Cover-Bild Strandopfer
Band 1 der Reihe "Die Grenzfall Ostsee-Reihe"
(64)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 15.05.2026
  • ISBN: 9783499019173
Frank Goldammer

Strandopfer

Grenzfall Ostsee | Packende Spannung an der deutsch-polnischen Grenze

Ein Toter im Sand, ein rätselhafter Bernstein in seinem Mund. Und ein deutsch-polnisches Ermittlerduo, das fest entschlossen ist, den Fall zu lösen: Der hochspannende Kriminalroman von SPIEGEL-Bestsellerautor Frank Goldammer.

Die Ermittlerin Lena Schulte wird an die Ostseeküste beordert – ein deutscher Tourist liegt tot am Strand bei Swinemünde. Vermutet wird ein Badeunfall, doch im Mund des Toten steckt ein großer Bernstein. Kurz darauf wird die zehnjährige Luisa als vermisst gemeldet, die Tochter einer Freundin des Toten. Gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk befragt sie die Freunde und Angehörigen, die in einer Villa Urlaub machen. Jeder von ihnen scheint etwas zu verbergen. Als eine weitere Leiche auftaucht – wieder mit Bernstein im Rachen – beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Ein Grenzfall der besonderen Art: Frank Goldammer verbindet düstere Atmosphäre mit packender Spannung. 

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2026

Ein Bernstein im Mund – der Auftakt zu einer unbarmherzigen Mordserie

0

Darum geht es:
Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste geschickt, denn ein deutscher Urlauber wurde ermordet mit einem Bernstein im Mund aufgefunden. Mit gemischten Gefühlen fährt ...

Darum geht es:
Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste geschickt, denn ein deutscher Urlauber wurde ermordet mit einem Bernstein im Mund aufgefunden. Mit gemischten Gefühlen fährt sie an die polnisch-deutsche Grenze, ist sie doch ganz in der Nähe aufgewachsen und wollte nie wieder hierher zurückkehren. Doch schon die ersten Gespräche, die sie zusammen mit ihrem polnischen Kollegen, Kommissar Adam Krawczyk führt, offenbaren ein weiteres Drama: Ein junges Mädchen aus der Freundesgruppe, mit der der Tote Urlaub machte, ist verschwunden. Fieberhaft wird nach ihr gesucht, die Ereignisse überschlagen sich, eine weitere Person wird ermordet und immer noch kann Schuldt das Dickicht aus Lügen und Hinweisen nicht durchdringen.

Mein Eindruck:
Ein neues Ermittlungspaar betritt die Bühne mit einem temporeichen Fall. Sowohl Schuldt als auch Krawczyk bringen dazu ihre Vergangenheit und ihre Macken mit. So gestaltet sich die Zusammenarbeit nicht immer einfach, Schuldt muss mit ihren Vorurteilen kämpfen und Krawczyk ist an die polnischen Gesetze und die polizeilichen Gepflogenheiten gebunden. Beide sind authentisch und mit Tiefgang beschrieben, was sie nicht unbedingt sympathisch, aber glaubhaft macht.
Dazu kommen verschwiegene Zeugen, die mehr verbergen als offenlegen und sich mehr und mehr verdächtig verhalten. Sie bewegen sich in ihrem eigenen Kosmos und schnell liegen die Nerven blank. Das bringt die Kommissare zu immer neuen Hypothesen, was wirklich geschehen ist.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so fesselnd waren die Wendungen, neuen Ansätze und Vermutungen. Die Dynamik zwischen den Ermittlern, aber auch innerhalb der Freundesgruppe boten reichlich Stoff fürs Miträtseln.

Fazit:
Ein Krimi, der einem keine Zeit zum Atemholen bietet. Der Auftakt (so hoffe ich) zu einer neuen Reihe von deutsch-polnischen Kriminalfällen, die offen auch die Schwierigkeiten und Vorurteile thematisiert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2026

Vorurteile und Vorbehalte

0

Wie das Cover bereits vermuten lässt, ist der Schauplatz des Krimis die (polnische) Ostseeküste. Die deutsche Ermittlerin Lena Schulte, die in Berlin lebt, aber ursprünglich in Mecklenburg-Vorpommern nahe ...

