Cover-Bild Die Toten auf Föhr
Band 12 der Reihe "Die Inselkommissarin"
(33)
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 319
  • Ersterscheinung: 03.06.2025
  • ISBN: 9782496716481
Anna Johannsen

Die Toten auf Föhr

Tödliches Familiendrama auf Föhr, ein neuer Fall für die Inselkommissarin Lena Lorenzen. Von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anna Johannsen.

Eine Mutter und ihre zwei Kinder werden in ihrem Haus auf der Insel Föhr tot aufgefunden. Während die Polizei von einem erweiterten Suizid ausgeht, setzt der einflussreiche Vater der Toten eine Obduktion durch. Als das Ergebnis zu erheblichen Zweifeln an der ursprünglichen Einschätzung führt, wird die Inselkommissarin Lena Lorenzen mit dem brisanten Fall betraut.

Gemeinsam mit ihrem Team, Johann und Naya, ermittelt sie intensiv im Umfeld der Opfer. Der Ehemann gerät in den Fokus: Wie konnte er sich als einfacher Finanzberater so ein großes Vermögen aufbauen? Doch für den Tatzeitpunkt kann er ein lückenloses Alibi vorweisen. Ein ungewöhnliches Ereignis bringt die Ermittler auf eine neue Spur. Während sie auch im Privatleben mit einigen Turbulenzen zu kämpfen haben, arbeiten sie mit Hochdruck daran, den Täter zu überführen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2026

ein zweiter Blick

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Da es bereits der 10. Band der Reihe mit Lena Lorenzen und ihrem Team ist, empfehle ich, zumindest einige der vorigen Bücher zu lesen, damit man vor allem die persönlichen Hintergrundgeschichten der Charaktere ...

Da es bereits der 10. Band der Reihe mit Lena Lorenzen und ihrem Team ist, empfehle ich, zumindest einige der vorigen Bücher zu lesen, damit man vor allem die persönlichen Hintergrundgeschichten der Charaktere und ihre Entwicklung im Laufe der Jahre nachvollziehen kann. Der Ermittlungsfall selbst ist in sich abgeschlossen und könnte auch alleine gelesen werden, aber es fehlt dann der persönliche Bezug dazu, da vor allem das Privatleben und die Beziehungsgeschichten einen großen Stellenwert haben und auch hier wieder thematisiert werden, vor allem Paarbeziehungen, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Der Fall startet mit dem Aufrollen eines grausamen Falles, indem eine Mutter scheinbar ihre beiden Kinder und sich selbst getötet hat. Recht schnell wurde dies so festgestellt, obwohl es Zweifel gab und von höheren Instanzen die Ermittlungen stark zurückgefahren. Lena und ihr Team begeben sich auf die Insel Föhr und rollen den Fall neu auf, was nicht ganz einfach ist und sich mit der Zeit noch dramatisiert, indem der Fall mit immer neuen Zusammenhängen größer wird als er am Anfang den Anschein hatte. Mir gefallen die ruhigen, strukturieren Ermittlungsansätze, das Einbeziehen, dass Ermittler*innen auch Personen mit Privatleben neben ihrem Beruf sind und mit alltäglichen Sorgen und Problemen kämpfen sehr gut. Zudem wirken die Charaktere authentisch und emotional, das Inselflair kommt ebenfalls gut zur Geltung, sodass ich gerne noch viele weitere Fälle von ihnen lesen möchte.

Veröffentlicht am 25.09.2025

Spannender Föhr Krimi

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Ein tödliches Familiendrama wo man zuerst von einem Suizid ausgeht lässt das Ergebnis der Obduktion doch erhebliche Zweifel an einen Selbstmord. Wer hat Interesse, eine Mutter mit ihren beiden Kindern ...

Ein tödliches Familiendrama wo man zuerst von einem Suizid ausgeht lässt das Ergebnis der Obduktion doch erhebliche Zweifel an einen Selbstmord. Wer hat Interesse, eine Mutter mit ihren beiden Kindern zu töten? Wie konnte der Ehemann als einfacher Finanzberater ein so großes Vermögen aufbauen? Sehr verdächtig, aber zum Zeitpunkt der Tat kann er ein Alibi vorweisen und dazu noch lückenlos.

