Cover-Bild Statt aus dem Fenster zu schauen
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 30.03.2026
  • ISBN: 9783759600462
Anna Katharina Scheidemantel

Statt aus dem Fenster zu schauen

| Umwerfend schöner Roman über Aufbruch, Freiheit und das Glück, sich selbst zu finden

Sophie steckt fest - im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für einen Spottbetrag ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Doch die Renovierungsarbeiten stellen sich als schwieriger heraus als auf YouTube dargestellt. Und was macht man mit den langen Stunden der Stille zwischen den Tagen? Dort, wo nur weite Felder und flirrendes Licht sind, beginnt Sophie endlich, die Erwartungen anderer abzustreifen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich? Und warum?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2026

„Und ich muss gar nichts, außer zu leben.“ – letzter Satz

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Ich habe so eine Marotte, entweder gleich zu Beginn oder im ersten Drittel des Buches, blättere ich mich zum Ende & lese den letzten Satz, nur den letzten & ausschließlich diesen. Hier hat er sofort etwas ...

Ich habe so eine Marotte, entweder gleich zu Beginn oder im ersten Drittel des Buches, blättere ich mich zum Ende & lese den letzten Satz, nur den letzten & ausschließlich diesen. Hier hat er sofort etwas in mir ausgelöst & ich ahnte, dass dieses Buch besonders ist.

Anna Katharina Scheidemantel hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, ich bin jetzt noch wehmütig, dass ich dieses Buch schon beendet habe, dass ich nicht mehr gedanklich in Günderode die Hühner füttere, den Garten pflege, Wände streiche, in den Tümpel springe. Als ich in den letzten Zügen war, habe ich einer Bekannten geschrieben wie ich es genieße & mir jetzt schon eine Fortsetzung wünsche. Wenn Sophie als 70-jährige in ihrer nicht mehr ganz so Ruine sitzt & ihren Enkeln jetzt wirklich von diesem Abenteuer, dieser Entscheidung in ihrem Leben erzählt.

Für alle die noch nichts von diesem Roman gehört oder gelesen haben & sich jetzt fragen: Hühner? Ruine? Wtf? Sophie, Mitte zwanzig, im Hamsterrad von Uni, Etwas werden wollen oder müssen, zwischen Excellisten & Leitz-Ordnern gefangen, kauft in einem Moment der Unsicherheit eine Schnäppchen-Ruine irgendwo im Nirgendwo. Oder war es doch ein Moment der Klarheit der sie zu dieser Tat bewegt hat?

Ich könnte ewig über dieses Buch schreiben, was es für eine therapeutische Wirkung hat & ja ich finde, dass man es vielen Menschen mit mentalen Sorgen in die Hand drücken sollte: „Lies!“ Darüber wie ich mich selbst wiedererkannt habe, in der Umbauphase einer nicht ganz so Ruine wie Sophie ihrer, aber doch weit entfernt von neu & modernisiert. Über Existenzängste, ob man das Alles schafft, ob es die dümmste Idee war das zu tun, aber eben auch über die Zufriedenheit, Etwas selbst geschafft zu haben, über die Erkenntnis, dass man zu gern gedankliche Worst-case-Szenarien durchspielt, die so nie eintreten, die Erkenntnis das eben nicht jede Kleinigkeit ein Drama ist & sich die Gesellschaft vielleicht mal wieder abgewöhnen sollte, eines daraus zu machen.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Herzensbuch!

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Der Titel des Buches hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht und dazu dann noch dieses wunderschöne Cover, da musste ich dieses Buch einfach lesen. Bis zur letzten Seite hat es mich nicht losgelassen ...

