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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2020

Spannender Twist am Ende

Schwestern im Tod
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"Schwestern im Tod" war der erste Band der Pyrenäen-Thriller mit Kommissar Martin Servaz, den ich aus der Reihe und generell von Bernard Minier gelesen habe. Meiner Meinung nach kann man die Bücher auch ...

"Schwestern im Tod" war der erste Band der Pyrenäen-Thriller mit Kommissar Martin Servaz, den ich aus der Reihe und generell von Bernard Minier gelesen habe. Meiner Meinung nach kann man die Bücher auch getrennt voneinander lesen, denn bis eben wusste ich gar nicht, dass es eine Buchreihe über Servaz gibt. Man hat keine Wissenslücken oder so.

Das erste Kapitel war super spannend, danach brauchte ich einige Zeit um mich in die zweite Zeitebene und die dazugehörigen Geschehnisse hineinzufinden. Als ich in der Geschichte drinnen war, hat sie mir gut gefallen. Der Mittelteil ist etwas langgezogen bzw. nicht sehr spannend, jedoch änderte sich dies zum Ende hin und man erkennt, dass die Längen im Mittelteil für die Aufklärung der Morde wichtig waren. Sie haben beispielsweise die Hintergründe aufgegriffen.

Die Dialoge zwischen den Figuren fand ich super. Sie waren sehr lebhaft. Aber auch die Monologe waren gut dargestellt. Man konnte Servaz' Gedankengänge gut nachvollziehen und verstehen, was in seinem Kopf vorgeht.

Alles in allem ein super Psychothriller, der sehr lesenswert ist!

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Veröffentlicht am 14.08.2020

Schön für zwischendurch

Repeat This Love
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"Repeat this Love" ist eine schöne Geschichte für zwischendurch. Die Idee, dass Clementine ihr Gedächtnis verloren hat, finde ich interessant. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das wohl sein muss, ...

"Repeat this Love" ist eine schöne Geschichte für zwischendurch. Die Idee, dass Clementine ihr Gedächtnis verloren hat, finde ich interessant. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das wohl sein muss, wer ihr das angetan hat und warum.

Die Beziehung zu ihrer Schwester fand ich seltsam. Ja, das wird mehr oder weniger aufgeklärt, aber nachdem sie nicht mehr bei ihr wohnt scheint sie wie aus Clementines Leben verschwunden. Das finde ich noch seltsamer.

Dass Clementine und Ed wieder zueinander gefunden haben war schön. :) Jedoch scheint sie vorher eine sehr anstrengende Person gewesen zu sein, wohingegen er in jeder Hinsicht einfach nur perfekt ist. Achja, diese Klischees :D

Zum Ende hin wurde es nochmal richtig spannend und meine Fragen wurden beantwortet!

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Interaktives (Vor-)Lesevergnügen

Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln
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Dieses Buch ist rundum gelungen. Die Idee, dass man die Sterne anpusten muss, damit sie leuchten und die Tierkinder einschlafen können, ist einmalig für ein Buch und sehr nah an der direkten Lebenswelt ...

Dieses Buch ist rundum gelungen. Die Idee, dass man die Sterne anpusten muss, damit sie leuchten und die Tierkinder einschlafen können, ist einmalig für ein Buch und sehr nah an der direkten Lebenswelt der Kinder, denn viele Kinder benötigen ein Nachtlicht. So können auch schon die Kleinsten interaktiv am Vorlesen teilhaben.

Die Illustrationen sind total niedlich und sehr detailreich gestaltet. Man kann also auch außerhalb des Schrifttextes mit dem Kind über die Bilder reden und zum Beispiel Suchspiele anregen.

Einen negativen Punkt hat das Buch meiner Meinung nach doch. Es ist viel schnell zu Ende. Zwei bis drei weitere Seiten hätte ich gut gefunden, sodass der (Vor-) Lesespaß noch länger erhalten bleibt.

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Durchwachsenes Lesevergnügen

Verschollen in Palma
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Bei diesem Buch habe ich ganz gemischte Gefühle. Es war wahrlich eine Achterbahnfahrt, dieses Buch zu lesen.

Fangen wir bei dem Offensichtlichen an: Das Cover ist sehr passend gewählt, denn es spiegelt ...

Bei diesem Buch habe ich ganz gemischte Gefühle. Es war wahrlich eine Achterbahnfahrt, dieses Buch zu lesen.

Fangen wir bei dem Offensichtlichen an: Das Cover ist sehr passend gewählt, denn es spiegelt die dunkle und bedrückende Atmosphäre in dem Buch wieder. Außerdem zeigt es eine, wenn nicht sogar die schönste Sehenswürdigkeit Mallorcas.

Der Schreibstil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig. Viele und schnelle Sprünge in den Handlungen, ständige Perspektivwechsel und Zeitsprünge stellen die Leser*innen vor eine Herausforderung der Handlungslogik zu folgen. Irgendwann gewöhnt man sich an den Schreibstil, aber man benötigt Durchhaltevermögen, bis der Lesespaß eintritt.

Ein weiterer Aspekt, der mir nicht so gut gefallen hat, sind die Figuren. Man sollte denken, dass bei solch einem schrecklichen Thema jeder mit den Figuren mitfühlt, aber die Figuren sind so distanziert und ich hatte das Gefühl, dass ich sie gar nicht kennen lernen würde, dass es mir schwer fiel mit ihnen mitzufühlen.

Ich würde sagen, das war ein durchwachsenes Lesevergnügen (3,5 Sterne).

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Enttäuschend

Always in Love (Weston-High-Reihe 3)
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Ich habe einen Fehler begangen, denn ich habe mich bei NetGalley Deutschland für den dritten Teil der Reihe beworben, bevor ich den zweiten gelesen hatte.
Nachdem auch schon Teil eins der Weston High-Reihe ...

Ich habe einen Fehler begangen, denn ich habe mich bei NetGalley Deutschland für den dritten Teil der Reihe beworben, bevor ich den zweiten gelesen hatte.
Nachdem auch schon Teil eins der Weston High-Reihe eher ein Reinfall für mich war, wollte ich dem zweiten Teil dennoch eine Chance geben, denn jeder hat eine zweite Chance verdient. Jedoch hat sich an meiner Meinung über die oberflächlichen und vor allem kindlichen und unreifen Protagonisten bzw. Figuren im Allgemeinen nichts verändert. Un - Überraschung - auch im dritten Teil wirds nicht besser, sondern ganz im Gegenteil. Ich habe keine Lust mehr auf die künstlich aufgebauschten Dramen der Figuren und den ganzen Kinderkram. Die Story führt meiner Meinung nach zu nichts. Auch wenn man nur jede zweite oder sogar dritte Seite gelesen hätte, würde man am Ende nichts verpasst haben. Inhaltlich kann und möchte ich gar nicht so viel sagen, denn wie schon erwähnt, passiert nicht viel Relevantes, außer Drama, Drama und noch mehr Drama.

So gesehen passen Ben und Sasha perfekt zueinander, denn sie verletzen sich auf die gleiche Art und Weise. Sie verheimlichen sich wichtige Dinge, lügen sich an und leben in einer Scheinwelt. Mein Verständnis von Liebe trifft das auf jeden Fall nicht.

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