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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Ganz guter Abschluss

Der Weihnachtsmannkiller 3
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Der Mann, der eine ganze Reihe von Weihnachtsmännern auf dem Gewissen und der deswegen den Namen Weihnachtsmannkiller erhalten hat, ist tot. Jedenfalls glaubt das jeder in Ostfriesland. Doch das stimmt ...

Der Mann, der eine ganze Reihe von Weihnachtsmännern auf dem Gewissen und der deswegen den Namen Weihnachtsmannkiller erhalten hat, ist tot. Jedenfalls glaubt das jeder in Ostfriesland. Doch das stimmt nicht so ganz, denn er ist mit seiner Freundin nach Wismar gegangen und plant die nächsten Morde. Doch dann geht etwas schief...

Das Buch ist für mich ein guter Abschluss der Reihe um den Weihnachtsmannkiller. Jedenfalls gehe ich davon aus, das ist keine Fortsetzung mehr geben wird. Mir hat dieses Buch besser gefallen als der Vorgänger. Natürlich sind die Gegebenheiten alle etwas schräg, doch in diesem Buch waren sie für mich eher verständlich und auch eher nachvollziehbar. Daher hatte ich doch ein ziemliches Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Gute Fortsetzung

Die Tiefe: Verblendet
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Tom und sein Team ermitteln in mehreren Mordfällen. Bei einem wird der Mörder gefasst, aber alle anderen sind noch offen und es stellt sich heraus, dass sie wahrscheinlich irgendwie miteinander zu tun ...

Tom und sein Team ermitteln in mehreren Mordfällen. Bei einem wird der Mörder gefasst, aber alle anderen sind noch offen und es stellt sich heraus, dass sie wahrscheinlich irgendwie miteinander zu tun haben. So wird letztendlich eine große Soko zusammengestellt mit Tom als Leiter. Holger gefällt das natürlich gar nicht.

Dieses Buch ist der Mittelteil der Trilogie und ich fand es richtig gut. In erster Linie, weil es um vorwiegend die Ermittlungen geht und man gut verfolgen konnte, wie die Polizei arbeitet und welche Kleinigkeiten manchmal viel ausmachen können. Natürlich gab es auch wieder viel Privates, obwohl ich das Gefühl hatte, dieses Mal stand es nicht so sehr im Vordergrund und das hat mir gut gefallen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ziemlich langatmig

Grand Hotel Avalon
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1942, die Japaner haben Perl Harbor angegriffen und Amerika ist in den Krieg eingetreten. In den Appalachen in West Virginia gibt es das Luxushotel Grand Hotel Avalon. Geleitet wird es von June, zur damaligen ...

1942, die Japaner haben Perl Harbor angegriffen und Amerika ist in den Krieg eingetreten. In den Appalachen in West Virginia gibt es das Luxushotel Grand Hotel Avalon. Geleitet wird es von June, zur damaligen Zeit sehr ungewöhnlich. Das Luxushotel verwöhnt seine Gäste mit allen möglichen Sachen und profitiert von seiner Lage an den Heilquellen. Doch jetzt wird das Hotel in einer Art Internierungslager für ausländische Diplomaten umfunktioniert, sie führen im Hotel ein relativ gutes Leben und sollen gegen Amerikaner ausgetauscht werden. Für die Angestellten und die Leitung vom Hotel ein sehr spezieller Zustand.

