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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2025

Cozy

This could be forever
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Inhalt
Millie bekommt endlich die Chance sich als Regisseurin zu beweisen. Doch die geplante Doku dreht sich ausgerechnet um ihren Exfreund Chip und sie muss in ihre Heimat Hawaii reisen, die sie nach ...

Inhalt
Millie bekommt endlich die Chance sich als Regisseurin zu beweisen. Doch die geplante Doku dreht sich ausgerechnet um ihren Exfreund Chip und sie muss in ihre Heimat Hawaii reisen, die sie nach dem Verlust ihres Bruders nicht mehr besucht hat. Ob das gut gehen kann?

Sprache
Lilly Lucas verzaubert mich einfach immer mit ihren Geschichten. Es gibt viel Gefühl, Romantik und Leichtigkeit. Es gibt tolle Figuren und tolles Setting. Es gibt Konflikte, aber nicht zu viel Drama. All das finden wir auch im dritten Band der Hawaii-Reihe. Und so hatte ich wieder viel Spaß an der Geschichte. Die Kombination aus Filmdreh und Hintergrund zum Extremsport fand ich sehr spannend und auch gut in die Geschichte miteingebaut. Man trifft natürlich auch die Pärchen aus den anderen Bänden wieder und es kommen neue Nebencharaktere hinzu, die wieder sehr eigenständig und interessant waren.

Charaktere
Ich konnte mich sehr gut in Millie hineinversetzen. Sie hat einen großen Verlust erlitten, der ihr Leben geprägt hat und es fällt ihr schwer darüber hinwegzukommen. Außerdem hat sie zwar noch Gefühle für Chip, aber seine Risikobereitschaft beim Big Wave Surfen macht ihr große Angst. Und diesen Konflikt konnte ich sehr gut nachfühlen. Lange wusste ich auch nicht ob er für mich befriedigend gelöst werden kann.

Aber Chip ist wirklich so ein guter Kerl. Das hat man in den beiden anderen Bänden schon bemerkt und jetzt hat er es im Dritten noch einmal bewiesen. Er ist ein Adrenalinjunkie, aber dabei sind ihm andere Menschen und deren Gefühle nicht gleichgültig. Er hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, die für mich nur schwer zu verzeihen sind, aber er gibt wirklich sein Bestes, so dass man ihm kaum noch böse sein kann.

Fazit
Eine cozy Liebesgeschichte in wundervollem Setting.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2025

Emotional

Das Jahr voller Bücher und Wunder
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Inhalt
Tilly bekommt überraschend die Mitteilung, dass ein Buch für sie zur Abholung bereit liegt. Ihr Mann Joe hat es für sie bestellt. Doch das kann gar nicht stimmen, denn ihr Mann ist vor einem halben ...

Inhalt
Tilly bekommt überraschend die Mitteilung, dass ein Buch für sie zur Abholung bereit liegt. Ihr Mann Joe hat es für sie bestellt. Doch das kann gar nicht stimmen, denn ihr Mann ist vor einem halben Jahr gestorben. Es stellt sich heraus, dass er vor seinem Tod ein Jahr voller Bücher für sie geplant hat - jeden Monat ein Buch, das Tilly zurück ins Leben führen soll.

Sprache
Libby Page versteht es wirklich eine emotionale Geschichte zu erzählen. Es gab Momente in denen mir die Tränen in die Augen geschossen sind (die Briefe!), Aber auch Momente wo man wohlig geseufzt, gelächelt und sich mit gefreut hat. Die Geschichte ist nicht nur von Trauer geprägt, sondern ist sehr hoffnungsvoll und mutmachend. Man begleitet Tilly durch das gesamte Jahr und erhält Einblick wie die Bücher ihr Leben beeinflussen, welche Abenteuer sie erlebt und welche Herausforderungen sie meistert. Tilly findet zu ihrer Liebe zu Büchern und zum Lesen zurück und die Buchhandlung von Alfie wird zu ihrem Wohlfühlort.

Die Ausgangslage, eine neue Liebe nach einem Verlust, finde ich ehrlich gesagt immer recht schwierig. Wenn sich da alles zu schnell entwickelt, mag ich das nicht. Doch hier entsteht erstmal eine tolle Freundschaft aus der sich dann zarte Gefühle entwickeln. Deshalb konnte ich diese Liebesgeschichte auch wirklich genießen.