Der Titel des Buches hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht und dazu dann noch dieses wunderschöne Cover, da musste ich dieses Buch einfach lesen. Bis zur letzten Seite hat es mich nicht losgelassen und auch jetzt noch nach dem Beenden denke ich darüber nach. Der Schreibstil der Autorin und die angesprochenen Themen haben mich nachhaltig beeindruckt. Sophie ist eine sehr authentische Protagonistin, deren Gedankengänge ich so gut nachvollziehen konnte und die so oder so ähnlich definitiv viele von uns ebenfalls schon hatten. Sie ist so mutig, als sie aus ihrem Trott und bisherigem Leben ausbricht und ihren eigenen Weg einschlägt und neue Dinge ausprobiert. Dieses Buch zeigt, was man wirklich zum Leben braucht und was schnell überflüssig wird und dass jeder straucheln kann. Gesellschaftskritisch stellt sich die Autorin hier einer Frage, die sich jeder schon mal gestellt hat: Was mache ich mal aus mir und was erwartet die Gesellschaft von mir?
Dieses Buch empfehle ich allen, die sich mal fehl am Platz fühlen und denen, die das Gefühl haben, ihr Umfeld durch bestimmte Aktionen zu enttäuschen!

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Auszeit im Nirgendwo

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Aus Langeweile in ihrem Praktikum klickt sich Sophie durch die Kleinanzeigen und stößt auf ein Haus Angebot. Spontan klickt sie drauf und hat somit ein Haus für 3000 EUR gekauft. Sie verabredet sich mit ...

Aus Langeweile in ihrem Praktikum klickt sich Sophie durch die Kleinanzeigen und stößt auf ein Haus Angebot. Spontan klickt sie drauf und hat somit ein Haus für 3000 EUR gekauft. Sie verabredet sich mit dem Eigentümer und macht sich auf den Weg in die Ostdeutsche Einöde. Das Haus ist eher eine Bruchbude und dennoch steht Sophie zu ihrem Gebot und zahlt eine erste Rate. Mühsaam versucht sie sich das Haus wohnlich zu machen und wird zum Stammgast in einem nahegelegenen Cafee mit Stromanschluß und Internet und im Baumarkt. Schritt für Schritt richtet sie sich in ihrem Haus ein und findet in einer Kneipe sogar einen Teilzeitjob. Ganz alleine so mitten im Niergendwo findet sie langsam zu sich selbst und stellt ihr eigenes Leben in Frage. Soll sie weiter studieren? Gerade sie, der früher immer gesagt wurde, aus dir wird später was, weiß nicht wie sie sich entscheiden soll.
So genießt sie einen Sommer, bekommt Besuch von einem ehemaligen Freund aus ihrer alten Heimat der jetzt in Berlin wohnt und am Ende auch von ihrer besten Freundin die alle gar nicht glauben wollen, dass Sophie das wirklich durchzieht.

Ein sehr ruhiges und gutes Buch das zum Nachdenken einlädt. Mitten in der hektischen Welt muss jeder für sich Orte der Ruhe finden um Kraft zu schöpfen.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Was für ein Highlight

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Vielleicht, nur Vielleicht laufen mir Tränen über das Gesicht, während ich die letzten Seiten dieses Buches lese…
… nicht, weil es so besonders traurig ist, sondern weil ich nicht möchte das es endet. ...

Vielleicht, nur Vielleicht laufen mir Tränen über das Gesicht, während ich die letzten Seiten dieses Buches lese…
… nicht, weil es so besonders traurig ist, sondern weil ich nicht möchte das es endet. Vielleicht auch, weil ich ein bisschen wehmütig bin.

Vielleicht, ganz vielleicht würde ich gerade am liebsten nach alten Häusern im Nirgendwo suchen…und nach Hühnern…(nur mein Suchverlauf könnte die Frage beantworten, ob ich es nicht sogar schon getan habe)

Doch dann kommen Erinnerungen von etwas unüberlegten und vielleicht blauäugigen Entscheidungen… ein unterschriebener Mietvertrag für ein kleines Ladenlokal… Erinnerungen wie ich wochenlang im Alleingang hässliche, braunen Wandoaneele mit Kreidefarbe überpinselt habe, mir tausende Tutorials angesehen habe um aus den alten, bei Kleinanzeigen entdeckten Möbelstücken „echte“ Vintage Schätze zu macheb, um einen kleinen Traum in Rosa und Mint zu erschaffen…

Und dann bin ich ein stückweit stolz und weiß, dass es für alles vielleicht doch den richtigen Moment gibt und vielleicht auch schon der nächste tolle Moment auf mich wartet und dann wird mir ganz warm ums Herz und ich wünsche mir, dass jeder in meinem Umkreis dieses Buch liest.

