Cover-Bild How to Catch a (Fake) Cowboy
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 24.06.2026
  • ISBN: 9783764510145
Maren Vivien Haase

How to Catch a (Fake) Cowboy

Roman - Die lang erwartete Cowboy-RomCom der SPIEGEL-Bestsellerautorin!
Er weiß nichts über Pferde. Sie weiß nicht, in was sie sich da hineingeritten hat.

Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!
Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?

Du liebst Herzklopfen, Spice und Humor? Dann lies auch die New-Adult-Romane von Maren Vivien Haase!

Enthaltene Tropes: Forced Proximity, Opposites Attract, Secret Identity, Slow Burn, Small Town
Spice-Level: 2 von 5

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2026

Wunderbar witzige und erfrischende Romcom

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"How to catch a (fake) cowboy" ist eine wirklich humorvolle und spritzige RomCom. Riley, die unbedingt den Job als Journalistin bei dem New Yorker Fashionmagazin "The Edit" haben möchte, trifft auf Nate, ...

"How to catch a (fake) cowboy" ist eine wirklich humorvolle und spritzige RomCom. Riley, die unbedingt den Job als Journalistin bei dem New Yorker Fashionmagazin "The Edit" haben möchte, trifft auf Nate, der zwar keine Ahnung vom Cowboy-Sein hat, aber alles dafür tut, um wie einer zu wirken. Zwischen ihnen gibt es witzige Wortgefechte, eine knisternde Anziehung und jede Menge Geheimnisse.

Mir persönlich hat die Romcom super gut gefallen. Der Schreibstil ist schön spritzig und modern. Eine witzige Szene jagt die nächste, so dass es wirklich viel zu Lachen gibt und man manchmal kaum zum Luft holen kommt. Ja, es gibt auch viele Klischees, einiges wird überzogen dargestellt und manchmal hatte ich das Gefühl, in einer amerikanischen Sitcom, bei der Teufel trägt Prada, in Toy Story oder Hannah Montana zu sein, aber hey, die Geschichte ist einfach so lustig und genial erzählt, dass man sich nur so wegschmeissen kann.

Riley und Nate sind sehr sympathisch und auch alle anderen Charaktere in NYC und Sundown Ridge sind vielfältig und genial ausgearbeitet. Der Small Town Charme in Sundown Ridge wurde großartig herausgearbeitet und überzeugt nicht zuletzt wegen der schrägen Einwohner und den eigensinnigen Tieren.

Wer eine tiefsinnige Liebesgeschichte voller tiefgehender Themen sucht, wird hier nicht fündig werden. Wer aber eine wunderbare RomCom und ein phantastisches, witziges Lesevergnügen für den Sommer sucht, der sollte sich auf sein Pferd schwingen und schleunigst nach Sundown Ridge galoppieren. Ich habe dieses coole Lesevergnügen wirklich geliebt, kann es wärmstens empfehlen und hoffe so sehr auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Cowboy-Vibes, Kleinstadt-Charme und ganz viel Herz

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"How to Catch a (Fake) Cowboy" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und ist für mich ein absolutes Wohlfühlbuch geworden.
Zunächst muss ich einfach das wunderschöne Design erwähnen. ...

