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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2026

Humor vom Feinsten

00-Laschet
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David Safier hat mit 00-Laschet einen herrlich witzigen und zugleich überraschend spannenden Roman geschrieben. Sein Schreibstil ist einfach großartig: locker, humorvoll und so mitreißend, dass man das ...

David Safier hat mit 00-Laschet einen herrlich witzigen und zugleich überraschend spannenden Roman geschrieben. Sein Schreibstil ist einfach großartig: locker, humorvoll und so mitreißend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Die Darstellung von Laschet ist einfach köstlich und passt perfekt zur Geschichte. Immer wieder musste ich laut lachen, weil die Situationskomik und die Dialoge so gelungen sind. Gleichzeitig gibt es zwischendurch spannende und aufregende Momente, die für Abwechslung sorgen und die Handlung nie langweilig werden lassen.

Besonders gefallen haben mir auch die vielen überraschenden Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Und nicht nur die Hauptfigur überzeugt, auch die Nebencharaktere sind herrlich gezeichnet und tragen mit ihren Eigenheiten zum großen Lesespaß bei.

Ein rundum unterhaltsames Buch, das Humor, Spannung und jede Menge originelle Ideen perfekt verbindet. Absolute Leseempfehlung – verdiente 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Yeehaw mit Abzügen in der B-Note

How to Catch a (Fake) Cowboy
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Dieses Buch hinterlässt bei mir einen sehr gemischten Eindruck, der sich im Verlauf der Geschichte zwar etwas verbessert, insgesamt aber leider nie wirklich rund wird.

Optisch ist der Roman für mich ohne ...

Dieses Buch hinterlässt bei mir einen sehr gemischten Eindruck, der sich im Verlauf der Geschichte zwar etwas verbessert, insgesamt aber leider nie wirklich rund wird.

Optisch ist der Roman für mich ohne Diskussion ein Volltreffer: das Cover und die Gestaltung sind absolut gelungen und machen direkt Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Inhaltlich konnte diese Begeisterung jedoch nicht ganz gehalten werden.

Nach den ersten 100 Seiten stand für mich vor allem eines fest: Die Grundidee hat Potenzial, wird aber nicht so umgesetzt, dass sie mich wirklich abholt. Riley wirkt grundsätzlich sympathisch und ihr Ehrgeiz in Bezug auf ihren Job ist nachvollziehbar und sogar inspirierend. Gleichzeitig wirkt genau dieser Aspekt aber stellenweise überzogen, sodass ihre Motivation eher anstrengend als glaubwürdig wirkt. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich eine emotionale Bindung zu ihr aufzubauen.

Nate bleibt in diesem frühen Abschnitt der Geschichte recht blass. Seine Rolle als „Fake Cowboy“ ist zwar interessant angelegt, aber es fehlen greifbare Einblicke in seine Persönlichkeit, sodass seine Dynamik mit Riley zunächst eher auf der Idee als auf echter Chemie basiert. Diese entwickelt sich zwar im späteren Verlauf etwas, bleibt aber für mich insgesamt eher mittelmäßig ausgeprägt.

Ein weiterer Punkt ist der Humor, der bei mir leider kaum gezündet hat. Viele Dialoge und Situationen wirkten auf mich eher bemüht als wirklich witzig, sodass ich mich häufiger eher aus der Geschichte herausgerissen gefühlt habe. Das ist natürlich stark geschmacksabhängig, aber für mich war es ein klarer Minuspunkt.

Positiv hervorheben möchte ich definitiv das Kleinstadt-Setting, das eine angenehme Atmosphäre schafft und dem Buch seinen Charme gibt. Besonders Nebenfiguren wie Mable bleiben im Gedächtnis und bringen Wärme in die Geschichte. Auch Wyatt sticht mit seiner Art deutlich heraus und sorgt immerhin für einige der unterhaltsameren Momente.

Gleichzeitig gab es für mich aber auch immer wieder Szenen, die mich irritiert haben, insbesondere Entscheidungen und Entwicklungen, die eher konstruiert als organisch wirkten. Das Hin und Her rund um Nates Geheimnis zieht sich zudem lange und sorgt eher für Frust als für Spannung. Die Auflösung bringt zwar das erwartete Drama, wirkt aber nicht besonders überraschend.

Gegen Ende wird die Beziehung zwischen Riley und Nate dann immerhin greifbarer, und man kann nachvollziehen, warum die beiden zusammenfinden. Auch das Happy End wirkt insgesamt stimmig, wenn auch wenig überraschend.

Insgesamt bleibt für mich ein Roman, der mit einer schönen Idee, tollem Setting und sympathischen Nebenfiguren punktet, aber in Charaktertiefe, Humor und emotionaler Entwicklung deutlich schwächelt. Dadurch bleibt das Leseerlebnis eher mittelmäßig; solide Unterhaltung, aber ohne nachhaltigen Eindruck.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Leider nicht mein Buch

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Das Buch hat bei mir leider nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Obwohl die Grundidee durchaus frisch und interessant wirkte, konnte mich die Umsetzung nicht wirklich abholen, sodass ich ...

