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Veröffentlicht am 13.04.2020

Hollywoodliebe

Daydreamer - Hollywood Love Story
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In „Daydreamer – Hollywood Love Story“ von Christina Evans trifft die Protagonistin Luisa ihren Prinzen, der so ganz anders ist, als sie erwartet hatte.
Als Mädchen träumte sich Louisa noch in ihre Fantasiewelten ...

In „Daydreamer – Hollywood Love Story“ von Christina Evans trifft die Protagonistin Luisa ihren Prinzen, der so ganz anders ist, als sie erwartet hatte.
Als Mädchen träumte sich Louisa noch in ihre Fantasiewelten von Prinzen und Prinzessinnen. Doch einige Jahre später musste sie ernüchtert feststellen, dass das wahre Leben nicht unbedingt märchenhaft ist. Mittlerweile ist sie die alleinerziehende Mutter des vierjährigen Matteo und reichlich desillusioniert. Ihrem Frust lässt sie anonym in einem Blog freien Lauf. Der Umzug nach Los Angeles soll einen Neustart bedeuten. Kurz nach ihrer Ankunft lernt sie Diego, einen bekannten Schauspieler, kennen. Er passt genau in ihr Feindbild, aber irgendwie ist er auch ganz anders. Und Happy Ends gibt es doch nur im Märchen.

Louisa ist nicht auf der Suche nach einem Mann. Sie hat mit der klassischen Familienkonstellation abgeschlossen und sucht ihren Spaß lieber in unverbindlichen Affären. Ihre Vorurteile gegenüber getrennten Vätern sind aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen ziemlich gefestigt. Sie merkt gar nicht, wie verbittert und engstirnig sie sich benimmt. Diego ist aber so ganz anders als sie sich immer wieder einreden will. Doch aus Angst vor einer Enttäuschung will sie ihn nicht komplett an sich heran lassen.
Ich mag Louisa, auch wenn ich ihre Ansichten und Handlungen oft nicht nachvollziehen kann. Diego ist fast schon zu perfekt und eindeutig zu gut, um wahr zu sein. Die Chemie zwischen ihm und Louisa ist unübersehbar. Die beiden sind total süß zusammen, aber es dauert eine Weile bis sie ihr Happy Ever After bekommen.
Christina Evans hat einen lockeren und leichten Schreibstil, der sich sehr gut liest. Die Entwicklung der Charaktere ist nachvollziehbar und vor allem die Kinder sind toll in die Handlung eingebunden.
Das Buch ist unterhaltsam, romantisch und humorvoll. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.04.2020

Intensiv und berührend

Fallen Dreams - Endlose Sehnsucht
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Die Schicksale in Samantha Youngs Büchern schaffen es immer wieder, den Leser tief im Herzen zu berühren.
Skylar Finch hatte es mit ihrer Band weltweit an die Spitze der Charts geschafft. Doch ihr Traum ...

Die Schicksale in Samantha Youngs Büchern schaffen es immer wieder, den Leser tief im Herzen zu berühren.
Skylar Finch hatte es mit ihrer Band weltweit an die Spitze der Charts geschafft. Doch ihr Traum verwandelte sich in einen Alptraum, als sie keinen einzigen unbeobachteten Schritt mehr tun kann, ohne von der Presse oder den sozialen Medien verfolgt zu werden. Nach einer schweren persönlichen Tragödie, hält sie es nicht mehr aus und taucht unter. Zwei Jahre später lebt sie als obdachlose Straßenmusikerin in Glasgow, wo sie dem Musikproduzenten Killian O´Dea auffällt. Er bietet ihr einen Plattenvertrag an, aber Skylar will auf keinen Fall zurück in den Fokus der Öffentlichkeit.

Samantha Young erzählt auch diesmal in ihrem Buch keine oberflächliche Geschichte, sondern beleuchtet tiefgründig und sensibel das berührende Schicksal ihrer Hauptfigur.
Erst nach und nach klärt sich langsam der Hintergrund von Skylar auf, die sich ihr Leben auf der Straße selbst ausgesucht hat. Ihre gewählte Isolation findet jedoch ein brutales Ende und sie erkennt, dass sie doch auf Hilfe angewiesen ist. Sie nimmt Killians Angebot an und beginnt, Stück für Stück ihre schmerzhafte Vergangenheit aufzuarbeiten.
Killians Absichten bleiben für lange Zeit im Dunkeln, da die Story aus Skylars Perspektive erzählt wird. Ab und zu werden seine Gefühle sichtbar, aber dann verschließt er sich wieder hinter seiner professionellen Maske, die Skylar nur als neues Zugpferd für sein Plattenlabel sieht.
Die Autorin lässt ihren Figuren Raum für ihre Entwicklung und fügt immer wieder geschickt kleine Rückblicke ein, die die Emotionen nachvollziehbarer machen. Die Handlung fesselt von Anfang an und bleibt auch bis zum Ende sehr spannend. Man leidet mit Skylar mit, die immer mit ihren widerstreitenden Gefühlen zu kämpfen hat.
Ein großes Lob gibt es von mir auch für die sehr gut ausgearbeiteten Nebencharaktere, die ein wichtiger Bestandteil der Geschichte sind. Das Buch ist emotional, berührend, dramatisch, intensiv, aber auch romantisch und humorvoll. Ich kann nur eine ganz klare Leseempfehlung geben!