"How to Catch a (Fake) Cowboy" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und ist für mich ein absolutes Wohlfühlbuch geworden.
Zunächst muss ich einfach das wunderschöne Design erwähnen. Das Cover ist ein echter Hingucker und der farblich perfekt abgestimmte Farbschnitt macht das Buch zu einem Highlight im Regal. Auch die liebevolle Gestaltung im Inneren hat mir sehr gefallen und zeigt, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt.
Genauso begeistert war ich vom Schreibstil von Maren Vivien Haase. Er ist locker, humorvoll und unglaublich angenehm zu lesen. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und durch die Seiten geflogen. Besonders die humorvollen Dialoge und die vielen charmanten Situationen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Ein großer Pluspunkt waren für mich außerdem die wechselnden Perspektiven von Riley und Nate. Ich liebe es, wenn man die Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren miterleben kann. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen besser nachvollziehen und habe mich beiden Charakteren schnell verbunden gefühlt.
Riley und Nate haben mir als Protagonisten unglaublich gut gefallen. Riley ist ehrgeizig, schlagfertig und verfolgt ihre Ziele mit viel Leidenschaft. Gleichzeitig macht sie im Verlauf der Geschichte eine schöne Entwicklung durch. Nate habe ich ebenfalls schnell ins Herz geschlossen. Auch wenn seine Notlüge immer größere Kreise zieht, merkt man schnell, dass er ein gutes Herz hat und ihm Riley zunehmend wichtiger wird. Die Dynamik zwischen den beiden war für mich authentisch, unterhaltsam und voller süßer Momente.
Besonders verliebt habe ich mich aber in das Setting. Sundown Ridge versprüht genau den Small-Town-Charme, den ich so gerne lese. Die gemütliche Atmosphäre, das Ranchleben und das Gefühl, dass dort jeder jeden kennt, haben dafür gesorgt, dass ich am liebsten selbst meine Koffer gepackt hätte. Die Kleinstadt wurde so lebendig beschrieben, dass sie sich wie ein eigener Charakter der Geschichte angefühlt hat.
Auch die Nebencharaktere waren einfach wunderbar. Allen voran Mabel, die ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen habe. Sie bringt so viel Wärme und Herzlichkeit in die Geschichte. Aber auch die anderen Bewohner von Sundown Ridge verleihen der Handlung unglaublich viel Charme und machen die Welt lebendig und authentisch.
Die enthaltenen Tropes wurden ebenfalls großartig umgesetzt. Besonders Forced Proximity, Opposites Attract, Secret Identity, Slow Burn und Small Town haben perfekt miteinander harmoniert und genau die richtige Mischung aus Romantik, Humor und Spannung geschaffen. Vor allem das Secret-Identity-Element hat dafür gesorgt, dass ich immer wissen wollte, wie lange Nate sein Geheimnis noch verbergen kann.
Für mich war dieses Buch eine rundum gelungene romantische Wohlfühlgeschichte mit liebenswerten Charakteren, einem traumhaften Setting, viel Humor und ganz viel Herz. Ich habe jede Seite genossen und kann es allen empfehlen, die romantische Small-Town-Romances mit Cowboy-Vibes und tollen Nebencharakteren lieben.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Maren Vivien Hasse hat für mich mit diesem Buch die RomCom des Jahres geschrieben!

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"Ich wünschte, ich könnte dir zeigen, dass es in Ordnung ist, nicht ganz oben zu sein. Wenn man erst auf dem Weg dorthin ist. Oder es vielleicht auch niemals schafft. Du bist wundervoll, umwerfend, klug ...

"Ich wünschte, ich könnte dir zeigen, dass es in Ordnung ist, nicht ganz oben zu sein. Wenn man erst auf dem Weg dorthin ist. Oder es vielleicht auch niemals schafft. Du bist wundervoll, umwerfend, klug und gebildet und witzig und so stark. Egal, welchen Job du hast."

Inhalt:

Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!

Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?

Meinung:

Maren Vivien Hasse hat für mich mit diesem Buch die RomCom des Jahres geschrieben! Locker, unterhaltsam und so so gut.

Ich habe mich unglaublich auf das neue Buch von Maren Vivien Haase gefreut, denn ich habe bisher alle ihre Romane gelesen und fand sie richtig toll. Aber diese RomCom ist mein neues Lieblingsbuch von der Autorin!

Allein die Gestaltung konnte mich sofort ansprechen. Ich mag die Farbkombination sehr gerne und finde auch die Schrift als Hingucker richtig schön. Vor allem fangen, aber auch die vielen kleinen Symbole perfekt den Vibe der Geschichte ein. Und auch der Farbschnitt ist hübsch zu betrachten. Insgesamt also definitiv ein total ansprechendes Buch, dass mir optisch sehr gut gefällt.