Das Buch hat bei mir leider nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Obwohl die Grundidee durchaus frisch und interessant wirkte, konnte mich die Umsetzung nicht wirklich abholen, sodass ich es letztlich vorzeitig abgebrochen habe.

Positiv hervorheben möchte ich den Schreibstil: Der war, wie man es von der Autorin kennt, angenehm und flüssig zu lesen. Genau das hat es mir aber auch noch deutlicher gemacht, dass es nicht am sprachlichen Aspekt lag, sondern eher an der Geschichte selbst. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt nicht so abholen können, wie ich gehofft hatte.

Für meinen Geschmack hat sich die Handlung stellenweise ziemlich gezogen, wodurch bei mir leider kein richtiger Sog entstehen wollte. Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass der Funke überspringt, aber das ist bei mir diesmal einfach nicht passiert.

Auch zu den Figuren konnte ich leider keine echte Verbindung aufbauen, was es mir schwer gemacht hat, wirklich emotional dranzubleiben. Das fand ich besonders schade, weil ich das aus ihren anderen Büchern ganz anders kenne und dort bisher immer sehr mitgefühlt habe.

Unterm Strich war es für mich eine eher ruhige und etwas zähe Leseerfahrung, die mich nicht ganz erreicht hat – auch wenn ich die Grundidee und den Schreibstil wirklich mochte. Deshalb lande ich bei 2,5 von 5 Sternen.

Ich bleibe der Autorin aber definitiv treu, weil mich ihre anderen Bücher bisher immer begeistert haben und ich überzeugt bin, dass das nächste Werk wieder besser zu mir passen wird.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Holpriger Einstieg, starke zweite Hälfte

Dunbridge Academy - Whoever
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Dunbridge Academy Whoever ist der zweite Band der Reihe von Sarah Sprinz und genau das war für mich leider zunächst eine kleine Hürde. Da ich den ersten Band nicht gelesen habe, hatte ich immer wieder ...

Dunbridge Academy Whoever ist der zweite Band der Reihe von Sarah Sprinz und genau das war für mich leider zunächst eine kleine Hürde. Da ich den ersten Band nicht gelesen habe, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mir wichtige Informationen und Hintergründe fehlen. Viele Ereignisse und Beziehungen bauen offenbar auf dem Vorgänger auf, weshalb mir der Einstieg nicht ganz leicht gefallen ist.

Hinzu kam, dass die starke Pferdethematik nicht unbedingt meinen persönlichen Geschmack trifft. Dadurch zog sich die Geschichte für mich besonders am Anfang etwas und ich brauchte eine Weile, um wirklich hineinzufinden.

Mit fortschreitender Handlung änderte sich das jedoch deutlich. Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig geschrieben, sodass sie mir nach und nach ans Herz gewachsen sind. Vor allem in der zweiten Hälfte konnte mich die Geschichte emotional deutlich mehr erreichen und ich habe angefangen, mit den Figuren mitzufiebern.

Sarah Sprinz schafft es, Gefühle glaubwürdig zu vermitteln und ihren Charakteren Tiefe zu verleihen. Auch wenn mich nicht alle Aspekte der Geschichte gleichermaßen begeistern konnten, wurde ich am Ende doch noch gut unterhalten. Der Schluss hat mich dann besonders überrascht, mit einem Cliffhanger, der definitiv neugierig auf den nächsten Band macht und mich etwas sprachlos zurückgelassen hat.

Insgesamt war Whoever für mich ein Buch mit kleinen Startschwierigkeiten, das sich aber im Verlauf deutlich steigern konnte. Wer den ersten Band bereits kennt und Pferdegeschichten etwas abgewinnen kann, wird vermutlich noch mehr Freude daran haben als ich.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Wundervolles Mutmachbuch für Kinder

Wie gut, dass ich ICH bin
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„Wie gut, dass ich ICH bin“ ist ein ganz wundervolles Kinder-Pappbuch, das bei uns sofort einen besonderen Platz im Bücherregal bekommen hat. Die Illustrationen sind unglaublich liebevoll und detailreich ...

„Wie gut, dass ich ICH bin“ ist ein ganz wundervolles Kinder-Pappbuch, das bei uns sofort einen besonderen Platz im Bücherregal bekommen hat. Die Illustrationen sind unglaublich liebevoll und detailreich gestaltet, man schaut beim Vorlesen immer wieder neue Kleinigkeiten an. Besonders schön finde ich, dass so viele unterschiedliche Menschen und Lebensrealitäten gezeigt werden. Dadurch wirkt das Buch total modern, offen und vor allem erfrischend ehrlich, ohne dabei aufgesetzt zu wirken.

Die Mutmachsätze sind warmherzig, stärkend und genau richtig für kleine Kinderohren. Die Botschaften vermitteln auf eine ganz sanfte Weise, dass jeder genauso gut ist, wie er ist. Das gefällt mir besonders gut, weil Kinder dadurch schon früh Selbstvertrauen und ein positives Gefühl für sich selbst mitbekommen.

Auch die stabile Pappbuch-Qualität ist toll für kleine Kinderhände geeignet.

Bei uns wird das definitiv die neue Abendlektüre – hihi. ⭐⭐⭐⭐⭐

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