Charaktere
Tilly hat sich in ihrer Trauer völlig zurückgezogen. Zu begleiten, wie sie sich öffnet, neuen Mut fasst und ihr Leben neu gestaltet war wirklich herzerwärmend.

Alfie, der Buchhändler, war wirklich ein toller Charakter. Er ist so einfühlsam und rücksichtsvoll. Er respektiert Tilly, ihr Gefühle und ihre besondere Situation.

Fazit
Ein emotionales Buch für alle Buchliebhaber.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2025

Lecker

Cozy baking time
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Das Buch verspricht gelingsichere Rezepte mit super leckeren Ergebnissen für gemütliche Lesestunden. Da bin ich doch sofort dabei!
Ich folge Theresa bei Instagram und mag ihre offene und fröhliche Art ...

Das Buch verspricht gelingsichere Rezepte mit super leckeren Ergebnissen für gemütliche Lesestunden. Da bin ich doch sofort dabei!
Ich folge Theresa bei Instagram und mag ihre offene und fröhliche Art und habe dort auch schon das ein oder andere Gebäck von ihr entdeckt, das wirklich immer super aussah. Deshalb wollte ich dieses Backbuch ausprobieren.

Das Buch bietet einen guten Einstieg für Backanfänger. Es gibt einige Back-Hacks und Pannenhilfe. Außerdem werden für die Rezepte keine außergewöhnlichen Zutaten und auch keine spezielle Ausstattung benötigt.
Ich finde es schön, dass das Buch genauso geschrieben ist, wie Theresa auch spricht. Über einige Formulierungen habe ich geschmunzelt, weil sie eben nicht ganz typisch für ein Backbuch sind, genauso wie die Rezepttitel, aber ich finde das passt alles gut zum Konzept des Buches.
Die Bilder im Buch sind wirklich sehr gelungen. Jedes Einzelne macht Lust darauf das Rezept nachzubacken, ohne zu perfekt auszusehen.
Aber das wichtigste sind ja sowieso die Rezepte! Ich habe direkt die Cutesy Zimtschnecken ausprobiert, denn bei diesem herbstlichen Wetter passen die perfekt. Und ich muss sagen, die waren wirklich der Hammer! Außen knusprig, innen saftig, der Teig ist super aufgegangen und sie waren nicht zu süß, in Kombination mit dem säuerlichen Topping einfach perfekt! Das Rezept war auch wirklich super easy beschrieben.
Ich freue mich schon sehr darauf die nächsten Rezepte zu testen und kann mich gar nicht entscheiden, welches ich zuerst probieren soll.

Fazit
Absolute Empfehlung für alle Naschkatzen.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Second Chance

Level One: Feelings Reloaded
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Inhalt
Für Johanna lief es bisher beruflich nicht so gut, doch die Gamescom soll ihr Neustart sein. Sie will endlich als Narrative Designerin durchstarten. Doch dabei kommt Lukas, ihr Ex, ihr in die Quere. ...

Inhalt
Für Johanna lief es bisher beruflich nicht so gut, doch die Gamescom soll ihr Neustart sein. Sie will endlich als Narrative Designerin durchstarten. Doch dabei kommt Lukas, ihr Ex, ihr in die Quere. Er hat sie nicht nur einfach so verlassen, sondern auch ihre Videospielidee geklaut und sie bei einem live gestreamten Interview voll auflaufen lassen.

Sprache
Die Idee und das Setting der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Ich bin zwar nicht so tief in der Videospielszene drin, aber ich spiele ab und an gerne mal und fand es sehr spannend zu erfahren, was alles dazu gehört, bis so ein Spiel veröffentlicht werden kann. Deshalb waren die Szenen, die man mit dem Entwicklerteam verbracht hat sehr interessant.
Auch die Hintergrundgeschichte von Johanna und Lukas hat mich gefesselt, weil ich natürlich unbedingt wissen wollte, warum sich die beiden damals getrennt haben und warum da noch so viel Unausgesprochenes zwischen den beiden liegt.
Allerdings ist die Kommunikation zwischen den beiden wirklich nicht gut. Dinge, die in meinen Augen sofort hätten geklärt werden müssen, werden lange Zeit ignoriert. Dass Lukas ihre Spielidee geklaut hat, steckt Johanna zum Beispiel überraschend gut weg.

