Profilbild von raschke64

raschke64

Lesejury Star
offline

raschke64 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit raschke64 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Irgendwie ganz nett

Mord in der Pension Möwennest
0

Nora war mehr als 30 Jahre Nonne in einem Kloster. Nicht direkt freiwillig, sie hat eine eher tragische Geschichte. Ihre ehemalige Novizin Frieda hat das Kloster verlassen und ihr regelmäßig Briefe geschrieben. ...

Nora war mehr als 30 Jahre Nonne in einem Kloster. Nicht direkt freiwillig, sie hat eine eher tragische Geschichte. Ihre ehemalige Novizin Frieda hat das Kloster verlassen und ihr regelmäßig Briefe geschrieben. Als diese plötzlich ausbleiben und es von Frieda keine Spur mehr gibt, verlässt auch Nora das Kloster und begibt sich auf die Suche und landet undercover in der Pension Möwennest, wo Frieda zuletzt gewohnt hat. Doch die Leute dort sind eigenartig und bald schon folgt ein Toter nach dem nächsten. Die Polizei ermittelt allerdings nur mäßig.

Das Buch ist irgendwie ganz nett. Ich kann es gar nicht so richtig fassen. Es liest sich ziemlich gut, allerdings fehlte mir die ganze Zeit viel Spannung. Alles plätschert ein wenig vor sich hin und die Personen sind fast alle mehr als nur schräg. Relativ zeitig hatte ich auch einen Verdacht, wenn auch aus einem etwas anderen Grund. Ich spreche eine Leseempfehlung aus, allerdings ausschließlich für Leute, die auf Cosy crime stehen. Diese werden das Buch mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2026

Nicht nur Botanik

Ein Ort, der bleibt
0

Imke fliegt nach Istanbul, um an einem Gutachten über einen alten Botanischen Garten mitzuwirken. Dieser wurde 1933 angelegt, und zwar von einem deutschen Professor, der vor den Nazis geflohen ist. Jetzt ...

Imke fliegt nach Istanbul, um an einem Gutachten über einen alten Botanischen Garten mitzuwirken. Dieser wurde 1933 angelegt, und zwar von einem deutschen Professor, der vor den Nazis geflohen ist. Jetzt soll entschieden werden, ob der Garten und die Gebäude aufgelöst werden.

Das Buch erzählt die interessante Geschichte einer wahren Begebenheit. Der Botanische Garten in Istanbul wurde tatsächlich von dem jüdischen Professor Alfred Heilbronn angelegt. Er ist vor den Nazis zusammen mit seiner Familie geflohen. Auch seine Frau ist Doktor, aber in Istanbul kann sie nur als Hausfrau arbeiten. Trotzdem ist sie unheimlich wichtig für ihren Mann. Das kommt in dem Buch sehr gut rüber. Die Geschichte in der Gegenwart konnte mich nicht so packen, auch weil ich mit Imke nicht wirklich warm geworden bin. Ihre Ängste und Marotten haben mich eher genervt. Die Geschichte in der Vergangenheit war für mich tatsächlich wesentlich interessanter. Auch wie damals in der Türkei die Wissenschaft gefördert wurde und Frauen auf einmal viele Freiheiten bekommen. Das ist gut beschrieben und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2026

Gefällt mir

Strandgut
0

Luc bekommt es mit einem Mord an einem sehr ungewöhnlichen Ort zu tun. Euronat ist das größte FKK-Camp an der französischen Atlantikküste. Besucht wird es vor allem von Deutschen, inzwischen aber auch ...

Luc bekommt es mit einem Mord an einem sehr ungewöhnlichen Ort zu tun. Euronat ist das größte FKK-Camp an der französischen Atlantikküste. Besucht wird es vor allem von Deutschen, inzwischen aber auch vielen Franzosen und internationalen Gästen. Doch die Bürgermeisterin der Gemeinde will das Camp schließen und stattdessen Luxushotels bauen lassen. Unterstützt wird sie vom Staatssekretär des Verteidigungsministeriums, den sie von früher kennt. Doch genau dieser wird bald im Camp nackt und tot aufgefunden. Die Ermittlungen ergeben einige Überraschungen.