Ein Buch in dem es um Verrückte Ideen und das Gefühl geht, dass man mal eine Pause von der Welt braucht.
Das es richtige Menschen zum falschen Zeitpunkt gibt und das dass Leben so viele Feen- und Glühwürmchen Momente bereit hält und wir diese Momente auch einfach mal genießen und wertschätzen sollten.
Dieser Roman hat mich zum Schmunzeln und zum Nachdenken gebracht und steckt voller wundervoller poetischer Sprache und Philosophischen Fragen darüber, ob wirklich immer die Frage nach dem „und danach“ zählt.

Ich möchte dieses Buch meinen Kindern geben, von denen zumindestens zwei auch gerade vor der Frage stehen.. und dann? Was kommt danach und was will ich mit meinem Leben anfangen?
Ich möchte es meinen Eltern geben, damit sie vielleicht ein bisschen besser verstehen, warum ich manchmal unüberlegt Entscheidungen getroffen habe, und sie sich in dem Moment auch gut angefühlt haben.

Ich möchte es meiner Schwester in die Hand drücken, die den Wunsch ein altes Haus im Nirgendwo zu restaurieren vermutlich am besten von uns allen nachvollziehen kann und ich möchte es jedem ans Herz legen, der sich manchmal fragt: Besteht der Sinn des Lebens wirklich nur darin in einem Büro vor einem PC zu sitzen…

Ich habe die Protagonistin Sophie von der ersten Seite an geliebt und habe mich so oft selbst in ihr wiedererkennen können. Für mich war dieses Buch ein wahrer Schatz an wundervollen Worten und ich glaube ich habe noch nie so viele Post Its gebraucht und so viele Textstellen markiert.

„Statt aus dem Fenster zu schauen“ ist für mich ein absolutes Highlight gewesen und wird mich vermutlich gedanklich noch sehr lange begleiten.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

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Definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

Zwischen einem Kartoffelacker, Hühnern und einem renovierungsbedürftigen Haus findet eine junge Frau in Günderode zu sich selbst.
Ich habe ...

Definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

Zwischen einem Kartoffelacker, Hühnern und einem renovierungsbedürftigen Haus findet eine junge Frau in Günderode zu sich selbst.
Ich habe gelacht, mitgefühlt und konnte mich mit der Protagonistin identifizieren.

Was wollen wir mit unserem Leben anfangen?
Ist es wichtig, was andere über uns denken?
Was macht mich wirklich glücklich?

Wir lernen Sophie kennen: Nach außen hin wirkt sie gefestigt – sie studiert, hat einen tollen Praktikumsplatz, Freundschaften . . . und doch ist sie innerlich orientierungslos.

„Eigentlich” müsste sie doch mittlerweile wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Aus ihr soll schließlich etwas werden. Aber muss aus ihr überhaupt etwas werden? Haben alle anderen einen perfekten Plan für ihr Leben?

Kurzentschlossen kauft sie über Kleinanzeigen ein Haus für 3.000 Euro in Günderode und verlässt München von jetzt auf gleich.

Die Handlung an sich ist ruhig, aber der Inhalt unfassbar wertvoll.

Die Lesenden bekommen tiefe Einblicke in ihr Gedankenleben, ihre Gefühle und Zweifel. Dadurch wird Sophie greifbar und nahbar.

Ich habe mich beim Lesen immer wieder selbst wiedergefunden. Wer kennt die Zweifel nicht?

Ein besonderes Highlight war der Humor, teilweise konnte ich vor Lachen nicht mehr weiterlesen.

Ich habe schon einige Bücher von Pola Stories gelesen und neben „No Hard Feelings” ist dies hier mein absoluter Favorit. Hier steht keine Lovestory im Fokus, sondern vielmehr der Weg zur Selbstliebe und Selbstakzeptanz.

Oft fragen wir uns: Was kommt danach?
Dabei sollten wir eher lernen, den Augenblick zu wertschätzen und im Hier und Jetzt zu leben.

Eine authentische Geschichte über eine junge Frau, die zu sich selbst findet und dabei unglaublich liebenswert ist.

Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.