Cover-Bild Love Me Tomorrow
Band 1 der Reihe "Love Me Tomorrow-Dilogie"
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17,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 25.03.2026
  • ISBN: 9783737375870
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Emiko Jean

Love Me Tomorrow

Süße Rom-Com ab 14 mit den beliebten Tropes fated love, rich and poor und childhood friends
Michaela Kolodziejcok (Übersetzer)

Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich dich vom ersten Moment an geliebt.

Seit der Scheidung ihrer Eltern glaubt Emma Nakamura-Thatcher nicht mehr an die Liebe. Und deshalb wünscht sie sich beim Tanabata-Fest nur eins: einen Beweis. Als sie kurz darauf einen Brief von jemandem aus der Zukunft erhält, der behauptet, ihre wahre Liebe zu sein, ist klar: Das muss ein Scherz sein. Aber im Laufe des Sommers treffen immer mehr Nachrichten ein, und der Verfasser kennt ihre bestgehüteten Geheimnisse. Emma beschließt, herauszufinden, wer ihre zukünftige große Liebe ist – ihr Kindheitsfreund Theo, der plötzlich zurückhaltender wirkt als früher? Der charismatische Geiger Ezra, in den sie schon lange verliebt ist? Oder der reiche Colin, den sie vielleicht zu unrecht für oberflächlich gehalten hat … 

„Dieses Buch steckt voller Humor, Romantik und Herz. Es hat mir sehr viel bedeutet, etwas über die unwiderrufliche Kraft der Liebe in all ihren verschiedenen Formen zu schreiben. Ich hoffe, dass es den Lesern gefallen wird!“  – Emiko Jean


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

Psychologisch wertvoll

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Hier lernen wir Emma kennen, sie ist ein sogenanntes Scheidungskind. Früher war alles in Ordnung. Ihre Eltern liebten sich wohl sehr, doch plötzlich zerbrach alles. Emma beendet bald die Schule, gerne ...

Hier lernen wir Emma kennen, sie ist ein sogenanntes Scheidungskind. Früher war alles in Ordnung. Ihre Eltern liebten sich wohl sehr, doch plötzlich zerbrach alles. Emma beendet bald die Schule, gerne möchte sie Musik studieren, denn sie ist eine sehr begabte Geigerin. Allerdings möchte sie ihre Mutter und ihren Großvater nicht im Stich lassen. Ihre Mutter ist an einer frühen Arthritis in den Händen erkrankt. Ihre Arbeit kann sie kaum noch ausführen und sehr oft übernimmt Emma, die Putzaufträge ihrer Mutter, schließlich müssen sie ihren Lebensunterhalt bestreiten. Doch ganz plötzlich erreichen sie Briefe. Ein Schreiber behauptet, ihre wahre Liebe zu sein. Es ist rätselhaft, denn er schreibt aus der Zukunft. Das Ganze lässt sie nicht in Ruhe. Emma möchte unbedingt herausfinden, wer hinter diesen geheimnisvollen Briefeschreiber steckt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Delia, beginnen sie zu recherchieren.

Der Schreibstil ist flüssig und locker, entsprechend der angesprochenen Altersgruppe. Die Handlung selbst ist interessant, die Spannung wird gleichmäßig aufgebaut, bis sich das Ganze zu einer fesselnden Geschichte entwickelt. In die Gedanken und Gefühle von Emma, kann man sich sehr gut hineinversetzen. Ihr Leben war bisher leer. Ständig hinterfragt sie alles genau, sie glaubt nicht an wahre Liebe. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich zu einer selbstbewußten Persönlichkeit, da sie nach und nach auch neue soziale Kontakte knüpft, aber trotzdem hat sie immer wieder Angst. Die Autorin beschreibt uns hier einen Zustand, dieser Jugendlichen, der nicht einfach ist, dieser Roman kann aber sicherlich auch helfen, zu sich selbst zu finden.

