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Veröffentlicht am 19.09.2018

Schöner Auftakt

Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)
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Flinn hat es nicht einfach im Leben. In der Schule gemobbt und zu Hause eine Mutter, die nach dem Verschwinden des großen Bruders zu nichts mehr fähig ist.


So sitzt sie Nacht für Nacht am stillgelegten ...

Flinn hat es nicht einfach im Leben. In der Schule gemobbt und zu Hause eine Mutter, die nach dem Verschwinden des großen Bruders zu nichts mehr fähig ist.


So sitzt sie Nacht für Nacht am stillgelegten Bahnhof von Weidingborstel, bis eines Tages dort ein Zug hält. Ohne groß nachzudenken steigt sie ein und begibt sich damit auf die größte Reise ihres Lebens.


Schnell stellt sich heraus, dass Flinns Bruder wohl auch in diesem Zug war, bis er spurlos verschwunden ist. Flinn und ihre neuen Freunde machen sich daran das Geheimnis der Verschwundenen zu lüften und geraten dabei in Gefahr.

Die Idee hinter dem Buch ist eine Schule, in der Kinder mehr lernen als nur Mathematik, Englisch und Deutsch. Hier werden Kinder ausgebildet, die das Potenzial haben die Welt zu verändern. Magie spielt dabei auch eine Rolle und so kommt es nicht von ungefähr, dass das Buch mit der Harry-Potter-Reihe verglichen wird.

Mir hat sowohl die Idee, als auch die Umsetzung des Ganzen sehr gut gefallen. Die Schule ist ein wahrhaft magischer Ort, der Flinn auch eine Geborgenheit liefert, die sie in ihrer Familie schon lange nicht mehr erfahren durfte.

Zwischendrin hat mich das etwas sehr teenagerhafte Verhalten von Flinn etwas genervt, aber als es dann aufs Ende zugeht, wird das Buch noch einmal richtig spannend.

Das Buch ist der Auftakt einer mehrteiligen Serie, aber in sich geschlossen. Es klären sich aber noch nicht alle Geheimnisse rund um den Welten-Express auf, auch wenn es am Ende noch einige Überraschungen gibt.

Der nächste Band wird wohl nächstes Jahr im Herbst erscheinen und als kleines Schmankerl findet man am Ende des Buches schon einmal eine Leseprobe dazu.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich sicher nicht in die Zielgruppe gehöre. Ich habe es auch schon meinen Mädels, beide 12 Jahre alt empfohlen und bin schon gespannt, was die dazu sagen werden.


Von daher eine Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 15.09.2018

Nichts als Liebe

Nichts als Liebe
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Macy hat es sich eingerichtet in ihrem Leben, viel Arbeit und eine ziemlich reibungslose Beziehung.

Doch da trifft sie eines Tages auf Elliot, ihr ehemals bester Freund und ihre erste große Liebe und ...



Macy hat es sich eingerichtet in ihrem Leben, viel Arbeit und eine ziemlich reibungslose Beziehung.

Doch da trifft sie eines Tages auf Elliot, ihr ehemals bester Freund und ihre erste große Liebe und damit muss Macy sich fragen, ob ihr Leben wirklich so ist, wie sie es sich wünscht.

Das Buch spielt abwechselnd im Heute und in der Vergangenheit von Macy und Elliot.

Wir erfahren, wie die beiden sich kennenlernten, erst Freunde und dann ein Paar wurden. Und auch was passierte, als sie sich elf Jahre zuvor trennten.

Macy geht allen Gefühlen soweit wie möglich aus dem Weg, seit sie Elliot und ihren Vater verloren hat. Sie hat sich in ihre Arbeit gestürzt und die Beziehung zu ihrem Verlobten Sean ist auch eher lauwarm als leidenschaftlich.

Elliot hat sein Leben wohl auch eher mit angezogener Handbremse geführt, hat er doch nie aufgehört Macy zu lieben. Als er sie endlich wiedergefunden hat, setzt er alles daran, wieder Teil ihres Lebens zu sein.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn Macy wirklich gelegentlich mal in den Hintern getreten gehört. Allerdings wird erst ganz zum Schluss klar, warum Macy so ist, wie sie ist. Auch Elliot muss sehr lange warten, bis er eine Erklärung bekommt.

Durch den ständigen Wechsel der Zeit enthüllt sich nach und nach die Geschichte der beiden und es bleibt die Spannung, was wohl passiert ist um dieses so ungewöhnliche Paar zu trennen.

Alle beiden lesen gerne und viel und zwischen ihnen entspannt sich ein Ritual, bei dem jeder sein aktuelles Lieblingswort nennt. Meist ist dies eines, das auch die eigene Gefühlswelt knapp beschreibt.

Für Bücherliebhaber und Leser, die gerne Liebesgeschichten lesen ist dieses Buch genau das richtige.

