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Veröffentlicht am 27.02.2021

Cain und Wardens Geschichte konnte mich berühren, an die Seiten fesseln und wirklich begeistern!

Midnight Chronicles - Blutmagie
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Nachdem wir bereits Roxy und Shaw kennenlernen durften, treffen wir nun zwei neue Hunter: Cain und Warden. Roxy und Shaws Geschichte wird nun immer im Wechsel mit einer neuen Geschichte von Laura erzählt ...

Nachdem wir bereits Roxy und Shaw kennenlernen durften, treffen wir nun zwei neue Hunter: Cain und Warden. Roxy und Shaws Geschichte wird nun immer im Wechsel mit einer neuen Geschichte von Laura erzählt und ich war wirklich begeistert von dieser hier. Es gibt Spannung, gelungene Wendungen, ohne, dass die gefühlvollen Momente zu kurz kommen. Die Liebesgeschichte und der Fantastik-Anteil wurden wirklich ausgewogen integriert, sodass ein in sich stimmiges Buch entstanden ist, welches ich nur weiterempfehlen kann!

Das Cover gefällt mir noch besser, als das Erste. Generell finde ich, dass die Cover von Band zu Band schöner und bestimmt eine Augenweide im Regal abgeben werden. Die Typografie wurde sehr ästhetisch ansprechend mit dem Hintergrund in Szene gesetzt - ich finde es schlicht, aber elegant.

Handlung und Schreibstil: im 2. Band verfolgen wir Cain, eine ausgezeichnete Blood Huntress, die zusammen mit ihrem Kampfpartner, Jules, Jagd auf gefährliche Kreaturen und Wesen in Edinburgh macht. Doch Jules ist erst seit ein paar Jahren ihr Kampfpartner geworden und durch einen unglücklichen Zufall muss Cain wieder mit ihrem ehemaligen Kampfpartner kooperieren: Warden. Doch können sich die beiden wieder zusammenraffen, nachdem sie sich damals so sehr verletzt haben?

Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass sie Handlung in diesem Band noch etwas rasanter und ansprechender gestaltet wurde. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Selbst bei den ruhigeren Szenen flog ich praktisch durch die Seiten und hatte das Buch somit innerhalb von 2 Tagen ausgelesen. Laura schafft es wirklich spielend leicht eine fesselnde Geschichte zu schreiben, in welcher selbst die alltäglichen/ gemächlichen Szenen anschaulich und interessant geschildert werden. Es kommt wirklich zu keiner Zeit Langeweile auf! Dies ist wohl auch Lauras flüssigem und angenehmen Schreibstil zu verdanken.

Die Charaktere: wirklich ganz toll. Bei Roxy und Shaw hat es etwas länger gedauert, bis ich mit ihnen warm wurde. Mit Cain und Warden konnte ich hingegen ab der ersten Seite an sympathisieren. Cain war wirklich eine ganz tolle Protagonistin: sie ist mutig, unglaublich freundlich und würde alles für ihre Liebsten tun. Ich vermisse sie jetzt schon und finde es beinahe etwas schade, dass sie in den nächsten Teilen nur noch eine Nebenfigur sein wird. Aber auch Warden konnte mich überzeugen. Zwar ist er anfangs nicht unbedingt besonders gesellig, jedoch blickt man schnell hinter seine hart erbaute Fassade und besonders seine Entwicklung habe ich gerne mitverfolgt. Roxy und Shaw tauchen ebenfalls in diesem Band auf, jedoch fand ich Ella, Jules, Wayne und Harper etwas spannender, als die beiden. Besonders Harper war interessant. Als ich dann auch noch erfahren habe, dass der 6. Band sich um sie und Jules drehen wird, habe ich mich umso mehr gefreut (auch wenn die Wartezeit doch noch sehr lange ist).

Ich bin wirklich rundum zufrieden. Es gab Gefühle, die Liebesgeschichte war wirklich sehr schön mit einer realistischen Entwicklung, ohne, dass sie zu sehr in den Vordergrund rückte. Außerdem baute sich über die gesamte Geschichte ein gewaltiger Spannungsbogen auf, der in einem Knall und lauter offenen Fragen endete. Letztendlich hat mir jedoch noch das gewisse Etwas gefehlt. Ich hatte vieles so schon einmal gelesen und gerade in diesem Band habe ich viele Parallelen zu den "Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare gesehen. Aber heutzutage ist es natürlich schwer, das Rad neu zu erfinden - und dann muss man auch nicht. Jedoch hat mir noch ein spezieller Twist gefehlt, weswegen ich hier 4,5/5 Sternen vergebe! Danke Laura, für die wunderschönen Lesestunden!