Mir gefällt die Reihe gut und dieser zehnte Band gehört für mich zu einem der besten. Das liegt zum Teil an dem sehr ungewöhnlichen Ort, an dem das Buch spielt. Aber auch an den interessanten Randbemerkungen: ich wusste nicht, dass man als Ausländer in Frankreich wählen kann. Die Lösung, was die Auflösung des Camps angeht, fand ich schlichtweg genial. Der Fall selber verlief wie alle vorherigen eher ruhig und die Ermittlungen sind nachvollziehbar. Leid tut mir der Kollege von Luc, bin gespannt, wie die Verhandlung ausgehen wird. Alles in allem freue ich mich auf die angekündigte zeitnahe Fortsetzung und kann eine Leseempfehlung aussprechen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2026

Lustig

Widdersehen
0

Die Schafherde kehrt von der Europareise zurück nach Glennkill. Doch auf der Weide erwarten sie einige eher unangenehme Überraschungen. Zum einen gibt es kaum Gras und die Weide kommt ihnen auch viel kleiner ...

Die Schafherde kehrt von der Europareise zurück nach Glennkill. Doch auf der Weide erwarten sie einige eher unangenehme Überraschungen. Zum einen gibt es kaum Gras und die Weide kommt ihnen auch viel kleiner vor. Zum anderen sind dort drei Fremdschafe und behaupten, dass es ihr Revier wäre. Und ganz am Ende verschwindet auch noch ihre Schäferin Rebecca. Die Herde begibt sich auf die Suche nach Rebecca und gerät in ein Abenteuer nach dem anderen.

Das Buch ist die Fortsetzung der beiden Vorgängerbände. Es ist mein erstes Buch der Reihe. Trotzdem hatte ich kaum Schwierigkeiten, die Geschichte zu verfolgen, auch wenn mir natürlich einige Sachen aus den Vorgängerbänden fehlen. Die Schafe sind sehr witzig beschrieben und die Abläufe aus ihrer Sicht erzählt. Das bringt sehr viel Humor, manchmal sogar relativ schwarzen Humor, aber auch viel Wortwitz. Was für einen Krimi ein bisschen arg zu kurz kommt ist die Spannung. Aber ich glaube, das kann man dem Buch verzeihen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2026

Hallig Teil 2

Die Halligfischerin
0

Brar kommt mit seiner Freundin auf die Hallig, um dort ein Jahr als Vogelwart zu arbeiten. Doch seine Freundin kommt mit dem Leben dort nicht zurecht und trennt sich von ihm. Ab und zu kommt Lena vorbei, ...

Brar kommt mit seiner Freundin auf die Hallig, um dort ein Jahr als Vogelwart zu arbeiten. Doch seine Freundin kommt mit dem Leben dort nicht zurecht und trennt sich von ihm. Ab und zu kommt Lena vorbei, die für die gleiche Organisation arbeitet. Die beiden kennen sich von früher und Lena ist schwer in Brar verliebt. Doch aufgrund von Missverständnissen finden sie sich nicht. Er erhält Unterstützung von seiner Nachbarin Ines. Sie erzählt ihm viel aus ihrem Leben.

Das Buch ist eine Fortsetzung des ersten Teils. Allerdings ist hier zumindest der Titel irreführend, denn Ines, um die es die meiste Zeit geht, hat so gut wie nicht als Halligfischerin gearbeitet. Stattdessen war sie lange in einem Hotel tätig. Ihr Leben hat viele tragische Seiten und bringt einige Überraschung auch für Brar. Allerdings war schon kurz nach Beginn der Geschichte absehbar, wie die beiden zusammenhängen. Das hat die Spannung etwas vorweggenommen, auch wenn die Geschichte selbst dann noch einiges Neues brachte. Insgesamt war das Buch gut lesbar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere