Cover-Bild Poyais. Ein Land, das es nie gab
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 19.03.2026
  • ISBN: 9783740825898
Uli Aechtner

Poyais. Ein Land, das es nie gab

Der perfideste Schwindel des 19. Jahrhunderts: der legendäre Poyais-Betrug erstmals in einem packenden Roman erzählt

Das erfundene Paradies – eine verhängnisvolle Reise ohne Wiederkehr

1820: Zwei Schiffe voller hoffnungsfroher Siedler stechen in See. Ihr Ziel: Poyais – ein neu gegründeter Staat in Südamerika, der europäischen Auswanderern Reichtum und Freiheit verspricht. Doch das angebliche Paradies ist eine Lüge. Poyais existiert nicht. Es ist die skrupellose Erfindung des Hochstaplers Gregor MacGregor, der mit glänzenden Versprechen Tausende in die Irre führt. Auch Kaufmannstochter Julie will mit ihrem Geliebten fliehen – und strandet in einer Katastrophe. In der unerbittlichen Hitze der Karibik kämpft sie gegen Hunger, Krankheit und Verzweiflung. Und steht bald vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Kann sie sich – und andere – retten?

Nach einer wahren Begebenheit erzählt Uli Aechtner in diesem packenden historischen Roman erstmals vom legendären Poyais-Betrug. Eine Geschichte über Verführung, Täuschung und den Kampf ums Überleben, die Leser*innen historischer Romane in ihren Bann ziehen wird.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2026

Eon Land, das es nie gab

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Wer Abenteuerbücher liebt, der muß dieses Buch unbedingt lesen. Die Kaufmannstochter Julie verliebt sich in Carl, dem Pferdeknecht ihres Vaters. Aber der hat schon einen anderen Mann für sie ausgesucht. ...

Wer Abenteuerbücher liebt, der muß dieses Buch unbedingt lesen. Die Kaufmannstochter Julie verliebt sich in Carl, dem Pferdeknecht ihres Vaters. Aber der hat schon einen anderen Mann für sie ausgesucht. Um 1822 herum stechen zwei Schiffe in See, um nach Mittelamerika in das Land Poyais zu kommen. Sehr viele Sieder verkaufen ihr Hab und Gut, um in dem gelobten Land ihr Glück zu versuchen. Sie haben sich dort bereits Grundstücke gekauft. Als Julie und Carl das hören, kaufen sie sich eine Schiffspassage und möchten in Poyais eine Familie gründen und sich dort ein neues Leben aufbauen. Initiator dieser Ansiedlung ist Gregor MacGregor. Auch Soldaten werden angeworben, um gegen Feinde anzukämpfen und MacGregor eilt der Ruf voraus, alle Gegner zu besiegen. Doch als die Siedler in Payois ankamen, gab es keine Stadt, sie kamen in den Urwald, nur Wildnis. Krankheiten breiteten sich aus, Hunger, Erschöpfung bis hin zum Selbstmord. Neben Julie und Carl begegnen uns noch viele eindrucksvolle und starke Personen wie z.B. Theo, Jim, Jeoffrey, Margret, Liam. Alle hatten mit den Unbillen dieser Landschaft und dem Klima zu kämpfen. Der Tod war der tägliche Begleiter. Julie wuchs über sich hinaus, organisierte Essen, verwaltete das Lager. Bald hatten sie die Erkenntnis, dass MacGregor ein Betrüger war und sie um ihr ganzes Geld gebracht hat. Die Siedler hatten nur noch den einen Wunsch, zurück in ihre Heimat zu kommen. Hier werden die Schicksale, die Angst und die Verzweiflung dieser Menschen derart wirklichkeitsnah dargestellt. Man spürt beim Lesen die Hitze, den Staub, das Ungeziefer, dass die Menschen dort befällt. Wechselfieber und Ruhr grassieren unter den Siedlern. Die Autorin verbindet mehrere Handlungsstränge, die zum Schuß zu einem Ganzen werden. MacGregor ab es wirklich, ist eine reale Figur, der aber trotz seiner Betrügereien sich herauswinden konnte und ohne Strafe davonkam. Er hat damals den Menschen Grundstücke in einem Land verkauft, dass es gar nicht gab. Hier wird dieser Umstand gekonnt zu einem tollen Roman verarbeitet, der von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung und Abenteuer ist. Das grellgelbe Cover zeigt eine wunderbare Karibiklandschaft mit Palmen und dem türkisblauen Meer.

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Veröffentlicht am 22.07.2026

Fesselnd, Mitreißend, Lesenswert!

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Im März 2026 hat die Autorin Uli Aechtner den historischen Roman „Poyais. Ein Land, das es nie gab“ herausgebracht. Das Cover passt gut zur Geschichte und in das Genre.
Es ist das Jahr 1822. Gregor MacGregor ...