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Veröffentlicht am 11.04.2020

Ungewöhnlich und gut

Love factually (Knitting in the City 1)
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Mit „Love Factually“ startet Penny Reid ihre neue Knitting in the City Serie.
Janie Morris erlebt den worst day ever. Erst findet sie durch einen dummen Zufall heraus, dass ihr langjähriger Freund sie ...

Mit „Love Factually“ startet Penny Reid ihre neue Knitting in the City Serie.
Janie Morris erlebt den worst day ever. Erst findet sie durch einen dummen Zufall heraus, dass ihr langjähriger Freund sie betrogen hat. Da sie mit ihm in seiner Wohnung lebt, ist sie gleichzeitig obdachlos. Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, wird sie am gleichen Tag zur Personalabteilung zitiert und sie verliert ihren Job. Der Mitarbeiter der Security, der sie aus dem Gebäude begleiten soll, ist auch noch der attraktive Quinn Sullivan, für den sie seit Wochen heimlich schwärmt. Und irgendwie läuft ihr Quinn in den nächsten Tagen immer wieder zufällig über den Weg.

Ich war riesig gespannt auf die neue Reihe der Autorin, denn ich bin ein großer Fan ihrer Geschichten um die Winston Brothers. Und Penny Reid hat mich wirklich überrascht, denn ihr neues Buch ist ganz anders als die bisherigen. Ich musste mich erst etwas umgewöhnen, aber dann hatte sie mich auch mit ihrem ungewöhnlichen Strickzirkel gecatcht.
Die Eingangsszene ist ungemein witzig und hat mich sofort begeistert. Aber danach wird schnell klar, dass die Hauptfigur Janie weit ernsthaftere Probleme als nur eine gewisse Verschrobenheit hat. Ihr Charakter ist eher speziell und etwas kontrovers. Ich finde aber gut, dass die Autorin dieses Risiko eingegangen ist. Es dauert etwas, ehe man mit Janie warm wird und ihre Reaktionen auf bestimmte Situationen sind nicht immer nachvollziehbar.
Quinn ist auf seine ruhige Art total süß. Mit Janie kann er seinen inneren Nerd herauslassen, den er sonst immer versteckt hält. Die zwei passen vielleicht nicht auf den ersten Blick zusammen, aber auf den zweiten umso mehr.
Der Schreibstil von Penny Reid hat mich auch bei diesem Buch überzeugt. Ihre lockere Art und die immer wieder aufblitzende Situationskomik sind einfach herrlich. Ich bin jetzt schon gespannt auf die Fortsetzung, die sich um Elizabeth dreht. Sie hat sich durch ihren starken Beschützerinstinkt für Janie schon jetzt in mein Herz geschlichen.
Der Auftakt der Reihe ist absolut gelungen und ich kann nur eine klare Leseempfehlung geben!

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Veröffentlicht am 11.04.2020

Tragik und Hoffnung

Unvergessen – Dein Bild für die Ewigkeit
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„Unvergessen – Dein Bild für die Ewigkeit“ von Nadine Gerber erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte voller Tragik, in der die Hoffnung aber nie verloren geht.
Die Fotografin Emma arbeitet ehrenamtlich ...

„Unvergessen – Dein Bild für die Ewigkeit“ von Nadine Gerber erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte voller Tragik, in der die Hoffnung aber nie verloren geht.
Die Fotografin Emma arbeitet ehrenamtlich für die Organisation „Unvergessen“ als sogenannter Fotoengel. Durch sie erhalten Familien, die schwere Schicksalsschläge erleiden, eine unvergessliche Erinnerung in Form von schönen Fotos von dem geliebten Menschen, von dem sie sich für immer verabschieden müssen. Bei einem ihrer Einsätze soll sie eine Mutter fotografieren, die bei der Geburt ihrer Tochter eine tödliche Hirnblutung erlitten hat. Doch diesmal wirft es Emma komplett aus der Bahn. Sie wird mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert und sucht Kontakt zum dem Witwer Lukas, der zunächst ablehnend reagiert.