Zudem fand ich den Schreibstil wieder großartig! Locker, leicht und dennoch so humorvoll schreibt Maren Vivien Haase einfach großartige Dialoge. Entsprechend wollte ich das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen.

Schön fand ich dabei auch, durch die wechselnden Perspektiven der Protagonisten auf die Handlung zu blicken, um ihre Gedanken und Gefühle gut greifen zu können.

Im Mittelpunkt steht Riley, die im Grunde ein ganz klassisches Großstadtleben lebt und für ihren eigentlichen Traumjob nach Texas reist, um über Cowboys zu recherchieren. Ich fand die Idee einfach richtig gut und sie wurde auch fantastisch umgesetzt. Vor allem war auch die Redaktionsleiterin einfach so unglaublich skurril, sodass ich mehr als einmal schmunzeln musste.

In Sundown Ridge lernt sie dann Nate kennen, der eigentlich gar kein Cowboy ist und dennoch vorspielt einer zu sein… So nimmt die Geschichte von Nate und Riley ihren Lauf. Ich fand die vielen Szenen rund um die beiden einfach so unterhaltsam. Denn man merkt natürlich, dass Nate kein richtiger Cowboy ist und es auch nicht gerade gut kaschiert. Immer wieder musste ich deshalb auch laut loslachen.

Die Geschichte im kleinen Örtchen Sundown Ridge war wirklich richtig schön erzählt, dennoch authentisch. Ich habe vor allem auch das Setting sehr geliebt, denn hier kennt jeder jeden und man hilft sich eben auch gegenseitig in jeder Situation.

So hat mir die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite wahnsinnig gut gefallen und ich wurde richtig gut unterhalten. Wobei eben auch ernste Themen nicht zu kurz kommen.

Zudem fand ich Riley mit ihrer Großstadtart toll. Sie ist offen, kommunikativ und dennoch sehr greifbar. Wie sie immer wieder einen Versuch startet, um einen Cowboy zu finden, war so so genial!

Dennoch muss ich auch sagen, war ihre Entwicklung über das Buch hinweg super, weil sie sieht, dass ihr vermeintlicher Traumjob doch nicht so perfekt ist und sie manchmal auch einfach auf ihr Herz hören muss, um den richtigen Weg zu gehen.

Nate hingegen ist aus einem bestimmten Grund bei seinem besten Freund auf der Ranch. Auch wenn er nicht immer richtig handelt, verstand ich am Ende seine Beweggründe auch. So war er in meinen Augen dennoch ein großartiger Protagonist.

Auch hier fand ich schön zu lesen, wie er seine Leidenschaft, trotz allem, was ihm genommen wurde, wiederfindet und er sich entsprechend etwas ganz Eigenes aufbauen möchte.

Die Liebesgeschichte der beiden war wirklich toll erzählt und es ging zwischen ihnen weder viel zu schnell, noch zu langsam, sondern entwickelt sich zwischen den Dates und Reitausflügen, dem Lassoüben und mehr in einem nachvollziehbaren Tempo.

Aus diesem Grund kann ich nur eine große Empfehlung für dieses Buch aussprechen und euch dieses ans Herz legen. Vor allem ist der Titel für die aktuelle Jahreszeit einfach perfekt, um sich nach Texas zu träumen.

Auch wenn ich weiß, dass das Buch eigentlich nur ein Einzelband ist, wird am Ende doch mehr angedeutet, weshalb ich die große Hoffnung habe, dass es eventuell noch einen weiteren Band geben könnte.

Veröffentlicht am 22.06.2026

Maren Vivien Haase kann auch RomComs

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~Cover~
Das Cover von How to Catch a (Fake) Cowboy gefällt mir ganz gut. Ich mag auch den Farbschnitt so mit dem Lasso und so sehr gerne. Allerdings finde ich die Kombination aus rosa auf dem Cover und ...