Insel Kommissarin Lena Lorenzen und ihr Team werden mit diesem äußerst brisanten Fall betraut. Gemeinsam ermitteln sie im Umfeld der Opfer. Dann passiert noch ein Mord dem man Suizid vortäuscht. Schon bald wackelt das Alibi von Andre Schneider. Was hat seine Geliebte mit dem Fall zu tun? Es tauchen Fotos und Tonaufnahmen auf. Es gibt eine neue Spur. Und man arbeitet mit Hochdruck daran, den oder die Täterin zu überführen. Damit nicht genug, hat Lena auch im privaten Leben genug Aufregung. Jahrelang hat sie jeglichen Groll nach dem Tod ihrer Mutter in sich hineingefressen.

Ein guter, bildhaft beschriebener Krimi-Schreibstil. Einundvierzig spannende Kapitel und glaubhafte Figuren, in die man sich gut hineinversetzen konnte. Es passierte viel und ich fieberte dauernd mit wer wohl die Person ist die den Mord begangen hat. Es war am Ende nicht jene Person, die ich im Verdacht hatte.

Ich hatte spannende Unterhaltung und empfehle diesen Krimi weiter.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Selbstmord oder Mord?

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Ein als Selbstmord getarnter Mord auf der Insel Föhr ruft das Ermittlerteam um Lena Lorenz auf den Plan. Eine Frau soll sich und ihre Kinder getötet haben. Die Zweifel des Vaters an den Ermittlungen führt ...

Ein als Selbstmord getarnter Mord auf der Insel Föhr ruft das Ermittlerteam um Lena Lorenz auf den Plan. Eine Frau soll sich und ihre Kinder getötet haben. Die Zweifel des Vaters an den Ermittlungen führt zu einer Überprüfung der Ergebnisse. Schnell stellt sich raus, dass es mehrere Menschen gibt, die ein Interesse am Tod der Frau haben könnten. Ein Verdacht führt auch auf Ermittler in der obere Ebene der Kripo. Das Team hat alle Hände voll zu tun und Lena muss sich auch in den eigenen Reihen durchsetzen. Sie hat mir als Hauptermittlerin sehr gut gefallen.

Mir hat auch gut gefallen, dass hier das Privatleben der Ermittler und die Interaktion untereinander eingeflossen sind und uns so auch mitgenommen hat in deren Leben. Das hat Kontur gegeben und

Ich hätte mir gewünscht, die doch sehr breit gefächerte Thematik wäre etwas reduzierter gewesen, es waren mir teilweise einfach zu viele Informationen, die zu verarbeiten waren. Dafür kam die Auflösung sehr schnell daher und es wäre schön gewesen, wenn die Erklärungen zum Schluss mehr in den Verlauf und die Handlungen eingeflossen wären und man noch mehr über die Hintergründe erfahren hätte. Die eine oder andere Frage blieb offen.
Dennoch ein spannender Krimi und gut geschrieben und gebe eine Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Eine gelungene Fortsetzung

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Als man Carolin Schneider und ihre beiden Kinder tot in ihrem Haus auf der Insel Föhr auffindet, ist für die Polizisten aus Flensburg recht schnell klar: Hier liegt ein erweiterter Selbstmord vor. Man ...

Als man Carolin Schneider und ihre beiden Kinder tot in ihrem Haus auf der Insel Föhr auffindet, ist für die Polizisten aus Flensburg recht schnell klar: Hier liegt ein erweiterter Selbstmord vor. Man schließt die Akte. Erst als Dr. Roland Mattes, Carolins Vater und einflussreicher Mann im Innenministerium, Zweifel am Selbstmord seiner Tochter äußert, wird eine Obduktion angesetzt. Als das Ergebnis die ursprüngliche Einschätzung zu einem anderen Verdacht führt, wird das LKA und die Inselkommissarin Lena Lorenzen mit dem brisanten Fall betraut.