Im März 2026 hat die Autorin Uli Aechtner den historischen Roman „Poyais. Ein Land, das es nie gab“ herausgebracht. Das Cover passt gut zur Geschichte und in das Genre.
Es ist das Jahr 1822. Gregor MacGregor verspricht Ausreisewilligen das blaue vom Himmel. Er erzählt ihnen die Geschichte von Poyais. Einem Land, das es nie gab. Die Ausreisewilligen glauben ihm, kaufen bei ihm Land, tauschen ihre Habseligkeiten in Poyais-Dollar und sichern sich einen Platz auf einem der Schiffe um nach Mittelamerika aufzubrechen. Darunter Julie. Eine Tochter aus gutem Hause, die der Enge, der Tradition und ihrem zukünftigen Ehemann entkommen möchte. Und Carl. Ihr Pferdeknecht und ihre große Liebe. Die Seereise verlangt einiges von den Reisenden. Als sie in Mittelamerika ankommen, sehen sie, dass sie vor dem Nichts stehen. Dafür erwartet sie die Hitze der Karibik.
Mit ruhigen Worten, mitreißend und atmosphärisch stark erzählt Uli Aechtner den größten Schwindel des 19. Jahrhunderts. Schnell habe ich den Einstieg in die Geschichte gefunden. Julie hat mich vom ersten Moment an beeindruckt. Ihren Mut, die Reise als Jules anzutreten, habe ich bewundert. Ihre Liebe zu Carl hat sie viel ertragen lassen. Auch Carl hat bei mir gepunktet. Mit seiner Kraft hat er sich bis nach Poyais durchgearbeitet, denn ihm hat das Geld für die Reise gefehlt. Über ca. 448 Seiten folge ich den beiden auf ihrer Reise und bei ihrem Ankommen in Mittelamerika. Julie und Carl erleben viel auf dieser Reise und verändern sich. Die Ankunft in Mittelamerika fordert viel von ihnen. Das Ganze ist so spannend erzählt, dass ich dieses Buch kaum aus der Hand legen konnte. Immer wollte ich wissen, wie es denn nur weitergeht. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin uns hier keine reißerische Liebesgeschichte erzählt
Alles in allem hat Uli Aechtner mit „Poyais. Ein Land, das es nie gab“ einen historischen Roman auf den Büchermarkt gebracht, des es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf den Ausflug in das 19. Jahrhundert und eine Auswanderung nach Mittelamerika hat, der ist hier richtig. Am Ende erklärt die Autorin im Anhang, war historisch und was fiktiv ist. Für die tollen Lesestunden verleihe ich der Autorin fünf verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Geschichte, die ich bisher noch nicht kannte.

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Inhalt:
Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, ...

Inhalt:
Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, entlässt er Carl und schickt Julie in ein Kloster. Eines Tages erhält Julie einen heimlichen Brief von Carl, in dem er sie bittet, ihn nach Poyais zu begleiten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Ein gewisser Gregor MacGregor, der Kazike dieses Landes in Mittelamerika, verkauft dort unter großen Versprechungen Land. Julie flieht und schlägt sich, verkleidet als junger Mann, bis London durch. Von dort werden die Siedler nach Poyais verschifft. Was mit freudiger Erwartung beginnt, entpuppt sich bald als Alptraum. Poyais existiert nicht. Die Siedler sind auf einen Hochstapler hereingefallen.......

Leseeindruck:
"Poyais, ein Land das es nie gab" basiert auf wahren Begebenheiten. Den Hochstapler Gregor MacGregor gab es wirklich und er hat auch Land in Poyais verkauft, das nicht existent war. In einem Erzählstrang geht es um Julie und Carl. Anhand ihrer fiktiven Geschichte habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es den Siedlern damals erging. Unvorstellbar, dass sie tatsächlich von den Kapitänen der Schiffe, in der Wildnis ausgesetzt und dann sich selbst überlassen wurden. Aber damals galt, ohne Geld keine Rückfahrt und das hatten die Siedler in Land und einer Währung investiert, die es nicht gab. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Siedler ums Überleben gekämpft haben, manch einer aber verlor. Ein weiterer Erzählstrang führt ein paar Jahre zurück und beschreibt durch die Soldaten Liam und Jeffrey was sie unter General Gregor MacGregor in den Befreiungskriegen in Mittelamerika erlebt haben. Dieser kreuzt sich am Ende mit Julie und Carls Geschichte und ich fand ihn mindestens so spannend wie die Hauptstory. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass die Autorin es geschafft hat, Gregor MacGregor dem Lesenden nahe zu bringen, obwohl er immer nur sporadisch aufgetaucht ist. Ich konnte mir jedenfalls ein gutes Bild von ihm machen. Den Erzählstil habe ich als sehr lebendig und bildlich empfunden. Was genau meinen Geschmack getroffen hat.

Fazit:
Mit "Poyais, ein Land das es nie gab" erzählt Uli Aechtner ein Stück Geschichte, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Geschickt wird fiktives mit wahren Begebenheiten vermischt. Von Anfang bis Ende wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe den Roman gerne gelesen und gebe deshalb eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Fast zu bizarr, um wahr zu sein ...