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Veröffentlicht am 24.02.2021

Charaktere, die einfach nur ans Herz wachsen

Helden des Olymp 3: Das Zeichen der Athene
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Nachdem ich den 2. Band beendet hatte, musste ich gleich die ersten fünfzig Seiten dieses Buches lesen, bevor ich zufrieden war. Der Cliffhanger im 2. Band war schon ziemlich hart, aber dieser Cliffhanger ...

Nachdem ich den 2. Band beendet hatte, musste ich gleich die ersten fünfzig Seiten dieses Buches lesen, bevor ich zufrieden war. Der Cliffhanger im 2. Band war schon ziemlich hart, aber dieser Cliffhanger hier ist einer von der ganz gemeinen Sorte. Haltet danach wirklich den 4. Band bereit - ich kann es euch nur empfehlen!

Cover & Schreibstil: die Cover der Reihe finde ich im Deutschen wirklich schön. Die abgebildeten Motive versteht man vielleicht erst, wenn man die Bücher gelesen hat, aber ich finde sie alle auf ihre eigene Art und Weise schön. Das Cover für diesen Band ist wahrscheinlich mein Liebstes. Auch der Schreibstil konnte mich erneut begeistern. Rick Riordan schafft es gekonnt eine spannende Geschichte zu schreiben, die sich selbst nicht zu ernst nimmt. Gerade das macht die Bücher für mich so besonders: dass sie einen zum Lachen bringen und gleichzeitig an die Seiten fesseln!

Die Handlung: nun treffen erstmals alle aufeinander. Endlich sind alle sieben Halbgötter beisammen, wie es die Weissagung vorhergesagt hatte und zusammen machen sie sich mit der Argo II (das fliegende Schiff, welches Leo gebaut hat) auf den Weg nach Rom. Annabeth hat jedoch noch eine ganz eigene Aufgabe bekommen: sie soll dem Zeichen der Athene folgen, ohne zu ahnen, was sich wirklich dahinter verbirgt...

Dieser Band ist wohl etwas ruhiger. Es gibt viele actionreiche Szenen, aber die etwas entspannteren Stellen im Buch überwiegen. Man bekommt viel Zeit, die Charaktere in ihrer neuen Konstellation kennenzulernen und gerade die Dynamik untereinander hat beim Lesen einfach nur Freude bereitet. Die einzelnen Missionen, die in immer wechselnden Gruppen durchgeführt wurden, die Wortgefechte oder auch die neuen Freundschaften die sich ergaben - jede/r einzelne konnte mich auf seine/ ihre eigene Art begeistern.

Wo wir auch schon bei den Charakteren wären: es ist wohl sehr schwer, hier eine Lieblingsperson zu wählen. Müsste ich mich entscheiden, dann wäre es Leo. Er verkörpert wohl das pure Chaos. Jedoch würde er alles tun, um seine Freund:innen zu retten, auch wenn ihm oftmals schlechte Witze in falschen Situationen herausrutschen, aber gerade dafür mag ich ihn so gerne. Auch Annabeth möchte ich erneut positiv hervorheben. Sie ist so unfassbar klug und stark, selbst dann, wenn sie sich ihre Schwächen eingestehen muss. Besonders sie und Percy in der Kombination haben mich oft zum Lächeln gebracht. Nicht zu vergessen Hazel, Piper, Jason, Frank und Trainer Hedge - auch sie konnten mich gut unterhalten und ich würde sie nicht missen wollen.

Mir hat das Lesen wirklich viel Freude bereitet, besonders dieses langsame Entstehen neuer Freundschaften wurde sehr liebevoll umgesetzt. Jedoch hat mir irgendetwas gefehlt. Ich kann nicht ganz genau beschreiben, was es war, aber ich wäre gerne noch mehr in die Geschichte abgetaucht, das war hier nur etappenweise der Fall. Ich weiß, dass dieses Buch von vielen der Lieblingsband ist und ich kann total verstehen, wieso. Mir hat jedoch das gewisse Etwas gefehlt. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass der 4. Band mein Lieblingsband werden könnte - ich bleibe gespannt.

Ich kann hier wirklich nur eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe 4/5 Sternen. Den 4. Band habe ich bereits angefangen.

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Veröffentlicht am 23.02.2021

Nicht nur von außen wundervoll!

Der Fluch der Spindel
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Chris Riddell und Neil Gaiman sind schon lange mein liebstes Duo, was gelungene illustrierte Geschichten angeht. "Coraline" oder zuletzt auch die illustrierte Ausgabe von "The Graveyard Book" haben mir ...