Gemeinsam mit ihrem Team geht sie die Akten akribisch durch und tritt damit dem Leiter des Flensburger Kommissasriat Moormann, gehörig auf die Zehen. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich dann heraus, dass Moormann sich recht schnell in den Fall eingemischt hat und nicht alles, was seine Mitarbeiter herausgefunden haben, ist auch protokolliert worden.

Neben dem komplexen Fall, der ihre gesamte Aufmerksamkeit erfordert, hat Lena Lorenzen mit privaten Turbulenzen zu kämpfen, denn die Abmachung mit ihrem Ehemann Erck, wer wann für das gemeinsame Kind Zeit aufbringt, ist das sprichwörtliche Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben steht. Es scheint, dass trotz aller Beteuerungen die Hauptlast von Haushalt und Familie auf Lenas Schultern ruhen sollen.
Als sich bei den Ermittlungen eine bislang unbekannte Spur auftaucht, gerät André Schneider, ein scheinbar erfolgreicher Finanzberater, ins Visier der Ermittler.

Meine Meinung:

Lena Lorenzen und ihr Team drehen jeden Stein mindestens zwei Mal um, und machen sich damit in Flensburg keine Freunde. Daneben haben sie es mit einem Staatsanwalt zu tun, der gerne alles 200% wasserdicht haben will, um seine eigene Karriere nicht zu gefährden. Gut gefällt mir, dass Kriminalrätin Nielsen, die Leiterin im LKA, Lena Lorenzen und ihrem Team den Rücken frei hält.

Wie immer wird auf die Eigenheiten von Land und Leuten eingegangen. Dazu passt das Cover, das einen langen Sandstrand zeigt perfekt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Inselkrimi 4 Sterne.

Veröffentlicht am 16.06.2025

Spannender Insel-Krimi

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Inhalt:
Inselkommissarin Lena Lorenzen wird mit einem sehr brisanten Fall betraut. Auf Föhr wird eine Mutter mit ihren beiden Kindern tot aufgefunden und die örtliche Polizei geht von einem erweiterten ...

Inhalt:
Inselkommissarin Lena Lorenzen wird mit einem sehr brisanten Fall betraut. Auf Föhr wird eine Mutter mit ihren beiden Kindern tot aufgefunden und die örtliche Polizei geht von einem erweiterten Suizid aus. Doch der Vater der Toten kann das Ergebnis nicht akzeptieren und lässt eine Obduktion anordnen, welche ein ganz anderes Bild zeigt. Lena und ihr Team sollen den Fall erneut aufrollen. Schon bald stoßen sie auf die ersten Aussagen, die sich widersprechen. Außerdem scheint der Ehemann des Opfers mehr Geheimnisse zu haben, als alle für möglich halten. Ein weiteres Ereignis wirft seine Schatten auf den Fall und ein weiterer Verdächtiger rückt in den Fokus. Aber nicht nur die Ermittlungen bereiten Lena Sorgen, auch in ihrem Privatleben wird es turbulent. Lena sucht daher mit Hochdruck nach dem Täter.

Meinung:
Das Cover finde ich sehr passend zu der Reihe und auch zu dem Buchtitel gestaltet. Bei dem Buch handelt es sich bereits um den 12. Fall der Inselkommissarin Lena Lorenzen, für mich war es aber das erste Buch, was ich aus dieser Reihe gelesen habe. Der gewohnt lockere Schreibstil von Anna Johannsen war wieder sehr angenehm zu lesen und ausgesprochen nahe an der Realität. Nicht nur der Fall wird in dem Buch interessant, sondern auch das Privatleben der Ermittler. Lena machte auf mich einen sympathischen und kompetenten Eindruck. Spannende Elemente hat das Buch gehabt, allerdings muss ich sagen, dass mich das Ende nicht ganz überzeugt hat. Trotzdem war es für mich insgesamt ein guter Krimi für zwischendurch.

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