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Veröffentlicht am 04.07.2021

Es hat mir ganz gut gefallen, hatte aber einige Schwachpunkte

Kate in Waiting
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Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen und passend für den Jugendjargon gewählt, ohne das ständig Schimpfwörter oder ähnliches fallen. Ich ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen und passend für den Jugendjargon gewählt, ohne das ständig Schimpfwörter oder ähnliches fallen. Ich fand das Buch durchweg angenehm zu lesen.

Kate und ihr bester Freund Anderson stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Beide fand ich schnell sehr sympathisch und konnte ihre Unsicherheiten und Probleme nachvollziehen. Generell war es mir aber oftmals zu viel Drama. Die beiden machen wirklich aus jeder Mücke einen Elefanten.
Was mir hingegen wirklich sehr gefallen hat war die Freundschaft der beiden. So ein bedingungsloser Zusammenhalt ist etwas wunderbares und das kann man sich selbst nur wünschen.

Leider war die Geschichte extrem vorhersehbar. Ich wusste bereits nach den ersten Seiten was passieren wird. Die Geschichte hat dennoch ihre schönen und amüsanten Seiten, die ich mochte. Allerdings war es mir überwiegend zu viel Drama für viel zu belanglose Dinge. Aber Hand aufs Herz, als jugendlicher Mensch verhält man sich wohl auch einfach oft genau so.

Diese sehr süße Freundschafts- und Liebesgeschichte voller Dramen und Unsicherheiten würde ich vor allem Jugendlichen empfehlen. Für mich mit 29 Jahren war es dann doch nicht mehr zu 100% geeignet.

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Veröffentlicht am 04.07.2021

Wunderbare Atmosphäre und ganz süße Lovestory

Der kleine Teeladen in Tokio
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Die Geschichte über Fiona, die nach Tokio reist um dort zu fotografieren konnte mich schnell überzeugen. Vom ersten Augenblick an gab es diese besondere Atmosphäre, die beim Hören des Hörbuches wunderbar ...

Die Geschichte über Fiona, die nach Tokio reist um dort zu fotografieren konnte mich schnell überzeugen. Vom ersten Augenblick an gab es diese besondere Atmosphäre, die beim Hören des Hörbuches wunderbar mitgeschwungen ist. Die Autorin hat einen sehr beschreibenden und bildlichen Stil, durch den man direkt Bilder vor Augen hat und die Umgebung selbst vor sich sieht. Da es in Tokio gespielt hat und auch die japanische Kultur und Tradition nicht zu kurz kam, fand ich es besonders spannend.

Der Schreibstil ist sehr locker, teils humorvoll und einfach zu verstehen. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme mit Höhen und Tiefen, der man gut zuhören kann. Mir persönlich sind die Sprecher:innen immer sehr wichtig, weil ich sonst nicht gut zuhören kann, bzw. nicht gern zuhöre. Das Problem hatte ich bei diesem Hörbuch überhaupt nicht.

Die Charaktere fand ich gut. Fiona war mir teils etwas zu unsicher und ab und an kindisch. Sie hängt einen großen Teil des Buches noch sehr in einer Vergangenheit von vor 10 Jahren, was ich nur bedingt nachvollziehen konnte. Gabe hingegen ist mir anfangs etwas zu schnöselig und abweisend. Allerdings durchleben die beiden Charaktere einen Wandel und wachsen über sich hinaus, was ich persönlich sehr mochte. Deshalb konnte ich im Nachhinein dann auch die kleineren, etwas anstrengenden Seiten der beiden verzeihen.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war für mich nicht das Highlight der Geschichte, allerdings war es dennoch schön und recht authentisch, was mir gefallen hat.

Das spannendste war für mich einfach die japanische Kultur, über die man wirklich einiges erfährt; sowie die Fotografie, die für mich als Hobby-Fotografin ebenfalls sehr spannend war.



Insgesamt hat mir das Hörbuch gut gefallen und ich mochte es, mich an verregneten Tagen in die Geschichte und Tokio zu träumen :)

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Veröffentlicht am 24.06.2021

Sehr atmosphärischer Krimi mit einer unvergleichlichen Protagonistin

Mord in der Mittsommernacht
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Wer Miss Fisher nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen. Ob in Buchform oder als Fernsehserie, die berühmte Detektivin ist einfach genial! In diesem Buch werden wir wieder einmal in die 20er Jahre ...

Wer Miss Fisher nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen. Ob in Buchform oder als Fernsehserie, die berühmte Detektivin ist einfach genial! In diesem Buch werden wir wieder einmal in die 20er Jahre entführt und Phryne bekommt gleich zwei spannende Fälle, die es zu lösen gilt – einen Mord und ein familiäres Drama.

Der Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch. Man hat das Gefühl alles live mitzuerleben und die Charaktere persönlich kennenzulernen. Mir hat das sehr gut gefallen, allerdings muss man einen sehr bildlichen und beschreibenden Schreibstil mögen.

Die Charaktere sind durch und durch wunderbar und toll beschrieben! Angefangen bei Phryne Fisher, die mit so viel Charme, Humor und Mut einfach nur unvergleichlich ist und die ich als extrem genialen und starken Charakter empfinde. Aber auch die Nebencharaktere sind großartig! Angefangen bei Mr. Butler, über Dot (die Phryne bei Ermittlungen hilft), bis hin zu ihren Adoptivtöchtern, von denen vor allem Jane schon ein großes Interesse an recht morbiden Themen zeigt. Diese Zusammenstellung ist einfach rundum gelungen!

