Tja, was soll ich sagen. Zum Inhalt des Buches ist im Klappentext genug gesagt. Mir hat das Buch leider gar nichts gebracht. Vieles beruht auf gesundem Menschenverstand und Empathie, die man auch in Führungsebenen ...
Tja, was soll ich sagen. Zum Inhalt des Buches ist im Klappentext genug gesagt. Mir hat das Buch leider gar nichts gebracht. Vieles beruht auf gesundem Menschenverstand und Empathie, die man auch in Führungsebenen haben sollte.
Dazu kam dass in den 174 Seiten 120 mal Führen oder Führung auf Augenhöhe erwähnt wurde, das macht das Buch für mich schon unlesbar.
Elon Dusk und Jeff Jezos haben so viel Geld, dass man damit eigentlich nichts anderes machen, als zum Mars zu fliegen. Blöd nur das nur einer der erste sein kann. So ist die Enttäuschung groß als Jeff ...
Elon Dusk und Jeff Jezos haben so viel Geld, dass man damit eigentlich nichts anderes machen, als zum Mars zu fliegen. Blöd nur das nur einer der erste sein kann. So ist die Enttäuschung groß als Jeff ankommt und Elon ist schon da. Und nicht nur Elon 🙂
Kaum angekommen, schon bricht die erste Uneinigkeit aus, ein Zaum muss gezogen werden. Und die Terminkalender sind natürlich zum Bersten gefüllt. da hat man nicht so eben Zeit für ein Schwätzchen mit dem Nachbarn.
Wer die Känguru Comics verfolgt hat, als sie noch täglich bei der Zeit erschienen, kennt die beiden natürlich schon. Jetzt haben wir also ein ganzes Buch, dass sich nur mit den beiden auf dem Mars beschäftigt. Natürlich nicht sonderlich lang, das Potenzial für eine Handlung ist auf dem Mars ja eher begrenzt, aber dafür gelungen. Ich mochte den Witz dahinter und habe mich gut amüsiert.
Vor allem für Fans ist dieses Buch natürlich ein Muss. So geballt bekommt man Elon und Jeff so schnell nicht mehr.
Sarah Bosetti hält mit ihrer Meinung nicht hintern Berg. Demokratie ist etwas um das gekämpft werden muss. Dumm nur, dass man dafür vom Sofa runter muss. Denn Demokratie ist wie ein Kleinkind, einmal kurz ...
Sarah Bosetti hält mit ihrer Meinung nicht hintern Berg. Demokratie ist etwas um das gekämpft werden muss. Dumm nur, dass man dafür vom Sofa runter muss. Denn Demokratie ist wie ein Kleinkind, einmal kurz nicht aufgepasst, zack, tot.
In 9 Kapiteln und einem nicht ganz so kurzen Epilog nimmt sie uns mit, erklärt uns was Politiker eigentlich sagen, wenn sie im Fernsehen auftreten und Platituden von sich geben. Sie zeigt uns unsere eigene Bequemlichkeit und wie schwierig es manchmal ist, sich ein Meinung zu bilden. Pazifist oder Kriegstreiber, Umweltaktivist oder Klimawandelleugner…. Die meisten sind doch irgendwas dazwischen und oft ist es eben auch Bequemlichkeit, die uns dann doch nicht das tun lässt, von dem wir wissen, dass es der bessere Weg wäre.
Dabei ist Bosetti nicht belehrend, man erwischt sich nickend auf dem Sofa sitzen. Ich mag ihren Humor und die lakonische Art und Weise, wie sie ihre Texte formuliert.
Vermutlich wird das Buch aber eh von denjenigen gelesen werden, die auch vorab schon ihrer Meinung sind. Für andere ist sie wohl eher ein rotes Tuch. Schade, denn es lohnt sich, sich mit diesem Buch ein wenig zu beschäftigen
Renate Schwarz ist angekommen und arbeitet nun in der Frauenaufnahme der Psychiatrie in Hamburg. Mit ihrem derzeitigen Oberarzt kommt sie viel besser zurecht und die Patientinnen zeigen interessante Krankheitsbilder, ...
Renate Schwarz ist angekommen und arbeitet nun in der Frauenaufnahme der Psychiatrie in Hamburg. Mit ihrem derzeitigen Oberarzt kommt sie viel besser zurecht und die Patientinnen zeigen interessante Krankheitsbilder, die manchmal nicht leicht zu entschlüsseln sind.
Matthias muss sich durch eine schwere Verletzung damit zurechtfinden, dass seine Fußball Karriere sehr viel früher zu Ende ist, als er es sich gewünscht hätte. Die Sinnkrise, die ihn erfasst stellt auch die Beziehung zu Renate auf die Probe.
In diesem zweiten Band der Reihe treffen wir nun also altbekannte Protagonisten wieder. Die Familie Studt und deren Geschichte spielt eine große Rolle, da Renate nun in die Familiendynamik eintritt und lang festgefahrene Strukturen aufbrechen kann. Mir hat das ausgesprochen gut gefallen, es war wie ein nach Hause kommen für mich.
Insgesamt hat mir das Buch wieder viel Spaß gemacht. Ich konnte so richtig in die Zeit eintauchen. Themen wie Umweltverschmutzung und die Verfolgung Homosexueller Männer zeigen hier auch ganz deutlich, wieviel sich in den letzten Jahrzehnten gerade bei diesen Themen getan hat. Heute würden Vorkommnisse, wie sie im Buch geschildert werden, ganz anders angegangen.
Ich freue mich nun auf den dritten Teil rund um Renate und Matthias und deren Umfeld. Es bleibt sicher interessant, was uns die Autorin dann erzählen wird.
Amanda arbeitet in Bielefeld in Otto Anglers Buch- und Kunsthandel. Dabei hat sie mehr Freiheiten als arbeitende Fräuleins dieser Zeit so im allgemeinen haben. Doch als Otto Angler stirbt und sie beschließt ...
Amanda arbeitet in Bielefeld in Otto Anglers Buch- und Kunsthandel. Dabei hat sie mehr Freiheiten als arbeitende Fräuleins dieser Zeit so im allgemeinen haben. Doch als Otto Angler stirbt und sie beschließt selbst den Laden fortzuführen, muss sie erkennen, dass sie sich nicht auf alte Loyalitäten stützen kann und neue Verbündete braucht.
Martina Bergmann schildert in ihrem Roman das beschauliche Leben im Bielefeld des Jahres 1965. Amanda ist eigentlich gut angekommen, hat einen Beruf, der sie erfüllt und einen studierten Verlobten, der sie zu nichts drängt und ihr alle Freiheiten lässt. Das Buch plätschert dabei auch ähnlich geruhsam vor sich hin. Bis zu Otto Anglers Tod hat man Amanda schon durch einige Alltagsbegebenheiten begleitet und kennt ihr Leben und die Menschen, die sie am meisten beeinflussen. Danach verschieben sich auf einmal die Fronten und Amanda wird gezwungen sich ihrer Vergangenheit zu stellen, ihre direkte Umgebung anders wahrzunehmen und neue Verbündete zu finden.
Mir hat das Buch an sich gut gefallen, allerdings muss man sich Zeit am Stück zum Lesen nehmen, da der Lesefluss durch die Schreibweise erst dann zum Tragen kommt, wenn man länger dran bleibt. Das Ende war mir dann zu abrupt, da hätte ich mir mehr Ausblick und eventuell auch einfach noch eine Weile mehr mit Amanda und ihrer Zukunft gewünscht.
Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es durchaus empfehlen.