Chris Riddell und Neil Gaiman sind schon lange mein liebstes Duo, was gelungene illustrierte Geschichten angeht. "Coraline" oder zuletzt auch die illustrierte Ausgabe von "The Graveyard Book" haben mir sehr gut gefallen und zählen zu den schönsten Büchern, die ich in meinen Regalen stehen habe. Chris Riddell ist nun seit Jahren mein Lieblingsillustrator und über ihn habe ich auch glücklicherweise zu Neil Gaiman gefunden, weswegen ich sehr gespannt auf diese Zusammenarbeit war. Was soll ich sagen - ich bin erneut hin und weg!

Zum Cover & den Illustrationen: eine schlafende Frau mit wallendem Haar, dazu an den Seiten gewundene Dornenranken - sofort assoziiert man diese Geschichte mit Dornröschen. Es passt wirklich sehr gut zur Handlung des Buches und zieht einen beinahe magisch an. Auch die restlichen Illustrationen sind (wie von Chris Riddel gewöhnt) ganz fantastisch geworden. Seine Menschen und Wesen haben einfach einen ganz eigenen Charakter, sprühen vor Charme und besonders seine Art Schatten zu setzten und zu Schraffieren bringt eine gewisse Dynamik mit, die ich selten bei Illustrator:innen sehe. Besonders der Mix aus "klassisch" schönen Elementen und Makabren hat mir hier besonders gut gefallen!

Zur Handlung: in dieser Geschichte verfolgen wir eine mutige und emanzipierte Königin, die sich, zusammen mit einer Gruppe von Zwergen, auf den Weg macht, um den Fluch der Prinzessin zu brechen. Dabei werden die verschiedensten Märchenelemente von Dornröschen und Schneewittchen miteinander verwoben, sodass ein ganz eigenes Märchen erzählt wird. Die Geschichte ist nicht besonders lang, jedoch lässt sie einen beim Lesen zu keiner Zeit los und man fliegt nur durch die Seiten. Es ist ein Märchen mit vielen unerwarteten Wendungen, einer unabhängigen Protagonistin und Magie.

Die Charaktere: durch die geringe Seitenanzahl war es schwierig, den Charakteren eine Entwicklung oder Tiefe zu ermöglichen, hier wurde sich wirklich eher auf die Handlung fokussiert. Jedoch hat mir unsere Protagonistin, die Königin, unheimlich gut gefallen. Ohne groß zu überlegen macht sie sich auf den Weg, um die Prinzessin zu retten, beweist unterwegs Mut und Stärke und bleibt sich dabei selbst treu. Zusammen mit den Zwergen hat sich dabei eine tolle Gruppe ergeben, die man gerne während der Reise begleitet hat.

Ich kann wirklich nicht meckern. Das Buch hat mich von vorne bis hinten begeistern können und durch die wunderschöne Aufmachung einen Ehrenplatz im Regal gesichert. Von mir gibt es klare 5/5 Sternen und eine wirklich gut gemeinte Leseempfehlung! :)

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Veröffentlicht am 22.02.2021

"I'm tired of being weak. Of depending on others to defend me." (S. 262)

Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
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Anmerkung: Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen!

Diese Rezension zu schreiben fällt mir nicht wirklich leicht, da ich mir so viel von diesem Buch erhofft habe und letztendlich doch ziemlich enttäuscht ...

Anmerkung: Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen!

Diese Rezension zu schreiben fällt mir nicht wirklich leicht, da ich mir so viel von diesem Buch erhofft habe und letztendlich doch ziemlich enttäuscht wurde. Sarah J. Maas legte schon immer eher den Fokus auf die Charaktere und die Dynamik untereinander, die Handlung war dann meistens eher nebensächlich, das Worldbuilding ebenso. Die A-Court-of-Thornes-and-Roses-Reihe habe ich, mit Abstrichen, ab Band 2 wirklich gerne gelesen, weswegen ich unbedingt das Buch zu meinen beiden Lieblingscharakteren, Nesta und Cassian, lesen musste. Doch es gab wirklich viele Punkte, in denen mich das Buch enttäuscht hat...

Zum Schreibstil: das Buch ließ sich wirklich flüssig lesen, auch wenn ich am Anfang das Gefühl hatte, als wäre der Schreibstil, in Vergleich zu den anderen Teilen, etwas "anders". Ich kann es nicht richtig beschreiben, mir hat irgendwie das Gefühl gefehlt, ich habe erst auf den letzten 200 Seiten so etwas wie Emotionen gespürt. Die Geschichte wurde sehr passiv erzählt, sodass es lange gedauert hat, bis ich einen Bezug aufbauen konnte.