Wie das Cover bereits vermuten lässt, ist der Schauplatz des Krimis die (polnische) Ostseeküste. Die deutsche Ermittlerin Lena Schulte, die in Berlin lebt, aber ursprünglich in Mecklenburg-Vorpommern nahe der Ostsee aufgewachsen ist, wird zu einem Fall auf der polnischen Seite von Usedom hinzugezogen, weil ein deutscher Urlauber tot am Strand aufgefunden wurde. Kurz nach Lenas Ankunft in Polen stellt sich zudem heraus, dass ein zehnjähriges Mädchen aus dem Umfeld des Toten vermisst wird. Sie versucht gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk das Kind zu finden und mehr über die Todesumstände des Mannes herauszufinden. Bald kommt es aber zu einem weiteren Todesfall unter den Urlaubern, die gemeinsam mit dem Toten in einer Villa wohnten. Und die Zusammenarbeit zwischen Lena und Adam gestaltet sich als nicht besonders einfach, da insbesondere bei Lena immer wieder Vorurteile gegenüber Polen aufkommen und auch kulturelle Unterschiede zwischen der Polizeiarbeit in Deutschland und in Polen vorhanden sind, insbesondere, was Hierarchien angeht.

Ich empfand es als sehr interessant, mehr über die verschiedenen Herangehensweisen der Polizei auf beiden Seiten der Grenze zu erfahren und auch die beiden Ermittelnden sind spannende Charaktere mit Ecken und Kanten und einer nicht einfachen Vorgeschichte. Die Atmosphäre in den polnischen Badeorten wird sehr realistisch eingefangen und der Schreibstil war anschaulich und gut nachvollziehbar. Überraschende Wendungen sorgten dafür, dass man lange nicht wusste, was nun wirklich hinter allem steckt.

Ich habe das Hörbuch zum Fall angehört und empfand den Sprecher als passend gewählt. Seine Stimme passte zur Atmosphäre und man konnte ihm gut folgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2026

Hörbuch sehr abwechslungsreich

0

Ein Grenzfall zwischen Deutschland und Polen mit vielen Vorurteilen und zwei ungewöhnlichen Ermitteln, die mit ihren persönlichen Erfahrungen viel Raum für mehr geben

Ein Grenzfall zwischen Deutschland und Polen mit vielen Vorurteilen und zwei ungewöhnlichen Ermitteln, die mit ihren persönlichen Erfahrungen viel Raum für mehr geben

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2026

Spannender Reihenauftakt

0

Inhalt:
Am Strand von Swinemünde wird ein Toter gefunden. Da es sich dabei um einen deutschen Touristen handelt, wird die deutsche Ermittlerin Lena Schulte an die polnische Ostseeküste geschickt, um ihre ...

Inhalt:
Am Strand von Swinemünde wird ein Toter gefunden. Da es sich dabei um einen deutschen Touristen handelt, wird die deutsche Ermittlerin Lena Schulte an die polnische Ostseeküste geschickt, um ihre dortigen Kollegen um Kommissar Adam Krawczyk bei den Ermittlungen zu unterstützen. Was zunächst nach einem Badeunfall aussieht, entpuppt sich schon bald als Mord. Zudem ist die zehnjährige Luisa, die zusammen mit ihren Eltern zur gemeinsam verreisten Freundesgruppe des Toten gehört, spurlos verschwunden. Eine fieberhafte Suche beginnt - nach dem Mörder sowie nach Luisa.

Meine Meinung:
Als Fan der Heller-Krimis von Autor Frank Goldammer war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt einer neuen Krimireihe. Das Setting an der Ostsee, im Grenzgebiet zwischen Polen und Deutschland, hat mir gut gefallen. Eine grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit bringt natürlich einige Herausforderungen wie unterschiedliche Vorschriften oder kulturelle Unterschiede mit sich, die im Buch authentisch dargestellt und gut in die Handlung eingebaut werden.