~Cover~
Das Cover von How to Catch a (Fake) Cowboy gefällt mir ganz gut. Ich mag auch den Farbschnitt so mit dem Lasso und so sehr gerne. Allerdings finde ich die Kombination aus rosa auf dem Cover und orange auf dem Farbschnitt etwas gewöhnungsbedürftig. Insgesamt ist es aber ein ganz nettes Gesamtbild.
~Schreibstil~
Maren Vivien Haases Schreibstil ist einer der besten. Sie schreibt super lustig und sie kann definitiv auch RomComs schreiben. Ich musste beim Lesen sehr viel lachen und konnte mir all diese Momente sehr gut vorstellen. Trotz der RomCom ist es ihr aber auch gelungen einige etwas ernstere Momente einzubringen, auch wenn die lustigen Kapitel natürlich überwogen haben.
~Inhalt~
Riley möchte ihren Traumjob bei The Edit erhalten. Dafür soll sie einen Artikel über Cowboys Schreiben und reist dafür in das kleine Städtchen Sundown Ridge. In der Stadt trifft sie auf einen Cowboy Nate und interviewt ihn sofort. Die beiden verstehen sich gleich gut, doch Nate hat Riley eine Sache verschwiegen, nämlich dass er kein Cowboy ist. Und doch hält er die Lüge immer weiter aufrecht und kommen sich bei Rileys Recherche immer näher.
~Charaktere~
ab hier kann die Rezension Spoiler enthalten
Riley war mir als Protagonistin ganz sympathisch und ich mochte es, dass wir dabei waren als sie rausgefunden hat, was wirklich wichtig ist für ihr Leben. Ich mochte aber auch, dass sie so organisiert war und wusste, was sie vom Leben möchte und das dann auch durchgezogen hat. Allerdings war sie mir manchmal etwas naiv oder auch verliebt, weil Nate sich oft wirklich sehr schlecht angestellt hat. Sie war aber einfach eine fröhliche Person und man musste sie einfach in sein Herz schließen.
Nate hingegen war mir grundsätzlich auch sympathisch, aber durch seine Lüge hat er auch großen Abzug bei den Sympathiepunkten erhalten. Das ist nämlich etwas, was mich wirklich stört. Aber deswegen war es glaube ich ganz gut, dass ich die Geschichte aus beiden Sichten gelesen habe und deswegen seine Beweggründe ein bisschen nachvollziehen konnte, sonst wäre er mir sonst unsympathischer gewesen. Ansonsten war er für mich etwas blass und ich habe das Gefühl, dass ich kaum etwas über ihn weiß. Schön fand ich nur, dass er am Ende seine Fehler eingesehen hat und es bereut hat.
~Handlung~
Die Handlung von diesem Buch war auf jeden Fall so wie ich es von einer RomCom erwarte. Es gab sehr viele sehr lustige Momente, wie zum Beispiel der Ausritt von Riley und Nate oder auch als Nate Riley auf der Ranch rumgeführt hat. Auch die zahlreichen sympathischen Nebencharaktere haben die Handlung gut beeinflusst und voran gebracht. Auch sowas wie die Hochzeitsplanung von Wyatt hat mir echt gut gefallen. Ich habe in der Handlung auch Potential für noch andere Liebesgeschichten aus Sundown Ridge gesehen, wie zum Beispiel bei Millie und dem Sheriff oder bei Bria und Tucker.
~Fazit~
Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erhalten und bedanke mich dafür ganz herzlich beim Verlag, dies hat meine Meinung natürlich in keinster Weise beeinflusst. Insgesamt hat mir die erste RomCom der Autorin gut gefallen. Es gab sehr viele lustige Momente, wo ich beim Lesen oftmals schmunzeln oder lachen musste. Außerdem habe ich dieses spezielle Städtchen in mein Herz geschlossen und würde am liebsten selber mal in Mabels Pension Urlaub machen und all diese speziellen Menschen kennenlernen. Die Liebesgeschichte war auch ganz süß, ich mochte es, dass es etwas langsamer war, allerdings war es mir am Ende fast zu langsam bis die beiden sich endlich näher gekommen sind. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, ihr werdet die Reise nach Sundown Ridge nicht bereuen.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Yeehaw mit Abzügen in der B-Note

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Dieses Buch hinterlässt bei mir einen sehr gemischten Eindruck, der sich im Verlauf der Geschichte zwar etwas verbessert, insgesamt aber leider nie wirklich rund wird.