Insgesamt ein wundervolles Werk, das man sehr gerne weiter empfiehlt. Ich selber, war sehr beeindruckt von diesem Werk, denn tiefgründig, geht es hier auch um Probleme unserer Zeit. Auf jeden Fall regt es zum Nachdenken an und ist psychologisch wertvoll.

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Schön

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Ich habe erst nach dem Hören gesehen, dass es sich um eine Dilogie handelt und man daher in diesem Band nicht alle Fragen beantwortet bekommt, die die Geschichte aufwirft. Das finde ich aber nicht schlimm. ...

Ich habe erst nach dem Hören gesehen, dass es sich um eine Dilogie handelt und man daher in diesem Band nicht alle Fragen beantwortet bekommt, die die Geschichte aufwirft. Das finde ich aber nicht schlimm. Man kann die Geschichte auch so als abgeschlossen ansehen. Dennoch werde ich den nächsten Teil lesen oder hören, um das größte Geheimnis der Geschichte zu lüften.
Eine interessante Idee, einen Briefeschreiber aus der Zukunft zu schicken, der Emma motiviert, ihr Leben zu leben und nicht unglücklich zu werden. Er sagt ihr, dass er sie liebt und möchte, dass sie glücklich ist. Es beginnt eine Jagd nach dem Briefeschreiber, aber auch eine Entwicklung des Lebens und der Charaktere. Fast nebenbei wird der Leser mit vielen wichtigen Themen konfrontiert wie Leben am Existenzminimum, Scheidung, Erwachsen werden, wichtige Entscheidungen, aber auch, dass Reichtum nicht immer ein glückliches und harmonisches Leben verspricht.
Emma ist sehr reflektiert und ermöglicht so einen guten Einblick in die Entwicklung der jungen Erwachsenen und auch die Probleme, die sie nicht immer mit ihren Eltern besprechen. Sogar die Hintergründe dafür werden sehr schön dargelegt. Ich denke, dass Kinder und Jugendliche häufiger versuchen, Dinge mit sich selbst auszumachen, aus Angst, ihren Eltern noch mehr zur Last zu fallen.
Schön sind auch viele der Nebencharakteren, die schön kreiert sind und ebenfalls eine tolle Entwicklung durchmachen. Außerdem sind sie ein schöner Spiegel der Welt und führen zu unterhaltsamen Kapiteln.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und ob ich mit meiner Vermutung richtigliege.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Liebesbriefe aus der Zukunft

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Ein kleines Ritual mit großen Folgen: Nach dem Besuch eines Festes mit ihrem Großvater erhält Emma rätselhafte Briefe von einem gar nicht Fremden. Er behauptet, sie immer schon geliebt zu haben, und ihr ...

Ein kleines Ritual mit großen Folgen: Nach dem Besuch eines Festes mit ihrem Großvater erhält Emma rätselhafte Briefe von einem gar nicht Fremden. Er behauptet, sie immer schon geliebt zu haben, und ihr aus der Zukunft zu schreiben. Fortan bewertet Emma jede Begegnung mit ihren männlichen Mitmenschen anders. Könnte ihr bester Kumpel Theo der Schreiber sein? Oder ihr Geigen-Coach Ezra? Oder der schnöselige Colin?

Die Idee hinter der Story ist wahrlich nicht neu, die kennt man schon aus anderen Büchern und aus Filmen. Sie ist aber wirklich süß erzählt. Besonders gefiel mir das Spiel mit der Unsicherheit, mit dem Nichtwissen. Nacheinander lernen wir mit Emma die in Frage kommenden jungen Männer besser kennen, die natürlich komplett unterschiedlich sind, aber alle irgendwie fantastische Bookboyfriends. Ich mochte wahnsinnig gerne, wie die Autorin mit uns spielt, vermeintliche Hinweise streut und uns auf falsche Fährten lockt. Einzig Emma fand ich als Protagonistin schwierig für die Identifikation, denn Emma lässt sich von diesen Briefen/später Mails für meinen Geschmack viel zu sehr verunsichern und leidet unter der Trennung ihrer Eltern über Gebühr. Ähnlich erging es mir mit Emmas Großvater Jinjin. Der wurde eingeführt mit dem Hinweis, dass er angeblich früher für die CIA gearbeitet hätte. Aus dieser wahnsinnig coolen Idee eines gebrechlichen, aber in Wahrheit äußerst raffinierten und smarten Großvaters, die mich auf Anhieb begeistert hat, wurde für meinen Geschmack zu wenig herausgeholt.

