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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2019

Wundervoll emotionaler Schreibstil, trotzdem hat es sich nicht richtig angefühlt :(

All in - Zwei Versprechen
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Erst einmal vorab: Ich habe den ersten Teil von All In so unglaublich geliebt! Ich habe Jonah geliebt, ich habe ihn zusammen mit Kacey geliebt und ja, nennt mich masochistisch, aber ich habe auch das ...



Erst einmal vorab: Ich habe den ersten Teil von All In so unglaublich geliebt! Ich habe Jonah geliebt, ich habe ihn zusammen mit Kacey geliebt und ja, nennt mich masochistisch, aber ich habe auch das Ende geliebt. Es war einfach perfekt so wie es war!

Trotzdem habe ich mich auf den zweiten Teil wahnsinnig gefreut. Weil Emma Scotts Schreibstil so unfassbar emotional und herzzerreißend ist und weil ich gespannt auf Theos Geschichte war.

Ich habe den Klappentext nicht gelesen, bevor ich mit “Zwei Versprechen” angefangen habe, ich habe einfach nur gehofft, dass es um Theo gehen wird, dass auch er seine große Liebe finden wird. Ich war gespannt auf SEINE Geschichte, seine Kunst und seine schlechte Beziehung zu seinem Vater…
Leider hätte ich mir eine völlig andere Richtung für diese Geschichte gewünscht ?

Teil 2 knüpft nahtlos an den ersten Teil an und ich habe dierekt auf den ersten Seiten bitterlich geweint, weil das tragische Ende des ersten Teil noch mal aufgegriffen und aus einer anderen Perspektive dargestellt wurde. Es war so herzergreifend, so unfassbar traurig geschrieben und dann hatte ich plötzlich eine Ahnung, wen die Autorin für Theo vorgesehen hat!

Es fühlte sich so falsch an für mich!

Kacey ist am Boden zerstörrt, verlässt Las Vergas, weil sie es nicht mehr ertragen kann, dass alles sie an Jonah erinnert. Sie fängt wieder an zu trinken, eigentlich ist sie durchgehend betrunken und sieht auch keinen Ausweg und vor allem auch keinen Grund irgendetwas zu ändern.

Wieder ist es Emma Scott gelungen, diesen Schmerz in Worte zu packen, so dass man mit in die Tiefe gerissen wird, während des Lesens, und diesen Schmerz beinahe körperlich spürt!

Trotzdem hat die Geschichte für mich leider nicht funktioniert…

Anfangs habe ich gedacht, dieses Gefühl wird vergehen, ich muss bloß genauso überzeugt werden wie Theos Eltern und Freunde, aber es fühlte sich leider bis zum Schluß falsch an.

Ich hätte mir einfach jemand anderen an Theos Seite gewünscht, der ihn glücklich gemacht hätte.

Leider blieb Theo auch irgendwie blaß für mich, er ist ein so spannender und interessanter Charakter, aber ich habe nicht das Gefühl gehabt viel mehr über ihn erfahren zu haben, als ich schon aus dem ersten Teil wusste. Die ergreifendste Stelle des Buches war neben dem Prolog, definitiv der Epilog I, hier kullerten bei mir wieder die Tränen und ich war glücklich. Glücklich für Theo, der es so sehr verdient hat!

All In – Zwei Versprechen steht seinem Vorgänger was den wundervoll emotionalen Schreibstil angeht in nichts nach. Emma Scott verpackt Gefühle wirklich unglaublich in Worte und trifft mich jedes Mal mitten ins Herz, dennoch konnte mich diese Fortsetzung nicht ganz Überzeugen und ich hätte mir fast gewünscht , ich hätte den ersten Teil einfach so stehen gelassen.

Ich bin aber sicher, dass vielen dieser Teil genauso gut gefallen wird, für mich hat einfach die Paarung nicht gepasst ?

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die aufregende Reise beginnt mit märchenhaften Mythen und Legenden aus Indien

Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
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Kurzbeschreibung:


Eine Liebe für die Ewigkeit
Nie im Leben hätte die achtzehnjährige Kelsey Hayes gedacht, dass sie einmal nach Indien reisen würde. Und schon gar nicht mit einem Tiger als Reisegefährten! ...