Die Handlung: hierbei verfolgen wir Nesta, die nach ihrer erzwungenen Verwandlung und dem Krieg ihre ganz eigenen Dämonen zu bekämpfen hat. Dabei hat sie eine selbstzerstörerische Art entwickelt, mit diesen Dämonen umzugehen und bekommt schlussendlich ein Ultimatum von ihrer High Lady gestellt: entweder sie trainiert mit Cassian und arbeitet in der Bibliothek oder sie muss in das Land der Sterblichen zurückkehren und als Ausgesetzte weiterleben.

Auch wenn ich mit der Meinung zu der Minderheit gehört habe, war Nesta schon immer mein Lieblingscharakter gewesen. Sie konnte sich beweisen und hat nicht einfach alles sofort hingenommen, sondern die Handlungen und Angebote hinterfragt, bevor sie sich darauf eingelassen hat. Sie mag zwar unsensibel sein, jedoch war sie für mich von allen am authentischsten. Umso gespannter war ich nun endlich ihre und Cassians Geschichte zu lesen. Doch relativ schnell musste ich merken, dass dieses Buch nicht wirklich vor Inhalt strotzte. Die ersten 500 Seiten passierte praktisch immer dasselbe, was die Handlung nicht wirklich voranbrachte, Spannung kam erst in den letzten 200 Seiten auf. Intrigen, oder epische Kampfszenen suchte man vergeblich. Aber dazu später mehr.

Die Charaktere: Nesta bleibt nach dem Buch noch immer die beste Person in der Reihe. Es war wirklich unfassbar bemerkenswert ihre Entwicklung mitzuerleben, wie sie sich wieder ins Leben zurückkämpft und anfängt nicht mehr von anderen abhängig zu sein. Hierbei möchte ich auch ihre enge Freundschaft zu Gwyn und Emerie hervorheben. Diese war letztendlich der einzige Grund, weshalb ich die Geschichte doch noch mochte. Die Dynamik der 3 hat mir so gut gefallen und ich habe sehr gerne über diese starken Frauen gelesen. Cassian blieb für mich in diesem Band jedoch ziemlich blass. Fand ich ihn in den anderen Bänden noch interessant, so hat er in diesem Band wenig getan, was mir im Gedächtnis geblieben ist. Er war irgendwie nur "da", was ich sehr schade fand. Feyre, Azriel, Mor, Elain und Amren sind natürlich auch wieder mit dabei, jedoch kommen diese deutlich zu wenig vor. Wen ich jedoch am liebsten mehrmals geschüttelt hätte, war Rhysand. Ich fand ihn in den vorherigen Büchern eigentlich immer ganz sympathisch (mit kleineren Ausnahmen), aber in diesem Buch hat er einen solch ungesunden Beschützerinstinkt gegenüber Feyre entwickelt, den ich wirklich toxisch fand. Sie durfte nicht einmal frei entscheiden, was sie machen wollte oder wohin sie gehen durfte...Sarah J Maas hat ihm mit diesem Band wirklich keinen Gefallen getan. Er wirkte plötzlich wie ausgewechselt, dabei hat er in den anderen Bänden doch mehrmals betont, dass Feyre immer ihre eigenen Entscheidungen treffen sollte.

Wie man sieht bin ich leider sehr zwiegespalten, was dieses Buch angeht, aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Ich habe 1,5 Jahre auf diese Geschichte gewartet und wurde letztendlich nicht wirklich zufriedengestellt. Das Buch lässt sich wirklich am Stück durchlesen und man kann gar nicht aufhören, jedoch denkt man hinterher nicht mehr so viel über die Handlung nach. Die Liebesgeschichte fand ich wirklich nicht gut geschrieben, zuerst schlafen die beiden die ersten 500 Seiten nur miteinander (Es gab dazu deutlich viel zu viele solcher Szenen), führten keine tiefgründigen Gespräche (Wirklich, diese sucht man vergebens, sie bauen kaum eine Verbindung zueinander auf) und am Ende ist es plötzlich die ganz große Liebe. Die Liebesgeschichte ließ mich ab einem gewissen Punkt ziemlich kalt, dafür habe ich jedoch die Freundschaft zwischen Nesta, Gwyn und Emerie umso mehr geliebt. Diese waren für mich das Herz der Geschichte und die Entwicklungen der 3 kann ich wirklich nur loben.