Ich hatte mir von dem Buch viel versprochen. Das Thema finde ich sehr interessant, doch leider wurde ich über weite Strecken enttäuscht. Der Stil ist unheimlich langatmig. Jede Kleinigkeit wird unheimlich ausgewalzt und auf der anderen Seite werden wiederum viele Sachen einfach nur angedeutet und nicht zu Ende gebracht. Völlig genervt hat mich die dauernde Verwendung des Wortes Süßwasser, als würden die Leute ansonsten Salz- oder Brackwasser trinken und benutzen. Auch das scheinbar Mystische der Quellen konnte mich nicht überzeugen und hat mich mehr und mehr gestört. Bis ungefähr zur Hälfte des Buches musste mich wirklich regelrecht zwingen, weiter zu lesen. Oft habe ich tatsächlich mitten im Satz das Lesen unterbrochen und das Buch zusammengeklappt und mehrere Tage liegen gelassen und dazwischen mehrere andere Bücher gelesen. Erst so nach zwei Dritteln wird die Geschichte etwas interessanter und man erfährt auch etwas mehr über die Personen. Alles in allem bin ich aber am Ende froh gewesen, dass das Buch zu Ende war. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen. Für mich ist es maximal durchschnittlich.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Überraschende Wendungen

Kill for Me
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Amanda hat ihre kleine Tochter verloren. Sie wurde missbraucht und ermordet. Kurz darauf nimmt sich ihr Mann das Leben. Sie kommt damit nicht zurecht und bekommt die Auflage, sich in einer Selbsthilfegruppe ...

Amanda hat ihre kleine Tochter verloren. Sie wurde missbraucht und ermordet. Kurz darauf nimmt sich ihr Mann das Leben. Sie kommt damit nicht zurecht und bekommt die Auflage, sich in einer Selbsthilfegruppe zu melden. Dort lernt sie Wendy kennen. Auch diese hat Familienangehörige verloren. Sie freunden sich an und irgendwann kommen sie auf die Idee, ihre Peiniger umzubringen. Jede den jeweils anderen. Als Amanda dies getan hat, ist Wendy verschwunden. Und damit beginnt eine unglaubliche Geschichte.

Das Buch überzeugt auf der ganzen Linie. Die Geschichte ist gut geschrieben und man hat großes Mitgefühl mit den Personen. Auch wenn Selbstjustiz nicht gut ist, rein vom Verstand her begreift man, warum es passiert. Damit wäre die Geschichte fast zu Ende, wenn es nicht in der ganzen Zeit immer wieder überraschende Wendungen gegeben hätte, die alles umdrehen und die man so auf keinen Fall erwartet hat. Die Spannung ist zwar nicht super hoch, aber durchgehend vorhanden. Alleine schon, weil man wissen will, wie die Sache ausgeht. Und selbst zum Ende hin gibt es noch eine nicht vorhersehbare Wendung. Daher von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Leben auf einer Warft

Die Halligprinzessin
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Ella lebt in Berlin und führt zusammen mit ihrer Freundin eine Apotheke. Ihr Freund arbeitet in einer Kanzlei in Frankfurt und sie sehen sich nur jedes zweite Wochenende. Als sie ein Schreiben erhält, ...

Ella lebt in Berlin und führt zusammen mit ihrer Freundin eine Apotheke. Ihr Freund arbeitet in einer Kanzlei in Frankfurt und sie sehen sich nur jedes zweite Wochenende. Als sie ein Schreiben erhält, dass sie auf einer Hallig ein Grundstück geerbt hat, und gleichzeitig das Tagebuch ihrer Urgroßmutter bekommt, fährt sie dorthin. Ihr Freund begleitet sie nicht und das führt zum Bruch der Beziehung. Sie verliebt sich buchstäblich in die Hallig und beschließt, vorerst dort zu leben. Denn da gibt es noch die weiteren Tagebücher ihrer Großmutter Charlotte und den attraktiven Ornithologen auf der Nachbarwarft

Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Mich hat, wie meistens in solchen Büchern, die Geschichte in der Vergangenheit mehr beeindruckt. Charlotte hat schon ein besonderes Schicksal und die Beschreibung, wie das Leben in den 1930er/1940er Jahren auf so einer Warft war, hat mich schwer beeindruckt. In der Gegenwart dagegen haben mich manche Entscheidungen von Ella zum Teil überrascht, zum Teil fand ich sie aber zu extrem und nicht immer nachvollziehbar. Trotzdem war das alles sehr gut lesbar, auch unterhaltsam, aber vor allem sehr informativ und interessant. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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