Zu den Fällen möchte ich nicht viel verraten. Aber ich kann sagen, dass es nicht langweilig wurde und vor allem am Ende einige Überraschungen für mich bereit hielt. Währenddessen kann man wunderbar miträtseln.

Vielleicht kennt ihr Miss Fisher schon aus ihrer eigenen Fernsehserie, in der sie in den 20er Jahren in Melbourne Kriminalfälle löst?! Dieses wunderbare Buch ist ein weiterer Teil in der Buchreihe, rund um die ehrenwerte Miss Phryne Fisher und ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite mit großer Begeisterung gelesen. Falls ihr Neueinsteiger seid, empfehle ich euch aber mit einem früheren Buch anzufangen oder vorher die Serie zu schauen, da es sonst evtl. schwierig werden könnte alle Charaktere zuzuordnen. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 20.06.2021

Ganz süße Geschichte, aber in einigen Punkten noch verbesserungswürdig

Be My Tomorrow
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In die Geschichte von Zelda und Beckett findet man sehr schnell einen Einstieg. Die beiden haben auf den zweiten Blick einiges gemeinsam, beide haben eine düstere Vergangenheit unter der sie sehr leiden. ...

In die Geschichte von Zelda und Beckett findet man sehr schnell einen Einstieg. Die beiden haben auf den zweiten Blick einiges gemeinsam, beide haben eine düstere Vergangenheit unter der sie sehr leiden. Kein Wunder, dass sie sich schnell gut verstehen und zusammen tun um sich gegenseitig zu unterstützen. Den Aspekt fand ich zuerst sehr schön. Allerdings fiel mir schnell auf, wie die beiden immer abhängiger voneinander werden und ich mag die Message dahinter „das man sich von jemandem retten lassen muss“ nicht so gern. Ich denke, dass man im Zweifelsfall auch alleine klar kommen muss. Trotzdem fand ich die Wandlung der beiden ganz schön.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr gut, bringt das ein oder andere Mal zum Schmunzeln und lässt sich sehr locker und flüssig lesen.

Die Charaktere haben mir größtenteils auch gut gefallen. Mit ihren Ecken und Kanten waren sie sehr authentisch.

Extrem übertrieben war das Ende für mich. Auf einmal ist alles so perfekt, wie es nur irgendwie ging. Es hätte nur noch gefehlt, dass die beiden im Lotto gewinnen. Das war mir zu viel des Guten. Reichen nicht auch kleine Fortschritte oder Erfolgserlebnisse? Wieso denken Autor:innen in dem Genre so oft, dass alles durchweg perfekt sein muss, obwohl sie vorher so authentische und imperfekte Charaktere erschaffen (was ich nebenbei bemerkt sympathisch finde). Das finde ich extrem schade, vor allem wenn die Geschichte vorher toll ist. Deshalb hat das Ende es hier für mich leider ziemlich kaputt gemacht.

Sehr schön fand ich die kleinen Einschübe aus der Graphic Novel, an der Zelda arbeitet. Ich mag kleine Besonderheiten wie diese in Büchern.

Ich habe bei der Bewertung sehr mit mir gehadert und zwischen 3 und 3,5 Sternen hin und her überlegt. Wenn ich das Buch allerdings mit anderen Büchern aus dem Genre vergleiche, ist das Buch für mich aber nur ganz gut, weshalb ich 3 Sterne vergebe. Trotzdem glaube ich, dass das Buch seine Liebhaber:innen finden kann.

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Veröffentlicht am 20.06.2021

Historisch sehr gut ausgearbeitet und toll zu lesen, allerdings könnten manche Charaktere präsenter sein

Fräulein Mozart und der Klang der Liebe (Ikonen ihrer Zeit 4)
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Das Buchcover ist recht schlicht gehalten und für einen historischen Roman ein typisches Cover.

Etwas über Mozarts Schwester Nannerl zu erfahren fand ich toll! Denn als Frau hatte man es damals gewiss ...

Das Buchcover ist recht schlicht gehalten und für einen historischen Roman ein typisches Cover.

Etwas über Mozarts Schwester Nannerl zu erfahren fand ich toll! Denn als Frau hatte man es damals gewiss nicht leicht und vor allem nicht, wenn man im Schatten seines berühmten Bruders steht. So erhält sie z. B. nicht ansatzweise die Unterstützung, die ihr Bruder bekommt, obwohl auch sie musikalisch sehr begabt ist. Trotzdem ist Nannerl eine sehr sympathische Frau, die ihren Bruder in nichts nachsteht. Im Roman erleben wir, wie sie versucht ihr eigenes Glück zu finden. Die Familie spielt dabei eine große Rolle und man merkt die tiefe Verbundenheit.
Auch wenn die meisten Charaktere sehr schön ausgearbeitet und authentisch sind, so bleibt Nannerls Liebhaber sehr blass. Obwohl er ebenso eine zentrale Rolle im Roman einnimmt, erfährt man verhältnismäßig wenig über ihn. Das fand ich sehr schade.

Historisch gesehen fand ich das Buch sehr interessant und gut ausgearbeitet. Auch wenn ich keine Expertin der Zeit bin, wirkte es auf mich sehr authentisch und lebensecht, was mir gut gefallen hat.
Auch mit dem Schreibstil konnte ich mich schnell anfreunden. Zwar gab es den ein oder anderen Begriff, den ich erst einmal nachsehen musste, aber das habe ich nicht als störend empfunden.

Alles in allem ein gelungener historischer Roman und eine spannende Biografie, die ich weiterempfehlen kann.

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