Szenen gab. Anfangs hat es etwas gedauert, bis die Geschichte ins Rollen kam, aber dann war sie wirklich stark. Ich finde, im Allgemeinen ist dieses Buch in seinem Genre Survival-Thriller wirklich stark.
Der Leser wird mit einer Bandbreite von schrecklichen Gefahren konfrontiert. Abgesehen von dem schrecklichen Flugzeugabsturz wird dargestellt, welche wirklichen Gefahren in einem Regenwald auf einen Menschen stoßen können. Von Tieren über Krankheiten bis zu dem Menschen selbst. Denn eins ist wohl klar – jeder Mensch verändert sich durch eine schlimme Tragödie, in diesem Fall der Flugzeugabsturz. Dadurch wurde es selten langweilig, aber es wirkte alles authentisch. Es könnte alles so geschehen.
Ebenso konnte mich die Geschichte der Charaktere begeistern. Jeder Charakter spielt eine wichtige Rolle. Nur, wenn alle zusammenhalten, können sie überleben. Somit ist jeder ein Teil von einem Puzzle. Aber nicht nur als Gruppe an sich spielen die Charaktere eine wichtige Rolle. Einzelne Charaktere, die vorher nie miteinander gesprochen haben, werden plötzlich zu Freunden und halten zusammen. Beispielsweise stürzt Tom als Einzelgänger mit diesem Flugzeug ab, aber wird mit mehr als einem Dutzend neuer Freunde gerettet. Diese Entwicklung, die die Charaktere durchlaufen, ist ebenfalls ein großes Highlight innerhalb dieses Buches.
Außerdem spannend zu beobachten, ist das Mitfiebern als Leser. Ich habe mich ständig dabei erwischt, wie ich aktiv mitgefiebert habe und mir Gedanken gemacht habe, was ich in den Situationen gemacht hätte. Was ist richtig und was ist falsch? Es gab so einige Situationen, in denen ich einfach nur mit dem Kopf schütteln musste, weil ich die Entscheidungen einiger Charaktere nicht nachvollziehen konnte. Es hat dem Buch einen extra Funken Spannung verliehen.
Fazit:
Der Autor hat es geschafft einen Survival-Thriller zu schreiben, der den Leser nicht mehr loslässt. Man durchlebt mit den Jugendlichen die schlimmste Zeit in ihrem Leben und wächst mit ihnen. Ein faszinierendes Leseerlebnis für alle Thriller-Fans. Ich kann mir gut vorstellen in Zukunft mehr Survival-Thriller zu lesen.

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