Optisch ist der Roman für mich ohne ...

Dieses Buch hinterlässt bei mir einen sehr gemischten Eindruck, der sich im Verlauf der Geschichte zwar etwas verbessert, insgesamt aber leider nie wirklich rund wird.

Optisch ist der Roman für mich ohne Diskussion ein Volltreffer: das Cover und die Gestaltung sind absolut gelungen und machen direkt Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Inhaltlich konnte diese Begeisterung jedoch nicht ganz gehalten werden.

Nach den ersten 100 Seiten stand für mich vor allem eines fest: Die Grundidee hat Potenzial, wird aber nicht so umgesetzt, dass sie mich wirklich abholt. Riley wirkt grundsätzlich sympathisch und ihr Ehrgeiz in Bezug auf ihren Job ist nachvollziehbar und sogar inspirierend. Gleichzeitig wirkt genau dieser Aspekt aber stellenweise überzogen, sodass ihre Motivation eher anstrengend als glaubwürdig wirkt. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich eine emotionale Bindung zu ihr aufzubauen.

Nate bleibt in diesem frühen Abschnitt der Geschichte recht blass. Seine Rolle als „Fake Cowboy“ ist zwar interessant angelegt, aber es fehlen greifbare Einblicke in seine Persönlichkeit, sodass seine Dynamik mit Riley zunächst eher auf der Idee als auf echter Chemie basiert. Diese entwickelt sich zwar im späteren Verlauf etwas, bleibt aber für mich insgesamt eher mittelmäßig ausgeprägt.

Ein weiterer Punkt ist der Humor, der bei mir leider kaum gezündet hat. Viele Dialoge und Situationen wirkten auf mich eher bemüht als wirklich witzig, sodass ich mich häufiger eher aus der Geschichte herausgerissen gefühlt habe. Das ist natürlich stark geschmacksabhängig, aber für mich war es ein klarer Minuspunkt.

Positiv hervorheben möchte ich definitiv das Kleinstadt-Setting, das eine angenehme Atmosphäre schafft und dem Buch seinen Charme gibt. Besonders Nebenfiguren wie Mable bleiben im Gedächtnis und bringen Wärme in die Geschichte. Auch Wyatt sticht mit seiner Art deutlich heraus und sorgt immerhin für einige der unterhaltsameren Momente.

Gleichzeitig gab es für mich aber auch immer wieder Szenen, die mich irritiert haben, insbesondere Entscheidungen und Entwicklungen, die eher konstruiert als organisch wirkten. Das Hin und Her rund um Nates Geheimnis zieht sich zudem lange und sorgt eher für Frust als für Spannung. Die Auflösung bringt zwar das erwartete Drama, wirkt aber nicht besonders überraschend.

Gegen Ende wird die Beziehung zwischen Riley und Nate dann immerhin greifbarer, und man kann nachvollziehen, warum die beiden zusammenfinden. Auch das Happy End wirkt insgesamt stimmig, wenn auch wenig überraschend.

Insgesamt bleibt für mich ein Roman, der mit einer schönen Idee, tollem Setting und sympathischen Nebenfiguren punktet, aber in Charaktertiefe, Humor und emotionaler Entwicklung deutlich schwächelt. Dadurch bleibt das Leseerlebnis eher mittelmäßig; solide Unterhaltung, aber ohne nachhaltigen Eindruck.

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