Das Ende gefiel mir gut, allerdings hätte es für mich so genügt. Eine Fortsetzung bräuchte ich persönlich nicht, sondern hätte es schöner gefunden, die Erzählung abzuschließen. Alles in allem würde ich behaupten, dass diese Geschichte für eine sehr junge Leserschaft gedacht ist, vielleicht im Alter von 12 bis 15 Jahren, und für diese Zielgruppe wiederum ist die Story in ihrer Ausformung dann auch perfekt und wirklich zuckersüß zu lesen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Geigenspielerin sucht Briefeschreiber

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Seit der Scheidung ihrer Eltern glaubt Emma nicht mehr an die Liebe. Stattdessen konzentriert sie sich ganz auf ihre Verantwortung: Sie möchte ihre Mutter unterstützen und einen guten Studienplatz bekommen, ...

Seit der Scheidung ihrer Eltern glaubt Emma nicht mehr an die Liebe. Stattdessen konzentriert sie sich ganz auf ihre Verantwortung: Sie möchte ihre Mutter unterstützen und einen guten Studienplatz bekommen, um später einen sicheren Job zu haben und finanziell helfen zu können. Ihren eigentlichen Traum, Geigerin zu werden, stellt sie dabei bewusst zurück – obwohl ausgerechnet ihre Mutter sie ermutigt, diesen Weg zu gehen.
Eines Tages erhält Emma einen geheimnisvollen Brief. Der Verfasser behauptet, aus der Zukunft zu stammen – aus einer Zeit, in der sie nicht glücklich ist. Er schreibt, dass er sie schon immer geliebt habe. Entgegen aller Vernunft fühlt Emma, dass an diesen Worten etwas Wahres ist, und beginnt, den Absender zu suchen. Dabei geraten drei mögliche Kandidaten in den Fokus, die jeweils eine bedeutende Rolle in ihrem Leben spielen könnten. Während sie versucht herauszufinden, wer hinter den Briefen steckt, wird sie gleichzeitig mit ihren eigenen Gefühlen und Überzeugungen konfrontiert.



Die Geschichte ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist flüssig und einnehmend, sodass man schnell in Emmas Welt eintaucht. Besonders die Spannung rund um die Identität des Briefeschreibers macht das Buch fesselnd – man beginnt automatisch, eigene Vermutungen anzustellen und entwickelt schnell einen Favoriten, von dem man hofft, dass er es ist.
Emmas Alltag mit ihrer Familie verleiht der Geschichte eine große Nähe und Authentizität. Ihre Entscheidungen und Gedanken sind teils gut nachvollziehbar, wirken an manchen Stellen aber auch widersprüchlich, was sie gleichzeitig realistisch macht. Ein kurzer Abschnitt, in dem das Thema Tod angerissen wird, hat mich persönlich stark berührt. Obwohl es kein zentrales Thema ist, fand ich die Darstellung sehr intensiv und emotional herausfordernd.
Da ich aktuell etwas sensibel bin, haben mich solche Momente besonders getroffen – möglicherweise wirkt es auf andere Leser weniger stark. Insgesamt ist es jedoch eine ruhige, gefühlvolle Liebesgeschichte ohne Hektik oder übertriebene Dramatik, die ich allen empfehlen würde, die genau so etwas suchen.