Der Kriminalfall ist spannend und verzwickt. Die Ermittler bekommen es nicht nur mit Mord, sondern zusätzlich noch mit einer Entführung zu tun. Zudem scheint die Freundesgruppe, die gemeinsam mit dem Toten in Swinemünde urlaubt, nicht mit offenen Karten zu spielen. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse und damit auch Motive ans Tageslicht und so bleibt es bis zum Ende spannend und wendungsreich.

Die Protagonisten des Buches, die sehr unterschiedlichen Ermittler Lena Schulte und Adam Krawczyk, haben mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings hatten sie für meinen Geschmack zu viele eigene Probleme und Päckchen, die sie mit sich herumtragen. Ich hätte sie zwischendurch gerne ab und zu geschüttelt und gebeten, sich mehr auf die Ermittlungen zu konzentrieren. An der einen oder anderen Stelle hätte dies auch sicherlich ganz gut getan, denn den beiden unterlaufen durchaus ein paar Ermittlungsfehler. Nichtsdestotrotz ist der Fall spannend und es macht Spaß, die beiden bei den Ermittlungen zu begleiten.

Fazit:
Spannender Reihenauftakt mit interessantem, authentischem Setting. Nur die vielen privaten Probleme und Traumata der beiden Protagonisten waren mir persönlich zu viel. Dennoch bin ich gespannt auf den nächsten Band der Reihe und werde sie definitiv weiter verfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2026

Interessantes Ermittlerduo

0

Weil ein deutscher Tourist tot am Strand bei Swinemünde liegt, soll die Ermittlerin Lena Schuldt die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei übernehmen. Schnell stellt sich heraus, dass ...

Weil ein deutscher Tourist tot am Strand bei Swinemünde liegt, soll die Ermittlerin Lena Schuldt die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei übernehmen. Schnell stellt sich heraus, dass es nicht einfach ein Badeunfall ist, sondern Mord dahintersteckt. Vermisst wird zudem die zehnjährige Luisa, die mit dem Toten zusammen an den Strand gefahren war. Gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk stellt Lena schnell fest, dass die Freunde und Angehörigen des Toten, die gemeinsam in einem Ferienhaus Urlaub machen, wohl etwas zu verbergen haben. Dann taucht eine weitere Leiche auf, auch diesmal wieder mit einem Bernstein im Rachen...

Das Buch ist der erste Band der Grenzfall-Reihe um die deutsche Ermittlerin Lena Schuldt und den polnischen Kommissar Adam Krawczyk. Beide sind geprägt von ihren eigenen Erfahrungen im Leben. Hinderlich sind auch die vielen Vorurteile, die beide gegenüber den Bürgern der anderen Nation entgegenbringen; verstärkt wird dies noch dadurch, dass die Ermittlungsarbeit der polnischen Kommissare sich doch in mancherlei Hinsicht von denen der deutschen Polizei unterscheidet. Doch die beiden so unterschiedlichen Kommissare wachsen in ihre Rolle hinein; es wird interessant sein, sie in ihren weiteren Fällen zu begleiten. Sie wirken dabei sehr authentisch; selbst wenn die Geschichte aus Lenas Sicht erzählt wird, gelingt es ihr sehr gut, auch Adams Sichtweise mit einzubinden. Der Fall selbst ist spannend angelegt, vielfach scheinen die Ermittler auf der Stelle zu treten. Die mühsame Ermittlungsarbeit färbt auch auf einige Partien des Buches ab, wenn es scheinbar so gar nicht weitergeht. Gelungen finde ich, wie sich die Regionalität dieses Krimis in der Handlung spiegelt, sei es durch einzelne polnischen Sätze (Glossar am Ende des Buches), durch das kulinarische Angebot oder schlicht das Milieu, das zum einen die Touristik der Landschaft schildert, aber auch eintaucht in das Leben derer, die dort dauerhaft wohnen.

Mich hat dieser Krimi neugierig gemacht auf die weiteren Fälle dieses spannenden Ermittlerduos. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.