Kurzbeschreibung:


Eine Liebe für die Ewigkeit
Nie im Leben hätte die achtzehnjährige Kelsey Hayes gedacht, dass sie einmal nach Indien reisen würde. Und schon gar nicht mit einem Tiger als Reisegefährten! Doch ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert ihr Leben ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, dem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt Kelsey, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht.
Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert sie keine Sekunde, ihren Schützling zu begleiten. In dem fremden Land angekommen, erfährt sie, dass Ren ein tragisches Geheimnis verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Im Laufe der Zeit hat er die Hoffnung aufgegeben, jemals Erlösung zu finden – bis er in Kelsey das Mädchen kennenlernt, das hinter die Fassade der wilden Bestie zu blicken vermag. Doch finstere Mächte wollen Rens Befreiung verhindern. Wird die Liebe Kelseys zu ihrem Tigerprinzen ausreichen, um Ren zu helfen?

Meine Meinung:

Schon durch das wunderschön gestaltete Cover, fällt es einem leicht in die Geschichte von Kelsey und Ren einzutauchen und meine Erwartungen an das Buch wurden vollkommen erfüllt.
Geschrieben ist "Kuss des Tigers" aus der Sicht der achtzehnjährigen Kelsey, die nach ihrem Highschool Abschluss auf der Suche nach einem Job ist, um sich das College zu finanzieren.
Ihr wird eine Aushilfsstelle in einem Zirkus angeboten, wo sie sich neben dem Kartenverkauf auch um den weißen Tiger Dhiren kümmern soll.
Kelsey ist völlig fasziniert von dem anmutigen Tier mit den melancholischen, blauen Augen.


Sie beginnt dem Tiger vorzulesen, sich Nächtelang mit ihm zu unterhalten und fühlt sich auf merkwürdige Weise zu dem Tier hingezogen. Als ein indischer Fremder den Zirkus besucht und Dhiren die Freiheit in einem Nationalpark schenken will, zögert sie nicht lange und stimmt dem Vorschlag "ihren" Tiger nach Indien zu begleiten schnell zu.

Die aufregende Reise beginnt mit märchenhaften Mythen und Legenden aus Indien und geht weiter im schwülen indischen Dschungel.
Ich war unsagbar glücklich darüber, dass Indien nicht nur eine Nebenrolle spielt, sondern die faszinierende Geschichte wundervoll in die Handlung einfließt. Colleen Houck schafft es mit ihrem bildhaften Schreibstil, die Farben und Gerüche Indiens zum Leben zu erwecken und ich hatte zum Teil das Gefühl mich wirklich mitten auf einem indischen Markt zu befinden.

Kelsey erfährt mitten im Dschungel, dass der weiße Tiger ein verzauberter Prinz aus dem 17. Jahrhundert ist und sie die besondere Gabe hat, ihm und seinem Bruder zu helfen. Um Ren zu helfen müssen die Beiden durch gefährliche Höhlen und vorbei an heimtückischen Tempelstatuen. Die Mischung aus zauberhafter Romantik und Abenteuer a lá Indiana Jones hat mir richtig gut gefallen. Die Hauptprotagonisten sind wahnsinnig liebevoll gestaltet und sind mir richtig ans Herz gewachsen.
Kelsey, die ihre Eltern bei einem Autounfall früh verloren hat, traut sich nicht jemanden wieder nah an sich heran zu lassen, weil sie Angst davor hat verletzt zu werden und Ren, der seit Jahrhunderten ein teilweise trauriges und beschwerliches Leben als Tiger durch gemacht hat, aber immer noch seine charmante und liebevolle Art bewahrt hat, die ihm seine Mutter gelehrt hat.

Für mich ist Kuss des Tigers eine wunderschöner Auftakt zu einer hoffentlich weiterhin zauberhaften Reihe!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Für alle Fans der Black Dagger Reihe eine ganz klare Leseempfehlung,!

Vampirsohn
1

Rückentext:
Seit Jahrzehnten wird der Vampir Michael im Keller eines uralten
Hauses gefangen gehalten.
Bis die toughe Anwältin Claire ihm gezwungenermaßen einige Tage
Gesellschaft leistet und in ihm ...

Rückentext:
Seit Jahrzehnten wird der Vampir Michael im Keller eines uralten
Hauses gefangen gehalten.
Bis die toughe Anwältin Claire ihm gezwungenermaßen einige Tage
Gesellschaft leistet und in ihm eine bis dahin unbekannte Leidenschaft
entfacht.


Meine Meinung:

Vampirsohn ist eine kleine, aber feine Novelle von J.R.Ward. Sie fügt
sich sehr schön in die Black Dagger Reihe ein, ist aber Problemlos auch
völlig unabhängig zu lesen.