Ich habe sehr viele Gedanken zu diesem Buch, positiv und negativ. Der Anfang war wirklich nicht meins, nur Nestas Entwicklung und ihre Freundschaft haben mich an dieses Buch gefesselt, jedoch waren die letzten 200 Seiten wirklich sehr, sehr spannend mit epischen Kampfszenen. Das Buch hätte durchaus mehr davon haben können und etwas mehr Inhalt. Trotz meiner Kritikpunkte werde ich auch den nächsten Band lesen, in welchem jedoch zwei andere die Protagonist:innen sein werden. Hier kann ich jedoch nur 3/5 Sternen vergeben. Es ist jedoch nur meine Meinung - ich kann mir vorstellen, dass viele andere mit diesem Buch ihre Freude haben werden!

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Veröffentlicht am 20.02.2021

Wenn dein Lieblingsmärchen plötzlich Realität wird...

Goldröschen
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Goldröschen war das 1. Buch, welches ich von Jenny Völker gelesen habe und es hat mich wirklich positiv überrascht. Märchenadaptionen zählen mit zu meinen liebsten Büchern, weswegen ich auch hier nicht ...

Goldröschen war das 1. Buch, welches ich von Jenny Völker gelesen habe und es hat mich wirklich positiv überrascht. Märchenadaptionen zählen mit zu meinen liebsten Büchern, weswegen ich auch hier nicht dran vorbeigehen konnte. Wer gerne ein modernes Märchen mit düsterer Atmosphäre lesen möchte, kann mit "Goldröschen" nichts falsch machen!

Zum Cover & Schreibstil: normalerweise gefallen mir Cover mit Gesichtern eher weniger, jedoch wurde das hier sehr ansprechend umgesetzt. Die bläuliche Farbpalette, der verschnörkelte Spiegel und die leichten Goldschwaden am Rande runden das Cover sehr gut ab und betonen gleichzeitig die schlafende Frau im Zentrum. Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und trug einen sanft und spielend leicht durch die Geschichte.

Zur Handlung: hierbei begleiten wir unseren Protagonisten, Noah, der als Kind von seiner Mutter immer das Märchen von "Goldröschen" vor dem Schlafengehen erzählt bekommen hat. Als erwachsener Mann hat er bereits einige schwere Schicksalsschläge erleben müssen und arbeitet als Schreiner - ist jedoch mit sich und seinem Leben recht unzufrieden. Als er jedoch einen Schminktisch erwirbt und plötzlich sein Lieblingsmärchen zur Realität wird ist nichts mehr, wie zuvor. Ich habe mich mühelos in der Geschichte eingefunden. Alles wird sehr anschaulich beschrieben und es wurden viele verschiedene Märchenelemente eingewoben - gerade dieses Entdecken letzterer hat mir viel Freude beim Lesen bereitet und immer wieder für ein Lächeln gesorgt. Der Spannungsbogen nimmt zum Ende hin immer mehr zu und endet in einem spannenden Finale. Man wird definitiv nicht enttäuscht!

Die Charaktere: Noah als unseren Protagonisten fand ich gut, jedoch blieb er mir in manchen Punkten etwas zu blass. Ich mochte seine Schmerzbewältigung, jedoch sind mir ansonsten keine prägenden Charaktereigenschaften von ihm im Kopf geblieben. Rosalind mochte ich hingegen wirklich gerne. Sie ist taff, mutig und eine starke Frau, die für sich einstehen kann. Mein Highlight waren jedoch die Zwerge. Letztere konnten mich mit ihrem Humor und ihrer Loyalität begeistern und jede einzelne Szene mit ihnen hat unglaublich viel Freude bereitet.

Die Geschichte beinhaltete viele Elemente, die mir wirklich gut gefallen haben und man flog praktisch durch die Seiten, jedoch gab es einige Kleinigkeiten, die ich etwas ausbaufähig fand.

Die Liebesgeschichte zum Beispiel. Sie war sehr zart und nicht zu sehr im Fokus, jedoch hat sie sich in meinen Augen unglaublich schnell entwickelt, nur um dann später kaum noch eine Rolle zu spielen. Ich weiß, dass in Märchen oft "Liebe auf den Blick" herrscht, jedoch ist dieses ein moderneres Märchen, weswegen ich mir auch in Hinsicht auf die Liebesgeschichte etwas Abwechslung gewünscht hätte.

Auch hat mir die erste Hälfte des Buches etwas besser gefallen, denn diese war deutlich magischer und atmosphärischer, aber das war vielleicht nur mein Empfinden. Ebenso wurden mir manche Äußerlichkeiten etwas zu oft betont.

Nichtsdestotrotz konnte mich die Geschichte in eine märchenhafte Welt entführen und ich werde mir definitiv weitere Geschichten der Autorin ansehen. Von mir bekommt "Goldröschen" 4/5 Sternen.

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