Charaktere
Eigentlich mochte ich Johanna und Lukas gern. Einzeln, aber auch zusammen, waren das tolle Personen. In ihrer Jugend waren die beiden schon einmal zusammen und die Rückblenden haben mir ein süßes Paar gezeigt. Deshalb konnte ich auch den Bruch nicht wirklich nachvollziehen. Er hat so gar nicht zu dem einfühlsamen Lukas, den ich in der Vergangenheit und der Gegenwart erlebt habe, gepasst. Es wird später zwar aufgelöst, wie alles gelaufen ist, aber es hat sich für mich einfach nicht authentisch angefühlt.
Nach der Trennung hat es das Leben mit Johanna nicht so gut gemeint, Lukas hingegen hat sich aus seiner schwierigen Jugend heraus gekämpft und ist sehr erfolgreich geworden. Doch auch er hat zu kämpfen.
Ihre Annäherung hat mir gut gefallen, weil ich nachvollziehen konnte, warum da noch Gefühle füreinander da waren.
Es gibt auch tolle Nebenfiguren, die in den Folgebänden der Reihe ja noch ihre eigenen Geschichten bekommen werden.

Fazit
Tolles Setting, fesselnde Story, aber leider nicht so authentische Protagonisten.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Spannend

Die Sprache der Drachen
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Inhalt
Vivien Featherswallow möchte unbedingt an der Akademie für Drachensprache studieren. Dafür arbeitet sie hart und ihr Ziel ist zum Greifen nah. Doch als ihre Eltern plötzlich verhaftet und als Rebellen ...

Inhalt
Vivien Featherswallow möchte unbedingt an der Akademie für Drachensprache studieren. Dafür arbeitet sie hart und ihr Ziel ist zum Greifen nah. Doch als ihre Eltern plötzlich verhaftet und als Rebellen enttarnt werden, bricht für Viv alles zusammen. Um ihre Familie zu retten, bleibt ihr nur eine Möglichkeit: den Drachen-Code zu entschlüsseln.

Sprache
S.F. Williamson hat hier wirklich eine tolle Welt erschaffen. Schon auf den ersten Seiten habe ich eine Anspannung und eine drohende Gefahr gespürt, die mich sofort gepackt hat. Die Situation, in die Vivian gerät, wird von Kapitel zu Kapitel verzwickter. Sie manövriert sich wirklich von einem Problem in das Nächste. Ihre Entscheidungen und Ideen zur Lösung der Probleme konnte ich allerdings oftmals nicht logisch nachvollziehen. Es gibt einfach viele Gegner, die kompliziert miteinander verstrickt sind, so dass ich manchmal den Überblick verloren und keinen Ausweg mehr gesehen habe. Die Figuren haben dann Pläne geschmiedet bei denen von Anfang an klar war, dass sie scheitern würden. Das war oft einfach naiv und ohne wirklich über die Folgen ihres Handelns nach zu denken. Trotzdem war es eine rasante Geschichte. Die auch sehr actionreich, emotional und manchmal brutal war.
Der Aspekt der Drachen und der Entschlüsselung ihrer Sprache hat mir besonders gut gefallen. Ich mochte die Gedankengänge rund um Übersetzung und Kommunikation sehr gern. Hier lag auch absolut die Stärke der Protagonistin.
Zwischen den Zeilen findet sich auch einiges an Gesellschaftskritik, für mich in perfektem Maß - es regt zum Nachdenken an, gewährt Einblick in andere Leben, ohne zu belehren oder zurechtzuweisen.

Charaktere
Vivien ist ein schwieriger Charakter. Sie ist sehr privilegiert aufgewachsen und tut sich schwer daran zu erkennen, dass nicht alles wahr ist, was ihre früheren Idole sagen und nicht alles richtig ist, was sie tun.
Ich habe ihre Sorge, um ihre Familie verstanden, aber sie handelt wirklich oft sehr naiv und vertraut Versprechen von Personen, die sich schon als nicht vertrauenswürdig gezeigt haben.
Die Nebencharaktere waren spannend. Es gab da so einige Überraschungen, die mir gut gefallen haben.
Die Drachen waren beeindruckend und hätten gerne eine noch größere Rolle spielen dürfen. Sie waren oft nur im Hintergrund aktiv.

Fazit
Eine faszinierende Kombi aus Linguistik und Action.

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