Claire, eine ergeizige Anwältin, soll für eine Klientin ihr Testament ändern.
Aus diesem Grund fährt sie nach Caldwell (wo auch die Black Dagger
Story spielt), zum Anwesen der wohlhabenden Ms Leeds.
Das Gespräch verläuft allerdings anders als geplant und zum guten
Schluß findet sich Claire betäubt in einem dunklen Kellerverließ wieder.
In den Kellerräumen wird seit mehr als fünzig Jahren der Sohn von
Ms Leeds eingesperrt und zu ihrem Entsetzen erfährt Claire, dass sie
ihm die nächsten Tage Gesellschaft leisten muss und ihm ihr Blut zur
Verfügung stellen soll.
Aus Panik und Furcht, dem mysteriösen Fremden gegenüber, wird sehr
schnell Sorge und Mitgefühl. Die junge Frau fühlt sich zu dem
charismatischen und beinahe melancholischen Vampir hingezogen und
beschließt seiner Gefangenschaft ein Ende zu setzten.

Die Story ist, wie alle Bücher der Autorin, wundervoll bildhaft
geschrieben und gespickt mit prickelnden, erotischen Szenen.
Interessant war für mich, die andere Seite des Vampir Daseins kennen
zu lernen. Ein hilfloser Junge, der aus Angst von seiner Mutter
eingesperrt wird und ein Leben in der Dunkelheit fristet, ohne wirklich
etwas über seine wahre Rasse zu wissen.

Für alle Fans der Black Dagger Reihe eine ganz klare Leseempfehlung,
aber sicherlich auch ein interessanter Einstieg für alle, die noch kein Buch
von J.R. Ward gelesen haben!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein grandioses Buch! Absoluter Lieblingsbuch-Alarm! :)

Anima
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Kurzbeschreibung:

Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung ...

Kurzbeschreibung:

Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.
Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.

Meine Meinung:
Ich habe bisher noch kein Buch von Kim Kestner gelesen, aber ich weiß jetzt schon, dass "AnimA" nicht mein letztes Buch von ihr gewesen ist!

Als erstes wurde ich (Schande über mein Haupt) durch das wundervolle Cover auf das Buch aufmerksam. Die beiden Flügel, die ähnlich wie das Ying und Yang einander gegenüber stehen und somit einen Kreis bilden haben mich irgendwie direkt in ihren Bann gezogen.
Der Klappentext hat mich dann nur noch mehr neugierig werden lassen!

Kim Kestner erzählt "AnimA" (was übrigens Seele, Atem oder auch Leben bedeutet) hauptsächlich aus der Sicht der Hauptprotagonitin Abigail, genannt Abby.
Die Schreibweise der Autorin hat mich sofort absolut begeistert. Kim Kestner hat es geschafft das Abbys Geschichte für mich lebendig wurde und ich schon nach kurzer Zeit das Gefühl hatte, die Charaktere des Buches schon ewig zu kennen.

Ich liebe es, wenn Personen in einem Buch durch ihre besonderen Eigenarten und Verhaltensweisen wahnsinnig Real und lebendig wirken. Vorallem bei Abby und Juspinn gelingt das der Autorin hervorragend!

Die siebzehnjährige Abby liebt es jedes Jahr wieder wieder ihre Ferien im Acadia Nationalpark zu verbringen, es ist für sie beinahe ein zweites Zuhause geworden. Abby liebt die Natur, mag es aber nicht in tiefes Wasser zu gehen. Sie mag keine Primzahlen und hat einen extremen Drang alles zu verschließen (ganz egal ab offen gelassene Zahnpastatuben, oder den Toilettendeckel).
Jeder mag sie, weil sie einfach ein herzensguter Mensch ist. Nur ihre Schwester Victoria nennt sie ein wenig abwertend "Engel", da sie die Perfektion ihrer Schwester schrecklich findet.

Ich muss sagen, ich habe Abby sofort in mein Herz geschlossen. Ihre Hilfsbereitschaft und ihre liebenswerte Art einfach jeden so zu nehmen wie er ist, ist einfach zauberhaft.

Das genaue Gegenteil von Abigail scheint der mysteriöse Juspinn zu sein, der im Nationalpark als Magier engagiert wird und nicht nur wegen seines überdurchschnittlich guten Aussehens auffällt. Eine düstere Gefahr scheint von ihm auszugehen und seine magischen Tricks sind für Abby nicht zu erklären. Zudem fangen die Besucher des Parks an sich in seiner Nähe auf merkwürdige Art zu verändern.
Alle wirken auf unerklärliche Weise angespannt, gereizt und geradezu Hemmungslos.

Auch auf Abby übt der geheimnisvolle Fremde eine geradezu magnetische Anziehungskraft aus, doch als sie hinter Juspinns Geheimnis kommt, wird ihre gesamte Weltanschauung auf den Kopf gestellt.
Plötzlich sieht sie sich mitten im Kampf: "Gut gegen Böse" und weiß bald nicht mehr, welches die Richtige Seite ist.