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Schon vor einigen Wochen war ich auf dieses besondere Buch bei der Durchsicht der Neuerscheinungen gestoßen und sofort war meine Neugier geweckt. Ein Land, das es nie gab, aber in das von einem Mann dennoch ...

Schon vor einigen Wochen war ich auf dieses besondere Buch bei der Durchsicht der Neuerscheinungen gestoßen und sofort war meine Neugier geweckt. Ein Land, das es nie gab, aber in das von einem Mann dennoch hunderte von Menschen mit der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben geschickt wurden? Wie skrupellos musste man sein?

So ließ ich mich also ein auf das Abenteuer „POLYAIS“ und den Kaziken Gregor MacGregor, der es verstand, Menschen um den Finger zu wickeln und ihnen ihr hartverdientes Geld im Tausch gegen ein nichtexistierendes Stück Land und eine Handvoll polyaische Dollar einzutauschen. Die unterschiedlichsten Leute fallen auf den Trick herein, unter anderem auch Carl und Julie, zwei junge Menschen, die sich lieben, deren Liebe aber aufgrund des Standesunterschieds nicht geduldet ist. In einem weiteren Erzählstrang, der einige Jahre in der Vergangenheit liegt, lerne ich den General MacGregor und seine Militärtaktivitäten kennen. Schnell wird klar, dass so wie er dort mit seinen Untergebenen umgeht, er später auch mit den Auswanderern verfahren wird. Ganz nach dem Motto „When the going gets tough …“ versteht er es, sich dünn zu machen und kommt trotzdem immer wieder als Ritter mit der glänzenden Rüstung aus der Affäre heraus. Wird ihm auch diesmal der Schachzug glücken, nachdem wirklich Hunderte der armen Polyais Reisenden ihr Leben aufgrund von Hunger, Krankheit und Verzweiflung ihr Leben lassen müssen?

Geschickt verwebt die sympathische Autorin Uli Aechtner in ihrem Buch Wahrheit mit Fiktion und nimmt ihre Leser mit auf die Abenteuerreise ihres Lebens! Sehr bildhaft zeichnet sie die damaligen Umstände, so dass man als Leser meint mit den Soldaten Seite an Seite auf dem Schlachtfeld zu stehen, das Schlingern des Auswanderungsschiffs unter den Füßen spüren zu können und die Gnadenlosigkeit des Dschungels in „Polyais“ miterleben zu müssen. Für mich war dieses Buch eine Geschichte, in die ich ganz tief eintauchen konnte und die mich zu eigenen Recherchen im Internet inspiriert hat. Für diesen rundum gelungenen, spannenden, teils traurigen, aber auch inspirierenden Roman vergebe ich deshalb fünf sehr verdiente Sterne. Tolle Idee, liebe Uli … gerne lese ich weitere Bücher aus deiner Schreibfeder und werde das Buch im Freundeskreis weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Der Schwindel des 19. Jahrhunderts

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Im Jahr 1822 stechen 2 Schiffe mit Siedler voller Hoffnung in See.
Das Ziel ist Poyais ein neu gegründeter Staat in Mittelamerika , der den Auswanderern Freiheit und Reichtum verspricht.
Der Hochstapler ...

Im Jahr 1822 stechen 2 Schiffe mit Siedler voller Hoffnung in See.
Das Ziel ist Poyais ein neu gegründeter Staat in Mittelamerika , der den Auswanderern Freiheit und Reichtum verspricht.
Der Hochstapler Gregor MacGregor führt mit seinem Versprechen Hunderte von Menschen in die Irre.
Julie die Kaufmannstochter begibt sich mit ihren geliebten auf die gefährliche Reise die in einer Katastrophe endet.
Welchem Herausforderungen müssen sich die Menschen stellen?
Welche Rolle spielt Julie darin und wer kann sich retten?
Der Titel das Cover und der Klapptext haben mich sofort angesprochen.
Von der ersten Seite an war es für mich sehr spannend.
Die Autorin konnte mich mit ihrem flüssigen und fesselnden Schreibstil sofort ans Buch binden.
Es wurde hierzu auch sehr gut Recherchiert da es Gregor MacGregor zu dieser Zeit wirklich gab und er hunderte von Menschen um ihr Hab und Gut erleichtert hat.
Die Geschichte um Julie entspringt aus der Phantasie der Autorin , aber genau das hat die Sache sehr aufgelockert und für mich persönlich das Leseerlebnis gesteigert.
Hier wurde Geschichte mit Fiktion sehr schmackhaft gemacht .
Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und ich fühlte mich ihnen nahe. Ich habe sehr mitgelitten und gebangt, den Wellengang und die Hitze der Karibik förmlich gespürt.
Ich persönlich mag Geschichte , aber nicht langweilig und trocken, sondern genauso schmackhaft wie dieses Buch. Einfach perfekt für mich .Deshalb wird es auch noch lange in Erinnerung bleiben.
Aus diesem Grund gibt es von mir eine klare Empfehlung zum lesen .

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