Das Thema hat mich sehr berührt und allein schon die eingehenden Aufträge für die Fotoengel sind herzzerreißend. Man kann spüren, wie wichtig Emma ihre Aufgabe ist und wie sehr sie sich für die trauernden Familien einsetzt. Diese Seite von Emma ist absolut bewundernswert.
Bei ihrem Einsatz für die verstorbene Mutter muss sich Emma unerwartet mit ihrer eigenen schmerzhaften Vergangenheit auseinandersetzen. Ich will gar nichts weiter dazu verraten, denn das muss jeder selbst im Buch lesen. Emma beschließt für sich, wie sie damit umgehen will, ohne Rücksicht auf die anderen involvierten Personen. Richtig gut gelungen finde ich hier die Figur ihrer Therapeutin, die auch kritische Denkansätze liefert.
Der trauernde Witwer Lukas ist mit der Situation überfordert, was ich nach Emmas erstem Besuch auch absolut verstehen kann. Seine Entwicklung ist realistisch dargestellt und auch zeitlich glaubwürdig. Die Annäherung zwischen ihm und Emma wirkt authentisch und hat mir gut gefallen.
Was mich etwas gestört hat, ist Emmas wertende Art gegenüber anderen. Deshalb springt bei mir der letzte Funke für sie nicht ganz so über. Für mich persönlich ist es etwas egoistisch, ihre eigene Vergangenheitsbewältigung Lukas und seiner Tochter fast schon aufzuzwingen. Ein gelungener Gegenpart ist an dieser Stelle immer wieder ihre Therapeutin. Emmas Beweggründe werden erst am Ende des Buches aufgelöst, aber man bekommt zwischendrin immer mal eine Ahnung, was vorgefallen sein könnte.
Ein berührendes und schwieriges Thema wird hier gut umgesetzt und bekommt von mir gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Unterhaltsamer Vampirspaß

Vampir & Vorurteil
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„Vampir & Vorurteil“ ist bereits der 29. Band der Argeneau Serie von Lynsay Sands, der aber auch unabhängig von den anderen gelesen werden kann.
Der Unsterbliche Santo Notte blickt bereits auf ein Leben ...

„Vampir & Vorurteil“ ist bereits der 29. Band der Argeneau Serie von Lynsay Sands, der aber auch unabhängig von den anderen gelesen werden kann.
Der Unsterbliche Santo Notte blickt bereits auf ein Leben von mehr als 3000 Jahren zurück, welches er die meiste Zeit für sich allein verbracht hat. Bei der Suche nach einem gefährlichen Abtrünnigen trifft er auf die Geschichtsprofessorin Petronella Stone, in der er überraschend seine Seelengefährtin erkennt. Doch Santo sind die menschlichen Gepflogenheiten mittlerweile fremd geworden, so dass es für ihn gar nicht so einfach ist, Petronella von sich und einem Leben an seiner Seite zu überzeugen.

Die Beschreibung hat mich neugierig gemacht und so habe ich dieses Buch auf gut Glück probiert. Ich kenne die Vorgängerteile nicht, aber das ist offensichtlich auch kein Problem. Man ist schnell in der Handlung drin, auch ohne die Figuren vorher zu kennen.
Petronella kennt die Unsterblichen bereits aus ihrer tragischen Vergangenheit, so dass sie nicht allzu verängstigt ist. Trotzdem möchte sie nicht manipuliert werden und geht lieber auf Abstand, auch wenn sie sich unbestreitbar von Santo angezogen fühlt. Aber irgendjemand scheint es auf sie abgesehen zu haben, so dass sie weiter auf dessen Hilfe angewiesen ist.
Es ist unglaublich witzig, wie der große und imposante Santos total hilflos an den Tücken der Konversation scheitert. Flirten ist für ihn ein Fremdwort und ohne die Hilfe seiner Familie würde er bei Petronella keinen Schritt weiterkommen.
Derr Schreibstil liest sich leicht und locker und die amüsante Vampirgeschichte macht einfach Spaß. Die Handlung enthält einige überraschende Wendungen, die es bis zum Ende nicht langweilig werden lassen. Das Buch ist humorvoll und unterhaltsam und sorgt auf jeden Fall für vergnügliche Lesestunden. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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