"AnimA" ist eines der Bücher, das man kaum aus der Hand legen kann, weil es nicht nur wahnsinnig spannend und geheimnisvoll ist, sondern den Leser vor allem durch den Zauber, der von den Protagonisten ausgeht in seinen Bann zieht.
Ich habe von Seite zu Seite mit Abby mitgefiebert und mich mehrmals dabei erwischt, dass auch ich meine "Werte" über Bord geworfen habe und mich gefragt habe:

Wo hört das Gute auf und wo fängt das Böse an?

Die Verführung des Bösen ist wohl schon seit "Goethes Faust" ein spannendes Thema und ich gestehe, die düsteren und gefährlichen Figuren begeistern mich wohl am meisten in Geschichten.

Kim Kestner ist es gelungen eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Magie und düsteren Geheimnissen zu erzählen, die mich nicht nur während des Lesens gefesselt hat, sondern mich auch in "Lesepausen" immer wieder gedanklich zu sich gezogen hat, so dass ich mich nie lange von dem Buch fernhalten konnte.

Abgerundet wird "AnimA" mit einem für mich perfektem Ende, so dass Kim Kestners Buch für mich ein absolutes Highlight ist, dass ich am liebsten direkt wieder von vorne angefangen hätte, einfach weil ich Abby und Juspinn trotzdem noch nicht los lassen wollte!

Fazit:

Ein grandioses Buch!
Wundervolle Charaktere, die für mich durch die wundervolle Schreibweise der Autorin so lebendig wurden, dass ich am Ende das Gefühl hatte, ich müsste mich von guten Freunden verabschieden. Die düstere Stimmung, die durch Abbys liebreizende Art aufgehellt wird, hat mich total Begeistert und verzaubert.

Dieses Buch gehört definitiv in absolut jedes Regal und muss SOFORT! gelesen werden :)

Veröffentlicht am 06.06.2019

Interessante und vielschichtige Charaktere

Eine wie wir
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“Eine wie wir” war ein Buch, auf das ich mich schon seit der Frankfurter Buchmesse gefreut habe.

Bei der Verlagsvorstellung wurde das Buch angepriesen mit den Worten: Für Fans von “One of us is lying”, ...

“Eine wie wir” war ein Buch, auf das ich mich schon seit der Frankfurter Buchmesse gefreut habe.

Bei der Verlagsvorstellung wurde das Buch angepriesen mit den Worten: Für Fans von “One of us is lying”, “Pretty Little Liars” und “Tote Mädchen lügen nicht”.

Kay, die Protagonistin des Buches geht dank eines Stipendiums auf das Bates Internat. Eine Schule für die Reichen und Schönen, bei der Kay es aber wegen ihres Fussballtalents auch ohne finanziellen Background an die Spitze der Beliebteitsskala geschafft hat.

Sehr gut gefallen hat mir, dass Dana Mele mit Kay eine eher untypische Protagonistin geschaffen hat. Kay macht es einem nämlich nicht immer leicht sie zu mögen, denn ihr Verhalten ist oftmals nicht wirklich liebenswert.

Plötzlich wird Kay mit einer toten Schülerin und einem Racheblog, der für sie eingerichtet wurde konfrontiert und die Geschichte hat mich wahnsinnig in ihren Bann gezogen.

Zusätzlich zu den typischen Internatsdramen, den Intrigen und Geheimnissen der einzelnen Charaktere befindet man sich als Leser zusätzlich noch in einem Mordfall. Kay wird mit dem Blog erpresst, Dinge über ihre Freunde preiszugeben, um ihre eigenen Geheimnisse zu schützen. Und immer wieder stellt man sich die Frage:

Wie weit würde man gehen, um sich selbst zu schützen?

Die Autorin thematisiert in “Eine wie wir” Mobbing, moralische Zerrissenheit, Freundschaft, aber auch Homosexualität. Trotzdem schafft sie es, alles zu einem großen Ganzen zu verweben, ohne dabei die Auflösung des Mordfalls aus den Augen zu verlieren.

“Eine wie wir” regt zum Nachdenken an, thematisiert aktuelle und sehr präsente Jugendprobleme und verpackt dies alles in eine sehr spannende Internatsstory, die mich von vorne bis hinten begeistern konnte.

Interessante und vielschichtige Charaktere und eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, machen das Buch für mich zu einer eher außergwöhnlichen Geschichte in diesem Bereich, die ich euch absolut ans Herz legen möchte!