Veröffentlicht am 13.09.2018

Hyggelig

Hygge, Lykke und Lagom
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Hygge, Lykke und Lagom sind die skandinavischen Worte für das, was bei uns schlicht als Gemütlichkeit interpretiert wird. Und doch bezeichnet es mehr ein Lebensgefühl, für das es im Deutschen eigentlich ...

Hygge, Lykke und Lagom sind die skandinavischen Worte für das, was bei uns schlicht als Gemütlichkeit interpretiert wird. Und doch bezeichnet es mehr ein Lebensgefühl, für das es im Deutschen eigentlich gar kein Wort gibt.
Mit diesen Worten verbinden die meisten wohl Tee, eine warme Decke, ein Buch und Entspannung.
Das Buch dreht sich genau darum. Aufgeteilt ist es in drei Abschnitte, die sich jeweils mit Dänemark, Norwegen und Schweden beschäftigen. In jedem Abschnitt geht es um landestypische Eigenheiten, Rezepte und BAstelideen. Aufgepeppt wird das Ganze durch sehr schöne, stimmungsvolle Fotos.
Der Abschluss des Kapitels ist immer dem Thema Weihnachten gewidmet.

Mir hat das Buch recht gut gefallen, es ist ein wenig Alltagsflucht. Das passt natürlich gut zum Thema. Ein paar der Rezepte und Bastelideen werde ich wohl auch ausprobieren. Besonders die Bilder fangen das skandinavische Flair super ein und wecken die Lust, doch einmal eine Reise dorthin zu wagen.
Von mir daher eine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 08.09.2018

Berührend!

Für immer und einen Herzschlag
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Nia und Jonny machen beide gerade eine schwere Zeit in ihrem Leben durch.

Nia hat ihren Zwillingsbruder Leo bei einem Unfall verloren, Jonny hat nach langer Krankheit endlich ein neues Herz bekommen.

Jonny ...

Nia und Jonny machen beide gerade eine schwere Zeit in ihrem Leben durch.

Nia hat ihren Zwillingsbruder Leo bei einem Unfall verloren, Jonny hat nach langer Krankheit endlich ein neues Herz bekommen.

Jonny macht sich auf die Suche nach seinem Spender, da er noch große Probleme hat, mit seinem neuen, geschenkten Leben zurecht zu kommen. Dabei trifft er auf Nia, und was erst dazu dienen sollte mehr über Leo herauszufinden, wird bald mehr.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht Jonnys und Nias in der Ich-Form erzählt. So kommt man beiden Teenagern mit ihren Sorgen und Nöten sehr nahe.
Nia schafft es lange nicht den Tod ihres Bruders zu verarbeiten, da sie sich die Schuld daran gibt und kapselt sich immer mehr von ihrer Umwelt ab. Jonny bietet ihr da eine willkommene Abwechslung, da er Leo nicht kannte und an ihr interessiert ist.
Jonny wiederum ist es ganz klar bewusst, dass er Nia bezüglich ihres Bruders täuscht, hat aber bald zu viel Angst Nia wieder zu verlieren.

Mich hat das Buch sehr berührt, es sind auch mehrfach Tränen geflossen. Gerade an der Stelle, als Leo stirbt und Jonny sein Herz bekommt, wird es einem wieder einmal klar, wie nahe Leid und Freude doch manchmal liegen.

Trotz des schwierigen Themas gelingt es der Autorin jedoch auch die Normalität eines Teenagerlebens darzustellen. Obwohl beide ein ziemliches Päckchen zu tragen haben, machen sie sich Gedanken um Liebe und um ihr Aussehen bei einem Date. Hier wurde definitiv die richtige Mischung aus Tragik und Normalität gefunden.

Ich kann hier nur einen Leseempfehlung aussprechen für ein wirklich berührendes Buch zu einem schweren Thema.

Veröffentlicht am 07.09.2018

Helikopter

Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!
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Lena Greiner erzählt in diesem Buch aus den Erfahrungen von Hebammen, Erzieherinnen Lehrern und Ärzten, die es in ihrem Alltag mit Helikopter-Eltern zu tun bekommen.

Es geht um Klobrillen, die fürs Kind ...

Lena Greiner erzählt in diesem Buch aus den Erfahrungen von Hebammen, Erzieherinnen Lehrern und Ärzten, die es in ihrem Alltag mit Helikopter-Eltern zu tun bekommen.

Es geht um Klobrillen, die fürs Kind vorgewärmt werden sollen, um Kinder, die in der Notaufnahme nicht behandelt werden können, weil die Eltern Traumata befürchten. Sprich es geht um den ganz normalen Wahnsinn von Eltern, die eigentlich nur das Beste für ihr Kind wollen.

Die Anekdoten sind manchmal wirklich witzig, aber meistens bleibt einem das Lachen doch im Hals stecken. Ich bin froh, dass ich bis jetzt meistens von dieser Sorte Eltern weitgehend verschont geblieben bin.

Es ist schon unglaublich, was Eltern alles einfällt, wenn es um ihr Kind geht.

Wem der erste Band „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!“ gefallen hat, dem wird der Nachfolgeband sicher auch zusagen.